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Karl "Charlie" Spiegel - Weltenbummler und Autor
Karl "Charlie" Spiegel - Weltenbummler und Autor

 

 

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Begib dich ein Mal im Jahr an einen Ort,

an dem du noch nie gewesen bist.

(Dalai Lama)


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Blog:

 

Juneau, die Hauptstadt von Alaska

Juneau ist nur per Schiff oder aus der Luft erreichbar
Juneau ist nur per Schiff oder aus der Luft erreichbar

 

Juneau, die Hauptstadt von Alaska hat gerade einmal 32.000 Einwohner. Und sie hat eine Besonderheit, denn, obwohl sie auf dem Festland liegt, kann man sie nur per Schiff oder aus der Luft erreichen. Eine Landverbindung gibt es aufgrund der hohen Berge und Gletscher nicht.

 

Ein paar historische Häuser sind aus den Gründertagen und den Tagen des Goldrausches erhalten geblieben. Erst 1880 gegründet, wurde Juneau schon 1900 die neue Hauptstadt des District von Alaska. District, vergleichbar mit Washington D.C. (District of Columbia) war Alaska bis bis zum 3. Januar 1959, dem Tag an dem Alaska der 49. Bundesstaat der USA wurde. Die Temperaturen in Juneau reichen von maximal minus 10 Grad im Winter zu maximal 17 Grad im Sommer. 

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Alaska Marine Highway

An Bord des kleinen Schiffes LeConte darf man sogar auf das Vorderdeck.
An Bord des kleinen Schiffes LeConte darf man sogar auf das Vorderdeck.

 

Bevor ich heute auf die Fähre nach Juneau ging, machte ich noch am Chilkoot River einen kleinen Fußmarsch. Und welche Überraschung, die Bären waren wieder da. Ein 14jährige Mutter mit drei Jungen, eine 7jährige Bärin mit zwei Jungen und eine ganz junge Bärin solo. Dazu gab es noch Flugvorführungen der wunderschönen und sehr großen Weißkopfseeadler, dem Wappentier der Vereinigten Staaten.

 

An Bord bleibt einem aber auch der Mund offen stehen, so atemberaubend sind die Landschaften, Berge und Gletscher, die an einem vorbeiziehen.

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Braunbären zur Begrüßung in Alaska

 

Am Chilkoot-River, der die Bucht der die Lutak Inlet (Lutak Fjord) mit dem Chilkoot-See verbinden tummeln sich gerne die Braunbären. Denn in den See wandern tausende Lachse zum Laichen. Doch heute waren offensichtlich keine Fische unterwegs, denn die Bärendame mit ihren zwei Jungen hat sich das saftige Gras am Flussufer schmecken lassen. Es ist schon unglaublich beeindruckend diese majestätischen Tiere in freier Wildbahn bewundern zu können.

 

Heute ist mein Quartier in einem historischen Haus welches früher zum Fort Seward gehörte. Hier in Haines geht es auch morgen weiter auf einem ganz besonderen Highway. Es ist der Alaska Marina Highway, der ähnlich der Hurtigruten in Norwegen, die Küstendörfer des südlichen Alaskas mit einem Schiffsliniendienst bedient.

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Zeitreise zum Bau des Alaska Highways 1942 & Grizzlybär beim Beerennaschen

Ein Grizzlybär direkt neben der Straße
Ein Grizzlybär direkt neben der Straße

 

 

Wenn man auf dem Alaska Highway fährt findet man an vielen Stellen Zeugen der Geschichte. So wurde oftmals Fahrzeuge, nicht mehr funktionierten, einfach beiseite geschoben. Schön ist, dass alles einfach für jedermann zugänglich ist und, dass nichts mitgenommen wird.

 

In Gedanken verloren schaue ich den Highway entlang als ich Sträucher sich bewegen sehe. Kaum habe ich angehalten sehe ich einen Grizzlybär, der sich die reifen Beeren schmecken läßt. Genau genommen hat er gar keine Notiz von mir genommen und doch fotografiere ich lieber mit eingelegtem Gang und gezogener Kupplung um eventuell gaaaaanz schnell davon fahren zu können.

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Wieder zurück in den Yukon Territory in Kanada

Links Kanada / Yukon und rechts USA / Alaska
Links Kanada / Yukon und rechts USA / Alaska

 

Nun bin ich, auf meinem Weg Richtung Süden, wieder zurück in Kanada, in den Yukon Territory. Auch heute war der Grenzübergang von den USA nach Kanada völlig problemlos. Die US Kontrollstelle kann man locker mit 50 km/h durchfahren, beim kanadischen Zoll wird nur gefragt ob man Jagdgewehre dabei hat. Und der Zöllner war richtig gut gelaunt, denn er meinte, und konnte sich vor lachen kaum halten, auf dem Motorrad würde so ein Gewehr ja aussehen wie am Sattel eines Pferdes.

 

Auch bin wieder auf dem Alaska Highway auf dem ich morgen noch rund 350 km zurücklegen werde. Heute habe ich wieder eine lustige Unterkunft. Ein kleine Hütte mit einer Küche am Waldrand. Dazu ein uriges Restaurant in dem noch richtig gekocht wird. Ein riesiges Stück tiefroten Lachs mit einem Berg selbstgeschnitzter Pommes. Und, wie könnte es anders sein, ein leckeres Yukon Gold Bier.

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In der Mitte von Nirgendwo

Der Motor des alten Schulbusses sieht noch recht ordentlich aus.
Der Motor des alten Schulbusses sieht noch recht ordentlich aus.

 

 

Bis zurück nach Anchorage hat es geregnet und es war empfindlich kühl. Doch dann wurde es mehr und mehr heller und plötzlich war nur noch heller Sonnenschein.

 

Meine Unterkunft könnte schrulliger und gemütlicher zugleich nicht sein. Im "Klutina Kate's Bed and Breakfast", im winzigen Ort Copper Center, fühle ich mich richtig wohl.

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Der Ort Seward bei Dauerregen

Zum Glück sind meine Sportschuhe noch wasserdicht, im Gegensatz zu meinen Motorradstiefeln
Zum Glück sind meine Sportschuhe noch wasserdicht, im Gegensatz zu meinen Motorradstiefeln

 

 

Die ganze Nacht hat es ununterbrochen geregnet. Heute morgen, beim gigantisch guten Frühstück in meiner B&B Unterkunft in Homer kam dann kurz die Sonne durch. Kaum bin einige Kilometer gefahren kommt ein mächtiger Sturm auf, der mich nur noch in Schlangenlinien fahren läßt. Kurz darauf dann heftiger Regen, der bis jetzt noch nicht aufgehört hat. 

 

Trotzdem mache ich einen Rundgang durch mein heutiges Etappenziel, den kleinen Ort Seward. Hervorgegangen ist der Ort aus einem Pelzhandelsposten an der Resurrection Bay, der 1793 von Alexander Baranow, einem russischen Pelzhändler gegründet wurde. Benannt ist der Ort aber nach

William H. Seward, ein US-amerikanischer Politiker, der 1867 maßgeblicher Initiator des Kaufes Alaskas von Russland war.

 

So ein Regentag ist ja an sich nichts tragisches wären da nicht meine Dingbums-Tex :-) Stiefel, die nun an den verschiedensten Stellen undicht geworden sind. Ich habe heute mal die Stiefel mit Bienenwachscreme behandelt. Vielleicht ist es dann ein wenig besser.

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Homer, der touristische Hotspot & Land's End

Das Ende aller Straßen in Alaska, Land's End in Homer
Das Ende aller Straßen in Alaska, Land's End in Homer

 

 

Das Ende der Straße, Land's End auf der Homer Spit Landzunge. Dies ist der entlegenste Punkt Alaskas der auf der Straße anfahrbar ist. Weiter geht es nur mit Schiff oder Flugzeug. Und dies ist auch mein Umkehrpunkt, denn ab morgen geht es langsam wieder Richtung Norden und Osten.

 

Der Ort ist der touristische Hotspot der Kenai Halbinsel. Fast schon kitschig schön sind die vielen Souvenir Läden und Tourenanbieterhütten entlang des 4 Kilometer langen Homer Spits, wie die Landzunge genannt wird. Interessant ist, dass hier viele hundert Pensionäre und Rentner mit riesigen Wohnmobilen den gesamten Sommer verbringen. Hauptbeschäftigung ist das Angeln in den Umliegen Flusstälern.

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Auf den Spuren russisch zaristischer Vergangenheit und in der Gletscherwelt der Kenai-Halbinsel

Russische Vergangenheit im seit 1867 amerikanischen Alaska
Russische Vergangenheit im seit 1867 amerikanischen Alaska

 

 

Bis im Jahr 1867 gehörte ganz Alaska zum russischen Kaiserreich. In diesem Jahr wurde es von den Vereinigten Staaten für 7,2 Millionen US-Dollar gekauft. Das entspricht nach heutigem Wert gerade einmal 120 Millionen US$.

 

In der kleinen Stadt Kenai befinden sich noch wunderschönen Spuren aus längst vergangenen Zeiten. Es sind besonders die beiden orthodoxen Kirchen. Die kleine Sankt Nicholas Erinnerungskirche, die über dem Grab von Igumen Nicholai, dem ersten Missionar in dieser Gegen, erbaut wurde und die größere Himmelfahrtskirche der Heiligen Jungfrau Maria. Sie ist sogar eine der ältesten orthodoxen Kirchen in ganz Alaska.

 

Beeindruckend ist aber auch die Gletscherwelt der Kenai Halbinsel mit dem großen Portage Gletscher der in der Sonne funkelte.

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Am höchsten Berg Nordamerikas

 

 

Inmitten des Denali Nationalparks liegt der höchste Berg Nordamerikas. Der Denali, in den Jahren 1917 bis 2015 offiziell bekannt unter dem Namen McKinley, ist 6.190 Meter hoch.

 

 

In der Tundralandschaft mit Fichtenwäldern soll es Grizzlybären, Wölfe, Elche, Karibus und Dali-Schafe geben. Doch nur eine Elchkuh stellte sich als Fotomodell auf.

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Fairbanks - Am Ende des Alaska Highways

Denkmal für die Alaska Sibirien Flugroute des Lend-Lease Act. 1942-1945
Denkmal für die Alaska Sibirien Flugroute des Lend-Lease Act. 1942-1945

 

Nach einer ziemlich kühlen, 7 Grad Celsius, Regenfahrt bin ich nun in Fairbanks. Fairbanks wurde erst 1902 von Goldgräbern aus dem Klondike gegründet. Heute hat die Stadt rund 33.000 Einwohner und ist die zweitgrößte Stadt des Bundesstaates Alaska. 

 

Hier endet auch der Alaska Highway mit dem Meilenstein 1.520. Doch auch der winzige Ort Delta Junction rühmt sich das Ende des Alaska Highways zu sein mit dem Meilenstein 1.422.

 

Vom alten Charme der Goldgräberzeit und dem Flusshafen ist leider nicht mehr viel übrig geblieben. Übrig geblieben ist aber die Erinnerung an den Bau des Alaska Highways und der Alaska-Sibirien Flugroute von 1942 bis 1945 als im Rahmen des Leih- und Pachtvertrages mit der Sowjetunion amerikanische Flugzeuge geliefert wurden, die dann an der Deutsch-Sowjetischen Front ihren Einsatz fanden.

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Welcome to Alaska

Im winzigen Ort Chicken, der heißt wirklich Hühnchen, wärme ich mich auf und gebe meine ersten US$ aus.
Im winzigen Ort Chicken, der heißt wirklich Hühnchen, wärme ich mich auf und gebe meine ersten US$ aus.

 

 

Wieder habe ich Glück und es hat aufgehört zu regnen. Mit einer kleinen Fähre geht es ans andere Ufer des Yukon Flusses. Nach 10 Kilometer hört plötzlich die asphaltierte Straße auf und geht in eine Piste über. Komische Sache, hatte doch der Reiseführer behauptet die Straße sei bis zur Grenze geteert. Da frage ich mich schon ob die überhaupt jemals hier waren. Nach 100 Kilometern auf dem "Top of the World Highway" erreiche ich den Grenzübergang nach Alaska und reise in die USA ein. Der Zöllner und die Zöllnerin sind sehr freundliche zu mir. Ich bekomme nicht nur die 6 US$ Einreiseformulargebühr geschenkt sondern auch noch einen hübschen Stempel in meinen Pass.

 

Über viele Kurven schlängelt sich die Piste hinab ins Tal. Erst im Ort Chicken wird es flacher. Nach einer Tasse Kaffee versuche ich mich beim Goldwaschen im Chicken Creek. Als ich was goldglänzendes entdecke, freue ich schon, doch es entpuppt sich als glänzender Stein. Endstation für mich ist heute der Ort Tok am Alaska Highway.

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I survived the Dempster Highway- Ganz so schlimm war es aber nicht.

Gleich kommt er auf meinen Koffer, der Aufkleber "I survived the Dempster Highway". 1.766 Kilometer Piste liegen hinter mir.
Gleich kommt er auf meinen Koffer, der Aufkleber "I survived the Dempster Highway". 1.766 Kilometer Piste liegen hinter mir.

 

! survived the Dempster Highway - Ich überlebte den Dempster Highway, so lautet der Aufdruck auf einem Sticker, den es in Dawson City zu kaufen gibt. Aber ganz so schlimm war es dann doch nicht. Insgesamt bin ich seit meiner Abfahrt aus Dawson City 1.766 Kilometer Piste gefahren, das ist in etwa so als würde man von Überlingen nach Sizilien auf einem etwas breiteren Feldweg fahren. Und meistens war der Dempster Highway relativ gut zu befahren.

 

Nur heute war der Dempster Highway etwas schwieriger zu befahren. Die ganze Nacht bis in den frühen Morgen hatte es geregnet, dementsprechend war die Piste an vielen Stellen aufgeweicht und etwas schlammig. Mit Fingerspitzengefühl war das aber zu meistern, wenngleich ich sehr froh war als ich das asphaltierte Band der Hauptstraße sehen konnte. Irgendwann hatte ich heute nach 370 Kilometer und sieben Stunden Fahrzeit einfach keine Lust mehr. Trotzdem wollte ich erst einmal meiner kleinen BMW ein Geschenk machen für die unglaubliche Zuverlässigkeit und Fahrfreude und habe sie erstmal gründlich gewaschen. Nun strahlt sie wieder. Ich gehe jetzt erstmal, wie könnte es in einer Goldgräberstadt anders sein, in den Saloon um ein leckeres einheimisches Yukon-Gold Bier zu trinken.

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Kurs Süd auf dem Dempster Highway

Der mächtige Mackenzie River liegt hinter mir.
Der mächtige Mackenzie River liegt hinter mir.

 

 

Anders als es die Wettervorhersage prognostiziert hatte, regnete es heute früh. Deshalb bin ich auch erst um halb Acht losgefahren. Etwas schmierig waren aber zum Glück nur die ersten 50 Kilometer. Dann trocknete die Piste mehr und mehr auf. Nocheinmal konnte ich die beiden Fähreüberfahrten über den Mackenzie und den Pearl River genießen.

 

Schneller als erwartet war ich in Fort McPherson. So ließ ich mir erstmal Zeit zum Tanken und essen eines echt köstlichen Sandwiches. Bereits um zwei Uhr erreichte ich mein heutiges Etappenziel, die einzige Unterkunft weit und breit, in Eagle Plains. Doch erst musste ich meine Motorradkleidung in der Dusche vom ärgsten Dreck befreien. Nun geht es an den gemütlichen Teil, ein leckeres Yukon Red Bier wartet auf mich.

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Meine Tage im hohen Norden Kanadas gehen zu Ende

Inuvik to Tuktoyaktuk Highway
Inuvik to Tuktoyaktuk Highway

 

Sechs Tage war ich am Ende des Dempster Highways in Inuvik, mit einem Ausflug an das Eismeer. Doch nun geht auch diese Zeit der Ruhe zu Ende. Noch einmal schlendere ich durch diese ganz besondere Stadt und erlebe, dass man selbst auf 68° Nord Gemüse- und Früchte anbauen kann. Das Community Green House ist ein guter Anfang. Momentan hat es im Hochsommer 12° tagsüber und nachts kühlt es auf 2° ab.

 

Morgen heißt es wieder auf Kurs Süd gehen. Erst nach Dawson City und dann, mit Kurs West, nach Alaska.

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Tuktoyaktuk, das Dorf am Rande der Welt

Hungrige Mücken am Eismeer
Hungrige Mücken am Eismeer

 

 

Tuktoyaktuk, kurz Tuk, liegt wirklich am Rande der Welt. Weiter nördlich liegt nur noch der Arktische Ozean. Etwas mehr als 900 Einwohner, hauptsächlich Inuit/Inuvialuit /80%) leben in diesem abgeschiedenen Ort. Doch es gibt noch weitere Bewohner, gefühlte 900 Millionen Mücken. Doch dank meiner speziellen Kleidung wurde ich nicht gestochen, außer einmal in die Hand.

 

Durch Zufall bekam ich für heute einen frei gewordenen Platz in einem Zubringerflugzeug, so dass ich das Mackenzie Delta aus der Luft erleben durfte. Angekommen in Tuktoyaktuk meinte ein Mitarbeiter am Flughafen, es sei viel zu weit die Stadt zu Fuß anzusehen und meinte nur ich solle sein Quad einfach bis am Abend wieder vorbeibringen. Unglaublich. Zurück war kein Flug mehr möglich, aber ein touristisches Schnellboot gab mir noch die Möglichkeit zurück nach Inuvik zu kommen. So konnte ich das Mackenziedelta diesmal vom Wasser aus genießen. Was für Erlebnistag. Trotz Mücken, fest steht, ich komme wieder.

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Inuvik - Die Stadt auf Permafrostboden

Our Lady of Victory Kirche, auch Igloo Church genannt.
Our Lady of Victory Kirche, auch Igloo Church genannt.

 

 

Inuvik ist eine besondere Stadt. Nicht nur, dass die Stadt weit nördlich des Polarkreises liegt. Alle Häuser und Gebäude sind auf Pfählen errichtet. Dies ist notwendig, damit sich der Boden nicht erwärmt und den Permafrostboden auftaut. Denn schon in einer Tiefer von 50 cm ist er permanent gefroren. Würde er erwärmt würde alles im Untergrund versinken. Auch müssen die gesamten Versorgungs- und Entsorgungsleitungen zu den Häuser oberirdisch verlegt werden, da diese ja ebenfalls wärmer als der Untergrund sind.

 

Um so gefährlicher ist hier die globale Erderwärmung, die auch zu einem Auftauen in diesen Regionen führt. Auf die Einwohner von Inuvik kommen harte Zeiten zu.

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Der gesamte Dempster Highway ist geschafft. Ich bin in Inuvik

Inuvik am Ende des Dempster Highways
Inuvik am Ende des Dempster Highways

 

Heute morgen bin ich zu früh aufgestanden und bin zu früh losgefahren. In der Nacht hat es stark geregnet und hat die Piste an vielen Stellen ziemlich aufgeweicht. So waren die ersten zwei Stunden eine etwas schmierige Angelegenheit. Aber mit der Sonne trocknete auch die Erdpiste mehr und mehr auf. 

 

Schon 40 Kilometer nördlich von meiner Unterkunft erreichte ich den Polarkreis. Hundert Kilometer später überschritt ich die Grenze zu den Northwest-Territories. Und stets umgeben von einer grandiosen Landschaft.

 

Zwei Flüsse unterbrechen den Dempster Highway. Erst eine kleine Fähre über den schmalen Peel Fluss und dann eine größere Fähre über den mächtigen Mackanzie Fluss. Übrigens, so etwas wie eine betonierte Auffahrrampe gibt es hier im hohen Norden nicht. Vom Schiff geht es direkt auf die Piste. 

 

Am späten Nachmittag habe ich es dann wirklich geschafft. Ich bin in Inuvik am Ende des Dempster Highways.

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Dempster Highway - Das Tor zum Eismeer - Etappe Dawson City to Eagle Plains

Ein Elch läßt sich das Seegras schmecken
Ein Elch läßt sich das Seegras schmecken

 

Seit heute habe ich keinen Asphalt mehr unter meinen Rädern, denn der Dempster Highway ist bis ans Eismeer eine Schottenpiste. Gleich nach der Abfahrt aus Dawson City heißt es erst einmal voll tanken, denn auf den nächsten 388 Kilometern gibt es keine Tankstelle mehr.

 

Der Weg führt durch atemberaubend schöne Landschaften, vorbei an borealen Wälder, kleinen See und reißenden Flüssen. 

 

Und, als wäre es völlig normal, grast ein riesiger Elch im kalten Wasser eines kleinen Sees. Offensichtlich muss das Seegras noch besser schmecken als das Gras an Land. Es war schwer sich von diesem einzigartigen Anblick los zu reißen. Doch es waren noch viele Kilometer zu fahren bis zur Eagle Plains Lodge. Hier, in der Mitte von Nirgendwo gibt es Unterkunft, leckeres Essen und die Möglichkeit wieder zu tanken. Schön, dass ich auf der Rückfahrt noch einmal hier vorbei komme.

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Dawson City, die weltbekannte Goldgräberstadt

Dawson City - 1898 bekannt für schnellen Reichtum, schnelle Pleite und leichte Mädchen
Dawson City - 1898 bekannt für schnellen Reichtum, schnelle Pleite und leichte Mädchen

 

 

Über 500 Kilometer bin ich heute auf dem Klondike Highway von Whitehorse nach Dawson City dem wilden Fluss Klondike gefolgt. In Dawson City fließt er in den von Süden kommenden Yukon Fluss. 

 

Dawson City, wurde 1896 gegründet, zu Beginn des legendären Klondike Goldrausches. 1898 platze die Stadt mit über 40.000 Einwohnern aus allen Nähten. Doch mit dem Nachlassen der Goldfunde waren es ein Jahr später nur noch 8.000, 1902 5.000 Bewohner und heute gerade einmal 1.400. Durch den Schriftsteller Jack London fand der Dawson Goldrausch sogar in die Weltliteratur Eingang. Einige Romane wurden verfilmt wie "Queen of the Yukon".

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Whitehorse am berühmten Fluss Yukon

Einst fuhren Raddampfer den Yukon hinauf bis nach Dawson City.
Einst fuhren Raddampfer den Yukon hinauf bis nach Dawson City.

 

Die Stadt Whitehorse liegt an den Ufern des Yukon Flusses. 1896, zur Zeit des Klondike Goldrausches war sie ein Umschlagplatz für die Versorgung der Goldsucher. Und sie war auch ein Verkehrsknotenpunkt zwischen Eisenbahn und Flussschifffahrt. Die Raddampfer fuhren bis hinauf nach Dawson City.

 

 

1942 erlebte die Stadt durch den Bau des Alaska Highways einen zweiten Boom. Tausende amerikanische Soldaten strömten in die Stadt.

 

Aus alten Flusschiffzeiten hat der einst größte Raddampfer S.S. Klondike überlebt. Heute liegt er gut restauriert auf dem Trockenen, nur wenige Meter vom Yukon Fluss entfernt. Zu den Glanzzeiten des Schiffes fuhr er in nur 36 Stunden die Strecke Whitehorse - Dawson City.

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Ein Schilderwald des Heimwehs

 

Der berühmte Schilderwald "Sign Post Forest" in Watson Lake geht auf den amerikanischen Soldaten, Carl K. Lindley, zurück. Beteiligt am Bau des Alaska-Highways im Jahr 1942 war er beauftragt worden einen Wegweiser wieder aufzustellen.

 

Dabei beschloss er diesen nicht zu reparieren sondern wollte auch noch etwas persönliches anbringen. So hängte ein kleines Schild auf welches die Entfernung zu seiner Heimatstadt Danville, Illinois, zeigte. Immer mehr Soldaten taten es ihm gleich. 

 

Heute ist das Areal hunderte Quadratmeter groß und es hängen Schilder aus aller Welt dort.

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Ein tierischer Tag. Bären, Bisons, Elche, Karibus begleiten meinen Weg

 

Wieder liegt ein wundervoller Fahrtag hinter mir. Sonnig und mit moderater Temperatur von 25 Grad. Doch das Besondere war heute die Tierwelt, die mich entlang meines Weges begleitet hat.

 

Erst grasen friedlich die riesigen Elche am Wegesrand und als ich anhalte springen sie zwar in den Wald aber von dort schauen sie doch neugierig was ich mache. Ein paar Kilometer weiter, denke ich mir, was dies wohl für komische schwarze Haufen in der Wiese sind. Erst beim Näherkommen sehe ich, dass es eine Schwarzbärenmutter mit ihrem Kleinen ist. Doch zu schnell sind sie im Wald verschwunden. Beim nächsten Bär habe ich mehr Glück. Der neugierige Kerl rennt eine ganze Weile neben mir, im Abstand von vielleicht vier, fünf Meter her. Doch dann, als ich langsam mache und ihn mit der kleinen Kamera fotografieren will, rennt er davon.

 

Nicht davonrennen die nächsten Tiere. Es sind Karibus, die mich darüber hinaus auch noch völlig ignorieren. Sie grasen unbekümmert weiter. Ebenfalls nicht stören läßt sich eine riesige, freilaufende Bisonherde, die mitten auf der Straße einher läuft. Um den großen Bullen muss ich herumfahren, denn er geht keinen Meter auf die Seite. Irgendwie habe ich den Eindruck als würde er ob dieser Tatsache ein breites Grinsen zeigen.

 

Nun bin ich in der Provinz Yukon, die westlichste Provinz Kanadas die direkt an Alaska grenzt. Und doch sind es noch 1.800 Kilometer bis ans Eismeer.

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Am Startpunkt des berühmten Alaska Highways

 

Ich stehe an einer ganz besonderen Stelle. An der "Meile 0" des legendären Alaska Highways. Hier in Dawson Creek in British-Columbia beginnt die Reise in den Norden.

 

Der Alaska Highway ist ursprünglich ein Ergebnis militärischer Notwendigkeit, die auf den japanischen Angriff auf Pearl Harbor zurückgeht. Er wurde gebaut um Alaska gegen einen erwarteten Einfall der Japaner verteidigen zu können. Über 10.000 amerikanische Soldaten und 16.000 Zivilisten aus Kanada und den Vereinigten Staaten waren am Bau beteiligt. Die Baubedingungen waren katastrophal auf diesen über 1.523 Meilen die es durch unberührte Natur zu bauen galt. Im April 1942 begangen die Arbeiten. Bereits am 20. November 1942 war die strategische Verbindung fertiggestellt.

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Ölige Streicheleinheiten und frische Luft für meine kleine BMW

 

Hier in Edmonton, in der Provinz Alberta, gibt es für mich einen Tag Fahrpause und für meine kleine, treue Begleitung einen wohlverdienten Service der BMW-Vertretung. Frisches Öl und ein neuer Ölfilter, dazu für bessere Luft einen neuen Luftfilter und neue Bremsbeläge vorn.

 

So gerüstet kann es auf die nächsten 10.000 Kilometer gehen.

 

Edmonton ist eine ziemlich verschlafene Stadt.  Obwohl die Metropolregion 1,1 Millionen Einwohner hat, geht es gemütlich und ruhig zu in der Hauptstadt von Alberta. Interessant ist, dass Edmonton eine der flächengrößten Städte Nordamerikas ist und demzufolge auch eine der geringsten Bevölkerungsdichten aufweist. Am Sonntag geht hier gar nichts, das zeigt sich auch daran, dass selbst McDonald's geschlossen hat. Nur eine Handvoll Restaurants haben überhaupt geöffnet.

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Saskatchewan - Meist nur geradeaus

 

Saskatchewan, eine weitere Provinz Kanadas, die ich durchfahre. Der Süden ist stark landwirtschaftlich geprägt. Links und rechts der meist schnurgeraden Straße gibt es Felder, die bis an den Horizont reichen. 

 

So ist auch meine heutige 803 Kilometer lange Etappe recht eintönig gewesen. Links Felder, rechts Felder und eine Eisenbahnlinie, so könnte man die Szenerie beschreiben.

 

Hätte ich mich nicht einmal verfahren und hätte es nicht einen starken Gewittersturm gegeben, hätte es keine Abwechslung gegeben.

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Im Zentrum von Kanada

 

Nach einer weiteren gemütlichen 700 Kilometeretappe bin ich nun im Zentrum von Kanada angekommen. Dieser geografische Punkt liegt nur wenige Kilometer südlich der Hauptstadt der Provinz Manitoba, Winnipeg.

 

Die Landschaft hat sich vollständig verändert. Alles ist komplett flach und wird intensiv landwirtschaftlich genutzt. Die Größe der Felder können wir uns im engen Deutschland kaum vorstelllen, so groß sind sie. Das erinnert mich sehr an Brasilien, Russland oder die Ukraine. 

 

Und obwohl ich seit Neufundland über 4.000 Kilometer zurückgelegt habe und im Zentrum von Kanada bin sind es doch noch 4.700 Kilometer bis zum Arktischen Ozean.

1.500 Kilometer Wald, Seen und ein ganz großer See.

 

Die letzten 1.500 Kilometer von Toronto nach Thunderbay am Lake Superior waren mehr als gemütlich.

 

Zu sehen gab es Wald, viel Wald, sehr viel Wald, Seen, viel Seen, sehr viel Seen und ein ganz ganz großer See. Besonders die Strecke entlang des Lake Superior ist landschaftlich sehr reizvoll. Immer wieder kann auch die kurvenreiche Streckenführung der Canadian-National-Railway bestaunen. Bei schönstem Wetter und angenehmen 22 bis 25 Grad können selbst Tagesetappen von mehr als 700 Kilometer kurzweilig sein.

 

Kanada ist ein Land mit unglaublichen Ausmaßen. So bin ich seit drei Tagen unterwegs und dennoch immer noch in der Provinz Ontario. Und auch der größte der fünf Seen Nordamerikas sprengt unsere Vorstellung. Ist er doch 153 mal so groß wie der Bodensee.

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Von Neufundland nach Toronto

 

Nach einer gemütlichen Fährüberfahrt von Neufundland nach Nova Scotia hieß es nun drei Tage mal Kilometer machen. 

 

Meistens ging es dabei über den Trans-Canada-Highway, aber auch mal die eine oder andere Abkürzung auf Nebenstraße wieder durch Québec, vorbei an Québec Stadt und entlang des Sankt-Lorenz-Stroms Richtung Westen.

 

Nun bin ich in der 6 Millionen Metropole Toronto angekommen. Noch immer ist es, wie auf der gesamten Strecke, sehr warm bei stets über 27 Grad im Schatten. Doch :-) wo ist schon auf dem Highway Schatten. So war ich stets sehr froh, abends in einem gemütlichen kleinen Motel gleich mal unter die Dusche hüpfen zu können.

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Quidi Vidi Brauerei & Walparty am Leuchtturm von Kap Spear

 

 

Rund um St. John's läßt sich vieles erleben und vieles entdecken. Unser erster Ausflug brachte uns in die malerische Bucht von Quidi Vidi. Nur ein paar Häuser und Fischerhütten reihen sich rund um die winzige Bucht. Doch es gibt dort etwas besonderes, es ist die Brauerei von Quidi Vidi. Dort wird mit 20.000 Jahre altem Wasser aus Eisbergen köstliches Bier gebraut. Eine Bierprobe müssen wir uns jedoch verkneifen, da wir mit dem Motorrad vor Ort sind. Aber das holen wir in der Stadt einfach nach.

 

Am östlichsten Punkt von Kanada, am Kap Spear, durften wir heute dutzende Wale beobachten. Wir kamen mit Sehen und Fotografieren überhaupt nicht nach. Überall auf dem Meer sahen wir die Gischtfontänen und die großen Körper dieser majestätischen und geheimnisvollen Tiere. Wieder ein ganz besonderes Erlebnis.

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Viel zu heiß in St. John's

 

 

Wieder zurück aus der Beschaulichkeit der kleinen Dörfer Neufundlands war es heute für die Besichtigung der Hauptstadt der Insel, St. John's, viel zu heiß. Von Schatten zu Schatten, von Pub zu Pub war die "einzige" Alternative.

 

Und wir konnten die Kühle unserer Ferienwohnung genießen und dabei trotzdem über die Dächer der Stadt in den Hafen blicken.

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Schöne Aussichten in Bonavista, Neufundland

 

 

Der kleine Ort Bonavista, benannt von dem Italienern Giovanni Cabot, der hier 1497 zum ersten Mal Land betrat, bietet viel. Alte, pittoreske Holzhäuser, einen gemütlichen Fischerhafen, einen außergewöhnlichen rot weiß gestrichenen Leuchtturm und auf einem Vogelfelsen brütende Papageitaucher.

 

Dazu haben wir das Glück, dass wir einen herrlichen Sommertag bei, selbst für europäische Verhältnisse, hohen Temperaturen genießen dürfen. Direkt von der Terrasse unserer Ferienhütte sehen wir jagende Seemöwen, die blaue See und einen atemberaubenden Sonnenuntergang.

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Jetzt im Tourenfahrer Heft August 2018 am Kiosk - Meine Reportage Shetland- und Orkneyinseln.

 

 

 

Auch im fernen Neufundland kann man per ePaper das neue Heft des Motorradreisemagazins Tourenfahrer lesen. Doch noch schöner ist es die Printversion in Händen zu halten.

 

Dort findet Ihr auch meine neue Reportage "Shetland- und Orkneyinseln". Auf 12 Farbseiten mit vielen Infos zu Land und Leuten und zu schönen Motorradstrecken.

 

Also gleich mal losdüsen zum Zeitungskiosk.

Eine Walmama mit ihrem Kleinen

 

Heute hatten wir ganz besonderes Glück. Ein riesiger Wal schwamm gemütlich an der Küste entlang. Es war eine Walmama mit ihrem Kleinen. Welch ein schöner Anblick, welch ein Erlebnis.

 

Rund um Twillingate ist die Küste besonders zerklüftet und bizarr. Auf kleinen Straßen gelangt man immer wieder an einsame Strände und Buchten.

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Eisberge bei 30 Grad im Schatten

 

Am Morgen ist es im Ort La Scie noch angenehm kühl. Und so ziehen wir uns auch entsprechend für diese Temperatur an. Unser Ziel ist das 90 Kilometer entfernte Fischerdorf Fleur de Lys. Doch es wird wärmer und wärmer und schließlich zeigt das Thermometer stolze 30 Grad an.

 

Doch der Anblick der sich uns bietet verschlägt einem den Atem. Mitten in der Bucht ist ein großer Eisberg auf Grund gelaufen. Bizarr und leuchtend blau funkelnd liegt er vor uns. Was für ein Anblick. Um noch näher an den Eisberg heranzukommen folgen wir einem kleinen Pfad der Küste entlang. Doch mit Motorradstiefeln und viel zu warmer Kleidung ist dies eine schweißtreibende Angelegenheit. Zurück in La Scie werden wir am Abend, nach einem leckeren Abendessen mit irischer und neufundländischer Volksmusik beschenkt. Ein wundervolles Geschenk von Valerie und Larry.

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Gros-Morne-Nationalpark & Canada-Day

 

Ein Besuch des 1.805 km2 großen Gros-Morne-Nationalparks ist immer mit wunderschönen Wanderungen verbunden. Vielfältig sind die Eindrücke bis zu atemberaubend schönen Sonnenuntergängen.

 

Am 1. Juli feiern die Kanadier ihren Nationalfeiertag, den Canada Day. Überall sind die weißroten Ahornflaggen Kanadas aufgezogen, überall gibt es kleine und große Feiern und abends ein kleines Feuerwerk. Da diesmal der Feiertag auf einen Sonntag fiel, ist der folgende Werktag auch noch Feiertag. Das sollten wir mal in Deutschland auch einführen. 

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Neufundland - Drei Jahreszeiten in zehn Minuten

 

 

Ganz im Gegensatz zu den kanadischen Provinzen New Brunswick oder Nova Scotia präsentiert sich die große atlantische Insel Neufundland, vom Wetter her, sehr wechselhaft. Besonders der Unterschied zwischen sonnigen Momenten mit 22 Grad und nebligen, nassen Momenten mit gerade einmal 10 Grad ist bemerkenswert. Und dies alles innerhalb weniger Minuten oder wenigen Kilometern Wegstrecke.

 

Und noch etwas ist Besonders auf der Insel. Das Leben geht noch gemütlicher, noch langsamer vonstatten. Nur die Suche nach einem netten Restaurant mit gutem Essen gestaltet sich mehr als schwierig. Das kleine Café in Norris Point, unserem Unterkunftsort, schließt bereits um 18 Uhr. Ein Lokal am Hafen ist abends meist überfüllt und auf das Essen müßten wir ziemlich lange warten, besteht die "Küche" doch nur aus einer winzigen Fritteuse und einem Hot-Dog-Karussell. So laufen wir eben zum 1,8 Kilometer entfernten Rudy's Pub and Grub. Hier gibt es guten "Fish and Chip" und leckeres Bier aus dem Zapfhahn. Und all die Menschen sind so unglaublich freundlich und kommunikativ.

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30° in Nova Scotia

 

 

Bisher wurde mir immer gesagt, es wäre in der kanadischen Atlantikprovinz Nova Scotia stets kalt und regnerisch. Irgendwie kann das so nicht stimmen, hatten wir heute doch strahlender Sonnenschein bei 30 Grad im Schatten.

 

Nach einem langen Fahrtag von über 500 Kilometer waren wir froh in einem ganz besonders netten B&B übernachten zu dürfen. Und auch das Essen im nahegelegenen Restaurant Black Spoon war nach dem vielen frittierten Fisch and Chip eine positive Überraschung.

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New Brunswick - es geht nach Osten

 

 

Auf dem Weg nach Osten sind wir durch die Provinz New Brunswick oder Nouveau Brunswick gekommen. Es ist eine der ostkanadischen Atlantikprovinzen. Kurios ist, dass an der Küste französisch und im Landesinneren englisch gesprochen wird.

 

Gemeinsam ist aber allen, dass die Menschen hier unglaublich aufgeschlossen und freundlich sind. Überall wird man angesprochen und alles freut sich, dass man ihr Land bereist.

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La Fête national du Québec

 

Gestern und heute wurde der Nationalfeiertag von Québec gefeiert. Es ist der Festtag der französischsprachigen Provinz in Kanada.

 

Eine riesige Bühne war im Park hinter der Zitadelle aufgebaut und es wurde bis Mitternacht gefeiert. Man hatte den Eindruck ganz Québec ist auf den Beinen.

 

Nach den gemütlichen Tagen geht es morgen mit dem Motorrad entlang des Sankt-Lorenz-Stromes Richtung Nordwest. Ein Teil unserer Anreise auf die große Insel Neufundland.

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Québec, der touristische Hotspot der Provinz Québec

 

Die Stadt Québec in der kanadischen Provinz Québec ist der touristische Hotspot. Nirgendwo ist es so voll, nirgendwo hört man so viele Sprachen als in dieser Stadt. Die Stadt ist Unesco-Weltkulturerbe. 

 

Besonders in den Fußgängerzonen sieht es aus als wären die Häuser gar nicht real. Und doch, sie sind es, denn im Altstadtviertel darf nichts mehr verändert werden. Kleine, putzige Häuser aus dem 17. Jahrhundert stehen Seite an Seite mit repräsentativen Geschäftshäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. 

 

Abends, wenn die Straßen in ein sanftes Licht gehüllt sind ist es als wären als die Jahrhunderte nie vergangen und Québec präsentiert sich als eine mystische und romantische Stadt zugleich.

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Schifffahrt über den Sankt-Lorenz-Strom

 

Eine kleine Schifffahrt über den mächtigen Sankt-Lorenz-Strom brachte mich heute auf das Südufer hinüber. Fast hätte ich die Fähre verpasst, da ich am falschen Fährterminal, das nur im Winter benutzt wird, gestanden habe. Das Sommerterminal liegt 50 Kilometer weiter flussabwärts.

 

Zum Glück hatte es kaum Wind und gar keinen Seegang, sodass eine Seekrankheit diesmal nicht zu befürchten war. So konnte ich den Lauf der Sonne bis zum Abendrot hin einfach nur genießen.

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Essen wie Gott in .... Québec.

 

 

In der Auberge & Môtel Franquelin im gleichnamigen kleinen Ort am Ufer des Sankt Lorenz Stromes lässt es wirklich Essen "wie Gott in Frankreich" oder besser gesagt "... wie Gott in Québec".

 

Als Auftakt kam erst einmal ein leckeres Bier der Microbrauerei aus dem Nachbarort. Dann eine Kartoffelkürbisrahmsuppe, gefolgt von butterzartem geräucherten Lachs (aus dem Fluss vor der Haustüre). Als Hauptgang dann ein Repertoire von Meeresfrüchten und Fisch aus dem Meer vor der Haustüre. Als Nachspeise selbst gemachtes Eis und einen starken Kaffee.

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Auch ein Regentag macht Spaß

 

 

Heute hat es nur "einmal" geregnet. Besser gesagt seit heute morgen beim Frühstück bis jetzt in meiner schnuggeligen Auberge an den Ufern des mächtigen Sankt Lorenz Stroms.

 

Bis auf meine Zehenspitzen bin ich überhaupt nicht nass geworden. Obwohl meine Touratech Sachen schon über 90.000 Kilometer drauf haben sind sie immer noch komplett dicht. Bei den Stiefeln drückt es trotz Gore-Tex Folie durch. Ich schmier da jetzt einfach mal Kettenfett drauf, dann ist das wieder dicht.

 

Die Fahrt heute entlang eines Flusstales war wie das Fahren durch eine verwunschene Landschaft. Überall hingen die Nebelschwaden in den Bäumen und oftmals bin ich wie durch eine Nebelwand gefahren und hatte trotzdem immer eine gute Sicht. Über den vielen kleinen Seen und Flüssen spiegelte sich der graue Himmel. Angekommen am mächtigen Sankt Lorenz Strom war auch hier die Landschaft grau in grau gehalten. Da gerade Ebbe war, war auch hier der Anblick, trotz Regen, verzaubernd. Heute bin ich direkt am Wasser in einer kleiner Auberge untergekommen, dessen Haus aus dem Jahr 1920 stammt. 

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Kleiner 500 km Ausflug zum Lac Saint-Jean

 

 

Um mir die Zeit etwas zu vertreiben, bis am nächsten Donnerstag Bärbel in der Stadt Québec landet bin ich heute mal zum 500 Kilometer entfernten Lac Saint-Jean gefahren. Die Fahrt dorthin war wie eine Mischung aus Finnland, Russland und Allgäu. 

 

Rund um den See gibt es einen beschaulichen Tourismus. Da aber die Sommerferien erst in einer Woche anfangen ist es überall noch sehr ruhig.

 

Auf der gesamten Strecken stehen alle paar Kilometer Warnschilder, die auf die vielen Elche in dieser Gegend hinweisen. Leider habe ich heute jedoch keinen einzigen zu Gesicht bekommen.

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Montréal - Ein Tag zum Ausruhen

 

Wegen der Zeitverschiebung von sechs Stunden gegenüber zuhause, lasse ich es heute sehr gemütlich angehen. So hatte ich mir heute vorgenommen mir die Altstadt von Montréal, das Vieux-Montréal zu genießen. Hier merkt man gar nicht mehr, dass die Stadt 1,7 Millionen Einwohner hat. Sie ist übrigens die zweitgrößte Stadt der Welt in der Französisch Muttersprache ist. 

 

Nahezu alles ist in französischer Sprache angeschrieben, auch Speisekarten oder Hinweisschilder. Und überall hört man die Leute sich auf Französisch unterhalten. Jedoch versteht fast jeder in der Stadt auch Englisch.

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Alle gut in Montréal in Kanada angekommen

 

Nach einem gemütlichen Flug von Zürich nach Montréal bin ich "natürlich" gleich zu Air Canada Cargo gegangen um noch am gleichen Tag mein Motorrad abzuholen.

 

Wieder waren alle Mitarbeiter von Air Canada sehr zuvorkommend und freundlich zu mir. Und auch der "Papierkram" hat nur ein paar Minuten gedauert. Auch die Zolldeklaration war in ganz kurzer Zeit erledigt. 

 

Jetzt hieß es nur noch eine Tankstelle finden und ab ins Zentrum der Stadt. Nun wohne ich mitten in der Altstadt. Doch für heute wartet jetzt erstmal mein Bett. Schließlich ist es in Deutschland schon 2.27 Uhr, hier in Montréal 20.27 Uhr. Morgen ist ja auch noch ein Tag zum Erkunden der Stadt.

Es geht los - Kanada ich komme - Meine 650er BMW auf dem Weg nach Montréal

 

Es geht los. Heute habe ich meine kleine 650er BMW zu Air Canada Cargo in Frankfurt gebracht.

 

Das ganze Team war so unglaublich zuvorkommend, nett und hilfsbereit zu mir, dass es mir eine Freude war mein Motorrad in deren Hände zu geben. Beim aufzurren auf die Flugzeugpalette, beim Scannen im Großscanner, überall durfte ich dabei sein.

 

In ein paar Tagen werde ich selbst von Zürich aus nach Montréal fliegen und dort die Maschine wieder abholen.

 

Das Abenteuer Transkanada & Alaska kann losgehen.

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Concorso d'Eleganz Villa d'Este

 

Das herrliche Wetter an beiden Veranstaltungstagen des Concorso d'Eleganz Villa d'Este in Cernobbio am Comer See, brachte die exklusiven Oldtimer und die neuesten Concept-Cars zum leuchten.

 

Waren es am Freitag Motorradschätze aus längst vergangenen Tagen so wurden am Sonntag Automobile Preziosen dem Publikum aus aller Welt gezeigt.

 

Auch das neue Concept Motorrad von BMW, die 9cento, feierte dort ihre Premiere.

 

Leider kann ich seit Inkrafttreten der EU-Datenschutzgrundversorgung, kurz DSGVO, keine Fotos mehr erstellen, auf denen Personen (und wenn sie noch so klein auf den Bildern erscheinen) zu sehen sind. Leider gilt dies auch für Veranstaltungen. Kurz gesagt, man darf z.B. im Fußballstadion keine Bilder mehr machen, denn dann müsste man ja von jedem Einzelnen eine schriftliche Einverständniserklärung vorab einholen. Doch es gibt ein "antike" Variante bei der die neue DSGVO keine Anwendung findet und wie früher die KUG gilt. Die gute alte Analogfotografie mit 36er Film, denn darauf werden in einer alten Analogkamera keinerlei Daten gespeichert. Back to the Past.

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Motorradtransport mit Air Canada Cargo

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Alle Blog-Fotos und Fotos auf dieser Homepage, älter 24.05.2018, 23:59 Uhr

Nach der ab 25.05.2018 00:00 Uhr geltenden DSGVO dürfen keine Fotos etc. mehr veröffentlicht bzw. gemacht werden, die in irgendeiner Weise Personen abbilden. Auch wenn diese Personen im Hintergrund sind und nicht erkennbar sind. Abmahnanwälte etc. werden daher ab dem 25.05.2018 auf "die Jagd gehen". Alle Fotos auf dieser Homepage und im HomepageBlog die älter als 24.05.2018 23:59 Uhr sind, sind Fotos nach altem Recht.

 

Ab 25.05.2018 wird es daher auf meiner Homepage und im Blog keine Aufnahmen mehr geben, die in irgendeiner Weise Personen abbilden könnten. Schade, sehr Schade, aber diese Regelung gilt in der BRD. Die Schweden übrigens sind wesentlich liberaler und haben hinsichtlich Aufnahmen die Regelungen der DSGVO außer Kraft gesetzt.

 

Die DSGVO gilt nur innerhalb der EU. Bilder auf denen in irgendeinerweise Personen zu vermuten sind, sind außerhalb der EU erstellt und unterliegen den geltenden Rechten des Landes in dem das Foto gemacht wurde.

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Die kleine Elsass Tour zum Einfahren der S 1000 XR

 

 

Zum Einfahren der neuen BMW S 1000 XR ging es ins Elsass. Entlang der berühmten Weinstraße hat es uns ein kleiner Ort ganz besonders angetan.

 

Es ist Ribeauvillé, eine Stadt, die besonders am Abend, wenn die Tagestouristen längst wieder weg sind, seinen ganz besonderen Charme entfaltet.

 

Nicht zu vergessen ist auch die vorzügliche Küche, die nicht nur lecker schmeckt sondern auch zu zivilen Preisen angeboten wird.

 

Im Hôtel du Tour, direkt am Rathausplatz, bleibt man gerne ein paar Tage länger. Und auch für die Motorräder gibt es ein kuscheliges Plätzchen im Innenhof.

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Feuer & Eis beim Tesch-Travel-Treffen

 

 

Feuer & Eis - Eines der schönsten Reisetreffen bei einem echten Urgestein der Motorradreiseszene. Bernd Tesch, inzwischen 77 Jahre alt, konnte viele Traveller, darunter sogar einige Weltumrunder, begrüßen. Im kleine Dorf Bévercé nahe der Stadt Malmedy in Belgien findet jedes Jahr eines der ältesten Motorradreisetreffen statt. Wichtigstes Element ist dabei der Austausch und das Gespräche zwischen den Reisenden. Nur Nachts war es empfindlich kalt, dafür konnte man sich am großen Lagerfeuer wiede aufwärmen.

 

Auch 2019 wird es wieder ein Tesch-Travel-Treffen geben. Es wird dann das 61. Treffen sein.

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Mandello del Lario - Die Heimat von Moto Guzzi

 

 

Das Ostufer des Comer See liegt glücklicherweise abseits des touristischen Mainstreams. So gibt es in der Heimat des Motorradherstellers Moto Guzzi nur kleine Hotels, rustikale Restaurants und zivile Preise.Viel von der ursprünglichkeit vergangener Zeiten ist übrig geblieben.

 

Bei einem Besuch in Mandello darf natürlich ein Besuch im legendären Restaurant "Al Verde" nicht fehlen.

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Umgestiegen auf die BMW S 1000 XR

 

 

Von GS auf XR. Auf den schnellen Strecken in Europa bin ich nun mit der neuen BMW S 1000 XR unterwegs.

 

Mit 165 PS beschleunigt die XR in 3,3 sec. von 0-100 km/h und ist über 250 km/h schnell.

 

Doch mit Alukoffer und TopCase ist sie genauso ein braves Tourenmotorrad.

Jetzt im Zeitschriftenhandel - Teneriffa

 

Meine Reportage über Teneriffa im Magazin "Motorradfahrer - April 2018".

 

Im ewigen Frühling. Geheimtipps auf Teneriffa zu finden, ist schwierig. Doch wenn man mit einem seit über 30 Jahren dort lebenden Auswanderer unterwegs ist, lässt sich das eine oder andere unbekannte Fleckchen entdecken.

 

Mein Insider ist Willi van Bebber, der Chef von "Teneriffa-on-Bike", der auch die kleinsten Ecken dieser faszinierenden Insel wie seine Westentasche kennt. Und diese Tipps teilt er auch gerne mit seinen Gästen, die bei ihm die neuesten BMW Motorrädern mieten können. www.teneriff-on-bike.de

 

Die gesamte Story jetzt im Zeitschriftenhandel.

Meine Reportage "Teneriffa" im Heft 04/2018 "Motorradfahrer"

 

 

Am 7. März 2018 ist es soweit. Meine Reportage über die Kanareninsel Teneriffa erscheint im Magazin "Motorradfahrer" Ausgabe 04/2018.

 

Kreuz und quer war ich mit meinem Insider Willi van Bebber, von Teneriffa-on-Bike, unterwegs. Und, obwohl es schwer ist auf Teneriffa noch Geheimtipps zu finden, es gibt sie noch.

 

Mehr dazu dann am 7. März 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild links: Strand von Las Teresitas im Nordosten der Insel

Zwischendurch mal Moto Guzzi

 

Immer mal wieder hole ich meine Moto Guzzi Daytona 1000 zur Old-Style Saisoneröffnung aus dem Winterschlaf. Trotzdem wollte der hintere Bremszylinder und die Hupe erst nach ein paar Spritzern Lösungsmittel wieder funktionieren.

 

Vor 21 Jahren war die Moto Guzzi Daytona ein echtes Sportmotorrad der italienischen Marke, wenn auch ein sehr teures. So kostete sie 1995 rund 27.000 DM. Eine BMW R 100 R war für 17.000 DM zu bekommen. In der Werkstuningstufe 3 leistet sie 118 PS. Durch meine Erstzulassung in Italien war eine Zulassung auch in Deutschland möglich.

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Transkanada & Alaska - Die große Tour 2018

 

Die große Tour 2018 ist fertig geplant. Von Montréal aus, dorthin wird mein Motorrad geflogen, geht es zunächst auf die Insel Neufundland. Nach drei Wochen heißt es dann für viele viele Kilometer nur noch Kurs West.

 

In Anchorage, in Alaska, wird der westlichste Punkt der Reise erreicht. Doch die Tour ist noch lange nicht zu Ende. Weiter führt der Weg durch die kanadische Region British-Columbia. Endpunkt der Reise ist Vancouver.

 

Über 25.000 Kilometer werden dann mehr auf dem Tachometer meines treuen Motorrades stehen.

 

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Die letzten Kilometer mit der "Großen"

 

 

 

Nach vier Jahren und 33.000 Kilometer bin ich die letzten Kilometer mit meiner großen GS BMW gefahren. Diesmal waren es in vier Jahren nicht so viele Kilometer wie ich gewöhnlich fahre, aber elf Monate wurde das Motorrad nicht gefahren, da ich ja mit meiner kleinen 650er GS in Südamerika unterwegs war.

 

Auch wenn es nur eine Maschine ist, fällt mir jedesmal der Abschied doch schwerer als gedacht. Denn viele Erlebnisse kreuz und quer aus Europa hängen doch mit dieser Maschine zusammen.

 

Gleichzeitig ist da aber auch die Vorfreude auf ein etwas anderes Motorrad. Es wird wieder eine BMW sein, doch etwas weniger Hubraum aber dafür mit deutlich mehr PS.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bologna, die Stadt der Genüsse

 

 

Bologna, die Hauptstadt der Emilia Romagna, Bologna wird auch la grassa („die Fette“) genannt wegen des gehaltvollen Essens, für das die Stadt berühmt ist. Weitere Beinamen sind la rossa („die Rote“) wegen der roten Ziegel der Häuser und der vorherrschenden politischen Richtung, sowie, wegen der berühmten Universität, la dotta („die Gelehrte“).

 

Bologna ist die Heimat der Tortellini, die hier nicht nur mit Hackfleisch, sondern auch mit grober Bratwurst serviert werden. Die Legende berichtet, dass die Tortellini den Nabel der römischen Göttin Venus nachbilden.

 

Auch die riesige Mortadella Wurst hat ihren Ursprung in Bologna. Nur hauchdünn geschnitten "darf" sie serviert werden.

 

Auch ist Bologna für seine Lasagne und die gelben, aus Eiern hergestellen Tagliatelle berühmt.

 

In dieser Stadt pulsiert das Leben, auch durch die über 80.000 Studenten, die in der Stadt studieren.

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Parmigiano & Auto storiche

 

Ganz in der Nähe von Modena gibt es einen ganz besonderen Ort. Es ist der Bio-Bauernhof von Umberto Pannini. Obwohl Bauernhof es nicht wirklich trifft. Es ist ein ganz großer Betrieb mit mehr als 300 Hektar Fläche.

 

Neben Bio Parmigiano wird auch Ricotta, Butter, Mascapone und viele weiteren Köstlichkeiten produziert. Sechs Kilo Parmigiano fanden sogleich den Weg in unser Topcase.

 

Aber es gibt noch etwas Außergewöhnliches, es ist die größte private Sammlung an Maserati Fahrzeugen der Welt. Auch Motorräder aller Epochen finden sich im gleichen Gebäude. Ein Besuch lohnt sich immer.

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Die Heimat von Moto Guzzi

 

 

Nachdem an meiner 650er kurz nach Friedrichshafen die Batterie ihren Geist aufgegeben hatte, verzögerte sich unsere Anreise an den Comer See bis zur Dunkelheit.

 

In Menaggio erreichten wir gerade noch die letzte Fähre, die uns ans andere Ufer nach Varenna brachte. Von dort waren es dann zum Glück nur noch wenige Kilometer bis nach Mandello del Lario.

 

Mandello del Lario ist seit 1921 die Produktionsstätte der legendären italienischen Motorradmarke Moto Guzzi. Doch auch der kleine Ort mit seiner pittoresken Lage direkt am See ist eine Reise wert.

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Mit unseren treuen 650er Maschinen geht es auf den zweiten Teil der Italienreise.

 

Nocheinmal geht es in herbstliche Italien. Doch diesmal nicht zusammen auf der großen BMW sondern mit unseren "kleinen" 650ern. Mit dabei ist wieder meine treue BMW 650 GS Sertao und die wunderschöne Maschine von Bärbel, ihre Husqvarna TR 650 Terra.

 

Ziel wird sein neben der Anfahrt über die Alpenpässe der Schweiz und Italien, Modena, Bologna und natürlich der Traumort aller Ferrari-Fans, das kleine Städtchen Maranello.

 

Und, wir werden auf Einkaufstour gehen, denn rund um Modena läßt es sich vorzüglich shoppen. Parmigiano Reggiano und Aceto Balsamico sind nur zwei der Köstlichkeiten, die die Region bietet.

 

 

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Im Rhythmus der Toskana

 

Genießen im Rhythmus der Toskana heißt, ein wenig Motorradfahren auf den nie endenden Kurvenstraßen, ein wenig Wandern durch die engen Gassen der Städte oder durch die Olivenhaine der Hügel.

 

Aber natürlich ganz besonders auch das Genießen der Köstlichkeiten der Toskana und nicht zu vergessen, das Relaxen bei einem guten Wein.

 

Dazu erleben wir die immer noch wärmenden Strahlen der herbstlichen Sonne, die die Landschaft mit weichem, warmem Licht verzaubert.

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Pisa sollte man nur morgens und abends besuchen.

 

Pisa ist ein Touristenmagnet in der Toskana. Jeder will einfach ein mal den Schiefen Turm bestaunen. Tausende von Touristen bevölkern schon am Vormittag bis in den späten Nachmittag die Piazza dei Miracoli. Auch tausende Kreuzfahrtpassagiere aus dem nahen Livorno finden sich hier ein.

 

Doch um acht Uhr morgens oder ab acht Uhr abends läßt sich das beeindruckende Ensemble ganz in Ruhe und fast ganz alleine genießen.

 

Wer ganz in der Nähe eine geniale Pizza essen möchte hat in der Pizzeria Al Bagno di Nerone in der Nähe der römischen Therme dazu Gelegenheit. Interessanterweise wird diese Restaurant fast nur von Einheimischen frequentiert.

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Motorradtraumstrecke über den Apennin

 

Die kurvenreichen Straßen die von der Ebene der Emilia Romagna hinüber in die Toscana führen kennt kaum jemand noch.

 

Eine besonders kurvige und schmale Straße führt von Sassuolo nach Lucca und weiter nach Pisa. Besonderes Highlight ist der Passo dello Radici mit 1.529 Metern. Das klingt auf den ersten Blick erstmal recht wenig. Doch wenn man bedenkt, dass sowohl die Poebene als auch die Ebene rund um Pisa kaum über 100 Meter hoch sind, relativiert sich dies ganz schnell wieder.

 

Auf alle Fälle muss man nach dieser Fahrt erstmal eine Pause in einem netten Café einlegen. Und einen prickelnden Prosecco genießen.

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Don Camillo & Peppone - Das Filmdorf am Po

 

Wer kennt sie noch, die alten Filme über "Don Camille & Peppone"?

 

In einem kleinen Dorf, unweit des Flusses Po in der Emilia Romagna, wurden sie gedreht.

 

Auch heute dreht sich sich touristisch alles um diese alten Filme. Sonst wäre das Dorf Brescello sicher längst in Vergessenheit geraten.

 

So läßt sich aber an Originalschauplätzen die damalige Geschichte wieder neu erleben.

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Hoorn, die pittoreskte Stadt am Ijselmeer

 

Wieder zurück auf dem Festland machen wir Station in der alten Hafenstadt Hoorn am Ijselmeer.

 

Viele Seefahrer und Entdecker kamen aus Hoorn. Die frühere Bedeutung der Stadt als Hafenplatz zeigt sich in der Benennung des südlichsten Punktes Südamerikas mit dem Namen Kap Hoorn nach der Heimatstadt des holländischen Entdeckers Willem Schouten.

 

Wir schlendern vom Hafen mit seinem Glockenturm, vorbei an den niedrigen und schiefen Häusern der Altstadt bis zum wunderschönen Rathaus der Stadt.

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Ameland - Die gemütlich holländische Insel

 

Nun ist relaxen auf der holländischen Insel Ameland angesagt. Und das Motorrad hat Pause während wir mit einem E-Bike die vielen Fahrradwege erkunden.

 

Ameland ist eine der fünf bewohnten westfriesischen Inseln. Sie ist ein beliebtes Ferienziel. Doch jetzt im Herbst ist es ruhig geworden.

 

Von unserem Quartier in Nes sind es nach Osten und Westen jeweils rund 10 Kilometer bis zum Ende der Insel, die wir auf Wegen zwischen den Dünen leicht erreichen können.

World Dream - Traum oder Alptraum

 

Die Überführung des neuesten Schiffes der Meyer-Werft in Papenburg ist zweifelsohne ein besonderes Ereignis. Das 336 Meter lange und fast 40 Meter breite Schiff wurde rückwärts die Ems hinauf bis zur Nordsee geschlepp.

 

Eingesetzt wird das neue Schiff im asiatischen Raum. Es bietet Platz für 3.348 Passagier in 1.674 Kabinen auf 19 Decks.

 

Doch so ein Schiff ist auch eine gewaltige Belastung für die Umwelt. Insbesondere dieses Schiff fährt ausschließlich mit Schweröl, denn die Bestimmungen sind in Asien noch lascher als in unseren Gewässern.

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BodenSee mit NordSee getauscht

 

Nach einer ziemlich langweiligen und regennassen Fahrt sind wir bei strahlendem Sonnenschein in Norden Deutschlands angekommen.

 

Hier in Wilhelmshaven sind deutlich die Spuren der Geschichte zu finden. Kein Wunder, dass es in dieser Marinestadt auch ein Deutsches Marinemuseum gibt.

 

Doch viel schöner sind die breiten Strände und das Wattenmeer, welches übrigens Unesco-Welterbe ist.

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Wieder mal am Bodensee

 

Nun bin ich zurück am Bodensee. Herrliches Wetter bei 28 Grad hat mich empfangen.

 

Über 18.300 Kilometer habe ich seit dem 8. Juni zurückgelegt. 6.300 Kilometer waren es auf der Tour zu den Shetlandinseln. 3.300 Kilometer lang war die Tour durch Frankreich und 8.700 Kilometer die Reise durch Russland und die Ukraine.

 

Vieles durfte ich wieder, vieles neu erleben. Besonders beeindruckend war, dass die Vorurteile gegenüber Russland und der Ukraine, ebenso wie die Berichterstattung in unseren Medien und Foren so überhaupt nicht zutrifft. So wird zum Beispiel nicht gefahren wie verrückt oder stets gefährlich überholt. Es ist in Russland wesentlich entspannter zu fahren als auf der deutschen Autobahn.

 

Auch wurden wir weder an den Grenzen oder auf der Strecke von Polizisten angehalten, die irgendwelche Schmiergelder wollten. Ein einziges mal wurden wir kontrolliert. Doch die jungen Polizisten wollten nur mit uns über unsere Motorräder plaudern.

 

Ich kann nur sagen, besucht diese Länder, macht euch selbst ein Bild und genießt die große Gastfreund.

 

 

 

 

Dresden das Juwel an der Elbe - Aber leider schon die letzte Etappenstadt

 

Leider ist die wunderschöne Stadt Dresden auf dieser Reise die letzte Etappenstadt. Doch ich lasse mir ganz viel Zeit für dieses wirkliche Juwel an der Elbe. Das Ensemble des Zwingers, die Semperoper und die wieder auferstandene Dresdner Frauenkirche sind zwar die bekanntesten Wahrzeichen der Stadt aber bei weitem nicht alle.

 

Und es wird an allen Ecken und Enden gebaut. Dort wo im Herzen der Stadt seit dem Krieg großes, häßliche Lücken waren, entstehen wieder neue Wohn- und Geschäftshäuser. Schön zu sehen ist, dass die Fassaden harmonisch sich in die Altstadthäuser einfügen und sogar meist dem zerstörten Vorbild ähneln. 

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Fernab des Touristen-Mainstreams - Wrocław / Breslau

 

Wrocław, das frühere Breslau ist irgendwie nicht so im Focus des Tourismus. Doch diese Stadt hat eine unglaublich vielfältige und farbenfrohe Innenstadt.

 

Besonders schön ist der Blick hinunter auf den Rathausplatz vom Turm der Elisabethkirche. Doch dafür müssen wir erst einmal 300 Stufen einer engen, steinernen Wendeltreppe erklimmen.

 

Ruhig geht es in diesem malerischen Ambiente zu. Doch am Abend bummeln die Einheimischen durch die breiten Straßen und die Restaurants füllen sich. 

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Krakau, die aufregende Stadt an der Weichsel

 

Krakau hat sich im letzten Jahrzehnt komplett herausgeputzt. Die alten, herrschaftlichen Häuser erstrahlen in neuem Glanz. Überall haben sich Restaurants und Cafés angesiedelt. Auf dem Rynek, dem zentrale Platz der Stadt, wuselt es nur so vor Touristen. Im Zeitalter der Billigflieger sind vor allem Besucher aus Italien und Spanien zu finden. Deutsche Touristen sind hingegen kaum auszumachen. 

 

Das einstige jüdische Viertel Kazimierz war bis vor 15 Jahren ein seelenloser Ort gewesen. Die Häuser verwahrlost, die Fassaden abgebröckelt, die Fenster blind.

 

Doch dann wurde Kazimierz besonders für das junge Publikum ein "In"-Ort, urige Kneipen schossen wie Pilze aus dem Boden. Heute erinnert leider nur noch sehr wenig an diese Zeit des Aufbruchs. Die Restaurants, insbesondere an der breiten Straße, der Szeroka, sind zu den üblichen Touristenlokaliäten mutiert. Doch wer in den schattigen Seitengassen etwas umher sucht findet noch ein paar "schräge" Cafés.

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Wenn Worte versagen - KZ Auschwitz-Birkenau

 

Wenn Worte versagen.

 

KZ Auschwitz-Birkenau

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Der Fröhliche Friedhof im Norden Rumäniens

 

Ganz im Norden von Rumänien, an der Grenze zur Ukraine, findet sich der "Fröhliche Friedhof". In der Gemeinde Sapantja wurden die Grabkreuze seit Jahrzehnten von einem örtlichen Münster mit gemalten Bilder und Versen verziert.

 

Manchmal mitfühlsam, manchmal ironisch und manchmal sogar ziemlich unverblümt werden Stärken und Schwächen aus dem Leben des Verstorbenen beschrieben.

 

Leider ist im Zuge des immer mehr zunehmenden Tourismus die alte, kleine Holzkirche, die ich mit Bärbel noch 2005 besuchen durfte, einem Monumentalbau gewichen.

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Brasov - Sighisoara --- Im Zentrum von Transsilvanien

 

Mitten im Zentrum von Transsilvanien sind wir gelandet. Brasov, das frühere Kronstadt, ist wunderschön renoviert, aber auch Sighisoara zeigt sich von seiner schönsten Seite.

 

Wir genießen die Fahrt über die Dörfer von Siebenbürgen und genießen auch das 'Fest aM Abend in Sighisoare, dem früheren Schauburg. 

 

Es ist ein wundervoller Landstrich mit beieindruckender Kulisse und warmherzigen Menschen.

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Am Schwarzen Meer - Odessa

 

Bei fast 38 Grad laufen wir in der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer ein. Trotz Hitze darf ein kurzer Stopp an der berühmten Potemkinschen Treppe nicht fehlen. Sie verbindet mit 192 Stufen die auf einem Plateau liegende Oberstadt mit dem Hafen. Im Film "Panzerkreuzer Potemkin" wurde sie weltbekannt.

 

Viele wunderschöne Häuser aus den Jahren 1870 bis 1910 säumen die breiten Straßen. Doch an allem hat der Zahn der Zeit und die jahrzehntelange Untätigkeit viel Schaden angerichtet. Nur langsam erholt sich die Stadt, wenn auch schon einige Häuser saniert worden sind.

 

"Eigentlich" ist unsere Reise hier zu Ende, denn wir hatten uns ja für diese Reise das Thema "Vom Weißen Meer zum Schwarzen Meer" gegeben, doch es liegen noch viele Kilometer Abenteuer vor uns. So werden wir noch Moldawien, Rumänien, Ungarn, die Slowakei und Polen bereisen.

 

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Kiew, die Hauptstadt der Ukraine

 

Kiew ist völlig anders als wir erwartet haben. Statt einer tristen Stadt erleben eine quirlige, moderne und junge Stadt.

 

Auf dem zentralen Platz, dem Majdan, wurde mehrfach Geschichte, die Geschichte der Demokratie, geschrieben. Und das leben die Leute jeden Abend. Bei Musik und Wasserspielen wird Lebensfreude gezeigt.

 

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Я люблю Москву

 

Heute haben wir unsere Motorräder eine Pause gegönnt und genießen diese aufregende Stadt zu Fuß und mit der Metro.

 

Wir schlendern über den Roten Platz, durchstreifen den Kreml und staunen über die Architektur des berühmten Kaufhauses Gum.

 

Überall wird in Moskau gebaut, saniert und renoviert. Denn Moskau putzt sich für die Fußball-WM 2018 heraus.

 

Lange sitzen wir unten den Sonnenschirmen vor dem Kaufhaus Gum und genießen ein leckeres russisches Bier, während wir dem Treiben auf dem Roten Platz zusehen können. 

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Moskau - Москва

 

Wir haben es geschafft. Für 35 Kilometer brauchten wir über zwei Stunden um ins Zentrum dieser gigantischen Stadt zu gelangen. 

 

Erste Anlaufpunkt, wie könnte es anders sein, war der Rote Platz. Für die Fotos durften wir sogar direkt vor der Bazillus-Kathedrale parken.

 

Morgen bleiben die Motorräder stehen. Wir werden diese Megacity mit Metro und zu Fuß erkunden. Gut ist natürlich, dass unser Hostel nur 400 Meter Luftlinie vom Roten Platz entfernt ist. So können wir morgen in aller Ruhe dorthin schlendern.

 

Wir haben heute das Weiße Rathaus von Moskau gesehen. Hier wurde einst Geschichte geschrieben. Boris Jelzin stieg 1991 vor diesem Gebäude auf einen Panzer und verhinderte damit den Militärputsch gegen Präsident Gorbatschow.

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Yaroslavl - Die aufregend schöne Stadt an der Wolga

 

In zwei Etappen, 800 Kilometer von Petrozavodsk nach Vologda und 220 Kilometer von Vologda nach Yaroslavl sind wir nun in einer der Städte des Goldenen Rings.

 

Yaroslavl zählt zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Die Altstadt mit vielen Kirchen und Klöstern aus dem 17. Jahrhundert, sowie einem historischen Straßennetz aus dem 18. und 19. Jahrhundert mit klassizistischen Profanbauten gehört seit 2005 zum UNESCO Weltkulturerbe.

 

Überall in der Stadt wird saniert und renoviert. Selbst die Gehwege werden erneuert. In fünf Jahren sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein, so dass Yaroslavl noch schöner strahlen wird als es bereits heute schon strahlt.

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Zauberhaft - Die Kishi-Inseln und ihre wundervollen Bauwerke

 

Das die atemberaubenden Bauwerke auf der Kishi-Inseln UNESCO-Weltkulturerbe sind verwundert nicht.

 

Und doch strahlen die Kirchen, die Bauernhöfe, die Kapellen einen ganz besonderen Zauber aus. Bestaunen kann man diese hölzernen Kunstwerke inmitten des zweitgrößten Sees Europas, des Onega Sees.

 

Doch allein die Anfahrt mit dem aus den 70er Jahren stammenden Tragflügelbootes ist ein Erlebnis der besonderen Art.

 

Bis im Jahr 2020 wird die größte und schönste Holzkirche vollständig restauriert sein. Grund genug, in diesem Jahr wieder zu kommen und das Ensemble in neuem Glanz erleben zu dürfen.

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Solovetzky - Ein ganz besonderer Ort

 

Zwei Stunden fahren wir mit dem kleinen Schiff hinaus in das Weiße Meer. Weit draußen liegen die Solovetzky Inseln, ein Archipel welches durch sein aus dem 16. Jahrhundert stammenden Klosters bekannt ist. Und, wie könnte es anders sein, es ist UNESCO-Weltkulturerbe. Über viele Jahrzehnte, während der Sovietzeit, vernachlässigt, wird nun kräftig renoviert und restauriert. Doch bis das Kloster in allen Bereichen wieder im alten Glanz erscheint werden noch viele Jahre vergehen.

 

Heute regnet es wie aus Kübeln und die Straßen auf der Insel verwandeln sich in Schlammpisten. Doch wir sind nicht nur gut für Regen ausgestattet, nein, wir vergessen bei diesem berauschenden Anblick Zeit und Raum. Ein ganz besonderer Zauber umgibt dieses alte Kloster.

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Am Weißen Meer

 

Nach einer 400 Kilometer langen Anreise von Kostamuksha sind glücklich am Weißen Meer angekommen. Besonders die letzten 30 Kilometer waren sehr schwierig, denn die Straße wurde seit Jahren nicht mehr gerichtet, denn ein paar Meter weiter entsteht eine völlig neue Überlandstraße.

 

Im ersten Ort, den wir erreichen, sind wir ziemlich bedrückt, sind doch die Häuser in einem sehr schlechten Zustand und nirgends gibt es geteerte Seitenstraßen. Alles erstickt förmlich im Schlamm. Es ist so trist, dass wir uns nicht einmal trauen Fotos zu machen.

 

Fünf Kilometer weiter, an unserem heutigen Zielpunkt ist es zwar ärmlich, jedoch sind die Gärten gepflegt, die Häuser in Ordnung, die Menschen pflanzen Blumen an. Das tut nun wieder richtig gut. Norbert hat die gute Idee, einmal im Wasser des weißen Meeres zu stehen und er ist erstaunt wie warm dieser Ausläufer des Polarmeeres ist. Ruhig und beschaulich geht es zu. Die russische Seele lebt jedoch in den kleinen Details, den Blumen im Garten, den verspielten Vorhängen in den Fenstern, den freundlichen Gesichtern der Menschen.

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Добро пожаловать в Россию - Willkommen in Russland

 

 Willkommen in Russland

 

Der Grenzübertritt am kleinen Grenzübergang zwischen Finnland und Russland war einfach nur gemütlich. Nur wenige Autos und keine LKW. Dafür waren die Zöllnerinnen und Zöllner sehr freundlich und zuvorkommend und haben uns beim Ausfüllen der Grenzpapiere kräftig geholfen.

 

Nun sind wir im russischen Teil von Karelien, Ein Gebiet mit tausenden von Seen und fast unendlichen Wäldern. Die Stadt Kostamuksha ist eine aus dem Nichts entstandene moderne Stadt, die ihre Existenz den nahen Erzminen zu verdanken hat. Zwar ziemlich gesichtslos, dafür sind die Menschen aber von einer besonderen Herzlichkeit.

 

Lustig ist, dass sich das Angebot im örtlichen, großen Spar-Markt kaum von dem unserer Supermärkte unterscheidet. Nur das Angebot an frischem Fleisch und Fisch ist noch größer. Und :-) Kartoffeln heißen auch in Russland Kartoffeln: картофель

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Mitten in Finnland - Im Herzen von Karelien

 

Nun sind wir mitten in Karelien, in Mittelfinnland angekommen. Wir, dass heißt, dass ich ab sofort mit einem Freund unterwegs bin, der mich an der Fähre in Helsinki abgeholt hat. Nun sind wir mit zweimal 48 PS auf dem Weg nach Russland.

 

Doch zunächst galt es über 520 Kilometer zurückzulegen. Fast schnurgerade Straßen, fast nur Wälder, dazu hunderte von kleinen und großen Seen durften wir genießen.

 

Morgen steht dann der Grenzübertritt nach Russland bevor. Doch wir haben dafür viel Zeit eingeplant und sind guter Dinge. Schließlich ist in Finnland der Sommer eingezogen mit Temperaturen von nahezu 22 Grad. Überall blüht und grünt es in den schönsten Farben.

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Auf dem Weg nach Norden - Zwischenstopp in Lübeck

 

Nun heißt es fast nur noch Kurs Nord. Nach einer Anreise von zwei Tagen, vom Bodensee, geht es heute Abend auf die Fähre nach Finnland, nach Helsinki.

 

Da die Fähre aber erst weit nach Mitternacht ablegt, bleibt viel Zeit für einen Bummel durch Lübeck, zum Holstentor oder zum Genießen von echt Lübecker Marzipan.

 

Auch ein Spaziergang entlang der Promenade von Travemünde darf dabei nicht fehlen.

Nordbretagne - St. Malo

 

Quer durch die Bretagne erreichen wir heute St. Malo. Aber mit einer ziemlichen Verzögerung.

 

Denn ziemlich im Zentrum der Bretagne ist der Hinterreifen von Erich platt. Grund ist ein eingefahrener Nagel. Die mitgeführten Reifenflicksätze versagen leider kläglich. Auch die Schutzbrief-Versicherung ist unfähig. Nach drei Stunden haben die immer noch nicht eine Reparatur- oder Abschleppmöglichkeit organisieren können. Erst als wir die Sache selbst in die Hand und die Police-National anrufen kommt Bewegung in die Sache. Schon nach 15 Minuten ist der Abschleppwagen vor Ort und bringt uns nach St. Malo.

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St. Nazaire - Carnac

 

In der Hafenstadt St. Nazaire stößt man unweigerlich auf die Spuren einer dunklen Vergangenheit, auf die Spuren des 2. Weltkrieges. Auf Hafen steht eine riesige Bunkeranlage, die einst dem Schutz von deutschen U-Booten diente. Die Anlage konnte von den Allierten nicht zerstört werden, jedoch wurde die Stadt durch Luftangriffe nahezu völlig zerstört. Kaum historische Gebäude sind hier noch zu finden.

 

Weiter nördlich beim Ort Carnac trifft man auf friedlichere Spuren. Lange Steinreihen finden sich rund um den kleinen Ort. Doch bis heute weiß niemand warum diese Anlage errichtet wurde oder welchem Zweck sie diente. Tausende von Jahren stehen sie hier.

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Am Atlantik angekommen - La Rochelle

 

Strahlender Sonnenschein empfängt uns in der Hafenstadt La Rochelle. Besonders pittoresk stehen die beiden, aus dem Mittelalter stammenden, Türme am Eingang zum alten Hafen.

 

Jeder genießt den lauen Sommerabend, die Restaurants und Cafés der Stadt sind prall gefüllt. Überall wird gegessen und getrunken. Auch wir lassen uns frisch gezapftes Bier munden.

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Gorge du Tarn

 

Ein echtes Motorrad Paradies. Die Schlucht des Flusses Tarn ist aber auch ein Paradies für Kanuten. Und ..... hier lässt es sich vorzüglich speisen.

 

Noch ist es sehr warm am heutigen Tag, doch bereits am Abend erreichen die ersten Regenwolken den Ort. Starker Wind und schwerer Regen gehen die ganze Nacht nieder.

 

Doch am nächsten Morgen scheint wieder die Sonne.

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Erste Etappe auf dem Weg zum Atlantik

Es waren heute heiße 710 Kilometer bis ins verträumte Städtchen Volviv. Und es war ziemlich heiß. Meist hatten wir über 38 Grad. Doch wer kann schon von sich behaupten, dass er mit Volvic Mineralwasser duscht. 
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Morgan Motor Company - Ein Traum auf Rädern

 

Welch ein Tag, welch wunderschöne Automobile. Und das besondere, jedes einzelne Auto ist ein von Hand gemachtes Unikat.

 

Die seit 1909 in Familienbesitz befindliche Manufaktur "Morgan Motor Company" fertigt nach bewährter Tradition feine englische Roadster mit unnachahmlichem Charme.

 

Doch nicht nur vierrädrige Träume entstehen in den historischen Hallen, hier wird auch der legendäre 3-Wheeler seit zwei Jahre wieder gebaut.

 

Ein Besuch gleicht einem Zeitsprung in längst vergangene Zeiten. Und doch lassen sich diese automobilen Träume zu vernünftigen Preisen erstehen. Nur eine Lieferzeit von fast einem Jahr macht die Vorfreude zur kleinen Geduldsprobe.

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Zurück in der Großstadt Edinburgh

 

Nach den vielen Wochen in der Ruhe auf den Shetland- und Orkneyinseln muss ich mich erst wieder umstellen. Es ist laut, es hat unglaublich viele Menschen und in der Einkaufsstraße wird gekauft als gäbe es keinen Morgen mehr.

 

Doch es gibt auch die ruhigeren Ecken, wie zum Beispiel der Grassmarket. Und auch über die Preise gibt es zu berichten. Kostete ein Pint auf den auch nicht gerade preisgünstigen Inseln 3,40 Pfund, so zahle ich in Edinburgh schon 4,40 Pfund.

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Abschied von Orkney

 

Auch die schöner Tage auf den Inseln gehen einmal vorbei. So ist heute Bärbel mit dem Flugzeug über Aberdeen und London zurück nach Deutschland geflogen. Ich nehme die Abendfähre von Stromness hin über nach Thurso

in Nordschottland.

 

Noch einmal geht es vorbei am Old man of Hoy. Wehmütig schaue ich auf Orkney zurück. Doch sind die Inseln längst wieder auf die "ToDo" Liste aufgenommen.

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The old man of Hoy

 

Am vorletzten Tag auf den Orkneyinseln wollen wir noch die zweigrößte Insel des Archipels besichtigen. Als letztes Fahrzeug kommen wir gerade noch auf die kleine Fähre. Links lehnt das Motorrad an die Treppe der Fähre und rechts ist gerade einmal eine Handbreit Platz.

 

Nach 35 Minuten erreichen wir den Hafen von Lyness. In der Zeit der beiden Weltkriege herrschte hier geschäftiges Treiben, denn die Bucht von Scapa Flow war einst Heimathafen der größten Flotte der Welt. Wer hier taucht findet auch die Überreste vieler Schiffe der Kaiserlichen Flotte, die sich genau hier im Jahre 1919 selbst versenkte. Ein Museum im alten Pumpenhaus zeigt viele Stücke und Bilder aus dieser Zeit.

 

Doch wir wollen zunächst zum Ausgangspunkt für eine Wanderung zum berühmtesten Felsen der Inselgruppe fahren. Nach eineinhalb Stunden strammen Schrittes erleben wir wie die bizarre Felsnadel vor uns auftaucht. Wie ein Geschenk gibt es dazu Sonne und milde Temperaturen.

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