Herzlich willkommen

Karl "Charlie" Spiegel - Globetrotter und Autor
Karl "Charlie" Spiegel - Globetrotter und Autor

 

 

beim

Mototrotter

 

beim

Motorrad Globetrotter*

 

 *und manchmal bin ich aber auch auf dem E-Bike unterwegs.

 

 

Begib dich ein Mal im Jahr an einen Ort,

an dem du noch nie gewesen bist.

(Dalai Lama)

 

Die Welt ist ein Buch.

Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

Augustinus Aurelius (354-430 n.Chr.)

 


Blog:

 

Das neue Motorrad für die weite Welt - Meine neue Aprilia Tuareg 660

 

 

Mein bisheriges Weltreisemotorrad, meine BMW G650 GS Sertao darf nun im Vorruhestand mit 130.000 km etwas kürzer treten. Tausende Erinnerungen sind mit diesem treuen Begleiter verbunden.

 

Über 45.000 km war ich mit der BMW allein in fast ganz Südamerika unterwegs. Über 25.000 km in Kanada und Alaska, tausende Kilometer in der Ukraine und Russland, tausende Kilometer in ganz Süd-, Nord, West- und Osteuropa. Nicht ein einziger Defekt hatte ich in der gesamten Zeit.

 

Nun ist eine neue Epoche angebrochen. Mit meiner neuen Aprilia Tuareg 660 von Motorrad Bayer in Niederrieden, gilt es nun die Schönheiten, Gesichten und die Menschen in vielen Ländern dieser Erde zu erkunden.

Noch mal "schnell" nach Irland, Wales und England

 

 

Mit meinem Freund Norbert aus Ochtrup ging es, im kühlen Oktober nach Irland.

 

Und Strecke führte zunächst unter dem Ärmelkanal hindurch bis in die Unesco Welterbestadt Bath. Weiter in den Westen von Wales. Von Pembroke ging es dann auf der Fähre hinüber nach Rosslare in Irland. Auch das Wetter spielte stets mit. Nachts ein wenig Regen, tagüber meist strahlender Sonnenschein.

 

So konnte wir viele hunderte Kilometer der beeindruckend schönen Südküste der grünen Insel erfahren und genießen. Legendär waren aber auch unser abendlichen Pub Besuche mit einem Pint Bier und leckerem Essen.

 

Ab dem kleinen Ort Dingle im äußersten Nordwesten ging es weiter Richtung Norden, über den Fluß Shannon bis in die Kulturhauptstadt Galway. Weil wir etwas eng in unserem Zeitplan waren, mussten wie schon am nächsten Tag die Fähre von Dublin hinüber nach Wales nehmen. In Wales wartete nicht nur die beeindruckende Stadt Caernafon auf uns, auch der Snowdonia National Park war ein Geschenk zum Genießen.

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Frankreich und Kanalinseln, Jersey und Guernsey - 9. bis 25. September

 

 

Mit einer gemütlichen Anreise quer durch Frankreich bis an die Atlantikküste bei Le Croisic sind wir über St. Malo auf die Kanalinsel Jersey gelangt.

 

Anschließend ging es weiter mit der Fähre auf die Nachbarinsel Guernsey.

 

Es sind ganz besondere Inseln, die zwar französisch sprachige Orts- und Straßennamen haben, aber ansonsten schon ziemlich "very british" sind.

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Eguisheim Weinfest - Auf Tour mit der Multistrada

 

 

Jubiläumsweinfest in einem der schönsten Dörfer Frankreichs, in Eguisheim. 🇫🇷

Santa Caterina del Sasso

 

 

Santa Caterina del Sasso, ein besonders schöner Platz am Lago Maggiore 🇮🇪

Relaxen am Lago Maggiore in Cannobio

 

 

Relaxen am Lago Maggiore 🇮🇹🍀 Unsere beiden Motorräder dürfen derweil im Schatten die Ruhe genießen.

Mit Bärbel und ihrer Husqvarna TR650Terra auf Tour

 

Angekommen in Brienz, im Berner Oberland, am Brienzersee. 🇨🇭🇨🇭

 

 

Audi - Die Muttergesellschaft von Ducati

 

 

Besuch im AUDI Museum mit den Marken: NSU, AUDI, Wanderer, DKW & Horch.

Drei Motorräder im Elsass

 

 

Mit einer BMW 1200 GS Adv., einer BMW 1250 GS Adv. und meiner Ducati Multistrada V4S Sport sind wir auf der Elsässer Weinstraße und in den Bergen der Vogesen unterwegs.

Treffen "Guzzi Friends Beura"

 

 

Auf dem Motorrad-Treffen in Beura (Guzzi Friends Beura) in der Nähe von Domosossila 🇮🇹

Über den Großen Sankt Bernhard ins Aostatal

 

 

Fahrt zum Motoraduno im Piemont. Heute Anfahrt über Kandersteg, Großer St. Bernhard Pass nach Aosta 🇮🇹

Furkajoch Vorarlberg

 

 

Nach neun Stunden auf dem Sattel durch Tirol 🇦🇹 , Südtirol 🇮🇹 und Vorarlberg 🇦🇹 war eine Abkühlung echt notwendig.

Chocolarium & Appenzeller Käserei

 

 

Durchs Kurvenparadies Appenzell zur Appenzeller Schaukäserei. Und dann zur süßen Versuchung. Dort wo die weltbekannten Munzlis gemacht werden. 🇨🇭

Das Kleinod am Bodensee

 

 

Das Kleinod am Bodensee, die Insel Werd bei Stein am Rhein. Und anschließend natürlich in die Gottlieber Schokoladenmanufaktur. 🇨🇭

Erste Kilometer mit der Ducati Multistrada

 

 

Gemütliche Einfahrtour durchs Donautal auf der neuen Ducati Multistrada V4S.

Prag

 

Nach neun Stunden über kleinste Straßen bin ich von Warschau kommend in Prag gelandet. Es ist wunderschön durch die Altstadt zu bummeln.

Warschau - Die lebensfrohe Hauptstadts Polens

 

An einem Sonntag in Warschau zu sein ist etwas ganz besonderes. Man hat das Gefühl, dass alle Einwohner dieser reizvollen Stadt auf den Beinen sind und durch die Fußgängerzonen von Alt- und Neustadt flanieren.

 

Und fast jeder hat sich ein buntes Eis gekauft. Kein Wunder, denn die Temperatur liegt nahezu bei 30 Grad.

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Die Republik Užupis

 

Abkühlung 🍺 in der Republik Užupis.

 

Die Einwohner von Užupis schenkten Vilnius, Litauen und dem Rest der Welt die Republik Užupis. Die Republik ist ein kollektives Werk der lokalen Gemeinschaft als kulturelle, künstlerische, bürgerliche und soziale Bewegung.

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Vilnius - die Hauptstadt Litauens

 

 

Die Altstadt von Vilnius ist der älteste und schönste Stadtteil der litauischen Hauptstadt Vilnius. Seit 1994 ist die Altstadt Vilnius ein UNESCO-Weltkulturerbe.

 

2023 wird Litauen ein historisches Ereignis feiern, das 700. Jubiläum von Vilnius. Doch gefeiert wird bereits 2022 wie die riesige Bühne auf dem Platz der Kathedrale zeigt.

 

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Riga - Die Hauptstadt Lettlands

 

 

Das historische Zentrum von Riga ist eine lebendige Illustration der europäischen Geschichte.

 

Das Schwarzhäupterhaus wurde im Jahr 1334 als ein Ort für Versammlungen und Feiern gebaut. Der Zweite Weltkrieg legte das Schwarzhäupterhaus in Schutt und Asche, doch im Jahr 1999 wurde es wiederhergestellt. 

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Tallinn - die alte Hansestadt

 

Die Ursprünge Tallinns reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als dort von den Kreuzrittern des Deutschen Ordens eine Burg errichtet wurde.

 

Es entwickelte sich zu einem wichtigen Zentrum der Hanse, und sein Reichtum zeigte sich in opulenten Höusern der Stadt die trotz der Verwüstungen von Feuer und Krieg in den Jahrhunderten erhalten sind.

 

Und natürlich durfte ein Besuch meines Lieblingslokals, dem "Kompressor" nicht fehlen. Hier gibt es nach wie vor köstliche Pfannkuchen mit noch köstlicherer Füllung.

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Fähre von Stockholm nach Tallinn

 

Die Fähre von Stockholm in die Hauptstadt von Estland, Tallinn, ist wie ein kleine Kreuzfahrt.

 

Mit abendlichem Buffet das keine Wünsche offen läßt und auch sehr sehr lecker ist, bis zu Shows auf der Eventbühne und einer Disco auf dem Oberdeck.

 

Morgens um 10.30 Uhr kam ich dann im Hafen von Tallinn an und konnte sogar gleich in meinem Hotel das Zimmer beziehen.

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ABBA Museum - Unglaublich was hier zusammengestellt wurde

 

 

Wenn man in Stockholm ist, hört man immer noch an allen Ecken und Enden Lieder der legendären Popgruppe ABBA.

 

Und diese haben sogar ein eigenen Museum mit Kostümen, Filmen, Bildern, Tonträgern aus der gesamten Geschichte. Ist zwar nicht ganz billig der Eintritt aber für jeden ABBA Fan ein ganz besonderer Ort.

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Mit dem E-Scooter durch Stockholm

 

Auf zwei Rädern durch Stockholm 🤣 mit dem e-scooter 🤣 Natürlich ist das Vasa-Museum dabei. Der Tag klingt aus in meinem Lieblingscafé „Under Kastanjen“ ♥️

 

Dann noch in das legendäre Wasa-Museum, ein absolutes "Muss" in Stockholm. Und zum abkühlen fast schon zu kalt. Draußen hatte es 29 Grad, im Museum gerade mal 18 Grad.

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Unesco Welterbe - die Minenstadt Falun

 

Falun ist berühmt für seine Bergwerke, die zusammen mit den Arbeitervierteln und der Industrielandschaft Kopparbergslagen zum Weltkulturerbe der UNESCO zählen. Alles ist frei zugänglich. Will man jedoch tief in den Berg geht dies nur mit einer Führung.

 

Falun ist mir nicht unbekannt. War ich doch im letzten September mit Bärbel hier als wir ihre Nichte im Auslandssemester an der Uni Falun besucht haben. Und ich habe sogar im gleichen Hotel übernachtet.

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Plattfuß in Göteborg

 

 

Diesmal hat es die Honda Transalp erwischt. Plattfuß am Hinterrad. Doch wir glaubten wir haben Glück, denn der örtliche Motorradhändler war nur zwei Kilometer entfernt. Also mit kleiner Geschwindigkeit direkt dorthin gefahren. Doch alles ist abgeschlossen. Kein Mensch ist zu sehen.

 

Am Mitsommer ist natürlich Feiertag in Schweden. In einer Werkstatt ganz in der Nähe beim Abschleppdienst konnten wir dann aber kurzerhand den Schaden selbst reparieren. Nur hatten wir kein geeignetes Felgenband dabei und mussten improvisieren. Norbert war es dabei überhaupt nicht wohl. So gab es drei Optionen: Weiterfahren nach ursprünglichem Plan. Warten bis Montag und komplett Reparatur in der Motorradwerkstatt oder langsam nach Hause fahren.

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Der norwegische Sommer ist eingekehrt

 

Der Norwegische Summer ist eingekehrt 😀👍😀 Wir genießen bei 28 Grad unser Hüttenleben.

 

Auf dem Campingplatz Norge in Notodden gibt es nur einfache Hütten ohne eigenes Bad und WC. Doch die Lage ist so malerisch gelegen, dass wir einfach nur die Sommersonne und unser leckeres Abendessen genießen.

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Übernachtung direkt am Ufer von Norheimsund

 

Über eiskalte Fjells, vorbei an zugefrorenen Seen, tosenden Wasserfällen, entlang und über viele Fjorde sind wir nun in unserer Seehütte am Hardangerfjord.

 

Vorher haben wir aber soviel im örtlichen Supermarkt eingekauft, dass wir es kaum schaffen den Einkauf auf unseren drei Maschinen unterzubringen.

 

Doch zum Abendessen auf der Terrasse direkt am Wasser reicht es heute leider nicht. Urplötzlich ist starker Regen gekommen und scheucht uns ins warme Innere der Hütte.

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Regen, Schnee und Sonne

 

Heute ging es über die Atlantikstraße, den Geiranger Fjord und über das eisige Hochland nach Lom im ruhigen Ottatal. Es regnete, es hatte maximal 8 Grad. Aber mit guter Motorradjacke und warmen Händen hat es riesigen Spaß gemacht.

 

Nur das Teilstück durch den Ort Geiranger am gleichnamigen Fjord war nicht so lustig. Ein großes Kreuzfahrtschiff hatte angelegt und tausende Passagiere strömten in den Ort und die dutzende von Bussen. Kauf waren wir aus dem Fjord nach oben gelangt war keine Menschenseele mehr zu sehen. Und so konnten wir die raue Schönheit des Hochlandes genießen.

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Grillen am Fjord

 

Für heute haben wir mal keine Hütte sondern ein kleines Appartement bekommen. Doch mit einer Terrasse mit traumhaften Blick auf den Kvernes Fjord hatten wir so gar nicht gerechnet.

 

Und wir durften sogar den großen Grill unseres Vermieters benutzen. Dazu gab es Grillkohle und die passenden Anzünder. Echte Gastfreundschaft.

 

Schnell war das Feuer entzündet und wir ließen unseren schönen Fahrtag bei einem eiskalten Bierchen ausklingen.

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Røros - Die alte Kupferminenstadt

 

 

Røros ist eine Bergstadt nahe der Grenze zu Schweden. Seit der Mitte des 17. Jahrhunderts bis in die 1970er-Jahre wurde hier Kupfererz abgebaut. Die noch großteils erhaltene alte Bausubstanz hat Røros eine Eintragung auf der Welterbeliste der UNESCO eingebracht.

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Platz ist in der kleinsten Hütte

 

 

Hüttenzauber 😀 Draußen 3 Grad, innen mollige 25 Grad. Dazu leckeres Essen. Glück ist in der kleinsten Hütte 🍀🍀

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Stabkirchen, eisiges Hochland und Wintersport

 

Auf unsere Fahrt nach Norden erreichen wir bei strahlendem Sonnenschein einen ganz besonderen Ort. Es ist die wunderschöne Stabkirche im Ort Heddal.

 

Die Stabkirche Heddal ist mit rund 20 Metern Länge und 26 Metern Höhe die größte ihrer Art in Norwegen. Sie liegt im Ortsteil Heddal der Kommune Notodden direkt an der Europastraße 134 im Osten der Provinz Vestfold og Telemark.

 

Der Sage nach erbaute der Troll Finn, der im Svintruberg unweit Heddals wohnte, das Gotteshaus im Laufe von nur drei Tagen. Einzelne Kunsthistoriker datieren die ältesten Teile der Stabkirche, vor allem den Chor, auf das 12. Jahrhundert zurück.

 

Je weiter wir nach Norden fahren, kommen wir höher und höher hinaus. Auf über 1.200 Meter Höhe überschreiten wir die Baumgrenze. Eiskalter Wind streicht über die Baumlose Hochebene. Die Griffheizung steht bereits auf Stufe zwei und kämpft gegen die kalten Finger an.

 

Vorbei am, in Norwegen bekannten Wintersportort Geilo erreichen wir nach herrlicher Kurvenfahrt unser heutiges Ziel in Hemsedal. Vor dem gemütlichen Abend geht es aber noch zum Einkaufen damit wir wieder ein leckeres Abendessen zaubern können.

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Mitten in der Provinz Telemark

 

Mitten in norwegischen Provinz Telemark haben wir für heute Nacht eine kleine Hütte gebucht. Noch scheint die Sonne und der Blick auf den See ist wunderschön.

 

Norbert werkelt bereits in der kleinen Küche und zaubert aus wenigen Zutaten ein köstliches Abendessen.

 

Während wir in der warmen Hütte, bei gutem Essen und einem Dosenbierchen sitzen und plaudern, regnet und stürmt es vor der Türe. Aber morgen früh soll wieder die Sonne scheinen. Und in der Tat am nächsten Morgen weckt uns die Sonne mit den ersten wärmenden Strahlen.

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Fähre von Dänemark nach Norwegen

 

Auf dem Weg nach Norden erreichen wir am frühen Abend den Hafen von Hirtshals, ganz im Norden von Dänemark gelegen.

 

Als Motorradfahrer hat man immer das kleine Problem, wohin mit dem Fähreticket. Hinter die Scheibe klemmen funktioniert nicht. Und der Wind sollte auch nicht das Ticket wegblasen. Dafür gibt es aber eine clevere Idee. Die Wäscheklammer, die Norbert dabei hatte. Jetzt ist alles gelöst.

 

Auf der Fahrt frischt der Wind kräftig auf und die Wellen schlagen bis weit über die Bordwand. Auch schaukelt das Schiff deutlich zur Seite. Erst als wir kurz vor dem Zielhafen in Kristiansand sind wird das Wasser ruhig, der Wind flaut ab. Und mir ist dabei diesmal nicht mal schlecht geworden.

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Auf dem Weg ans Nordkapp

 

Von nun an geht es immer Richtung Norden. Irgendwann werden wir das Nordkapp erreichen.

 

Doch zunächst erwartete mich auf der Anreise an den Treffpunkt ein wunderschöner Zwischenstopp in der alten Römerstadt Trier. Es ist schon erstaunlich was aus der Zeit des römischen Weltreiches noch übrig geblieben ist, und welche monumentalen Ausmaße diese Gebäude hatten. Was wäre, wenn diese Steine erzählen könnten?

 

Von Trier habe ich den gemütlichen Weg über Lüttich, Maastricht, Nijmegen, Arnhem und Enschede genommen um nach Ochtrup zu kommen.

 

Von nun an werden wir für die erste Zeit mit drei Motorrädern unterwegs sein. Mit Norberts Honda, mit  Rolfs Triumph und mit meiner kleinen BMW. Mal sehen welche Naturschönheiten uns auf dem Weg nach Norden begegnen werden. Wir sind gespannt.

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400 Meter unter dem Meeresspiegel, das Tote Meer

 

Das Tote Meer grenzt an Israel, das Westjordanland und Jordanien und ist ein Salzsee, dessen Ufer mehr als 400 m unter dem Meeresspiegel liegen, dem niedrigsten Punkt auf trockenem Land. Dank seines berühmten hypersalinen Wassers fällt es Menschen leicht, auf der Oberfläche zu treiben. Der mineralreiche schwarze Schlamm wird für therapeutische und kosmetische Behandlungen in den Urlaubsorten des Gebiets genutzt. In der umgebenden Wüste liegen zahlreiche Oasen und historische Stätten.

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Aqaba - Die Hafenstadt am Roten Meer

 

 

Akaba ist eine Stadt in Jordanien mit 148.398 Einwohnern. Sie ist ein Seehafen am Golf von Akaba, einem Seitenarm des Roten Meeres. Akaba ist der einzige Seehafen Jordaniens. Haupteinnahmequellen sind der Tourismus und der Export von Phosphatdünger. Akaba ist auch der einzige jordanische Tauchort am Roten Meer. 

 

Und Aqaba, wie es richtig heißt, ist auch Umschlagplatz für die Gewürze des Orients.

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Wadi Rum - Inmitten der geheimnisvollen Wüste

 

Wadi Rum ist eine geschützte Wüstenwildnis im südlichen Jordanien. Sie verfügt über beeindruckende Sandsteinberge, wie den von seinen vielen Gipfeln gekennzeichneten Berg Jebel Umm Ishrin, und natürlich entstandene Bögen, wie die Burdah-Felsbrücke. Zahlreiche prähistorische Inschriften und Ritzungen säumen felsige Höhlen und steile Schluchten, darunter auch die Khazali-Schlucht. Die Lawrence-Quelle, eine natürliche Wasserquelle, ist nach dem britischen Soldaten Lawrence von Arabien benannt, der sich angeblich dort gewaschen hat.

 

Wir übernachteten inmitten des Wadi in einem Beduinencamp und konnten sogar das Essen aus einem vergrabenen Wüstenofen genießen.

 

Auch die Jeep-Tour durch die Berge, Schluchten und Sanddünen wird eine unvergessene Erinnerung bleiben.

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Petra - Die geheimnisvolle Felsenstadt

 

Kein anderer Ort in Jordanien ist so berühmt wie die antike Felsenstadt Petra.

 

Die mehr als 2000 Jahre alte Stadt gehört zu den "neuen sieben Weltwundern" (Chichen Itza, Chinesische Mauer, Christo Redentor, Kolosseum, Machu Picchu, Petra, Taj Mahal) und zählt bereits seit 1985 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

 

Selbst bei Temperaturen nahe 40° Grad waren wir den ganzen Tag zu Fuß unterwegs und kamen aus dem Stauen gar nicht mehr heraus. Nicht nur das bekannte Schatzhaus gilt es zu bewundern. Weitere hunderte Tempel gilt es zu entdecken.

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Jordanien - von der Hauptstadt Amman bis nach Petra

 

Bei Temperaturen von über 30 Grad sind wir in der jordanischen Hauptstadt Ammann angekommen. Ein erster Spaziergang führt natürlich gleich in die wunderschöne Zentralmoschee der Stadt.

 

Am nächsten Tag geht es mit Kurs Süd durch den chaotischen Verkehr hinaus in die Wüste. Am späten Abend erreichen wir unsere Unterkunft in der Nähe der weltbekannten Felsenstadt Petra.

 

Was wir dann erlebten war gelebte arabische Gastfreundschaft als wir zum Abendessen von der Familie eingeladen wurden. Der Duft der herrlichen jordanischen Küche verzauberte das leckere Abendessen. Und auch die anschließende Teezeremonie war unglaublich beeindruckend.

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Elsässische Weinstraße

 

 

Ein kleiner Ausflug mit der BMW S1000XR und mit der roten Husqvarna TR650Terra von Bärbel führte uns wieder ins schöne Ribeauvillé. Während die S1000XR völlig übermotorisiert ist für die kleinen Straßen macht gerade hier die Husqvarna besonderen Spaß.

Der historische Ort Ribeauvillé liegt ziemlich genau in der Mitte der Weinstraße, zwischen Straßburg und Mulhouse.

 

Und in diesem Ort kann man herrlich gut schlemmen, nicht nur den vorzüglichen Elsässer Flammkuchen. 

 

 

 

 

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Kleine Testfahrt und Ausflug in die Nordvogesen

 

Es war eine freudige Überraschung als mein Freund Norbert aus Ochtrup kurz an den Bodensee gekommen ist.

 

Eine schöne Gelegenheit mal wieder ein paar gemeinsame Motorradkilometer zu fahren und auch meine kleine 650er GS mit neuen Reifen und sonst viel Neuem in den Frühling zu fahren.

 

Auf dem Rückweg konnte ich wiederholt den Irrsinn von Krieg sehen. Es waren die Bunkeranlagen der Maginot-Linie in den Nordvogesen.

Tourenfahrer Heft März 2022

 

Meine Reportage im Tourenfahrer 03/2022

Insel des ewigen Frühlings – ist das nicht Teneriffa oder eine der anderen Kanaren? Nicht nur, denn auch Madeira beansprucht diesen verheißungsvollen Namen für sich. Auf der Flucht vor dem Winter stellte Charlie Spiegel (Text & Fotos) allerdings fest, dass es in diesem Paradies für Kurvensüchtige stets ein wenig herbstlich zugeht.

Noch sitzt mir der Schreck der mächtig ruppigen Landung auf einem der gefährlichsten Flughäfen der Welt in den Gliedern, als ich mich auf den Sattel meines Motorrads schwinge. Doch der Herzschlag des 311 Kubik kleinen Einzylindermotors wirkt herrlich beruhigend. Zunächst besteht die größte Herausforderung darin, nicht auf die autobahnähnliche Schnellstraße VR 1, die Via Rápida 1, zu gelangen. Hier hilft es nur, konsequent jeglichen Wegweiser diesbezüglich zu ignorieren, denn auch das Umstellen des Navis auf Autobahnvermeidung nützt nichts.

Den gesamten Artikel lesen Sie im TOURENFAHRER Ausgabe 3/2022.

Einmal rund um Madeira

 

Schöner könnte das Wetter nicht sein als ich mich auf meine kleine BMW G310GS schwinge. Entlang der alten Küstenstraße geht der Weg von Küstendorf zu Küstendorf.

 

An einem Aussichtspunkt wurde in 580 Meter Höhe eine Glasplatform gebaut. Ein komisches Gefühl, dass es unter der Glasscheibe senkrecht bis in Meer hinunter geht. Da fühle ich mich doch deutlich wohler im Sattel meines Motorrades.

 

Ganz im äußersten Westen der Insel lädt ein Leuchtturm zum Verweilen ein. Ein herrliches und friedliches Stückchen Erde.

 

Was folgt ist eine der spektakulärsten Strecken der Insel bis in den Ort Porto Moniz. Eine Kurve reiht sich an die andere. Durch sattgrüne Wälder, immer wieder aufregende Blicke aufs blaue Meer bietend geht es Kilometer um Kilometer entlang des Berghangs nach Norden. Gashand, Bremse, Kupplung und Schalthebel sind im Dauerrytmus. Doch auch die Sinne werden berauscht von den Gerüchen der vielen Pflanzen und Blumen. Nach soviel Sinnlichem genehmige ich mir erstmal einen leckeren Café an der Strandpromenade von Porto Moniz.

 

Nicht weniger aufregend geht es entlang der Nordküste weiter. Als ich wieder in Funchal bin stehen 195 km für diese Tour auf dem Tachometer. Ich glaube ich muss das nochmal machen.

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Im wilden Hochland Madeiras

Auf 1.818 Meter ist der Neben ziemlich dick.
Auf 1.818 Meter ist der Neben ziemlich dick.

 

Bei strahlendem Sonnenschein fahre ich steil bergauf aus Funchal heraus. Bereits 30 Minuten später bin ich am Aussichtspunkt auf 1.094 Meter. Ein herrlicher Blick ins Tal auf die Ortschaft Curral dos Freias erwartet mich dort. 

 

Auf der Fahrt tief in den Talkessel entdecke ich einen Wegweiser, der zu einer Kapelle für Motorradfahrer zeigt. Ein liebevoll gemachte kleine Grotte ist dem Schutzheiligen der Motorradfahrer gewidmet. Für eine gute und sichere Fahrt werden an diesem besonderen Ort Kerzen angezündet.

 

Weiter und weiter geht es bergauf. Auf einer, nachts geschlossenen, Bergstraße erwischt mich dann bereits die erste Regenwolke. Ein paar hundert Höhenmeter weiter regnet es wie aus Kübeln. Am höchsten anfahrbaren Punkt der Insel, auf 1.818 Meter sehe ich kaum mehr die Hand vor Augen.

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Nach der kühlen Tour muss ein gutes Essen folgen

 

Wer beim Motorradfahren auf Madeira friert muss einfach gut essen. In diesem Sinne:

 

Barriga cheia, coração contente

 

Voller Bauch, frohes Herz

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Die Nordküste und das Hochland

 

Die wilde Nordküste und das Hochland von Madeira sind Garant für so manche Überraschung.

 

An vielen Stellen kann man legal oder halblegal auf der uralten Straßentrasse fahren, sofern man sich nicht von Geröll abschrecken läßt. Hier ist man ganz allein mit sich, der Maschine und der Landschaft. Ein ganz besonderes Erlebnis. Nur einmal habe ich es übertrieben, denn ich bin bis ganz ans Meer herangefahren. Schon die erste große Welle hat mich erwischt und mich und mein Motorrad geduscht, mit Salzwasser. Ist aber bald wieder abgetrocknet.

 

Auf der Fahrt ins Hochland der Insel wurde es kühler und kühler. Die Sonne war längst hinter dunklen Wolken verschwunden und die ersten Regentropfen sind gefallen. Höher und höher führte mich die Straße und nach der nächsten Kurve war ich direkt in den Wolken. Nur noch wenige Meter Sicht und ein eisiger begleiteten mich auf den nächsten Kilometern. Erst als ich mich bergabwärts der Südküste näherte wurde es wieder sonniger und wärmer. Und zurück in Funchal hatte es wieder gemütliche 22° mit Sonnenschein.

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Frühlingswetter auf Madeira

 

Wenn zuhause der Nebel wabbert, es regnet und die Sonne sich versteckt sollte man mal darüber nachdenken ob man nicht zu dieser Zeit den Frühling erleben möchte. Gesagt, getan und schon bin ich auf der "Insel des ewigen Frühlings", Madeira, gelandet.

 

Meine kleine Begleiterin auf Madeira, die BMW G310 GS macht schon auf den ersten Kilometern Spaß 🤩 Heute bin ich gleich mal in den Osten der Insel gedüst. Dort ist eine der wenigen Stellen an denen es trocken uns steppenartig ist. Ganz im Gegensatz dazu das Örtchen Santana. Hier stehen auch die niedlichen Häuschen, die auf allen Postkarten (ja, die gibt es hier noch), zu finden sind. Doch wenn man sich durch den Ort treiben lässt, entdeckt man noch viel mehr davon. Es lohnt sich danach zu suchen.

 

Fast vergessen zu erwähnen, die Temperatur in Funchal beträgt tagsüber 22°. Genau richtig zum Motorradfahren.

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Meine neue Reportage im Tourenfahrer Heft 12/2021

 

Allein unterwegs von Dawson City bis zum Arktischen Ozean: Auf einer der aufregendsten Pisten Nordkanadas, dem legendären Dempster Highway und dem erst 2017 eröffneten Inuvik–Tuktoyaktuk Highway, erlebt Karl Spiegel (Text & Fotos) Hochgefühle und eine Weite, die Gänsehaut aufkommen lässt.

Noch ist es ruhig in Dawson City. Die einstige Goldgräberstadt ist besonders durch die Romane Jack Londons in aller Welt bekannt geworden. Schon schickt die Sonne ihre ersten wärmenden Strahlen hinab, während auf den Dächern noch vereinzelt Raureif zu sehen ist. Mitten im Sommer ist die Temperatur unter den Gefrierpunkt gesunken. Klappernd nimmt mein Einzylinder seine Arbeit auf, während ich mich nervös und frierend in den Sattel schwinge.

Den gesamten Artikel lesen Sie im TOURENFAHRER Ausgabe 12/2021.

Neue Reifen für neue Abenteuer

 

 

Nach 20.503 km gab es neue Reifen für meine kleine BMW 650er GS Sertao.

 

Obwohl das Motorrad nun über 111.000 km gelaufen ist, ist alles nach wie vor in bester Ordnung.

 

Mit neuem Heidenau Scout Reifen ist sie nun wieder bereit für neue Abenteuer. Geplant ist neben Tunesien, die Türkei, Georgien, Aserbaidschan und Armenien. Inwieweit das Projekt Russland, Kasachstan, Usbekistan, Kirgiesien und Wladivostok sich umsetzen läßt wird die aktuelle Entwicklung der Grenzöffnungen zeigen.

 

 

 

 

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Glücklich verkauft an einen echten Liebhaber historischer Motorräder: MOTO GUZZI AIRONE Sport 250 Bj. (lt. KFZ-Brief) 01.01.1951, zerlegt.

Archivbild vor Restaurationsbeginn. Derzeitiger Zustand: zerlegt
Archivbild vor Restaurationsbeginn. Derzeitiger Zustand: zerlegt

 

 

 

MOTO GUZZI
AIRONE Sport 250

1951

 

Die schöne Moto Guzzi ging an einen Sammler und Liebhaber nach Bayern.

 

 

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Zurück am Bodensee

 

Nach 8.820 Kilometern und 18 Tagen bin ich wieder am Bodensee.

 

Es war eine Reise mit tausende von Eindrücken. Mit Regen und kühlen Tagen. Aber auch Tage an den das Thermometer stets über der 40° Grad Marke war.

 

Allein die Liste der besuchten Städte ließt sich eindrucksvoll. Beginnend in Vézelay über Limoges, La Rochelle, Saint-Jean-Pied-de-Port, Carcassonne, Vichy, Bilbao, Santiago de Compostela, Salamanca, Mérida, Porto Covo, Sevilla, Granada, Consuegra, Zaragoza, Perigueux und Beaune.

 

Jetzt gilt es erstmal all die vielen schönen Momente noch einmal Revue passieren zu lassen.

Im Herzen der Bourgogne

 

Beaune, Stadt der Kunst und der Geschichte, die Hauptstadt der Weine von Burgund, ungefähr vierzig Kilometer südlich von Dijon entfernt gelegen, verfügt über ein außergewöhnliches Kulturerbe. Die von alten Befestigungsmauern umgürtete Stadt wird als Handelszentrum für die burgundischen Weine angesehen.

 

Das Hospiz Hôtel-Dieu, das Juwel der mittelalterlichen burgundischen Architektur, das im 15. Jahrhundert auf Wunsch des Kanzlers des Herzogs von Burgund, Nicolas Rolin, errichtet wurde, um den bedürftigsten Kranken zu helfen. In diesem herrlichen Ensemble mit den berühmten Dächern aus glasierten Ziegeln, das als Historisches Monument klassifiziert wurde, befindet sich heute ein Museum für Medizingeschichte.

 

Ein weiteres Monument ist die von Cluny inspirierte Stiftskirche Notre-Dame. Dieses herrliche Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert, eine der letzten großen romanischen Kirchen Burgunds, besitzt ein gotisches Portal, eine gotische Apsis sowie einen Renaissance-Kirchturm. Im Inneren befinden sich eine Sammlung aus fünf Bildteppichen aus dem 15. Jahrhundert, die das Marienleben zeigen, eine Renaissance-Kapelle und eine Schwarze Madonna aus dem 12. Jahrhundert.

 

Leider ist aber Beaune auch der letzte Tag unsere gemeinsamen Tour. Norbert fährt morgen zurück ins Münsterland und ich an den Bodensee.

 

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Wir sind zurück auf dem Jakobsweg im schönen Städtchen Périgueux.

 

 

Périgueux ist die Hauptstadt des Périgord, Périgueux ist eine Geschichts- und Kunststadt und besitzt ein wichtiges historisches Erbe, mit ihren galloromanischen Stätten und der mittelalterlichen und Renaissance- Altstadt.

 

Auf dem Weg von Saint-Jacques-de-Compostelle liegend, gehört die Kathedrale Saint-Front, die im byzantinischen Stile gebaut wurde, zum Welterbe der UNESCO.

 

 

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Zaragoza, die beeindruckende Stadt an den Ufern des Ebro

 

 

Zaragoza ist eine monumentale Stadt, in deren Straßen die Präsenz von vier Kulturen zum Ausdruck kommt: der römischen, der muslimischen, der jüdischen und der christlichen.

 

Zuerst zieht es und zum riesigen Plaza del Pilar. Der Anblick mit der majestätischen Basilika El Pilar, der Lonja, dem Rathaus an einer Seite, der Kathedrale La Seo im Hintergrund und dem Goya-Denkmal neben dem Museo del Foro de Caesaraugusta (ebenfalls auf dem Platz der Kathedrale) ist zweifellos atemberaubend.

 

Die beste Fotoperspektive auf das Zentrum von Zaragoza bietet sich von der Brücke Puente de Piedra.

 

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Die Windmühlen von Consuegra

 

 

 

Die Windmühlen von Consuegra sind die repräsentativsten der Region Kastilien - La Mancha und die bekanntesten Windmühlen in Spanien. Sie befinden sich im kleine Ort Consuegra in La Mancha. Man kann förmlich dort spüren, wie Don Quijote gegen die Windmühlen kämpfte.

 

 

 

Ihr Inneres bewahrt immer noch den Mechanismus zur Herstellung von Mehl. Im Kapitel VIII des Romans von Miguel Cervantes, kämpft der mutige Don Quijote gegen die aus seiner Sicht schrecklichen Riesen, eines der größten Abenteuer des edlen Ritters.

 

 

 

Rund um Consuegra kann man bis zu vierzig Windmühlen entdecken, die sich auf diesem Gebiet befinden und die noch genauso aussehen wie Don Quijote sie gesehen hat. Eintauchen in die Welt des Romans geht hier besonders gut.

 

Besonders zur späten Nachstunde leuchten die Mühlen im strahlende Weiß voller Magie.

 

 

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Dulcinea von Toboso

 

Dulcinea von Toboso ist eine fiktive literarische Figur im Roman "Don Quijote" von Miguel de Cervantes zur legendären Geliebten Don Quijotes.

 

Und doch gibt es ein paar Realitäten. So soll eine Dulcinea in der Stadt El Toboso gelebt haben.

 

Wir waren auf Spurensuche und entdeckten die kleine Stadt in der Hitze der Mittagssonne.

 

Und siehe da, wir haben sie entdeckt wie Don Quijote auf dem Marktplatz vor seiner Angebeteten kniet.

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Zwischenstopp im Land von „Don Quijote de La Mancha“

 

Schon von weitem sehen wir die hoch auf einem Berg thronen Windmühlen, die Molinos de Viento de Alcázar de San Juan.

 

Es ist ein wunderschöner Zwischenstopp im Land von „Don Quijote de La Mancha“. Im Roman kämpft Don Quijote gegen Windmühlen, die ihm als Riesen erscheinen.

 

Der Ausdruck „gegen Windmühlen kämpfen“ geht auf diese Geschichte zurück.

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Granada ohne Alhambra

 

Wir hatten uns so auf die gebuchte Sonnenuntergang Alhambra Führung gefreut. Doch als wir am Kassenterminal wurden wir nicht eingelassen. Aus COVID Gründen wurde die Alhambra schon um 18 Uhr geschlossen. Und dies obwohl auf der Homepage und direkt über dem Kassenhaus die Öffnungszeit bis 20 Uhr angegeben war. Auch der Hinweis auf das Schild nur zwei Meter von den Mitarbeitern entfernt half nichts. Die hatten schlicht und ergreifend keine Lust mehr und sind dann auch nach fünf Minuten verschwunden. 🤮🤮🤮 Dann haben wir uns eben mit gutem Essen und viel Musik getröstet.Und haben die anderen beeindrucken Facetten der Stadt bewundert.

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Ronda und die Brücke

 

 

In Pandemiezeiten und damit in Zeiten in denen keine Kreuzfahrtschiffpassagiere mit über 15.000 Besuchern am Tag die wenige Straßen bevölkern, kann man durchaus einen kleinen Zwischenhalt in Ronda machen.

 

Die Altstadt ist vom jüngeren Stadtteil, El Mercadillo, durch eine knapp 100 m tiefe, vom Río Guadalevín gebildete, Tajo de Ronda genannte Schlucht getrennt. Überspannt wird der Abgrund von drei Brücken: die Puente Árabe („Arabische Brücke“), die Puente Viejo („Alte Brücke“) und die bekannteste, die im 18. Jahrhundert erbaute Puente Nuevo („Neue Brücke.Die Wirtschaft der Stadt ist heute zum Großteil auf den Tourismus ausgerichtet. 

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Sevilla - Eine der schönsten Städte Spaniens

 

Die Giralda, ist ein weithin sichtbarer, 97 m hoher viereckiger Glockenturm mit reichen, in gebrannten Ziegeln ausgeführten Ornamentmustern und 22 harmonisch gestimmten Glocken sowie einer Marienfigur mit großer Wetterfahne auf der Spitze.

 

Der Turm wurde 1196 von Abu Iussuf Iakub als Minarett der Moschee mit 82 m Höhe erbaut; der 32 m hohe Aufsatz in durchbrochenem Mauerwerk kam 1568 hinzu. Der Name Giralda kommt von der Drehbarkeit der Figur auf der Spitze (spanisch girar‚drehen‘).

 

Mit dem sogenannten Orangenhof ist der Turm der einzige original erhaltene Überrest der ehemaligen Moschee, deren frühere Größe aber am Gesamtkomplex der Kathedrale erkennbar ist.

 

Egal wohin man sieht, ein historisches Monument an jeder Ecke. Unglaublich faszinierend.

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Porto Covo, das einstige Hippieparadies

 

Porto Covo, das einstige Hippieparadies am Atlantik.

 

Norbert hat zu dieser kleiner Stadt ganz besonders chöne Erinnerungen an traumhafte Urlaube. An Zeiten als man noch einfach am Strand das Zelt aufgebaut hat und die Tage mit Blick auf den Atlantik, Doppelkopf und iostonischen Getränken verbracht hat.

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Mérida und die Römer

 

Mérida, die Hauptstadt der Extramadura, hat, wie man an den Bauwerken sieht, eine ganz lange Geschichte.

 

Im Römischen Reich war die Stadt unter dem Namen Emerita Augusta Hauptstadt der Provinz Lusitania bekannt. Sie wurde im Jahre 25 v. Chr. von Kaiser Augustus als Kolonie für Veteranen Römischer Legionen gegründet. Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche repräsentative Gebäude errichtet: TheaterAmphitheaterCircusTempelBrücken und Aquädukte. Über Jahrhunderte, bis zum Untergang des Römischen Reichs, war Mérida ein wichtiges wirtschaftliches, militärisches und kulturelles Zentrum.

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1.918 Jahre eine stolze Brücke

 

Seit 1.918 Jahren überqueren Menschen auf dieser Brücke den Fluss Tajo nahe der Stadt Alcántara in der Extramadura.

 

Sie gilt als das bedeutendste erhalten gebliebene römische Brückenbauwerk.

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Salamanca, eine ganz besondere Stadt

 

Kaum bekannt, außer unter Studenten, ist die Stadt Salamanca.

 

Doch sie ist eine Stadt der Kultur und der Geschichte. Begonnen von der alten Römerbrücke über die beiden gewaltigen Kathedralen bis zu einem der schönsten Plätze der Welt, dem Plaza Mayor.

 

Zu allen Tageszeiten strahlt der Platz seine besondere Atmosphäre aus. Doch nach Einbruch der Dunkelheit zeigt er sich in seiner ganzen Schönheit.

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Santiago de Compostela - Der Sehnsuchtsort der Jakobspilger

 

 

Nach einer nochmals ziemlich langen Anreise von Bilbao haben wir es nun geschafft und sind am Sehnsuchtsort der Jakobspilger aus aller Welt.

 

Jakobus der Ältere war einer der zwölf Apostel, Sohn des Zebedäus und Bruder von Johannes. Der Legende nach ging er gleich nach Christi Himmelfahrt in die römische Provinz Hispania, das heutige Spanien, um dort zu missionieren, allerdings mit wenig Erfolg. Er kehrte dann nach Palästina zurück und wurde dort schließlich auf Befehl des Königs Herodes Agrippa I. von Judäa im Jahre 44 enthauptet. Nach einer in Spanien seit dem Mittelalter verbreiteten Legende wurde sein Leichnam in ein Boot gelegt, das dann an die Küste Spaniens getrieben wurde. Nach einer anderen Version brachten seine Jünger Athanasius und Theodorus den Leichnam auf dem Seeweg in sein Missionsgebiet Spanien und setzten ihn in einem Steingrab auf dem Gebiet der heutigen Stadt Santiago de Compostela bei. 

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770 Kilometer später sind wir schon im spanischen Baskenland, in Bilbao

 

 

Nach einer wirklich sehr langen Tour von 770 Kilometern sind wir im spanischen Baskenland in Bilbao angekommen.

 

Trotz der langen Anfahrt zieht uns natürlich gleich hinunter an den Fluß. Denn hier steht eines der ganz besonderen Museen dieser Welt. Es ist das Guggenheim Museum Bilbao.

 

Das Guggenheim-Museum Bilbao ist ein Kunstmuseum für Moderne Kunst in Bilbao im spanischenBaskenland. Es hat eine Ausstellungsfläche von 11.000 m² und zeigt sowohl eine Dauerausstellung als auch externe Wanderausstellungen. Das Museum ist eines von drei Guggenheim-Museen der US-amerikanischen Stiftung Solomon R. Guggenheim Foundation.

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Volvic & Vichy, der letzte Tag der Dreiertour

 

 

Der letze Tag unserer gemeinsamen Tour zu Dritt kam leider viel zu schnell,

 

Über die Straßen der Auverne mussten wir natürlich einen Abstecher in das wohl weltbekannte Örtchen Volvic machen. Es ist schon etwas besonderes zu sehen wie das Wasser aus einer tiefen Höhle an die Oberfläche kommt. Im ganzen Ort Volvic kommt das berühmte Mineralwasser aus dem ganz normalen Wasserhahn.

 

Wenige Kilometer weiter ist im Thermalbadort Vichy der letzte Abend der Tour zu Dritt angebrochen. Rolf muss leider wieder nach Hause gen Norden fahren. Wir haben es mehr Glück und starten gleich am nächsten Tag mit Kurs Südwest den zweiten Teil unserer Motorradreise.

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Durch die Gorge du Tarn und das wilde Tal der Ardéche

 

Im Nordosten der Stadt Millau gelegen, führt die ca. 35 km lange Schlucht von Sainte-Enimie im Osten bis Le Rozier im Westen. Durch sie hindurch verläuft eine Tourismusstraße mit vielen Aussichtspunkten. Die 400 bis 500 m tiefe Schlucht selbst steht teilweise unter Naturschutz.

 

Gerade mit dem Motorrad macht die Streckenführung besonders viel Spaß. Naturtunnel, Felsüberhänge und immer wieder berauschende Blicke auf Fluß Tarn bekommen wir als Geschenk.

 

Im beschaulichen Ort Thueyts lassen wir den Abend ausklingen. Eine Wanderung zu der Tief unter uns liegenden Teufelsbrücke haben wir dann doch nicht mehr geschafft.

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Carcassonne - Immer wieder berauschend schön

 

614 Kilometer entlang der südlichen Pyrenäen. Uber den Pilgerpass nach Spanien in die Region Navarra, weiter nach Aragon und zurück nach Frankreich, nach Okzitanien. Und als Abschluss Livemusik in Carcassonne. 

 

So kann man kurz unsere heutige Etappe beschreiben. Besonders die Fahrt entlang des Fußes der Pyrenäen auf spanischer Seite zeigten eine bisher völlig unbekannte Gegend.

 

Auch wenn uns an diesem Abend etwas das Sitzfleisch geschmerzt hat, wollten wir keinen einzigen Kilometer missen.

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Saint-Jean-Pied-de-Port - Das kleine Dorf am Fuße der Pyrenäen

 

Die Stadt Saint-Jean-Pied-de-Port ist ein wichtiger Ort am Jakobsweg, der Via Podiensis und zugleich letzte Station auf französischem Boden. Der Pilgerweg setzt sich dann im Camino Francés fort, der in die Pyrenäen, über den Ibañeta-Pass, nach Pamplona und schließlich nach Santiago de Compostela führt.

 

Obwohl der Ort nur auf 300 Meter Meereshöhe liegt war es empfindlich kühl, so dass wir erst einmal unsere warme Kleidung hervorholen mussten.

 

Doch eine sehr guten und reichliche Mahlzeit sorgte für innere Wärme.

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La Rochelle, die wunderschöne Hafenstadt am Atlantik

 

Nach einer ziemlich langen Tour sind wir erst gegen Halb Acht Abends im Hotel in La Rochelle angekommen. Zu viele Zwischenstopps lagen auf dem Weg.

 

Und trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen bis an die Spitze der Insel, Île de Ré zu fahren und am Leuchtturm den Blick auf den Atlantik zu werden.

 

Besonders bei Nacht entwickelt La Rochelle seinen besonderen Charme. 

 

Mit Blick auf den Vieux Port und das Hafenportal mit Tour St. Nicolas und Tour de la Chaine lassen wir diesen besonderen Fahrtag ausklingen.

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Cognac und der Besuch bei Remy Martin

 

Seit 1724 gibt es in dem kleinen, ziemlich verschlafenen Ort Cognac, die Cognac Kultmarke Remy Martin. 

 

In der Stadt und dem umliegenden Weinbaugebiet wird der aus Weißweinen gewonnene Weinbrand Cognac(geschützte Herkunftsbezeichnung) hergestellt, für den die Region international bekannt ist.

 

Leider konnten wir keine Führung durch die Destillerie machen, da zur Zeit nur Führungen mit Voranmeldung durchgeführt werden. Und dies obwohl außer uns niemand weiteres anwesend war. Aber wir hätten ja, da wir mit den Motorrädern vor Ort waren, ohnehin nichts trinken dürfen. Und nur um zu probieren und dann alles in einen Behälter zu suspendieren wäre ohnehin sehr schade um den den guten Cognac gewesen.

 

 

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Oradour-sur-Glane --- Ein Ort der Erinnerung

 

Das Massaker von Oradour am 10. Juni 1944 war ein durch die Waffen-SS verübtes Kriegsverbrechen an der Bevölkerung des französischen Dorfes Oradour-sur-Glane.

Nahezu alle Einwohner wurden dabei ermordet, es gab nur 36 Überlebende. Das Dorf wurde völlig zerstört. Bei dem Massaker von Oradour-sur-Glane handelte es sich mit 642 Opfern um das zahlenmäßig größte Massaker in Westeuropa.

Der Cimetière d’Oradour-sur-Glane (dt. Friedhof von Oradour-sur-Glane) liegt am nördlichen Rande des 1946 zum historischen Denkmal erklärten Ruinendorfs.

Er ist mit Ausnahme eines Gebäudes, der so genannten Maison d’Oradour, die einzige Infrastruktureinrichtung von Oradour-sur-Glane, die die Auslöschung des Ortes am 10. Juni 1944 durch die SS unbeschadet überstanden hat und noch heute ihre Funktion ausübt.

Aufgrund der vielen Besucher, die das Ruinendorf und das 1999 eröffnete Centre de la mémoire jedes Jahr zählen, ist der Friedhof dieser kleinen Gemeinde im Limousin einer der meistbesuchten in Frankreich. Er bildet meist den Abschluss der Besichtigungen des Ruinendorfes.

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Limoges - Ein besonderer Ort für mich

 

Der Ort Limoges hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Letztes Jahr Anfang Oktober musste ich hier meine Fahrrad-Pilgerreise auf dem Weg nach Santiago de Compostela beenden. Bedingt durch die Corona-Pandemie war es nicht mehr möglich Unterkünfte zu bekommen. Schweren Herzen bin dann mit dem Zug wieder nach Hause gefahren.

 

Um so mehr freut es mich nun wieder in Limoges zu sein. Nicht um die Pilgerreise mit dem Fahrrad fortzuführen, nein, sondern einfach um mich zu freuen mit Freunden Ihnen diese Stadt zeigen zu können.

 

Und, natürlich mit dem festen Gedanken wieder zu kommen um die Fahrradreise genau an der kleinen Brücke fortzusetzen.

 

Vorfreude kann so schön sein.

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Nevers an der Loire

 

 

Die Stadt an den Ufern der noch jungen Loire ist ein weiterer Ort auf dem Weg der Pilger nach Südwesten. Seit Jahrhunderten überqueren die Menschen die steinerne Brücke an das andere Ufer.

 

In der Kathedrale findet man viele Erinnerungen an den Jakobsweg. Und auch den Pilgerstempel bekommt man dort. Allerdings nur, wenn man zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist.

 

Mit dem Wetter, wie man sehen kann, haben wir großes Glück. Moderate Temperaturen und Sonnenschein begleiten uns auf dem weiteren Weg auf den Spuren der Pilger.

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Auftakt der neuen Tour durch Frankreich in Vézelay

 

An einem ganz besonderen Ort, dem Schnittpunkt der verschiedenen Pilgerwege von Osten und Norden, haben wir uns zum Auftakt der Frankreichtour verabredet.

 

Norbert mit der Honda Transalp, Rolf mit der Triumph, beide aus dem hohen Norden Deutschlands, aus Ochtrup, und ich mit meiner kleinen, treuen BMW 650 GS.

 

Seit Alters her beginnt hier für die Jakobspilger der lange Weg nach Santiago de Compostela. Nun bin ich an diesem mystischen Platz das dritte Mal. 

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Die Vorbereitungen auf die 8.000 Kilometer Tour laufen auf Hochtouren

 

 

Frisches Öl, die Gepäckrolle gepackt und die Alukoffer am Motorrad, so kann die neue Tour starten.

 

Geplant sind insgesamt über 8.000 Kilometer in rund drei Wochen.Coronabedingt geht es noch nicht in Osten Europas nach Russland.

 

Doch das, was wir geplant haben hat viel zu bieten. Grandiose Landschaften, rauhe Meere und viele Unesco-Welterbestätten werden wir besuchen.

 

Mit dabei ist Norbert und seine Hondas Transalp. Ich nehme wieder meine bewährte kleine BMW auf die Reise. Wohin es geht und welche Städte wir besuchen werden wird noch nicht verraten. Fotos und Geschichten gibts dann schön "scheibchenweise".

San Pelegrion Therme & Passo San Marco

 

 

 

 

Östlich des Comer See bieten die Bergameser Alpen ganz besondere Motorradstrecken. Steil, schmal und mit engen Spitzkehren gesegnet geht es über hohe Berge hinüber ins Tal des Flusses Brembo.

 

Hier liegt auch der alten Kurort, San Pellegrino Therme aus dessen Quellen auch das bekannte Mineralwasser kommt.

 

Unendlich viele Kurven später sind wir dann auf 1.992 Meter Meereshöhe. Ein frischer Wind bläst uns um die Nase auf diesem doch kaum bekannten Pass.

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Mandello del Lario

 

 

Natürlich darf ein Besuch am Werkstor der Motorradfabrik Moto Guzzi im Ort Mandello del Lario nicht fehlen.

 

Und natürlich ist gutes Essen das besondere Geschenk am Abend. Ein Besuch bei Diego im Babadulac in Abbadia Lariana ist wie ein Besuch bei alten Freunden.

 

Einzigartig ist auch die Lage des Restaurants mit herrlicher Sicht auf den abendlichen Comersee.

 

 

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Zweite Ausfahrt ging, an den Comer See nach Mandello del Lario

 

Bei traumhaftem Wetter mit moderaten Temperaturen führte die zweite Ausfahrt in diesem Jahr zunächst in den winzigen Ort Montespluga am Splügenpass, an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien.

 

Frisch gestärkt mit einem großen Cappuccino war die weitere Reise an den Comer See ein echtes Vergnügen. Und wenn man dann kurz hinter Colico den Blick auf den See fallen läßt, dann weiß man, dass man alles richtig gemacht hat.

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Erste Ausfahrt mit Bärbels Husqvarna und meiner BMW

 

Es war tatsächlich die erste Ausfahrt in diesem Jahr mit unseren beiden Maschinen. Bärbel mit ihrer Husqvarna TR650 Terra und ich mit der BMW S1000XR.

 

Und obwohl es viel zu heiß war zum Motorradfahren, die Kleidung klebte ekelig am Körper, war es doch ein Genuss für die Seele.

 

Ribeauvillé hieß unser Ziel, ein Garant für schöne Strecken, gute Wanderrouten und besonders leckeres Essen.

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Lustige Kuh-Tour durchs Allgäu und Vorarlberg

 

So langsam geginnt es wieder Spaß zu machen, die eine oder andere Motorradtour zu machen. Besonders schön ist es momentan im Allgäu und in Vorarlberg.

 

Grüne Wiesen und übermütige Kühe, die die neue Freiheit in vollen Zügen genießen prägen das Land. Wenig Verkehr auf kleinen und kleinsten Straßen erfreut das Herz des gemütlichen fahrenden Motorradfahrers. Und auch die Gastwirtschaften sind wieder für Gäste geöffnet und servieren einheimische und leckere Schmankerln.

 

Es macht wieder riesige Freude. Es ist wie ein neues Lebensgefühl.

 

 

 

 

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Frühling am Bodensee

 

Auch in diesen Zeiten kann man sich ein kleines Stück Freiheit gönnen. Völlig allein auf dem Motorrad unterwegs und dabei das Vesperbrot und die Thermoskanne in den Alukoffern. Fast ein Reisen wie in alten Zeiten als man noch auf jeden Pfennig geschaut hat und möglichst günstig unterwegs war.

 

Auch wenn die Alpen vom Bodensee aus in greifbarer Nähe sind, wie zum Beispiel im Hintergrund der Säntis mit 2.502 Metern Höhe, sind diese doch momentan unerreichbar wenn man sich nicht ins Chaos von PCR-Tests, Einreiseregistrierungen und Quarantänen stürzen möchte.

Früher Frühling - Teneriffa & La Gomera - Eine Geschichte zum Träumen

 

 

"Eigentlich" wollten wir genau zu dieser Zeit noch einmal den frühen Frühling auf La Gomera erleben, eigentlich eben. Doch zum träumen gibt es ja zum Glück meine kleine Geschichte aus noch gar nicht so lang zurückliegender Zeit.

 

Frühling früher
Teneriffa & La Gomera

 

 

Geheimtipps auf Teneriffa zu finden ist schwierig. Doch wenn man mit einem seit über 30 Jahren dort lebenden Auswanderer unterwegs ist, lässt sich das eine oder andere wenig bekannte Fleckchen oder Restaurant auf den beiden Kanareninseln entdecken. Kein Geheimtipp ist hingegen, dass Karl Spiegel (Text & Fotos) den Frühling schon sehr früh im Jahr erlebte.

 

Die ganze Geschichte hier:

 

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Resignation

 

So langsam weicht auch bei mir der immer noch vorhandene Optimismus, dass es vielleicht noch gegen Ende des Jahres 2021 möglich ist wieder Reportagereisen zu machen, der nüchternen Erkenntnis, dass wohl in den nächsten drei bis vier Jahren keinerlei Reisen ins außereuropäische Ausland möglich ist. Die jüngsten Beschlüsse der kanadischen Regierung zum Beispiel, sehen vor, dass vor dem 1. Januar 2024 keinerlei Einreisen zu touristischen Zwecken erlaubt sind. Ähnlich sieht es für die meisten mittel- und ostasiatischen Staaten aus. Dass ein Reisen nur noch mit Coronaschutzimpfung, Internationalem Impfpass in originärer und elektronischer Form überhaupt mögich ist, gilt in den meisten Staaten der Erde bereits als beschlossen. Wann wir allerdings diese Impfung als "Normalbürger" bekommen steht weiter "in den Sternen", so wie es momentan aussieht nicht innerhalb eines Jahres. Dass damit auch das Verbot der Veranstaltung von Vorträge zusammenhängt macht meine Resignation nicht unbedingt besser. Seit über einem Jahr durfte ich keinen einzigen Vortrag mehr halten und habe daher auch seit einem Jahr keinen einzigen Cent mehr verdienen können. Und da soll man nicht resignieren?

 

 

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Planen kann so schön sein. Reiseziel 2021 / 2022 / 2023

Nichts ist schöner als eine Weltkarte zum Träumen
Nichts ist schöner als eine Weltkarte zum Träumen

 

 

Der schönste Platz ist momentan meine Werkstatt mit meiner Weltkarte und das Planen.

 

So gehen die Träume und Planungen für das Ende des Jahres 2021 und die Jahre 2022 und 2023 einfach weiter. Es soll gehen nach Nepal, Russland bis nach Wladivostok, durch Kasachstan, Kirgisien, Usbeskistan, Aserbaidschan, Armenien, Georgien, die Türkei, die Mongolei, nach Australien von Ost nach West, von Süd nach Nord, die Süd- und Nordinsel von Neuseeland, Indonesien zum Besuch meiner Entwicklungshilfe-Schule, nach Bali, kreuz und quer durch Sri Lanka, durch den Süden von Indien, den Oman, nach Zypern, durch die Ukraine, nach Südafrika und Namibia, Venezuela und Kolumbien und nach Kanada. Nach Kanada soll es so schnell wie möglich gehen, denn von der Air Canada haben wir noch einen Gutschein für ein Hin- und Rückflugticket, z. B. nach Whitehorse am Yukon.

 

Mal sehen, was die Zeit, und vor allem die Zeit nach den harten Coronaeinschränkungen bringt. Sobald eine kleine Tür, respektive eine Grenze ohne Quarantäne und sonstige Einschränkungen öffent, wird das Motorrad gestartet und es geht sofort los. Drücken wir uns allen die Daumen, dass dieser Zeitpunkt bald kommen möge.

Träumen ist zum Glück noch nicht verboten.

 

Auch wenn die australische Regierung gerade eben der Fluglinie Qantas verboten hat Flugpläne für Juli 2021 zu veröffentlichen darf man ja trotzdem träumen, dass es irgendwann mal wieder möglich sein wird nach Australien zu reisen. Vielleicht sogar noch Ende 2021.

 

Eines Tages wird mein Traum wahr werden und ich erkunde den Kontinent über viele viele Monate.

 

Originaltext:

Die australische Regierung lässt die optimistischen Aussichten Qantas zur Wiederaufnahme von Überseeflügen im Juli platzen und kritisiert die voreilige Ankündigung. Die Entscheidung zur Grenzöffnung liege einzig und allein bei Australien.

Der stellvertretende Premierminister Michael McCormack kritisierte Qantas heftig, nachdem die australische Fluggesellschaft vor Kurzem ihre Entscheidung zur Wiederaufnahme von Interkontinentalflügen bekannt gegeben und Buchungsmöglichkeiten für den 1. Juli 2021 eingeräumt hatte. Wann der internationale Flugverkehr wieder aufgenommen werde, liege laut dem stellvertretenden Premierminister allein in der Hand der australischen Regierung – ob das im Juli in diesem Jahr der Fall sein wird, bleibt bislang ungeklärt."

Tourenfahrer - Scout - Portrait

 

 

Im neuen Motorrad-Reise-Magazing "Tourenfahrer Dezember 2020" findet Ihr ein Portrait über mich und mein Zweiradleben.

 

Lustig ist auch das Bild von 1996 mit meiner damaligen, stärksten Maschine mit 103 PS, einer Moto Guzzi Centauro.

 

Wie doch die Zeit vergeht. Heute kommen mir manchmal schon die über 170 PS meiner neuen BMW S1000XR zu wenig vor.

 

Doch auf Reisen und dem gemütlichen Touren reichen auch 50 PS. Und deshalb ist und bleibt meine BMW G 650 GS Sertao meine Lieblingsreisemaschine.

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Vorerst ist mal Schluss

 

"Eigentlich" sollte ich heute wieder auf meinem E-Bike sitzen. "Eigentlich" sollte es heute weiter Richtung Südwesten gehen. "Eigenlich" wären es nur 400 Kilometer bis zum zweiten großen Etappenziel, dem Pilgerort Saint-Jean-Pied-de-Port.

 

Doch nun bin ich auf dem Weg nach Deutschland, mit einem Zwischenstop in Paris. Und auch nicht mit dem Fahrrad, sondern mit dem Zug.

 

Der Grund ist einfach. Für eine Weiterfahrt hätte ich für jede Übernachtung (auch innerhalb des Départments) einen maximal 48 Stunden alten, negativen Covid-19 Test benötigt. Das ist schlicht und ergreifend, auf einer solchen Reise wie ich sie mache, nicht möglich.

 

Deshalb habe ich schweren Herzens in Limoges die Reise unterbrochen.

 

Doch irgendwann werden sicherlich auch die Zeiten wieder "normal". Und genau dann werde ich wieder nach Limoges fahren und von dort meine Reise auf den Spuren der Jakobspilger fortsetzen.

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Pausetag in Limoges

 

 

Heute war einfach nur ein Ausruhetag, ein Pausetag, ein Tag zum Träumen, ein Tag zum Genießen. Einfach ein Tag ohne Ziel.

 

Gerade das gemütliche Umherschlendern durch die alten Gassen und Straßen der Stadt Limoges ist etwas Besonderes. Denn gerade durch diese Langsamkeit entdecke ich auch die kleinen Details am Wegesrand. Die kleinen Details die sozusagen das Salz in der Suppe sind. Ohne die kleinen Details wäre das große Ganze überhaupt nicht möglich.

 

Und doch gehen viele Gedanken durch meinen Kopf. Ist ein Weiterfahren noch möglich. Die Anzeichen verdichten sich, dass es Probleme bei der Unterkunftsfindung geben könnte.

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Die Stadt Limoges, die Stadt die dem Weg ihren Namen gab.

 

 

Nach Tagen im Sattel ist nun ein neues, seit dem Mittelalter wichtiges, Pilgerziel erreicht. Es ist die Stadt Limoges, die Stadt, die dem Jakobsweg von Vézelay nach Saint-Jean-Pied-de-Port ihren Namen gab, die Via Lemonvicensis.

 

Doch bevor ich die Stadt erkunde, geht es erst einmal zur steinernen Brücke Saint-Étienne über die seit dem 13. Jahrhundert die Pilger den Fluss Vienne überqueren. Die örtliche Jakobspilgergesellschaft hat entlang des Weges und hinauf zur Kathedrale Jakobsmuscheln aus Bronze in den Boden eingelassen. So wandelt man direkt auf den Spuren der Pilger. In der ganzen Stadt findet man Spuren der 2.000 Jahre Geschichte von Limoges. 

 

Besonders eindrucksvoll sind auch hier die Sakralbauten, die Kathedrale Saint-Etienne, die über das Tal der Vienne hinausragt und die Kirche Saint-Michel-des-Lions.

 

Bei einem Besuch des Musée National Adrien Dubouché kann man viel über die Kunst des Porzellans in Limoges lernen. Unbedingt anschauen sollte man sich das Musée de la Résistance et de la Déportation de Limoges.

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Die Überquerung der Loire

 

Heute ging es bei Nieselregen weiter Richtung Südwesten, bis an den Fluss Loire. Ab und zu kam sogar die Sonne durch. Wieder führte die Strecke über kleine Landstraßen und Wege. Nur einmal habe ich mich verfahren und bin auf einer größeren Straße gelandet. Dies macht nun wirklich keinen Spaß wenn die großen Lastwagen, zwar mit großem Abstand, an einem vorbeifahren und man dann in eine Gischtwolke getaucht wird. So erreichte ich den Fluß Loire im Ort Nevers.

 

Die direkt am Ufer der Loire gelegene Stadt ist eine Stadt der Kunst und der Geschichte. Überragt wird sie von ihrer gotischen Kathedrale. Die Kathedrale Saint-Cyr-et-Sainte-Julitte ist dem Heiligen Quiricus, der im Jahre 304 mit drei Jahren den Märtyrertod starb und seiner Mutter, der Heiligen Julitta, gewidmet. Im 20. Jahrhundert, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs wurde sie schwer beschädigt. Ein alliiertes Bombardement der RAF zwischen dem 15. und 16. Juli 1944 zerstörte fast das gesamte gotische Schiff und das Chorhaupt. Die Herstellung der zeitgenössischen Fenster wurde erst 2011 abgeschlossen. Mit 130 Fenstern und 1.052 m² Glas ist es das größte Ensemble Europas welches von fünf französischen Glaskünstlern erstellt wurde.

 

Auf dem Jakobsweg überquerten die Pilger, über die lange, steinerne Brücke, die Loire. Die Loire ist noch weitgehend naturbelassen und man spricht davon, dass es der letzte wilde Fluß Europas sei. 

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Fast ein ganzer Tag Wiederholungen

 

 

Ein Tag voller Wiederholungen. Hügel hoch, Hügel runter, Hügel hoch, Hügel runter usw.. Regen, Wind, Nieselregen, Sturm, Regen, Wind, Nieselregen, Sturm usw. Doch nach 55 Kilometern hatte ich mein heutiges Ziel erreicht.

 

Das schöne Chambre d'Hôtes mitten auf dem Land. Auf dem Bauernhof Domaine des Perrières in der Nähe von Crux-la-Ville im Nivernais. Eine ideale Zwischenstation auf dem Jakobsweg von Vézelay nach Nevers. Nachts ist es hier noch richtig dunkel und kein Fahrzeuglärm ist zu hören. Zwar gibt es weit und breit kein Restaurant und kein Café, jedoch bereitet die Chefin des Hauses eine leckere Abendmahlzeit. Gegessen wird am Familientisch mit dem Besitzerehepaar. Und es wurde ein sehr unterhaltsamer Abend an dem ich viel über das Leben im Nivernais erfahren habe.

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Ein Tag mit Sonne, Regen und starkem Sturm

Ein Tag mir Sonne, Regen und viel Sturm, so kann man kurz meinen heutigen Rasttag beschreiben. Aber ist nicht gerade der Sonntag ein Rasttag? Ein Tag zum Nachdenken? Ein Tag es einfach mal ruhiger angehen zu lassen?

 

Und weil heute Sonntag war konnte ich einer sehr schön musikalisch umrahmten Pilgermesse in der Basilika beiwohnen. Von den, mit dem Auto, angereisten Pilgergruppen und den Besuchern wurden übrigens die Covid Hygieneregeln gut eingehalten. Masken und Abstand wahren selbstverständlich. Etwas anders sah es allerdings rund um den Altar aus. Die geistlichen Würdenträger trugen, bis auf eine Ausnahme, keine Maske und auf Abstand untereinander oder zu den Ordensschwestern wurde nicht besonders gut geachtet. Hier hatte ich doch deutlich mehr Vorbildfunktion erwartet. Ein paar Worte dazu in der Predigt reichen nicht aus.

 

Aus einem ganz anderen Grund ist noch ungewiss ob ich morgen überhaupt weiterfahren kann. Der Sturm der Nacht, der übers Land gefegt ist, hat viele Schäden verursacht. So gibt es zum Beispiel in meiner, für morgen geplanten, Unterkunft keinen Strom. Dafür aber einen mit Holz befeuerten Kamin, der das ganz Haus heizt, schrieb mir mein Auberge Besitzer.

 

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Vézelay - Das große Zwischenziel der Pilger

 

Es ist unglaublich wie ein Ziel Kraft verleiht. So ein Ziel ist der magische Ort Vézelay.

 

Vézelay ist seit alters her ein Zentrum der Christenheit.

 

Im 12. Jahrhundert ruft Bernhard von Clairvaux die Christen zum zweiten Kreuzzug auf. Als Hüter der Reliquien der heiligen Magdalena entwickelt das Dorf eine große spirituelle Anziehungskraft für Wallfahrer auf den Pilgerwegen nach Santiago de Compostela.

 

In seiner Blütezeit leben in Vézelay fast 10.000 Einwohner und Pilger aus allen Teilen Europas. In den hohen Kellergewölben des Ortes sind damals mehr Menschen untergebracht als in den beengten Häusern. Der Niedergang kommt jedoch schnell. Nach den Verwüstungen zur Zeit des Hundertjährigen Krieges wird die Stadt von den Religionskriegen weiter geschwächt. Nach der französischen Revolution dient die Basilika als Steinbruch. Sie kann jedoch gerade noch vor dem völligen Verfall gerettet werden. Als UNESCO-Weltkulturerbe gehört die Basilika von Vézelay heute zu den Hauptattraktionen des Burgund.

 

Im Sommer starten hier viele Pilger auf dem Jakobsweg, der Via Lemonicensis, nach Santiago de Compostela. Jetzt um diese Jahreszeit ist es sehr ruhig. Mir wurde erzählt, als ich meinen Pilgerstempel hole, dass in den letzten fünf Tagen nur zwei weitere Pilger hier in Vézelay waren.

 

Als ich vor knapp zwei Monaten schon einmal, damals mit dem Motorrad, hier war, speisten wir in einem historischen Landgasthaus. Und genau dort ließ ich mich an diesem Abend kulinarisch verwöhnen.

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Zwischenstation in Avallon

 

Die Sonne hat mich heute doch noch verwöhnt. Strahlend blauer Himmel und ein ziemlich flacher Streckenverlauf führten mich nach Avallon.

 

Es ist eine Stadt mit einem ganz besonderen mittelalterlichen Stadtbild. Sei es der einzigartige Uhrturm, die große Kirche oder der Markplatz, alles könnte leicht als Kulisse für einen Film über das Mittelalter verwendet werden.

 

Ob es an Covid oder an der Mittagszeit lag, weiß ich nicht, aber auf dem Markt waren nur wenige Menschen unterwegs. Aber es hatte auch sein Gutes, so konnte ich die Köstlichkeiten in aller Ruhe ansehen und die unterschiedlichsten Düfte aufnehmen. Zu gerne hätte ich hier eingekauft.

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Manchmal regnet es nur einmal am Tag, den ganzen Tag.

Heute hat es geregnet, den ganzen Tag. Es war so ein typischer Landregen. Aber zum Glück hatte es kaum Wind und so konnte ich dennoch gemütlich meinem heutigen Ziel entgegen radeln.

 

Und trotz guter Kleidung fand bis am späten Nachmittag der Eine oder Andere Regentropfen dennoch einen Weg ins Innere. Dafür dürfte ich jetzt keine Probleme mehr mit zu wenig Feuchtigkeit der Gesichtshaut haben, denn die war ja ständig mit Regentropfen benetzt.

 

Doch kaum war ich am Ziel, hatte die Kleidung zum Trocknen aufgehängt war alles wieder gut. Und dann noch die Aussicht auf ein leckeres Abendessen liessen die Lebensgeister frohlocken. Was will ich mehr, ist es doch schon fast "Leben wie Gott in Frankreich".

 

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Ich habe die Saône erreicht

 

Mit einem knackigen Anstieg, gleich nach Maizières, begann es. Dann folgten Feldwege und oftmals ging es quer über Wiesen und Felder. Doch immer konnte ich den Hinweisschildern mit der Jakobsmuschel folgen.

 

Einige Stunden später war ich in der kleinen Stadt Gy. In der in der Oberstadt gelegenen Kirche wollte ich mal wieder nach einem Pilgerstempel schauen. Das innere der Kirche war offen und so zündete ich erstmal eine große Kerze für einen erst vor Tagen verstorbenen Verwandten an. Es war schön in dieser ruhigen Kirche eine Pause einzulegen. Zwar fand ich niemand für einen Stempel aber dafür hatte ich Glück. Den gerade als ich weiterfahren wollte, fing es an zu regnen. So konnte ich mich noch im Trockenen regenfest machen. Viele Kilometer später erreichte ich den Fluss Saône und die hübsche Kleinstadt Gray. Nach einem warmen Kaffee ging es dann auf die letzten 30 Kilometer Richtung Westen. 

 

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