Herzlich willkommen

Karl "Charlie" Spiegel - Globetrotter und Autor
Karl "Charlie" Spiegel - Globetrotter und Autor

 

 

beim

Mototrotter

 

beim

Motorrad Globetrotter*

 

 

 

Begib dich ein Mal im Jahr an einen Ort,

an dem du noch nie gewesen bist.

(Dalai Lama)

 

 

*aber natürlich bin auch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto auf Reisen.

 

 

 

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Blog:

 

Premiere - Vortrag Transkanada & Alaska

 

 

Am 11. November, 19.30 Uhr gibt es meinen neuen Vortrag als Präsentation der Volksbank Überlingen.

 

Ort: Großer Saal des Augustinum Meersburg, Kurallee 18, 88709 Meersburg-Bodensee.

Champagne - Épernay

 

 

Bei stürmischer See unterqueren wir bequem und ruhig den Kanal von Dover und erreichen in Calais das Festland.

 

Dauerregen und stürmische Winde machen das Fahren auf den nächsten 300 Kilometer nicht wirklich zum Vergnügen.

 

Etwas kühl und kräftig durchgeschüttelt erreichen wir im Herzen der Champagne den Ort Èpernay. Hier haben alle großen Champagnahäuser ihren Sitz und ihre Prachtvillen.

 

Damit wir nicht die lange Fahrt nach Hause in einem Rutsch machen müssen, entscheiden wir uns noch eine Nacht in Epinal zu bleiben.

 

 

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Im Süden Englands

 

 

Im Süden Englands sollte man es nicht versäumen auch einen Blick auf den historischen Good Wood Rennkurs zu werfen. Einmal im Jahr findet hier das legendäre Good Wood Revival mit zehntausenden von Besuchern statt. Jetzt im Herbst ist es hingegen ruhig geworden.

 

Nur eine Meile entfernt werden die teuersten Autos der Welt gefertigt. Es ist die Automobilfabrik von Rolls Royce.

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Whales - Die Stadt Caernarfon

 

 

Auf unserer Rückfahrt von Irland sind wir nun mit der Fähre in Wales angekommen.

 

Im historischen Ort Caernarfon haben wir das Glück und können in einem kleinen B&B mit Pub direkt an der Stadtmauer, in unmittelbarer Nähe der gewaltigen Burg, übernachten. Links von der Burg, das weiße Gebäude, ist unsere Unterkunft.

 

Und es gibt noch etwas zu entdecken in diesem Ort. Es ist die dampfbetriebene Schmalspurbahn die romantisch durch die Hügel des Snowdonia Nationalparks fährt.

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Mytisches Irland - Clonmacnoise

 

 

 

Mytisch, atemberaubend und wunderschön gelegen. Dies sind die alten Klosteranlagen von Clonmacnoise.

 

Am Kreuzungspunkt des Weges von Ost nach West mit dem vom Norden kommenden Fluß Shannon liegt diese Anlage wie eine Kulisse aus einer längst vergangenen Zeit.

 

 

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An der wilden Südwestküste Irlands

 

 

An der wilden Südwestküste Irlands geht unsere Fahrt weiter. In Dingle besuchen wir die winzige Whiskey Destillerie die herrlich sanften Whiskey, Gin und Wodka produziert.

 

Wir fahren zu den Drehorten der Star Wars Filme, besuchen windumtoste Leuchttürme und genießen die Sonnenstrahlen der wärmenden Herbstsonne.

 

Und wir genießen die Live Musik in den Pubs der kleinen Stadt Kilkee.

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Irland im Spätherbst ist viel schöner als gedacht



Irland im Spätherbst zu bereisen ist wirklich wunderschön. Zwar sind die Temperaturen bei circa elf bis zwölf Grad aber es regnet weniger als im Sommer. 

Dazu gibt es keine Touristen und meist ist man alleine auf den Straßen unterwegs. Alles ist ruhig und entspannt.

Von Dublin sind wir mit dem Motorrad nun um Süden der Insel und genießen einfach die herrliche Landschaft und die freundlichen Menschen.

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D-Day am 6. Juni 1944

Utah Beach, einer von fünf Strandabschnitten an denen am 6. Juni 1944 die Invasion in der Normandie begann. 🇨🇦🇺🇸🇬🇧🇫🇷 Der Start zur endgültigen Befreiung Europas. 
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Camembert, nicht nur ein Käse

Camembert kommt wirklich aus Camembert 😀👍😀👍 Nur auf kleinen, kurvenreichen Straßen erreicht man das winzige Dorf mit dem berühmten Namen Camembert. 
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Auf dem Weg nach Irland Zwischenstopp in Chartres

Nach sieben von zehn Stunden Dauerregen war ich froh in Chartres zu sein. Zum Glück konnte ich die letzten zwei Stunden bei Sonnenschein fahren. 
Kaum angekommen habe ich natürlich erst mal das UNESCO Welterbe, die Kathedrale von Chartres, besichtigt. Unvorstellbar was die Baumeister damals geschaffen haben. 
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Zum Abschluss der kleinen Italientour geht es an den Comer See

 

Was wäre eine Italienreise, und ist sie noch so kurz, ohne einen Besuch in Mandello del Lario am Comer See. Hier entstanden und entstehen noch heute die legendären Motorräder der Marke Moto Guzzi. In altehrwürdigen Hallen, teilweise aus dem Jahr 1921 stammend, entstehen heute modern Maschinen wie die neue Moto Guzzi V85 TT.

 

Doch Mandello hat durch seine Lage am Ostufer des Comer Sees noch weitere besondere Reize. Besonders am Abend liegt der Ort wie verträumt am Ufer des Sees in dem sich glitzernd der Mond spiegelt.

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Vom Lago di Varese nach Cremona

 

 

Direkt am Ufer des Lago di Varese im Norden der Lombardei und nicht weit von  der schweizer Grenze entfernt liegt die MV-Agusta Fabrik, die nach wie vor wunderschöne Motorräder produziert.

 

https://www.mvagusta.com/en/home

 

Weil in grauer Vorzeit an diesem Ort von MV Agusta auch Wasserflugzeuge produziert wurden, liegen die Produktionshallen direkt am See.

 

Von Varese zieht es uns jedoch weiter, wieder in die wunderschöne und vom Tourismus verschonte Stadt Cremona. Diesmal übernachten wir auf einem Landgut etwas außerhalb der Stadt. Mit Fahrrädern ist diese jedoch leicht zu erreichen und auch ein paar Kilometer entlang des Flusses Po gönnen wir uns bevor wir uns mit einem Glas Prosecco und lombardischen Köstlichkeiten direkt am Domplatz verwöhnen.

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Nocheinmal Italien

 

 

Kaum bin ich drei Tage zuhause, geht es schon wieder nach Italien.

 

Diesmal begleitet mich meine Freundin Bärbel auf ihrer roten Husqvarna TR 650 Terra, die übrigens in Italien am Lago di Varese gebaut wurde.

 

Während die Wetterprognosen für den Bodensee nur Regen voraussagen, sind die Prognosen für die südliche Lombardei sehr gut.

Im Flat Track Modus mit der neuen Indian FTR 1200 S

 

Während, nach der anstrengenden Fahrt durch ganz Italien, sich meine BMW S 1000 XR bei der 20.000 Kilometer Inspektion erholt und mit frischem Öl belohnt wird, probiere ich in der Zwischenzeit mal etwas ganz neues aus.

 

Es ist die neue Indian FTR 1200 S die dem Fahren im Flat Track Modus huldigt.

 

Und, zugegeben, das Motorrad macht mächtig Spaß, auch wenn man sich bei Regenfahrt den ganzen Rücken komplet "einsaut".

Sulden als Abschluss unserer Transitalia Tour

 

Nach 3.600 Kilometern, von Palermo auf Sizilien bis nach Sulden in Südtirol, endet fast schon unsere Transitalia Tour.

 

Und hier in Sulden haben wir unerwartet Glück, denn das ursprüngliche, kleine und preiswerte Hotel, "Die kleine Post" hat schon geschlossen. Wir werden kurzerhand in das 4 Sterne plus Hotel "Die Post" umgebucht. Wer sagt da schon Nein.

 

Hatten wir in Sizilien durchweg Temperaturen mit weit über 30 Grad Celsius, ist es auf 1.900 Meter Höhe schon recht kalt. Vier Grad zeigt unser Thermometer als wir die Motorräder am Morgen für die Fahrt an den Bodensee aufpacken.

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Cremona, die Stadt von Antonio Stradivari, dem wohl berühmtesten Geigenbauer der Welt.

 

 

Cremona ist die Stadt der Geigenbauer. Jüngst wurde diese Kunst in das UNESCO Welterbe aufgenommen. Überall in der Stadt finden sich kleine Werkstätten in denen das alte Handwerk nach traditioneller Art weitergeführt wird. Natürlich gibt es auch eine Museum; in welchem die wertvollsten originall Stradivari Geigen gezeicht werden. Im Rahmen einer Führung kann man im futuristischen Konzertsaal auch den Klängen einer echten Stradivari lauschen.

 

Doch Cremona bietet mehr, sei es der prächtige Dom mit seinem 100 Meter hohen Turm, das mächtige Baptisterium oder einfach das italienisch quirlige Leben der Stadt.

 

Gönnt man sich zur späten Nachmittagsstunde einen Prosecco wird man überrascht sein welche Köstlichkeiten dazu gereicht werden. Nach zwei Prosecchi sollte man sich bis zum Abendessen etwas Zeit lassen.

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Don Camillo & Peppone

 

 

In einem typischen italienischen Städtchen, unweit des Flusses Po, im Herzen der Emilia Romagna, wurden in 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts die legendären "Don Camillo & Peppone" Filme gedreht.

 

Meist zur Weihnachtszeit werden selbst heute noch die fünf Filme in den dritten Programmen ausgestrahlt.

 

Zwar ist der zentrale Platz vor der Kirche von Brescello heute gepflastert und Cafés haben in den Arkaden Einzug gehalten, doch ansonsten fühlt man sich inmitten der alten Filmkulisse. Auch der Bahnhof, Schauplatz der Abschiedsszenen hat sich, abgesehen vom modenen Namensschild, in keinster Weise verändert.

 

"Don Camillo und Peppone", "Don Camillos Rückkehr", "Die große Schlacht des Don Camillos", "Hochwürden Don Camillo" und "Genosse Don Camillo" wurden damals als Filme von jeweils 105 Minuten gedreht.

 

Wer auf seiner Italientour in der Nähe ist, sollte sich Brescello nicht entgehen lassen.

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Bio Parmigiano auf dem Landgut Hombre

 

 

Südlich von Modena, in der schier unendlichen Ebene der Emilia Romagna, befindet sich das Landgut von Umberto Pannini, das Landgut Hombre.

 

Hier im kleinen Hoflanden kann man köstlichen Bio Parmigiano, Butter, Ricotta und viele weitere Köstlichkeiten zu günstigen Preisen erstehen.

 

Fast schon im Kaufrausch kaufen wir drei zusammen 15 Kilo Parmigiano, die wir versuchen in unseren Aluboxen unterzubringen.

 

Eigentlich wollten wir noch die private Maserati-Sammlung auf dem Landgut ansehen, aber über die Mittagszeit hat das Museum neuerdings leider geschlossen.

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Mit der Standseilbahn von 1898 von Montecatini Therme nach Montecatini Alto

 

Eine alte Standseilbahn aus dem Jahre 1898 verbindet die im Tal liegende Stadt Montecatini Therma mit der 200 Meter höher gelegenen alten Stadt Montecatini Alto.

 

Das toskanische Bergdorf ist der ursprüngliche Siedlungskern und mit dem Hauptort durch die älteste noch in Betrieb befindliche italienische Standseilbahn, die Funicolare di Montecatini Terme, verbunden.

 

Vom Bergdorf aus hat man einen Ausblick über die Talebene bis hin zum Monte Pisano.

 

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Leonardo da Vinci

 

 

Ganz im Zeichen des Universalgenies Leonardo da Vinci steht die Heimatstadt Vinci.

 

Und es wird gefeiert im Ort, denn vor 500 Jahren verstarb der weltbekannte Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph.

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Castiglione del Lago am Trasimeno See

 

 

Ein bisschen Bodensee, ein bisschen Chiemsee, das ist der Lago di Trasimeno in Umbrien.

 

Interessant dabei ist, dass der See maximal sieben Meter tief ist. Diesmal haben wir Glück und der See ist gut gefüllt und nicht wie bei unserem letzten Besuch nur eine Schlammwüste.

 

Hoch über dem See erhebt sich die Mittelalterliche Stadt Castiglione del Lage von deren Anhöhe man einen prächtigen Blick auf den See genießt.

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Assisi im Sonnenschein. Blitze und Gewitter auf dem Weg nach Montepulciano

 

In Assisi scheint noch die Sonne und dann schlagen die Blitze neben uns ein und wir werden richtig nass.

 

Es war wunderschön in der Stadt des heiligen Franziskus, in Assisi. Das schlendern durch die Gassen, mit den unförmigen Motorradanzügen war nur im Schatten halbwegs angenehm.

 

Unser nächstes Ziel war "eigentlich" Montepulciano und Pienza. Doch wir wurden von einem heftigen Gewitter überrascht. Und als noch die Blitze in unmittelbarer Nähe in den Boden einschlugen wurde es uns mehr als unheimlich. Zum Glück dauerte der Spuk nur eine Viertelstunde.

 

Aber da wir ziemlich eingenässt waren, beschlossen wir direkt an den Lago di Trasimeno zu fahren, in unser heutiges Etappenziel.

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Erst Tierarzt, jetzt Spitzenkoch

 

 

„Il Casaletto“ von Carla und Marco in der Nähe von Borgo Cerreto gelegen, ist ein Restaurant um die wahren Aromen dieses Landstriches zu genießen. Es ist raffinierte Küche mit den besten Produkten des Umlandes. 

 

Drei Zimmer laden zum Übernachten ein. Und nach einer Flasche köstlichen Bio-Rotweins kann man sein Haupt auf dem Kissen eines Himmelbettes niederlassen.

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Die Sibillinischen Berge

 

 

Die Sibillinischen Berge sind im Zentrum des Apennin Gebirges. Bis zu 2.400 Meter hoch sind die umliegenden Berge. Ganz besonders ist die mystisch anmutende Hochebene von Castelluccio.

 

Wie aus einer anderen Welt schimmern die Hügel im späten Abendlicht als ich bei Regen und kurz vor Sonnenuntergang einsam die Strecke befahre.

 

Auch hier, besonders im Ort Castellucio, hat das Erdbeben von 2016 gewütet. 90 % des Ortes sind zerstört. Rund 500 Meter vom einstigen Ort befinden sich nun in privat erstellten Holzgebäuden, Restaurants, ein Agriturismo, Souvenierläden und Containerunterkünfte. Im Ort selbst beweist man Galgenhumor, denn längst der Straße hat man Container aufgestellt. Eine Bar, eine winziges Restaurant und zwei Souvenierläden bieten alles für den Tourist an. Es ist wirklich beeindruckend wie die leidgeprüften Menschen mit ihrem Schicksal umgehen. Auf meiner weiteren Fahrt nach Norden sehe ich dutzende weitere, teils völlig zerstörte Dörfer. In einigen ist alles Leben erloschen, kein Licht leuchtet mehr, kein Mensch wohnt mehr dort. 

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Norcia, die Geburtsstadt des heiligen Benedikts, ist immer noch zerstört

 

 

Norcia, die Geburtsstadt des heiligen Benedikt, ist immer noch schwer gezeichnet seit dem Erdbeben von 2016. Von hohen dreistelligen Millionenbeträgen die aus Brüssel gezahlt wurden sind nicht mal einstellige Millionenbeträge vor Ort angekommen. Ein trauriges Beispiel korrupter Politiker und Beamter. Und genau diese Politiker und Staatsbeamte verhindern einen Aufbau der historischen Stadt. Damit, so sagte mir ein Barbesitzer in Norcia, es nicht so auffällt, dass die Millionen Euros längst in den Taschen der korrupten "Staatsdiener" verschwunden sind.

 

Der Volkszorn ist groß und überall auf Plakaten in der Stadt zu sehen.

 

Und doch wird in den Gassen und Straßen der Stadt wieder gegessen, getrunken und gelacht und es werden wieder die berühmten Trüffelprodukte angeboten. 

 

 

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Pompeji - 79 n. Chr. durch den Vulkanausbruch des Vesuv untergegangen.

 

 

 

Heute kommen täglich mehr Besucher in die Stadt Pompeji als diese zum Zeitpunkt ihres Untergangs im Jahre 79 n. Chr. Bewohner hatte. Über drei Millionen im Jahr.

 

Pompeji ist eine der wichtigsten historischen Stätten der Welt, da die Vulkanasche die Stadt und ihre Bewohner über tausende von Jahren bewahrt hat. Dies gibt Historikern und Archäologen ein anschauliches Bild vom Leben im Römischen Reich vor 2.000 Jahren.

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Übernachtung im Bergdorf

 

 

 

Um in das Bergdorf Castello, oberhalb des Ortes Gragnano, zu kommen, sollte man lieber den Roller nehmen als dicke Enduros. Leider gibt es auch keine Bar und Restaurants öffnen erst um 20 Uhr. Dafür ist der Blick in die Bucht von Neapel und auf den Vesuv wirklich sehr schön.

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Paestum - Die Tempelstadt

 

 

 

Paestum ist Unesco-Weltkulturerbe, eine Tempelstadt in der Region Kampanien in der Provinz Salerno in Italien. Die Stadt wurde unter dem Namen Poseidonia um 600 v. Chr. von Griechen aus Sybaris gegründet.

 

Auch Johann Wolfgang Goethe besuchte Paestum während seiner italienischen Reise am 23. März 1787, als 35 Jahre nach seiner Wiederentdeckung.

 

Gleich neben dem Archäologischen Gelände wohnen wir in einem alten Landgut und speisen, wieder einmal ganz vorzüglich.

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Castel del Monte

 

 

Das Castel del Monte ist ein Bauwerk aus der Zeit des Stauferkaiser Friedrich II in Apulien im Südosten Italiens.

 

Das Schloss wurde von 1240 bis um 1250 errichtet, aber nie ganz vollendet. Das Castel del Monte liegt in der Nähe der Stadt Bari. Sein Grundriss ist achteckig und an jeder der Ecken steht ein Turm mit ebenfalls achteckigem Grundriss.

 

 

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Matera - Europäische Kulturhauptstadt 2019

 

 

Ein Höhepunkt unserer Reise ist der Besuch der Unesco-Welterbestadt Matera mit den alten Höhlenwohnungen. Einst als Schande der Nation angesehen fiel das ganze Stadtviertel in einen Dornröschenschlaf. Heute ist es modern, die alten Höhlen zu restaurieren und moderne Wohnungen darin einzurichten.

 

Dieses Jahr ist Matera natürlich besonders herausgeputzt, denn sie ist die Europäische Kulturhauptstadt 2019.

 

Zahlreiche Kunstwerke Bereichen das beeindruckende Stadtbild.

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Über die Straße von Messina aufs Festland und weiter nach Tropea

 

Heute verlassen wir die Insel Sizilien und setzen mit einer alten Eisenbahnfähre hinüber aufs Festland. Da auf der Fähre immer noch die Eisenbahnschienen sind ist es ein echter Balanceakt die Motorräder über die Ladefläche der Fähre zu fahren. Aber alles geht gut.

 

Immer an der Küste entlang erreichen wir das, besonders in Deutschland bekannte, Städtchen Tropea.

 

Trotz des touristischen Ansturms konnte sich die Stadt noch den Charme der alten Zeit bewahren.

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Übernachten am Südhang des Etna

 

 

Auf über 1.900 Meter Meereshöhe übernachten wir heute im Refugio Sapienza am Südhang des 3.300 Meter hohen Etna.

 

Während hoch über uns der Vulkan seine riesige weiße Dampfwolke in den Himmel stößt genießen wir die sternklare Nacht bei kalten Temperaturen.

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Ragusa & Ragusa Ibla - Unesco -Welterbestädte

 

Die Stadt Ragusa zusammen mit der Nachbarstadt Ragusa Illa sind zusammen Unesco-Welterbestädte.

 

Wunderschön auf einem Hügel gelegen verzaubert besonders Ragusa Illa mit seinen pittoresken Häusern, Gassen und winzigen Gärten.

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Valle dei Templi in Agrigento

 

 

Ein umwerfend beeindruckendes Ensemble von Tempeln findet sich nahe der Stadt Agrigento.

 

Das Valle dei Templi zeigt die antiken Überreste der im Jahre 582 vor Chr. von den Griechen gegründeten Stadt Akragas.

 

Die großen Tempel lassen erahnen welch mächtige und stolze Stadt einst hier pulsierte.

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Lecker essen auf dem Land

 

Fast in Sichtweite der Tempelanlagen von Agrigento übernachten wir heute auf dem Lande.

 

Doch das ganz besondere ist das umwerfend gute und leckere Essen welches wir auf unserem Agriturismo bekommen.

 

Bis in die späten Nachstunden sitzen wir bei hochsommerlichen Temperaturen noch lange bei einem leckeren Tropfen Wein zusammen.

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Auf dem Weg zum westlichsten Punkt Siziliens, Marsala

 

Die Hafenstadt Marsala liegt an der Westküste Siziliens und gehört zur Provinz Trapani. Nach ihr wurde der gleichnamige Wein Marsala benannt.

 

Die Stadt liegt an der westlichsten Spitze Siziliens am Kap Boeo, nur 140 Kilometer von Tunesien entfernt.

 

Arabische, griechische, römische und normannische Einflüsse lassen sich noch heute im gesamten Stadtgebiet erahnen.

 

Marsala, schon immer eine wohlhabende Stadt, spiegelt auch heute noch einen vornehmen Charme wieder. Und, auf gutes Essen wird besonderen Wert gelegt. In einer Osteria mitten im Stadtgebiet konnten wir vorzüglich zu Abend essen und, natürlich auch, vorzüglich einen sizilianischen Weißwein genießen.

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Corleone - Bekannt aus dem Film "Der Pate"

 

Im rauen Zentrum Siziliens liegt, hoch auf einem Bergrücken, die Stadt Corleone.

 

Der Mafia-Film "Der Pate" kam 1975 in die Kinos und sorgte weltweit für Aufsehen. Marlon Brando spielte den Don Vito Corleone.

 

Heute lebt der Ort leidlich vom Ruhm des Films. Aber interessant, es gibt ein Anti-Mafia Museum.

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Palermo

 

 

Palermo, die Hauptstadt Siziliens empfängt uns mit einem heißen Sommerabend.

 

Überalll in der Stadt steht förmlich die Luft. Obwohl am Meer gelegen, geht keine noch so leichte, kühle Prise.

 

Wir suchen uns noch ein gemütliches Restaurant und lassen den langen Tag bei einem guten Glas Wein ausklingen.

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Fähre von Genua nach Palermo

 

 

Nach einer längeren Fahrt auf Autobahnen durch die Schweiz und Italien sind wir im Chaos-Genua an unserem Fähreanlegen angekommen.

 

Zum Glück dürfen wir nach einer kurzen Wartezeit bereits an Bord und können unsere verschwitzten Motorradklamotten endlich wechseln.

 

Eine ruhige See erwartet uns auf unsere rund 20 stündigen Überfahrt nach Sizilien.

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Transitalia

 

Mit zwei guten Freunden, Erich und Marcus, startet heute die Transitalia Tour 2019.

 

Zunächst geht es in einem Rutsch direkt auf die Fähre nach Genua, die uns in rund 22 Stunden in die Hauptstadt Siziliens, nach Palermo bringt.

 

Kreuz und quer fahren wir über die Insel, bis hinauf an die Schneegrenze auf dem Ätna, bevor es über die Meerenge von Messina wieder aufs Festland geht.

 

Von der Stiefelspitze heißt es von nun an fast immer: Kurs Nord. Viele interessante Städte, aufregende Landschaften und antike Relikte aus der Römerzeit gilt es zu besuchen.

 

Wenn wir dann irgendwann einmal in Südtirol, in Sulden am Ortler, ankommen liegen weit mehr als 4.500 Kilometer hinter uns.

Mandello del Lario - Comer See

 

Diesmal mit meiner Freundin Bärbel, ging es auf zwei Maschinen mal wieder an den Comer See. Hier wollten wir einfach entspannen und ruhige Atmosphäre der Ostseite des Comer Sees genießen.

 

Bei herrlichem Sonnenschein und wunderschön kitschigen Sonnenuntergänge schmeckte die Pizza bei Diego im Baba du Lac oder in der Pizzeria am Campingplatz in Abbadia nochmal so gut.

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Ein Traum für Eisenbahnfreunde

 

 

Im Süden des Elsass gibt es nicht nur sanfte Kurven und liebliche Landschaften. Zu meinem Museumstag drei gab es heute das größte Eisenbahnmuseeum Europas, das Cité du Train - Patrimoine SNCF Musée in Mulhouse. Unglaublich wieviel Maschinen aus allen Epochen in diesem Museeum ausgestellt sind. Besonders erwähnenwert ist die Museumsdidaktik mit nachgestellten Szenen und Geräuschen.

 

Und daneben im Musée Electropolis, gleich daneben, die riesige Sulzer-Dampfmaschine mit BBC-Wechselstromgenerator.

 

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Eines der aufregendsten Automobil Museen der Welt

 

Eines der aufregendsten Automobil Museen der Welt, das Musée National - Collection Schlumpf" in Mulhouse.

 

Von den Anfängen der Motorisierung über den legendären Bugatti Royal der 30er Jahre bis zum neuesten Bugatti, den Dito mit 16 Zylinder, 1.500 PS und 5 Millionen Euro teuer.

 

Um alles zu genießen sollten man sich einen ganzen Tag Zeit nehmen.

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Klein, aber fein. Das Peugeot Museum in Sochaux

 

 

Ein kleines, aber feines Museum, das "Musée de l'Aventure Peugeot. Jetzt neu findet sich auch die ebenfalls zum PSA Konzern gehörende Marke Citroen im Museum.

 

Aber es gibt nicht nur Automobile Raritäten zu bewundern, sondern auch die berühmten Peugeot Pfeffermühlen aus fast 200 jähriger Geschichte.

 

Sochaux liegt nicht weit von der deutschen Grenze entfernt. Etwa 45 Kilometer südwestlich Belfert in der Region Bourgogne-Franche-Comté.

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Die ruhige Seite des Bodensee - Der Untersee

 

 

Auch während der Ferienzeiten gibt es am Bodensee noch das eine oder andere gemütliche Fleckchen. Besonders am Untersee oder auf der schweizer Seite des Sees kann man fahren und sehen noch richtig genießen.

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Berlin Tempelhof

 

 

Der Flughafen Berlin-Tempelhof war neben den Berliner Flughäfen Johannisthal und Staaken einer der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands und nahm 1923 den Linienverkehr auf. Er war bis zu seiner Schließung am 30. Oktober 2008[4] neben Berlin-Tegel und Berlin-Schönefeld einer von drei internationalen Verkehrsflughäfen im Großraum Berlin und trug die Bezeichnung Zentralflughafen. Im Jahr 2007 wurden dort rund 350.000 Fluggäste abgefertigt.

 

Seit 2010 wird das ehemalige Flughafengelände vom Land Berlin und seinen Unternehmen mit dem Projektnamen Tempelhofer Freiheit bezeichnet und ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

 

Nach vielen vielen Kilometern zu Fuß und mit dem Bus war jedoch die Krönung des Tages, das Abendessen welches wir zuhause zubereitet haben.

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Entlang der Oder, des Grenzflusses zwischen Polen und Deutschland

 

 

Entlang des Grenzflusses zwischen Deutschland und Polen, der Oder, gibt es viel ursprüngliches zu entdecken.

 

Besonders auf polnischer Seite haben die Dörfer und Landschaften ihren urigen Charakter behalten können.

 

Hier geht es noch gemütlich zu. Und in den kleinen Dorfläden hat man noch Zeit für ein Gespräch.

 

Immer wieder treffen wir auf Zeugen der Vergangenheit, denn dieses Gebiet war auf dem Vormarsch der Roten Armee im Jahr 1945 stark umkämpft.

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Kopenhagen bei hochsommerlichen Temperaturen

 

 

Aus dem kühlen, aber sonnigen Norwegen bin ich heute über 750 Kilometer ins hochsommerlich heiße Kopenhagen gefahren.

 

Doch ein Abstecher an der "Kleinen Meerjungfrau" im Hafen von Kopenhagen habe ich dann noch eingelegt.

 

Besonderes Highliight inmitter der Stadt ist der alte Vergnügungspark Tivoli. Dieser wurde am 15. August 1843 eröffnet und ist somit einer der ältesten existierenden Vergnügungsparks weltweit.

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Hafjell & Lillehammer

 

 

Lillehammer (Klein Hamar) ist eine Stadt in Norwegen. Sie liegt rund 180 Kilometer nördlich von Oslo, am Nordufer des Mjøsa-Sees im Gebirgstal Gudbrandsdalen. Sie wurde durch die Ausrichtung der XVII. Olympischen Winterspiele 1994 weltweit bekannt. Die Stadt war in der Folge auch Austragungsort einer Reihe weiterer bedeutender Sportveranstaltungen wie zum Beispiel der Handball-Europameisterschaft 2008. 2016 war Lillehammer Ausrichtungsort der Olympischen Jugend-Winterspiele.

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Atemberaubend, der Geirangerfjord

 

 

Man braucht nicht auf einem Hurtigrouten-Schiff oder auf einem Kreuzfahrer zu sein um die Schönheit des Fjordes vom Wasser aus zu erleben. Mehrmals täglich fährt eine Fähre von Hellesylt nach Geiranger. Mit dabei mein Motorrad. Und früh am Morgen war es noch schön ruhig im ansonsten überfüllten Ort Geiranger.

 

Der Geirangerfjord ist einer der bekanntesten Fjorde Norwegens und gehört seit dem 14. Juli 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er liegt etwa 200 km (Luftlinie) nordöstlich von Bergen und ungefähr 280 km (Luftlinie) nordwestlich von Oslo in der Provinz Møre og Romsdal.

Er ist etwa 15 km lang, und zwischen 0,6 und 1,3 km breit. Der Geiranger stellt eine Fortsetzung des Sunnylvsfjords dar, der wiederum ein Seitenarm des Storfjords ist. Am Ende des Geirangerfjords, rund 100 km von der Küstenlinie entfernt, liegt der Ort Geiranger.

 

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Die alte Hansestadt Bergen mit dem historischen Viertel Bryggen

 

 

Das Hanseviertel Bryggen (norwegisch, dt. Landungsbrücke, Kai) oder Tyskebryggen (Deutsche Brücke) besteht aus den ehemaligen Handelskontoren der Hanse in Bergen/Norwegen. Die Hansekontore nehmen die ganze Ostseite der Bucht Vågen ein.

 

Seit 1979 steht das Hanseviertel Bryggen mit seinen etwa 60 Gebäuden auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO und gilt als bedeutendste historische Sehenswürdigkeit Bergens. In dem im Jahre 1704 errichteten Handelshof Finnegården befindet sich das Hanseatische Museum, das, im Stil des 17. und 18. Jahrhunderts eingerichtet, einen Einblick in das Leben der Hanse-Kaufleute gibt.

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11 Stunden auf dem Motorrad. Erholung in Bergen

 

 

Mit vielen schönen Umwegen braucht man elf Stunden um von Lysebotn nach Bergen zu kommen. Atemberaubende Landschaften, viele Fähren und tausend Kurven ließen aber keine Langeweile aufkommen.

 

Und doch war ich am Ende froh in Bergen einlaufen zu können. Denn nach so vielen Stunden auf dem Motorrad tut mir dann doch der Hintern und die Hände weh.

 

Auch wenn es teuer ist in Norwegen zu essen, gönne ich mir an diesem Abend ein leckeres und scharfes Abendessen beim Inder.

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Lysebotn - Kurven, Spitzkehren und am Ende ein Traumfjord

 

 

Der Lysefjord zweigt vom Høgsfjord bei den Orten Oanes und Forsand in nordöstlicher Richtung ab.

Die Länge des Lysefjords beträgt etwa 40 Kilometer, er ist an der tiefsten Stelle bis zu 500 Meter tief. Seinen Namen, „heller Fjord“, verdankt er den blankgescheuerten felsigen Wänden. Der Lysefjord ist ein sehr steiler Fjord.

 

Am Ende des Lysefjords liegt die Siedlung Lysebotn. Die meisten Häuser sind Ferienhäuser. Es gibt ein Geschäft, ein Café und einen Campingplatz. Die Straße nach Lysebotn wurde 1984 gebaut und ist nur im Sommer befahrbar. Sie ist kurz vor Lysebotn eine der spektakulärsten Serpentinenstrecken in Norwegen und führt in 27 Haarnadelkurven von ca. 600 Meter auf Meereshöhe. Am Ende der Straße liegt die Aussicht Øygardsstølen (Adlernest) mit einer schönen Aussicht auf den Lysefjord und die Straße nach Lysebotn.

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Mit 80.000 PS von Dänemark nach Norwegen

 

 

Mit vier Motoren und 80.000 PS bringt mich die Schnellfähre zwei Stunden und fünfzehn Minuten von der Nordspitze Dänemarks hinüber nach Kristiansand in Südnorwegen.

 

Und ab jetzt bin ich nun mit vier Freunden unterwegs, mit denen ich einige Tage gemeinsam unterwegs sein werde.

 

Und so fahren wir in der Reihenfolge Honda, Honda, Triumph, Yamaha und BMW zu einer im Wald versteckten, gemütlichen Hütte wo wir unseren ersten Abend bei leckerem Essen und vielen Gesprächen verbringen.

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Hirtshals im hohen Norden Dänemarks

 

 

Bei schönstem Sonnenschein erreiche ist die nördliche Stadt Hirtshals in Dänemark. Von hier geht morgen früh meine Schnellfähre nach Kristiansand in Norwegen.

 

Hirtshals hat nicht nur schöne Strände sondern birgt auch Relikte aus einer dunklen Zeit.

 

Die unterhalb des Leuchtturms erhaltenen Bunker des Atlantikwalls stehen seit 1997 unter Denkmalschutz und sind als Bunkermuseum Hirtshals 10. Batterie der Öffentlichkeit zugänglich. Die ausgedehnten Laufgräben und Geschützstellungen können gratis und rund um die Uhr besichtigt werden. Im Bunker 2 wurde eine Ausstellung installiert.1942/43 ließ die Wehrmacht auf dänische Kosten die Betonbauten errichten. Mit Kriegsende übernahm sie die dänische Armee, weshalb sie relativ gut erhalten sind.

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Nordfriesland, die schöne Zwischenstation

 

Vom Bodensee bis zum kleinen Ort Dagebühl, kurz vor Sylt, sind es vom Bodensee über 1.000 Kilometer Anreise. Doch läßt es sich in der kühlen, frischen Nordseeluft auch wieder gut ausruhen.

 

Besonders interessant ist in diesem Ort der Beginn der kleinen Deichbahn hinüber auf Hallig Langeneß. Übernachtet man auf der Hallig wird man mit kleinen, selbstgebauten Schienenfahrzeugen abgeholt und auf die Hallig gebracht.

 

Für mich ist es aber leider nur eine Zwischenstation auf dem weiteren Weg Richtung Norwegen.

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Richtung Norden, nach Norwegen

 

Nicht schön, aber dennoch mehr als beeindruckend ist der Braunkohletagebau Hambach der RWE.

 

Unglaublich auch die Größe auch dieser gewaltigen Bagger, die tagtäglich die Landschaft verschlingen.

 

Ganze Dörfer, riesige Wälder sind dieser Art der Kohlegewinnung in den vergangenen Jahrhunderten zu Opfer gefallen.

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Zu Besuch bei meiner ersten Moto Guzzi

 

 

Zwar hat das Moto Guzzi Museum im Werk von Moto Guzzi in Mandello del Lario am Ostufer des Comer Sees nur Montag bis Freitag von 15 bis 16 Uhr geöffnet, doch sollte man sich dieses Museum nicht entgehen lassen. Wie auf einer Zeitgeraden sind fast alle jemals gebauten Motorradmodelle aufgestellt. Noch über 50 Motorräder warten noch in einer alten Halle auf Aufstellung, wenn dann mal irgendwann das Museum erweitert wird.

 

Gerade das Museum zeigt, dass Moto Guzzi nicht nur aus V2 Motoren besteht und dass alle neuen Modelle stets diesen V2 Antrieb haben müssen. Moto Guzzi hat in seiner langen Geschichte viele, teils revolutionäre Modelle entwickelt. Drei Zylinder, teilweise mit Kompressoraufladung, Vierzylinder und sogar ein V8 Motor sind in der Ausstellung zu bewunder. Für mich immer ganz emotionell ist natürlich, dass meine erste Moto Guzzi, die ich 1976 gefahren habe, in genau der selben Lackierung im Museum steht.

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Zum Planen an den Bodensee

 

 

Nach den vielen Wochen in Island, in London, Brighton und zuletzt in Paris ist es mal wieder an der Zeit an den Bodensee zu kommen.

 

Doch die Gedanken sind längst bei den Reisen und bei der Planung der noch dieses Jahr anstehenden Touren und Zielen. Und auch schon die Planung für die mehrmonatige Tour im nächsten Jahr ist schon angedacht.

 

Lasst Euch überraschen.

 

In der Zwischenzeit genieße ich mal wieder meine 170 PS auf meiner genialen BMW S 1000 XR.

London -> Paris: Nur eine kurze Zugfahrt durch den Kanaltunnel

 

 

Nur eine zweistündige Zugfahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug durch den Kanaltunnel trennt London von Paris. Viel schneller als würde man fliegen, rechnet man alle Vor- und Nachlaufzeiten zusammen.

 

Die französische Hauptstadt Paris ist eine der bedeutendsten Großstädte Europas und zählt zu den führenden Zentren für Kunst, Mode, Gastronomie und Kultur weltweit. Das Stadtbild ist geprägt von der Architektur des 19. Jh. sowie von breiten Boulevards und der Seine. Neben Wahrzeichen wie dem Eiffelturm und der gotischen Kathedrale Notre-Dame aus dem 12. Jh. ist Paris auch für seine Café-Kultur und die Modeboutiquen in der Rue du Faubourg Saint-Honoré bekannt.

 

Und im öffentlichen Verkehr ist Paris längst weiter als unsere Städe in Deutschland. Fast alle Omnibusse sind moderne Hybridfahrzeuge. Und auch die Hälfte aller Taxis sind Elektro- oder Hybridautos. Ladesäulen für PKW, E-Roller oder E-Motorräder gibt es an jeder Straßenecke.

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Brighton, das quirlige Seebad an der Kanalküste

 

 

Brighton ist ein englischer Urlaubsort am Meer. Er liegt etwa eine Zugstunde südlich von London und ist daher ein beliebtes Tagesausflugsziel. An dem breiten Kiesstrand befinden sich auch Spielhallen und Gebäude aus der Regency-Ära.

 

Der Brighton Pier, im mittleren Küstenbereich, eröffnete 1899 und bietet heute Fahrgeschäfte und Essensstände.

 

Die Stadt ist auch bekannt für ihr Nachtleben, die Kunstszene, ihre Einkaufsmöglichkeiten und Festivals.

 

Und dies alles nur eine Stunde südlich von London.

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London - eine Megacity mit gemütlichen Ecken

 

London, die Hauptstadt Englands und Großbritanniens, ist eine moderne Stadt, deren Wurzeln in die Zeit des Römischen Reiches zurückgehen. In ihrem Zentrum stehen die imposanten Houses of Parliament, der legendäre Uhrturm „Big Ben“ und Westminster Abbey, Krönungsstätte der britischen Monarchen. Am anderen Ufer der Themse befindet sich das Riesenrad London Eye, das einen Panoramablick auf den Kulturbezirk South Bank und den Rest der Stadt eröffnet.

 

Doch es gibt sie noch, die ruhigen Viertel, sei es Greenwich, Barnes oder einfach eine gemütliche Fahrt nach Golders Green. Highlight der Stadt sind die vielen und didaktisch hervorragen gemachten Museen, die übrigens, sofern sie staatlich sind, kostenlosen Eintritt bieten. Auch in die bedeutende Kunstgalerie Tate und Tate modern kann man ohne Eintritt bezahlen zu müssen, eintreten.

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Greenwich - Die Heimat des berühmten Segelschiffes "Cutty Sark"

 

Die Cutty Sark ist ein englischer Tee- und Wollklipper. Sie wurde im Jahre 1869 fertiggestellt und war eines der schnellsten Segelschiffe ihrer Zeit. Sie war der letzte Klipper, der für den Seehandel gebaut wurde. 1954 wurde sie in einem speziellen Trockendoch in Greenwich als Museumsschiff aufgelegt.

 

Doch Greenwich hat neben seinen pittoresken Häusern und dem Großsegler noch mehr zu bieten. So befindet isch hier das Royal Oberservatory durch das der 0 Meridian verläuft und die Welt in Ost und West teilt.

 

Und im benachbarten Marinemuseum befindet sich die original Uniform von Lord Nelson mit dem Einschussloch, welches sein Leben beendete.

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2 cm pro Jahr rücken die Kontinentalplatten auseinander

 

 

Ein Bauwerk mit Symbolkraft. Eine Brücke verbindet zwei Kontinente.

 

Hierbei handelt es sich um eine Spalte zwischen dem eurasischen und dem amerikanischen Kontinent in der Nähe des Vulkans Gunnuhver auf der Halbinsel Reykjanes im Südwesten Islands. Sie entstand durch tektonische Plattenverschiebung. Eine kleine Brücke verbindet beide Kontinente miteinander. Sie ist mit zahlerichen Schlössern geschmückt, die Liebespaare dort angebracht haben. Eine Schautafel erläutert vor Ort ausführlich den Effekt der Plattenverschiebung anhand des Beispiels Island.

 

Wer exklusives Badevergnügen schätzt ist in der "Blue Lagoon" richtig.

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Geysire, heiße Quellen und auf den Spuren von Jules Verne

 

 

Vom Strokkur Geysir bis zum Snæfellsjökull führt die Reise. Und hier bin ich auf den Spuren des Romans von Jules Verne "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" 

 

Regelmäßig, alle 10 Minuten, erwacht der Geysir Strokkur zum Leben und stößt heißes Wasser bis zur 20 Meter in die Höhe. Der große Geysir, mit dem einprägsamen Namen Geysir, bricht nur bei Erdbeben oder Vulkanausbrüchen in der Nähe aus.

 

Der Snæfellsjökull, der bekannte Vulkan aus dem Roman von Jules Verne. Denn genau hier soll es gewesen sein, wo der Romanheld den Eingang, innerhalb des Vulkankrater, gefunden hat, der in tief unter die Erde bringt. Ein Roman, den man unbedingt gelesen haben muss.

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Island - Das Land der Elfen und Trolle

 

Auf Island ist der Glaube an ein Elfenreich noch immer vorhanden. Inmitten der wilden Natur der zerklüfteten Vulkaninsel soll sich das kleine Volk verbergen. Und manchmal spielen Elfen und Trolle den Menschen einen Streich.

 

Und wenn man so die Eisberge sieht, entdeckt man Gesichter die lachen und weinen. Unglaublich, aber wahr: Mehr als die Hälfte der isländischen Bevölkerung glaubt an Elfen. Und immerhin neunzig Prozent hält deren Existenz für möglich. Kein Wunder in einer Landschaft, die einem Fantasy-Roman entsprungen zu sein scheint.

 

 

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Von den heißen Quellen an die raue Südostküste

 

Von den Námafjall Bergen und der geothermisch höchst aktiven Krafla Caldera war es heute eine gemütliche 450 Kilometer Tour an die neblige Südostküste Islands.

 

Sehr beeindruckend ist die Erdverwerfung rund um die Krafla Caldera. Auf der linken Seite ist die Europäische, auf der rechten Seite die amerikanische Platte. Wenn man jetzt lange genug wartet wird das Tal breiter und breiter, denn die beiden Platten driften immer weiter auseinander.

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Atemberaubende Naturschönheiten und -phänomene

 

Weil die Sonne heute schon früh in mein Zimmer geschienen hat bin ich schon um sieben Uhr früh losgefahren um in den Norden Islands zu kommen.

 

Immer entlang der Nordküstenstraße führte mein Weg. Und immer wärmer und wärmer wurde es, bis der Thermometer schließlich bei 19 Grad verharrte.

 

Auf meinem weiteren Weg lagen die prachtvollen Wasserfälle von Godafoss und Dettifoss. Doch am meisten beeindruckt haben mich die heißen Quellen, Dampffontänen und Schlammlöcher. Hier am Bruch der Kontinentalplatten der Europäischen und der Amerikanischen Platte ist die Erdkruste nur sehr dünn. An vielen Stellen ist sogar der Boden so heiß, dass kleine Flüsse einfach verdampfen.

 

Ursache dieser Plattentektonik ist, aber nicht wie in den Anden das Abtauchen an einer Subduktionszone, sondern das Entstehen neuen Krustenmaterials an einer Spreizungszone.

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Ein herrlicher Tag in Nordwest-Island

 

Wie ein Wesen aus einer anderen Zeit oder eine zu Stein erstarrte Fabelfigur liegt der Felsen Hvitsekur am Rande eines Fjordes.

 

Der Hvítserkur ist ein Basaltfelsen an der Ostküste der Halbinsel Vatnsnes im Nordwesten von Island. Der etwa 15 m hohe Felsen, der an zwei Stellen ausgehöhlt ist, liegt am Húnafjörður und ist Nistplatz verschiedener Vogelarten, wie etwa der Dreizehenmöwen und des Eissturmvogels.

 

Es war ein Tag mit viel Regen, viel Wind, ein wenig Sonnenschein aber einer grandiosen Tierwelt auf dem Weg in den Norden der Insel. Noch ist keine Saison in Island und man kann die Naturschönheiten fast ganz für sich alleine genießen. Nachteil ist, dass nur wenige Restaurants geöffnet haben.

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Die Westfjorde

 

Die Vestfirðir umfassen eine Halbinsel und Region mit einer Fläche von 9409 km² im Nordwesten von Island. 

 

Die abgelegenste Region des Landes wartet mit der schönsten Landschaft auf sich, die Island zu bieten hat. 

 

Dazu bekomme ich heute noch herrlichen Sonnenschein geschenkt, während auf den Höhen noch der Neuschnee der letzten Nacht abtaut. Nur über eine ziemlich matschige Naturpiste ist der Dynjandi Wasserfall zu erreichen. Doch jeder Kilometer lohnt sich für diesen Anblick. Bis fast unterhalb des Wasserfalls kann man auf einem Trampelpfad gelangen.

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Reykjavik - Island

 

Reykjavik ist die am nördlichsten gelegene Hauptstadt der Welt auf 64° 08'. Im Großraum der Stadt leben 202.000 Menschen. 

 

Sie ist der Ausgangspunkt für meine Umrundung der großen Insel, wobei ich auch einen Abstecher auf die weniger besuchten, rauen Westfjorde Island machen werde.

 

Island ist das am dünnsten besiedelte Land Europas. Über 60 Prozent der Bevölkerung leben in der Metropolregion Reykjavik.

 

Interessant ist, dass Island hinsichtlich des Lebensstandards und Pro-Kopf-Einkommen eines der führenden Länder der Welt ist. Doch das besondere dieser Insel ist ihre vulkanische Herkunft.

 

Das 61.Tesch-Travel-Treffen 26.-28.04.2019 in Malmedy / Belgien

Große Vorfreude bei Norbert und mir auf das 61. TTT
Große Vorfreude bei Norbert und mir auf das 61. TTT

 

Das 61.Tesch-Travel-Treffen 26.-28.04.2019, bei Malmedy im kleinen Ort Béverce in den belgiischen Ardennen, war wieder ein Treffpunkt der Motorradweltreisenden.

 

Besonders die vielen Gespräche mit denen, die schon viel von unserer Welt gesehen haben, mit denen, die vor haben die Welt zu bereisen sind das nachhaltigste bei diesem Treffen. Keine laute Musik oder Burnouts stören die Atmosphäre.

 

So konnte ich viel über Südamerika, Kanada oder Alaska erzählen und ich erhielt viele Informationen über die Seidenstraße, die ich nächste Jahr zusammen mit meinem Freund Norbert, der auch auf dem Treffen dabei war, befahren werde.

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Millionen Sternenhimmel auf Teneriffa

Bereits kurz nach Sonnenuntergang zeigt sich ein berauschendes Bild
Bereits kurz nach Sonnenuntergang zeigt sich ein berauschendes Bild

 

In unseren Licht überfluteten Städten sieht man die volle Pracht eines nächtlichen Sternenhimmels nicht. Nur in Gebieten ohne Lichtquellen, ganz besonders jedoch in großer Höhe, zeigt sich ein überwältigendes Bild.

 

So einen Platz gibt es auf der Insel Teneriffa, inmitten der alten Caldera, auf über 2.150 Meter Höhe.

 

Sobald sich die Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben zeigen Sterne und Planenten in Millionenfacher Zahl am nächtlichen Himmel.

 

Ein Schauspiel, welches uns klar macht, wie winzig wir inmitten des Universums sind.

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Meine neue Reportage über Neufundland im Tourenfahrer

 

Jetzt im neuen Motorradmagazin Tourenfahrer Ausgabe April 2019, meine neue Reportage über Neufundland. Auf 12 Seiten gibt es Informationen zu Land und Leuten mit vielen Fotos.

 

Kleine Kostprobe:

Ganz im Westen Kanadas liegt eine dünn besiedelte und vom Tourismus nur wenig beachtete Insel. Vom Wikinger Leif Eriksson um das Jahr 1000 als erstem Europäer entdeckt, fasziniert Neufundland mit einer atemberaubenden Natur, der sich Karl Spiegel und Barbara Müllner ebenso wenig entziehen können wie

der herausragenden Gastfreundschaft seiner Bewohner.

 

Es ist kalt, obwohl es Sommer ist, es nieselt und in der Ferne können wir Schnee auf den Bergen erspähen. Nur zwei Kilometer sind es vom Fähranleger in Port aux Basques zu unserer Unterkunft und selbst auf diese kurze Distanz frösteln wir kräftig. Im Ort ist zur späten Stunde nichts mehr los und das Angebot an Verpflegungsmöglichkeiten auf zwei Lokale reduziert. Ziemlich reduziert ist auch die Auswahl an Speisen, nur zwischen verschiedenen Burgern und Fish and Chips können wir wählen. Wir entscheiden uns für die herrlich fettige Fischversion, die wieder Wärme in unsere Glieder bringt.

 

Gibt's am Kiosk oder direkt unter: https://shop.nitschke-verlag.de/tourenfahrer-april-2019-gedruckte-ausgabe

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650er Frühlingsfahrt um den Bodensee

 

Nach der großen, selbst gemachten, Inspektion an meiner kleinen BMW wollte ich natürlich eine ausgiebige Probefahrt machen. Aus der kleinen Runde wurde eine Umrundung um den Bodensee auf kleinen und kleinsten Straßen durch Baden, Württemberg, Bayern, Österreich und die Schweiz. Um diese Jahreszeit ist die eine echte Freude, ganz im Gegensatz zu den Sommermonaten wenn Touristen die Urlaubsregion überfluten.

 

Auch die kleine BMW freute sich sichtlich über die Tour, denn mit neu eingestellten Ventilen, neuem Öl, neuem Luftfilter und neuen Zündkerzen lief der Motor wie befreit.

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Große Inspektion bei meiner G 650 GS Sertao

 

 

Bei 92.000 Kilometern ist mal wieder eine Inspektion an meiner G 650 GS Sertao dran. Um die Zündkerzen zu erneuern muss allerdings ziemlich viel abgebaut werden. Da wünscht man sich doch den BMW Boxer oder die Guzzi V2 zurück, da ging das Wechseln in weinigen Minuten.

 

Der Zustand nach 46.000 Kilometer (Zweiter Wechsel) ist genial. Schön Rehbraun und keinerlei Abbrand ist an den Zündkerzen zu sehen. Auch der Elektrodenabstand mit 0,8 mm an der Hauptkerze und 0,7 mm an der Nebenkerze ist fast Neuzustand. Da ich gerade noch ein paar Iridium-Zündkerzen auf Lager hatte, habe ich diese teuren Teile mal eingebaut.

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Ace Cafe - London

 

Das Ace Cafe im Norden Londons ist ein Muss für jeden Motorrad- und Oldtimer Fan.

 

Das Ace Cafe ist eine Raststätte in Stonebridge nordwestlich von London. Es ist Treffpunkt und Veranstaltungsort und prägte den Begriff "Cafe Racer".

 

Die Geschichte des Ace Cafes beginnt im Jahr 1938. Eröffnet als Transport Cafe, direkt an der 1927 erbauten North Circular Road (NCR) gelegen, entwickelte sich das Ace schon in Vorkriegszeiten zu einem beliebten Treffpunkt für Motorradfahrer aus London und Umgebung.

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Sizilien - Silvestertour

 

Über Silvester bis in den Januar 2019 waren wir auf der großen italienischen Insel Sizilien unterwegs.

 

Griechische und römische Tempel, lagen ebenso auf unserem Weg wie die Unesco Welterbestätten Ragusa, Modica, Taormina oder Palermo.

 

Sizilien und die Städte strahlen einen ganz besonderen morbiden Charme aus, wenn auch besonders in Palermo die Bausubstanz vieler Häuser und auch Paläste in einem sehr baufälligen Zustand ist.

 

Das es in Sizilien auch bitterkalt werden kann erleben wir als wir zweimal versuchten zum höchsten befahrbaren Punkt an den Hängen des Vulkans Ätna zu kommen. Schneebedeckte Fahrbahnen machten ein Vorwärtskommen unmöglich.

 

Vielleicht bin ich mit meinen Freunden Erich und Marcus im Sommer mit dem Motorrad noch einmal hier, auf dem Weg nach Malta.

 

 

 

Kleine Russlandtour im Spätfrühling 2019

 

Im Spätfrühling / Frühsommer zieht es mich wieder in mein geliebtes Russland. Über den Balkon geht es zunächst in die Türkei, dann entlang des Schwarzen Meers nach Georgien und weiter ans Kaspische Meer nach Baku, der Hauptstadt von Aserbaidschan.

 

Dann geht über die Grenze nach Russland mit Ziel Wolgograd, das frühere Stalingrad. Über die Ukraine mit Kiev und Lviv geht es zurück nach Hause.

 

Mit den kleinen und großen Umwegen dürfte die Strecke etwa 10.000 Kilometer lang sein.

EICMA - Die weltgrößte Motorradmesse in Mailand

 

Die Motorradmesse ist die größte Messe dieser Art in der Welt. Viele Neuheiten, allein sechs Neuheiten von BMW, zwei von Yamaha, eine von MV Augusta,  mehrere von KTM usw. usw. waren zu bestaunen. Am Vormittag bis gegen ein Uhr kann man noch durch die Gänge schlendern und mit den Standbesatzungen plaudern. Aber dann wird es heftig. Bei KTM und Ducati kam man nur noch im Millimeter Tempo voran.

 

Doch alle Motorräder, die ich sehen wollte konnte ich auch in Ruhe studieren. Und mein Resultat sieht wie folgt aus. Die neue BMW S 1000 RR für den großen Spaß mit 207 PS bei gerade einmal 190 Kg Gewicht und herrlichen Drehzahlen bis über 15.000 U/min. Und für die große Reise die neue KTM 790 Adventure R mit einem Gewicht von 185 Kg. Zum Glück gibt es noch die leichten Motorräder. Der Vorteil der KTM gegenüber z.B. einer SWM ist die große Zubehörauswahl von Touratech, unter anderem auch der neue Zega Evo Koffer mit genialem Haltesystem.

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Winterschlaf? Oder doch nicht?

 

Während die BMW S 1000 XR frisch geputzt, getrocknet und mit neuem Öl versehen bis zum Frühjahr 2019 in den Winterschlaf geht, bleibt meine BMW G 650 GS Sertao natürlich weiter für Touren bereit. Geplant ist zum Beispiel eine Fahrt zum Elefantentreffen vom 1. - 3. Februar im Bayrischen Wald.

 

Doch vorher muss an der kleinen BMW noch das mal wieder hakelige Lenkkopflager ausgetauscht werden. Dazu gibt es noch frisches Öl und neue Iridium Zündkerzen. Mehr ist nicht zu machen. Und selbst nach 94.000 Kilometer läuft das Motorrad wie am ersten Tag.

 

Natürlich gibt es in den Wintermonaten für mich noch genügend zu tun. Einerseits die Erstellung von verschiedenen Reportage und der Multimediashow über Kanada & Alaska. Aber auch natürlich die Planungen für Touren im Jahr 2019.

Korfu, die grüne Insel der uralten Olivenbäume

Eines der Wahrzeichen von Korfu, da Kloster Vlacherna.
Eines der Wahrzeichen von Korfu, da Kloster Vlacherna.

 

Eine Fähreüberfahrt von zwei Stunden bringt uns auf die nördlichste der griechischen Insel, nach Korfu. Touristisch gut erschlossen sind wir doch negativ erstaunt welcher Müll längs der Straßen liegt und wie unachtsam alles auf die Straßen geworfen wird. Zwar gibt es eine Helmpflicht in Griechenland, doch kaum jemand hält sich daran. Auch die Polizeit kümmert das überhaupt nicht. Wir sind im Süden der Insel in einem kleinen Hotel direkt am Strand. Doch die Idylle trügt, denn der Ort ist laut, schmutzig und heruntergekommen und bis weit in die Nacht schallt es aus vielen Bars und Bingo-Lokalen lautstark, so dass an Schlafen fast nicht zu denken ist.

 

Doch die Insel hat auch eine andere Seite. Es sind die von den Venezianer vor über 400 Jahren gepflanzten Olivenbäume die überall auf der Insel zu finden sind und die sich malerisch bis an die kleinen Buchten im Westen der Insel ziehen.

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Meteora Klöster in Griechenland

 

Die Meteora Klöster in Nordgriechenland sind ein absoluter tourister Hotspot. Bereits am frühen Morgen fahren dutzende Reisebusse zu den Parkplätzen der Klöster. Zwei Stunden später ist es sogar schwer mit dem Motorrad einen Platz zu bekommen. An eine Besichtigung ist kaum zu denken, da Menschenmassen sich über die engen Brücken drängen.

 

Ungeachtet der überlaufenen Sehenswürdigkeit sind die Klöster mehr als beeindruckend, wie sie einem Schwalbennest gleich an und auf den bizarren Felsen gebaut sind. Früher tatsächlich nur mit einem Korbaufzug erreichbar sind heute Brücken zu allen Klöstern errichtet worden. Vorbei ist es mit er eremitischen Einsamkeit.

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Mazedonien am Ohrid See

Blick aus meinem Zimmer auf den Ohrid-See
Blick aus meinem Zimmer auf den Ohrid-See

 

 

Mazedonien (amtlich Republik Mazedonien bzw. Republik Makedonien), ist ein Binnenstaad in Südosteuropa. Auf Grund des Namensstreits mit Griechenland wird er international offiziell als Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien[ bezeichnet. Nach einer Einigung im Namensstreit mit der griechischen Regierung am 12. Juni 2018 soll der Staat zukünftig Република Северна Македонија/Republika Severna Makedonija (deutsch Republik Nord-Mazedonien bzw. Republik Nordmazedonien) heißen. Dafür muss die Verfassung geändert werden. Im Gegenzug wird Griechenland Beitrittsverhandlungen Mazedoniens mit der EU und der NATO nicht mehr blockieren. Mazedonien ist, gerade am Ohrid See (Ort Ohrid ist Unesco Weltkulturerbe) sehr schön und wirtschaftlich im Aufschwung.

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Tirana in Albanien - Das Land im Aufschwung

Nur noch 103 Kilometer bis zur Hauptstadt auf besten Straßen
Nur noch 103 Kilometer bis zur Hauptstadt auf besten Straßen

 

 

Alle unsere Vorurteile, die wir durch unsere bisherige Kenntnisse aus Berichten hatten, konnten, durften und mussten wir in Albanien über Bord werfen. Wir sind glücklich erstaunt welch aufgeschlossenes und wirtschaftlich prosperierendes Land uns empfängt. Darüber hinaus ist es überaus sauber und aufgeräumt. Selbst auf dem Land spürt man den Fortschritt. Tankstellen, Restaurants, Geschäfte sind überall zu finden. Und überall werden wir mit überaus freundlich empfangen.

 

In Tirana, der Hauptstadt von Albanien, ist kaum mehr ein Unterschied zu Metropolen in Zentraleuropa festzustellen. Diese Stadt lebt, diese Stadt strahlt Lebensfreude aus. Und man kann auf den Märkten flanieren und überall gut und reichlich essen.

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Herceg Novi, ein Kleinod in Montenegro

Inmitten der historischen Stadt Herceg Novi
Inmitten der historischen Stadt Herceg Novi

 

 

Herceg Novi, die Stadt am Eingang zur Bucht von Kotor, liegt malerisch an den Berghängen, die bis ins adriatische Meer hinunter führen. Doch der schönste Teil der Stadt liegt hoch oben am Berg. Es ist die fast ausschließlich aus Travertinstein gebaute Altstadt mit ihren verwinkelten und steilen Gassen mit ihren kleinen und großen Plätzen auf den das Leben der Einheimischen pulsiert.

 

Besonders angetan haben es uns die kleinen Restaurants die hauptsächlich von den Bewohnern der Stadt besucht werden. Hier gibt es Meeresfrüchte und Fische auf ganz traditionelle Art.

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Mostar

Stari most – Brücke über die Neretva – Wahrzeichen der Stadt
Stari most – Brücke über die Neretva – Wahrzeichen der Stadt

 

 

Auf unserem Weg von Sarajevo nach Südwesten Richtung Meer kommen wir natürlich auch in Mostar vorbei. Bekannt ist diese Stadt durch die im Jahre 1566 unter türkischer Besatzung gebaute Brücke. Doch was man heute sieht ist nicht mehr das alte Original, denn diese wurde während des Bosnienkrieges geziehlt zerstört. Mit Unesco Mittel wurde sie originalgetreu im Jahre 2004 wieder errichtet. Heute überqueren jeden Tag tausende von Touristen dieses Wahrzeichen der Stadt.

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Sarajevo - ein Tag voller Eindrücke

Denkmal für die getöteten Kinder während der Belagerung
Denkmal für die getöteten Kinder während der Belagerung

 

 

Wir lassen und treiben und tauchen ein in die Faszination dieser Stadt.

 

Egal wo wir hinkommen man hat immer ein freundliches Wort für uns. Und uns ist klar, dass wir wiederkommen werden.

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Sarajevo, die Hauptstadt Bosnien-Hercegovinas

Der muslimische Teil der Altstadt ist besonders beindruckend
Der muslimische Teil der Altstadt ist besonders beindruckend

 

 

Sarajevo, die Stadt ist wieder auferstanden. Die Stadt lebt wieder und in die Stadt ist die Lebensfreude wieder eingekehrt. Nur noch wenige Spuren sind von der dramatischen Belagerung der Stadt zu finden. Es ist schön zu sehen, dass sich so vieles zum Positiven geändert hat. Als ich 1996 kurz nach Ende des Krieges in dieser Stadt war konnte ich kaum glauben, dass jemals ein friedliches Zusammenleben wieder möglich wäre. Doch die Menschen haben es geschafft.

 

Während der Belagerung wurden nach Schätzungen etwa 11.000 Menschen (darunter 1.600 Kinder) getötet und 56.000, teilweise schwer, verletzt.

 

Und noch ein besonderes Ereignis fand in Sarajevo statt. Beim Attentat von Sarajevo am 28. Juni 1914 wurden der Thronfolger Österreich-Ungarns, Erzherzog Franz Ferdinand, und seine Gemahlin Sophie Chotek, Herzogin. Dies war der Auftakt für den 1. Weltkrieg.

 

Heute dürfen wir die ganz besondere Gastfreundschaft genießen. Wir fühlen uns wohl in dieser mulitkulti Stadt.

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UNESCO Weltkulturerbe Plitvicer Seen

Eine von unzähligen Kaskaden zwischen den Plitvicer Seen
Eine von unzähligen Kaskaden zwischen den Plitvicer Seen

 

 

Bereits am frühen Nachmittag erreichen das Unesco Weltkulturerbe, die Plitvicer Seen.

 

Schwülheiß ist es, doch wir lassen es uns nicht nehmen die sich über sieben Kilometer Länge erstrecken Rundwanderstrecke abzulaufen. Überall plätschert es, überall ist Wasser. Oftmals führt der Weg auf abenteuerlichen Stegen mitten durch die vielen See.

 

Es ist ein besonderes Plätzchen Erde mit einer traurigen Geschichte. Hier wurden die ersten tötlichen Schüsse im Krieg zwischen Kroaten und Serben abgegeben. Viele Einschusslöcher in den Gebäuden in der Umgebung zeugen noch heute von dieser Zeit.

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Auf der Insel Pag in Kroatien

Lecker gegrillter Tintenfisch frisch aus dem Meer
Lecker gegrillter Tintenfisch frisch aus dem Meer

 

 

Es ist heiß geworden, über 29 Grad und die Insel Pag bietet mit ihrer Kargheit kaum Schatten. Doch wir freuen uns am Meer zu sein und die Genüsse der kroatischen Küche genießen zu können.

 

Jetzt in der Nachsaison ist es ruhig geworden. Nur noch wenige Touristen tummeln sich auf der Strandpromenade.

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Auftakt zu Balkan Tour

Am Kreuzbergpass wurde in den Jahren 1915 - 1918 erbittert um jeden Meter gekämpft
Am Kreuzbergpass wurde in den Jahren 1915 - 1918 erbittert um jeden Meter gekämpft

 

 

Drei Freunde, drei Motorräder. Bereits der erste Fahrtag in die italienischen Ostdolomiten bringt puren Fahrspaß. Wir sind unterwegs mit Erichs BMW R 1200 GS Adv. mit 105 PS, mit Marcuss BMW R 1200 GS Adv. LC mit 125 PS und ich mit meiner BMW S 1000 XR mit 170 PS, zusammen also stolze 400 PS.

 

Geplant sind die Länder Italien, Slovenien, Kroatien, Bosnien-Hercegovina, Montenegro, Albanien und Griechenland.

Bei Freunden in Campogalliano

Unser Pokal für die weiteste Anreise zum Motorradtreffen in Campogalliano
Unser Pokal für die weiteste Anreise zum Motorradtreffen in Campogalliano

 

Was gibt es schöneres als mit alten Freunden zu feiern. Zum 20. mal wurde das Motorradtreffen des Clubs Campo dei Galli in Campogalliano ausgetragen.

 

Leider hat der Amtsschimmel in diesem beschaulichen Ort im Herzen der Emilia Romagna ganz Arbeit geleistet. Aus an den Haaren herbei gezogenen Gründen durfte diesmal das Fest nicht mehr an den Seen südlich der Stadt gefeiert werden. Immerhin hat wenigstens der Bürgermeister einen Teil der örtlichen Sportanlagen zur Verfügung gestellt.

 

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Kultur und Genuss in der Emilia Romagna

Wie immer machen wir ein Besuch auf der Hombre-Farm und kaufen viele Kilo Bio-Parmigiano
Wie immer machen wir ein Besuch auf der Hombre-Farm und kaufen viele Kilo Bio-Parmigiano

 

 

Wenn wir in der Emilia Romagna sind, darf natürlich ein Besuch auf der Hombre-Farm der Familie Panini nicht fehlen. Hier wird feinster Bio-Parmigiano produziert. Viele Kilo dieser Köstlichkeit wandern aus dem kleinen Hofladen in unsere Koffer.

 

Auch zum Besitz der Familie Panini gehört das größte private Maserati-Museum der Welt. Sogar unschätzbar teure Einzelstücke wie der Grand Prix Wagen von 1936, der der berühmte Rennfahrer Tazio Nuvolari gefahren hat, finden sich in der Sammlung.

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Genießen im Land von Guiseppe Verdi

Rote Motorräder auf der Piazza G. Verdi
Rote Motorräder auf der Piazza G. Verdi

 

In der Ebene des Flusses Po gibt es ein verträumtes Örtchen inmitten der Ruhe der flachen Landschaft.

 

Es ist Buseto, unweit der Stadt wurde der berühmte Opernschreiber Guiseppe Verdi geboren. Und auch in dieser Stadt liegt ein kleines, aber feines Theater, das Teatro Verdi.

 

Aber nicht nur musikalische Genüsse gibt es hier. Auch für die Kulinarik haben wir einen echten Geheimtipp gefunden. So gut und so ausgefallen haben wir schon lange nicht mehr gegessen. Träumen und genießen zu den Klängen von Guiseppe Verdi.

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Kleiner Umstieg von der BMW 650 GS zur BMW S 1000 XR

Meine neue BMW S 1000 XR
Meine neue BMW S 1000 XR

 

Fliegender Wechsel für die nächsten Touren in und durch Europa.

 

Meine treue, kleine BMW G 650 GS darf sich nun nach über 22.000 Kilometer im Dauereinsatz ein bisschen ausruhen.

 

Nun kommt meine neue BMW S 1000 XR zum Einsatz. Es ist ein Umstieg von 650 cm³ auf 1.000 cm³, von 50 PS zu gewaltigen 165 PS. Ein Maschine, die über 270 km/h schnell ist.

 

Dazu gibt es einen Umstieg bei meiner persönlichen Motorradausstattung. Vom Touratech Compañero Worldwide Anzug zum neuen Compañero World2. Vom Touratech Aventuro Carbon Compañero Helm zum neuen Aventuro Carbon2 Compañero. Und es gab auch neue Stiefel, da meine alten Stiefel nicht mehr dicht waren. Nun bin ich mit den Made In Germany Daytona Trans Open GTX unterwegs.

Wieder zuhause am Bodensee

Frisch gewaschen nach 21.388 Kilometern Kanada & Alaska
Frisch gewaschen nach 21.388 Kilometern Kanada & Alaska

 

 

Nach meiner zweieinhalbmonatigen Reisen quer durch Kanada und Alaska bin ich wieder in meiner heimischen Garage. Und natürlich wurde meine treue Begleiterin, meine BMW G 650 GS erstmal gründlich gewaschen. In den nächsten Tagen gibt es dann noch einen Satz frische Reifen.

 

Es waren aufregende Wochen und Tage. Genau 21.388 Kilometer habe ich zurückgelegt. Es war ein wunderschöne Zeit mit Bärbel in Neufundland und in der Provinz Quebec. Es war für mich beeindruckend die Weite dieses großen Landes erlebt zu haben. Und ganz besonders war die Fahrt durch die Tundra bis hinauf ans Polarmeer nach Tuktoyaktuk. Auch Alaska sorgte für viele Überraschungen. So habe ich Schwarz-, Grizzly- und Braunbären in ihrer natürlich Umgebung sehen dürfen. Doch es gibt auch viel Nachdenkliches. So ist die Erwärmung unserer Erde gerade in den sensiblen nördlichen Teilen von Kanada hautnah zu erleben. Die Gletscher sind an vielen Stellen unübersehbar zurück gegangen und auch der Anfang des Winters hat sich um über einen Monat nach hinten verschoben. Der Permafrostboden taut mehr und mehr auf.

Vancouver, die ethnisch vielfältigste Stadt Kanadas

Mal zwei Räder ohne Motor
Mal zwei Räder ohne Motor

 

Meine treue Begleiterin, meine kleine BMW 650 GS Sertao, hat mich 21.500 Kilometer durch Kanada und Alaska begleitet. Jetzt ist sie mit dem Air Canada Flug AC840 unterwegs nach Frankfurt.

 

Ich vertreibe mir auf zwei ummotorisierten Rädern in Vancouver die Zeit und genieße diese Stadt am Pazifik.

 

Vancouver, ist in der Metropolregion mit 2,5 Millionen Einwohnern eine von Kanadas am dichtesten besiedelten und ethnisch vielfältigsten Städten. Interessanterweise sind rund 30 % der Einwohner chinesischer Herkunft. Heute war im Zentrum ein schönes, gemütliches und farbenfrohes Fest der indischen Einwohner. Auch die Sikh-Riders-of- Canada, eine bereits seit 1897 bestehende Vereinigung hatten eine Stand. Hier konnte man sich ein original Sikh-Turban machen lassen.

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Whistler - Ort der olympischen Winterspiele 2010 von Vancouver

Nach all dem vielen Qualm ist ein leckeres Bier genau richtig
Nach all dem vielen Qualm ist ein leckeres Bier genau richtig

 

Whistler, etwa 130 Kilometer nördlich von Vancouver, war der Austragungsort der alpinen Wettbewerbe der Olympischen Winterspiele von Vancouver 2010. Auch die die Bob-, Rodel- und Skeletonpiloten kämpften hier um Medaillen. 

 

Über zwei Millionen Besucher zählt Whistler jährlich. Im Winter hauptsächlich zum Skifahren und Snowboarden und im Sommer zum Mountainbiken auf dem Whistler Blackcomb.

 

ich bin froh, nach all dem vielen Qualm und Rauch der letzten zwei Tage, wieder etwas durchatmen zu können. Whistler ist zwar sehr teuer, dafür kann man aber exzellent Essen und Trinken gehen. Und genau dies habe ich heute gemacht.

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Rauch, Qualm und brennende Augen

Durch die vielen Waldbrände fuhr ich wie durch Nebel
Durch die vielen Waldbrände fuhr ich wie durch Nebel

 

Die beiden Etappentage von Prince Rupert am Pazifik über Prince George nach Whistler waren insgesamt 1. 350 Kilometer lang. Und auf 1.250 Kilometer bin ich durch beißenden Rauch und Qualm gefahren. Auf über 200 Kilometer waren die Qualmwolken so dicht, dass die Sicht unter 100 Meter lag. Dazu brennen die Augen und der Hals wird rauer und rauer. Erst kurz vor der Olympiastadt Whistler wurde es langsam klarer, wenn auch nicht vollständig.

 

Im Moment brennt es in der kanadischen Provinz British-Columbia an über 500 Stellen. Aktuelle Informationen, auch zu Streckensperrungen und Evakuierungen gibt es ausführlich auf der Internetseite der Regierung von Britisch Columbia: Info Wildfire BC

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