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Karl "Charlie" Spiegel - Weltenbummler und Autor
Karl "Charlie" Spiegel - Weltenbummler und Autor

 

 

 

 

 

 

beim

Mototrotter

 

Motorrad Globetrotter

 

 

 

 

 

 

 

Begib dich ein Mal im Jahr an einen Ort,

an dem du noch nie gewesen bist.

(Dalai Lama)

Blog:

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Transkanada & Alaska - Die große Tour 2018

 

Die große Tour 2018 ist fertig geplant. Von Montréal aus, dorthin wird mein Motorrad geflogen, geht es zunächst auf die Insel Neufundland. Nach drei Wochen heißt es dann für viele viele Kilometer nur noch Kurs West.

 

In Anchorage, in Alaska, wird der westlichste Punkt der Reise erreicht. Doch die Tour ist noch lange nicht zu Ende. Weiter führt der Weg durch die kanadische Region British-Columbia. Endpunkt der Reise ist Vancouver.

 

Über 25.000 Kilometer werden dann mehr auf dem Tachometer meines treuen Motorrades stehen.

 

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Die letzten Kilometer mit der "Großen"

 

 

 

Nach vier Jahren und 33.000 Kilometer bin ich die letzten Kilometer mit meiner großen GS BMW gefahren. Diesmal waren es in vier Jahren nicht so viele Kilometer wie ich gewöhnlich fahre, aber elf Monate wurde das Motorrad nicht gefahren, da ich ja mit meiner kleinen 650er GS in Südamerika unterwegs war.

 

Auch wenn es nur eine Maschine ist, fällt mir jedesmal der Abschied doch schwerer als gedacht. Denn viele Erlebnisse kreuz und quer aus Europa hängen doch mit dieser Maschine zusammen.

 

Gleichzeitig ist da aber auch die Vorfreude auf ein etwas anderes Motorrad. Es wird wieder eine BMW sein, doch etwas weniger Hubraum aber dafür mit deutlich mehr PS.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bologna, die Stadt der Genüsse

 

 

Bologna, die Hauptstadt der Emilia Romagna, Bologna wird auch la grassa („die Fette“) genannt wegen des gehaltvollen Essens, für das die Stadt berühmt ist. Weitere Beinamen sind la rossa („die Rote“) wegen der roten Ziegel der Häuser und der vorherrschenden politischen Richtung, sowie, wegen der berühmten Universität, la dotta („die Gelehrte“).

 

Bologna ist die Heimat der Tortellini, die hier nicht nur mit Hackfleisch, sondern auch mit grober Bratwurst serviert werden. Die Legende berichtet, dass die Tortellini den Nabel der römischen Göttin Venus nachbilden.

 

Auch die riesige Mortadella Wurst hat ihren Ursprung in Bologna. Nur hauchdünn geschnitten "darf" sie serviert werden.

 

Auch ist Bologna für seine Lasagne und die gelben, aus Eiern hergestellen Tagliatelle berühmt.

 

In dieser Stadt pulsiert das Leben, auch durch die über 80.000 Studenten, die in der Stadt studieren.

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Parmigiano & Auto storiche

 

Ganz in der Nähe von Modena gibt es einen ganz besonderen Ort. Es ist der Bio-Bauernhof von Umberto Pannini. Obwohl Bauernhof es nicht wirklich trifft. Es ist ein ganz großer Betrieb mit mehr als 300 Hektar Fläche.

 

Neben Bio Parmigiano wird auch Ricotta, Butter, Mascapone und viele weiteren Köstlichkeiten produziert. Sechs Kilo Parmigiano fanden sogleich den Weg in unser Topcase.

 

Aber es gibt noch etwas Außergewöhnliches, es ist die größte private Sammlung an Maserati Fahrzeugen der Welt. Auch Motorräder aller Epochen finden sich im gleichen Gebäude. Ein Besuch lohnt sich immer.

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Die Heimat von Moto Guzzi

 

 

Nachdem an meiner 650er kurz nach Friedrichshafen die Batterie ihren Geist aufgegeben hatte, verzögerte sich unsere Anreise an den Comer See bis zur Dunkelheit.

 

In Menaggio erreichten wir gerade noch die letzte Fähre, die uns ans andere Ufer nach Varenna brachte. Von dort waren es dann zum Glück nur noch wenige Kilometer bis nach Mandello del Lario.

 

Mandello del Lario ist seit 1921 die Produktionsstätte der legendären italienischen Motorradmarke Moto Guzzi. Doch auch der kleine Ort mit seiner pittoresken Lage direkt am See ist eine Reise wert.

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Mit unseren treuen 650er Maschinen geht es auf den zweiten Teil der Italienreise.

 

Nocheinmal geht es in herbstliche Italien. Doch diesmal nicht zusammen auf der großen BMW sondern mit unseren "kleinen" 650ern. Mit dabei ist wieder meine treue BMW 650 GS Sertao und die wunderschöne Maschine von Bärbel, ihre Husqvarna TR 650 Terra.

 

Ziel wird sein neben der Anfahrt über die Alpenpässe der Schweiz und Italien, Modena, Bologna und natürlich der Traumort aller Ferrari-Fans, das kleine Städtchen Maranello.

 

Und, wir werden auf Einkaufstour gehen, denn rund um Modena läßt es sich vorzüglich shoppen. Parmigiano Reggiano und Aceto Balsamico sind nur zwei der Köstlichkeiten, die die Region bietet.

 

 

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Im Rhythmus der Toskana

 

Genießen im Rhythmus der Toskana heißt, ein wenig Motorradfahren auf den nie endenden Kurvenstraßen, ein wenig Wandern durch die engen Gassen der Städte oder durch die Olivenhaine der Hügel.

 

Aber natürlich ganz besonders auch das Genießen der Köstlichkeiten der Toskana und nicht zu vergessen, das Relaxen bei einem guten Wein.

 

Dazu erleben wir die immer noch wärmenden Strahlen der herbstlichen Sonne, die die Landschaft mit weichem, warmem Licht verzaubert.

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Pisa sollte man nur morgens und abends besuchen.

 

Pisa ist ein Touristenmagnet in der Toskana. Jeder will einfach ein mal den Schiefen Turm bestaunen. Tausende von Touristen bevölkern schon am Vormittag bis in den späten Nachmittag die Piazza dei Miracoli. Auch tausende Kreuzfahrtpassagiere aus dem nahen Livorno finden sich hier ein.

 

Doch um acht Uhr morgens oder ab acht Uhr abends läßt sich das beeindruckende Ensemble ganz in Ruhe und fast ganz alleine genießen.

 

Wer ganz in der Nähe eine geniale Pizza essen möchte hat in der Pizzeria Al Bagno di Nerone in der Nähe der römischen Therme dazu Gelegenheit. Interessanterweise wird diese Restaurant fast nur von Einheimischen frequentiert.

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Motorradtraumstrecke über den Apennin

 

Die kurvenreichen Straßen die von der Ebene der Emilia Romagna hinüber in die Toscana führen kennt kaum jemand noch.

 

Eine besonders kurvige und schmale Straße führt von Sassuolo nach Lucca und weiter nach Pisa. Besonderes Highlight ist der Passo dello Radici mit 1.529 Metern. Das klingt auf den ersten Blick erstmal recht wenig. Doch wenn man bedenkt, dass sowohl die Poebene als auch die Ebene rund um Pisa kaum über 100 Meter hoch sind, relativiert sich dies ganz schnell wieder.

 

Auf alle Fälle muss man nach dieser Fahrt erstmal eine Pause in einem netten Café einlegen. Und einen prickelnden Prosecco genießen.

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Don Camillo & Peppone - Das Filmdorf am Po

 

Wer kennt sie noch, die alten Filme über "Don Camille & Peppone"?

 

In einem kleinen Dorf, unweit des Flusses Po in der Emilia Romagna, wurden sie gedreht.

 

Auch heute dreht sich sich touristisch alles um diese alten Filme. Sonst wäre das Dorf Brescello sicher längst in Vergessenheit geraten.

 

So läßt sich aber an Originalschauplätzen die damalige Geschichte wieder neu erleben.

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Hoorn, die pittoreskte Stadt am Ijselmeer

 

Wieder zurück auf dem Festland machen wir Station in der alten Hafenstadt Hoorn am Ijselmeer.

 

Viele Seefahrer und Entdecker kamen aus Hoorn. Die frühere Bedeutung der Stadt als Hafenplatz zeigt sich in der Benennung des südlichsten Punktes Südamerikas mit dem Namen Kap Hoorn nach der Heimatstadt des holländischen Entdeckers Willem Schouten.

 

Wir schlendern vom Hafen mit seinem Glockenturm, vorbei an den niedrigen und schiefen Häusern der Altstadt bis zum wunderschönen Rathaus der Stadt.

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Ameland - Die gemütlich holländische Insel

 

Nun ist relaxen auf der holländischen Insel Ameland angesagt. Und das Motorrad hat Pause während wir mit einem E-Bike die vielen Fahrradwege erkunden.

 

Ameland ist eine der fünf bewohnten westfriesischen Inseln. Sie ist ein beliebtes Ferienziel. Doch jetzt im Herbst ist es ruhig geworden.

 

Von unserem Quartier in Nes sind es nach Osten und Westen jeweils rund 10 Kilometer bis zum Ende der Insel, die wir auf Wegen zwischen den Dünen leicht erreichen können.

World Dream - Traum oder Alptraum

 

Die Überführung des neuesten Schiffes der Meyer-Werft in Papenburg ist zweifelsohne ein besonderes Ereignis. Das 336 Meter lange und fast 40 Meter breite Schiff wurde rückwärts die Ems hinauf bis zur Nordsee geschlepp.

 

Eingesetzt wird das neue Schiff im asiatischen Raum. Es bietet Platz für 3.348 Passagier in 1.674 Kabinen auf 19 Decks.

 

Doch so ein Schiff ist auch eine gewaltige Belastung für die Umwelt. Insbesondere dieses Schiff fährt ausschließlich mit Schweröl, denn die Bestimmungen sind in Asien noch lascher als in unseren Gewässern.

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BodenSee mit NordSee getauscht

 

Nach einer ziemlich langweiligen und regennassen Fahrt sind wir bei strahlendem Sonnenschein in Norden Deutschlands angekommen.

 

Hier in Wilhelmshaven sind deutlich die Spuren der Geschichte zu finden. Kein Wunder, dass es in dieser Marinestadt auch ein Deutsches Marinemuseum gibt.

 

Doch viel schöner sind die breiten Strände und das Wattenmeer, welches übrigens Unesco-Welterbe ist.

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Wieder mal am Bodensee

 

Nun bin ich zurück am Bodensee. Herrliches Wetter bei 28 Grad hat mich empfangen.

 

Über 18.300 Kilometer habe ich seit dem 8. Juni zurückgelegt. 6.300 Kilometer waren es auf der Tour zu den Shetlandinseln. 3.300 Kilometer lang war die Tour durch Frankreich und 8.700 Kilometer die Reise durch Russland und die Ukraine.

 

Vieles durfte ich wieder, vieles neu erleben. Besonders beeindruckend war, dass die Vorurteile gegenüber Russland und der Ukraine, ebenso wie die Berichterstattung in unseren Medien und Foren so überhaupt nicht zutrifft. So wird zum Beispiel nicht gefahren wie verrückt oder stets gefährlich überholt. Es ist in Russland wesentlich entspannter zu fahren als auf der deutschen Autobahn.

 

Auch wurden wir weder an den Grenzen oder auf der Strecke von Polizisten angehalten, die irgendwelche Schmiergelder wollten. Ein einziges mal wurden wir kontrolliert. Doch die jungen Polizisten wollten nur mit uns über unsere Motorräder plaudern.

 

Ich kann nur sagen, besucht diese Länder, macht euch selbst ein Bild und genießt die große Gastfreund.

 

 

 

 

Dresden das Juwel an der Elbe - Aber leider schon die letzte Etappenstadt

 

Leider ist die wunderschöne Stadt Dresden auf dieser Reise die letzte Etappenstadt. Doch ich lasse mir ganz viel Zeit für dieses wirkliche Juwel an der Elbe. Das Ensemble des Zwingers, die Semperoper und die wieder auferstandene Dresdner Frauenkirche sind zwar die bekanntesten Wahrzeichen der Stadt aber bei weitem nicht alle.

 

Und es wird an allen Ecken und Enden gebaut. Dort wo im Herzen der Stadt seit dem Krieg großes, häßliche Lücken waren, entstehen wieder neue Wohn- und Geschäftshäuser. Schön zu sehen ist, dass die Fassaden harmonisch sich in die Altstadthäuser einfügen und sogar meist dem zerstörten Vorbild ähneln. 

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Fernab des Touristen-Mainstreams - Wrocław / Breslau

 

Wrocław, das frühere Breslau ist irgendwie nicht so im Focus des Tourismus. Doch diese Stadt hat eine unglaublich vielfältige und farbenfrohe Innenstadt.

 

Besonders schön ist der Blick hinunter auf den Rathausplatz vom Turm der Elisabethkirche. Doch dafür müssen wir erst einmal 300 Stufen einer engen, steinernen Wendeltreppe erklimmen.

 

Ruhig geht es in diesem malerischen Ambiente zu. Doch am Abend bummeln die Einheimischen durch die breiten Straßen und die Restaurants füllen sich. 

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Krakau, die aufregende Stadt an der Weichsel

 

Krakau hat sich im letzten Jahrzehnt komplett herausgeputzt. Die alten, herrschaftlichen Häuser erstrahlen in neuem Glanz. Überall haben sich Restaurants und Cafés angesiedelt. Auf dem Rynek, dem zentrale Platz der Stadt, wuselt es nur so vor Touristen. Im Zeitalter der Billigflieger sind vor allem Besucher aus Italien und Spanien zu finden. Deutsche Touristen sind hingegen kaum auszumachen. 

 

Das einstige jüdische Viertel Kazimierz war bis vor 15 Jahren ein seelenloser Ort gewesen. Die Häuser verwahrlost, die Fassaden abgebröckelt, die Fenster blind.

 

Doch dann wurde Kazimierz besonders für das junge Publikum ein "In"-Ort, urige Kneipen schossen wie Pilze aus dem Boden. Heute erinnert leider nur noch sehr wenig an diese Zeit des Aufbruchs. Die Restaurants, insbesondere an der breiten Straße, der Szeroka, sind zu den üblichen Touristenlokaliäten mutiert. Doch wer in den schattigen Seitengassen etwas umher sucht findet noch ein paar "schräge" Cafés.

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Wenn Worte versagen - KZ Auschwitz-Birkenau

 

Wenn Worte versagen.

 

KZ Auschwitz-Birkenau

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Der Fröhliche Friedhof im Norden Rumäniens

 

Ganz im Norden von Rumänien, an der Grenze zur Ukraine, findet sich der "Fröhliche Friedhof". In der Gemeinde Sapantja wurden die Grabkreuze seit Jahrzehnten von einem örtlichen Münster mit gemalten Bilder und Versen verziert.

 

Manchmal mitfühlsam, manchmal ironisch und manchmal sogar ziemlich unverblümt werden Stärken und Schwächen aus dem Leben des Verstorbenen beschrieben.

 

Leider ist im Zuge des immer mehr zunehmenden Tourismus die alte, kleine Holzkirche, die ich mit Bärbel noch 2005 besuchen durfte, einem Monumentalbau gewichen.

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Brasov - Sighisoara --- Im Zentrum von Transsilvanien

 

Mitten im Zentrum von Transsilvanien sind wir gelandet. Brasov, das frühere Kronstadt, ist wunderschön renoviert, aber auch Sighisoara zeigt sich von seiner schönsten Seite.

 

Wir genießen die Fahrt über die Dörfer von Siebenbürgen und genießen auch das 'Fest aM Abend in Sighisoare, dem früheren Schauburg. 

 

Es ist ein wundervoller Landstrich mit beieindruckender Kulisse und warmherzigen Menschen.

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Am Schwarzen Meer - Odessa

 

Bei fast 38 Grad laufen wir in der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer ein. Trotz Hitze darf ein kurzer Stopp an der berühmten Potemkinschen Treppe nicht fehlen. Sie verbindet mit 192 Stufen die auf einem Plateau liegende Oberstadt mit dem Hafen. Im Film "Panzerkreuzer Potemkin" wurde sie weltbekannt.

 

Viele wunderschöne Häuser aus den Jahren 1870 bis 1910 säumen die breiten Straßen. Doch an allem hat der Zahn der Zeit und die jahrzehntelange Untätigkeit viel Schaden angerichtet. Nur langsam erholt sich die Stadt, wenn auch schon einige Häuser saniert worden sind.

 

"Eigentlich" ist unsere Reise hier zu Ende, denn wir hatten uns ja für diese Reise das Thema "Vom Weißen Meer zum Schwarzen Meer" gegeben, doch es liegen noch viele Kilometer Abenteuer vor uns. So werden wir noch Moldawien, Rumänien, Ungarn, die Slowakei und Polen bereisen.

 

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Kiew, die Hauptstadt der Ukraine

 

Kiew ist völlig anders als wir erwartet haben. Statt einer tristen Stadt erleben eine quirlige, moderne und junge Stadt.

 

Auf dem zentralen Platz, dem Majdan, wurde mehrfach Geschichte, die Geschichte der Demokratie, geschrieben. Und das leben die Leute jeden Abend. Bei Musik und Wasserspielen wird Lebensfreude gezeigt.

 

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Я люблю Москву

 

Heute haben wir unsere Motorräder eine Pause gegönnt und genießen diese aufregende Stadt zu Fuß und mit der Metro.

 

Wir schlendern über den Roten Platz, durchstreifen den Kreml und staunen über die Architektur des berühmten Kaufhauses Gum.

 

Überall wird in Moskau gebaut, saniert und renoviert. Denn Moskau putzt sich für die Fußball-WM 2018 heraus.

 

Lange sitzen wir unten den Sonnenschirmen vor dem Kaufhaus Gum und genießen ein leckeres russisches Bier, während wir dem Treiben auf dem Roten Platz zusehen können. 

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Moskau - Москва

 

Wir haben es geschafft. Für 35 Kilometer brauchten wir über zwei Stunden um ins Zentrum dieser gigantischen Stadt zu gelangen. 

 

Erste Anlaufpunkt, wie könnte es anders sein, war der Rote Platz. Für die Fotos durften wir sogar direkt vor der Bazillus-Kathedrale parken.

 

Morgen bleiben die Motorräder stehen. Wir werden diese Megacity mit Metro und zu Fuß erkunden. Gut ist natürlich, dass unser Hostel nur 400 Meter Luftlinie vom Roten Platz entfernt ist. So können wir morgen in aller Ruhe dorthin schlendern.

 

Wir haben heute das Weiße Rathaus von Moskau gesehen. Hier wurde einst Geschichte geschrieben. Boris Jelzin stieg 1991 vor diesem Gebäude auf einen Panzer und verhinderte damit den Militärputsch gegen Präsident Gorbatschow.

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Yaroslavl - Die aufregend schöne Stadt an der Wolga

 

In zwei Etappen, 800 Kilometer von Petrozavodsk nach Vologda und 220 Kilometer von Vologda nach Yaroslavl sind wir nun in einer der Städte des Goldenen Rings.

 

Yaroslavl zählt zu den ältesten Städten Zentralrusslands. Die Altstadt mit vielen Kirchen und Klöstern aus dem 17. Jahrhundert, sowie einem historischen Straßennetz aus dem 18. und 19. Jahrhundert mit klassizistischen Profanbauten gehört seit 2005 zum UNESCO Weltkulturerbe.

 

Überall in der Stadt wird saniert und renoviert. Selbst die Gehwege werden erneuert. In fünf Jahren sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein, so dass Yaroslavl noch schöner strahlen wird als es bereits heute schon strahlt.

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Zauberhaft - Die Kishi-Inseln und ihre wundervollen Bauwerke

 

Das die atemberaubenden Bauwerke auf der Kishi-Inseln UNESCO-Weltkulturerbe sind verwundert nicht.

 

Und doch strahlen die Kirchen, die Bauernhöfe, die Kapellen einen ganz besonderen Zauber aus. Bestaunen kann man diese hölzernen Kunstwerke inmitten des zweitgrößten Sees Europas, des Onega Sees.

 

Doch allein die Anfahrt mit dem aus den 70er Jahren stammenden Tragflügelbootes ist ein Erlebnis der besonderen Art.

 

Bis im Jahr 2020 wird die größte und schönste Holzkirche vollständig restauriert sein. Grund genug, in diesem Jahr wieder zu kommen und das Ensemble in neuem Glanz erleben zu dürfen.

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Solovetzky - Ein ganz besonderer Ort

 

Zwei Stunden fahren wir mit dem kleinen Schiff hinaus in das Weiße Meer. Weit draußen liegen die Solovetzky Inseln, ein Archipel welches durch sein aus dem 16. Jahrhundert stammenden Klosters bekannt ist. Und, wie könnte es anders sein, es ist UNESCO-Weltkulturerbe. Über viele Jahrzehnte, während der Sovietzeit, vernachlässigt, wird nun kräftig renoviert und restauriert. Doch bis das Kloster in allen Bereichen wieder im alten Glanz erscheint werden noch viele Jahre vergehen.

 

Heute regnet es wie aus Kübeln und die Straßen auf der Insel verwandeln sich in Schlammpisten. Doch wir sind nicht nur gut für Regen ausgestattet, nein, wir vergessen bei diesem berauschenden Anblick Zeit und Raum. Ein ganz besonderer Zauber umgibt dieses alte Kloster.

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Am Weißen Meer

 

Nach einer 400 Kilometer langen Anreise von Kostamuksha sind glücklich am Weißen Meer angekommen. Besonders die letzten 30 Kilometer waren sehr schwierig, denn die Straße wurde seit Jahren nicht mehr gerichtet, denn ein paar Meter weiter entsteht eine völlig neue Überlandstraße.

 

Im ersten Ort, den wir erreichen, sind wir ziemlich bedrückt, sind doch die Häuser in einem sehr schlechten Zustand und nirgends gibt es geteerte Seitenstraßen. Alles erstickt förmlich im Schlamm. Es ist so trist, dass wir uns nicht einmal trauen Fotos zu machen.

 

Fünf Kilometer weiter, an unserem heutigen Zielpunkt ist es zwar ärmlich, jedoch sind die Gärten gepflegt, die Häuser in Ordnung, die Menschen pflanzen Blumen an. Das tut nun wieder richtig gut. Norbert hat die gute Idee, einmal im Wasser des weißen Meeres zu stehen und er ist erstaunt wie warm dieser Ausläufer des Polarmeeres ist. Ruhig und beschaulich geht es zu. Die russische Seele lebt jedoch in den kleinen Details, den Blumen im Garten, den verspielten Vorhängen in den Fenstern, den freundlichen Gesichtern der Menschen.

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Добро пожаловать в Россию - Willkommen in Russland

 

 Willkommen in Russland

 

Der Grenzübertritt am kleinen Grenzübergang zwischen Finnland und Russland war einfach nur gemütlich. Nur wenige Autos und keine LKW. Dafür waren die Zöllnerinnen und Zöllner sehr freundlich und zuvorkommend und haben uns beim Ausfüllen der Grenzpapiere kräftig geholfen.

 

Nun sind wir im russischen Teil von Karelien, Ein Gebiet mit tausenden von Seen und fast unendlichen Wäldern. Die Stadt Kostamuksha ist eine aus dem Nichts entstandene moderne Stadt, die ihre Existenz den nahen Erzminen zu verdanken hat. Zwar ziemlich gesichtslos, dafür sind die Menschen aber von einer besonderen Herzlichkeit.

 

Lustig ist, dass sich das Angebot im örtlichen, großen Spar-Markt kaum von dem unserer Supermärkte unterscheidet. Nur das Angebot an frischem Fleisch und Fisch ist noch größer. Und :-) Kartoffeln heißen auch in Russland Kartoffeln: картофель

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Mitten in Finnland - Im Herzen von Karelien

 

Nun sind wir mitten in Karelien, in Mittelfinnland angekommen. Wir, dass heißt, dass ich ab sofort mit einem Freund unterwegs bin, der mich an der Fähre in Helsinki abgeholt hat. Nun sind wir mit zweimal 48 PS auf dem Weg nach Russland.

 

Doch zunächst galt es über 520 Kilometer zurückzulegen. Fast schnurgerade Straßen, fast nur Wälder, dazu hunderte von kleinen und großen Seen durften wir genießen.

 

Morgen steht dann der Grenzübertritt nach Russland bevor. Doch wir haben dafür viel Zeit eingeplant und sind guter Dinge. Schließlich ist in Finnland der Sommer eingezogen mit Temperaturen von nahezu 22 Grad. Überall blüht und grünt es in den schönsten Farben.

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Auf dem Weg nach Norden - Zwischenstopp in Lübeck

 

Nun heißt es fast nur noch Kurs Nord. Nach einer Anreise von zwei Tagen, vom Bodensee, geht es heute Abend auf die Fähre nach Finnland, nach Helsinki.

 

Da die Fähre aber erst weit nach Mitternacht ablegt, bleibt viel Zeit für einen Bummel durch Lübeck, zum Holstentor oder zum Genießen von echt Lübecker Marzipan.

 

Auch ein Spaziergang entlang der Promenade von Travemünde darf dabei nicht fehlen.

Nordbretagne - St. Malo

 

Quer durch die Bretagne erreichen wir heute St. Malo. Aber mit einer ziemlichen Verzögerung.

 

Denn ziemlich im Zentrum der Bretagne ist der Hinterreifen von Erich platt. Grund ist ein eingefahrener Nagel. Die mitgeführten Reifenflicksätze versagen leider kläglich. Auch die Schutzbrief-Versicherung ist unfähig. Nach drei Stunden haben die immer noch nicht eine Reparatur- oder Abschleppmöglichkeit organisieren können. Erst als wir die Sache selbst in die Hand und die Police-National anrufen kommt Bewegung in die Sache. Schon nach 15 Minuten ist der Abschleppwagen vor Ort und bringt uns nach St. Malo.

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St. Nazaire - Carnac

 

In der Hafenstadt St. Nazaire stößt man unweigerlich auf die Spuren einer dunklen Vergangenheit, auf die Spuren des 2. Weltkrieges. Auf Hafen steht eine riesige Bunkeranlage, die einst dem Schutz von deutschen U-Booten diente. Die Anlage konnte von den Allierten nicht zerstört werden, jedoch wurde die Stadt durch Luftangriffe nahezu völlig zerstört. Kaum historische Gebäude sind hier noch zu finden.

 

Weiter nördlich beim Ort Carnac trifft man auf friedlichere Spuren. Lange Steinreihen finden sich rund um den kleinen Ort. Doch bis heute weiß niemand warum diese Anlage errichtet wurde oder welchem Zweck sie diente. Tausende von Jahren stehen sie hier.

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Am Atlantik angekommen - La Rochelle

 

Strahlender Sonnenschein empfängt uns in der Hafenstadt La Rochelle. Besonders pittoresk stehen die beiden, aus dem Mittelalter stammenden, Türme am Eingang zum alten Hafen.

 

Jeder genießt den lauen Sommerabend, die Restaurants und Cafés der Stadt sind prall gefüllt. Überall wird gegessen und getrunken. Auch wir lassen uns frisch gezapftes Bier munden.

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Gorge du Tarn

 

Ein echtes Motorrad Paradies. Die Schlucht des Flusses Tarn ist aber auch ein Paradies für Kanuten. Und ..... hier lässt es sich vorzüglich speisen.

 

Noch ist es sehr warm am heutigen Tag, doch bereits am Abend erreichen die ersten Regenwolken den Ort. Starker Wind und schwerer Regen gehen die ganze Nacht nieder.

 

Doch am nächsten Morgen scheint wieder die Sonne.

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Erste Etappe auf dem Weg zum Atlantik

Es waren heute heiße 710 Kilometer bis ins verträumte Städtchen Volviv. Und es war ziemlich heiß. Meist hatten wir über 38 Grad. Doch wer kann schon von sich behaupten, dass er mit Volvic Mineralwasser duscht. 
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Morgan Motor Company - Ein Traum auf Rädern

 

Welch ein Tag, welch wunderschöne Automobile. Und das besondere, jedes einzelne Auto ist ein von Hand gemachtes Unikat.

 

Die seit 1909 in Familienbesitz befindliche Manufaktur "Morgan Motor Company" fertigt nach bewährter Tradition feine englische Roadster mit unnachahmlichem Charme.

 

Doch nicht nur vierrädrige Träume entstehen in den historischen Hallen, hier wird auch der legendäre 3-Wheeler seit zwei Jahre wieder gebaut.

 

Ein Besuch gleicht einem Zeitsprung in längst vergangene Zeiten. Und doch lassen sich diese automobilen Träume zu vernünftigen Preisen erstehen. Nur eine Lieferzeit von fast einem Jahr macht die Vorfreude zur kleinen Geduldsprobe.

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Zurück in der Großstadt Edinburgh

 

Nach den vielen Wochen in der Ruhe auf den Shetland- und Orkneyinseln muss ich mich erst wieder umstellen. Es ist laut, es hat unglaublich viele Menschen und in der Einkaufsstraße wird gekauft als gäbe es keinen Morgen mehr.

 

Doch es gibt auch die ruhigeren Ecken, wie zum Beispiel der Grassmarket. Und auch über die Preise gibt es zu berichten. Kostete ein Pint auf den auch nicht gerade preisgünstigen Inseln 3,40 Pfund, so zahle ich in Edinburgh schon 4,40 Pfund.

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Abschied von Orkney

 

Auch die schöner Tage auf den Inseln gehen einmal vorbei. So ist heute Bärbel mit dem Flugzeug über Aberdeen und London zurück nach Deutschland geflogen. Ich nehme die Abendfähre von Stromness hin über nach Thurso

in Nordschottland.

 

Noch einmal geht es vorbei am Old man of Hoy. Wehmütig schaue ich auf Orkney zurück. Doch sind die Inseln längst wieder auf die "ToDo" Liste aufgenommen.

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The old man of Hoy

 

Am vorletzten Tag auf den Orkneyinseln wollen wir noch die zweigrößte Insel des Archipels besichtigen. Als letztes Fahrzeug kommen wir gerade noch auf die kleine Fähre. Links lehnt das Motorrad an die Treppe der Fähre und rechts ist gerade einmal eine Handbreit Platz.

 

Nach 35 Minuten erreichen wir den Hafen von Lyness. In der Zeit der beiden Weltkriege herrschte hier geschäftiges Treiben, denn die Bucht von Scapa Flow war einst Heimathafen der größten Flotte der Welt. Wer hier taucht findet auch die Überreste vieler Schiffe der Kaiserlichen Flotte, die sich genau hier im Jahre 1919 selbst versenkte. Ein Museum im alten Pumpenhaus zeigt viele Stücke und Bilder aus dieser Zeit.

 

Doch wir wollen zunächst zum Ausgangspunkt für eine Wanderung zum berühmtesten Felsen der Inselgruppe fahren. Nach eineinhalb Stunden strammen Schrittes erleben wir wie die bizarre Felsnadel vor uns auftaucht. Wie ein Geschenk gibt es dazu Sonne und milde Temperaturen.

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1 Tag: Auto, Flugzeug, Fähre, Motorrad für 97 Km Luftlinie

Standing Stones of Steines
Standing Stones of Steines

 

Eine außergewöhnliche Anreise hatten wir heute. Und dies für eine Entfernung von nur 97 Kilometer Luftlinie.

 

Zuerst wurden wir im alten VW-Bus von unserem Quartier, der Vogelwarte auf Fair Isle, auf den Schotterflughafen der Insel gefahren. Weiter ging es mit einer sechssitzigen, zweimotorigen Britten-Norman-Islander Maschine, die uns nach einem 30minütigen Flug auf den "Inlandsflughafen" von Tingwall zurück auf die Hauptinsel von Shetland brachte. Wieder auf zwei Rädern zurück, war die nächste Station der Hafen von Lerwick. Nun hieß es die Nachmittagsfähre Richtung Süden zu nehmen. Eine ruhige See bescherte uns eine angenehme sechsstündige Überfahrt auf die Hauptinsel der Orkneyinseln. Nun noch ein paar Meter Motorradfahren und "schon" waren wir in unserem Hotel in Kirkwall. Mittlerweile war es Mitternacht.

 

Orkney hat viel zu bieten. Seien es die über 5.500 Jahre alten, steinernen Zeugen Neolithischer Kulturen, seien es die Überreste des größten Flottenstützpunktes Scapa Flow aus dem ersten und zweiten Weltkrieg. Oder die verwinkelten Gassen von Kirkwall und Stromness. Und nicht zu vergessen, die weltbekannte Whiskybrennerei "Highland-Park" mit ihrem exzellenten 30 Jahre alten Whisky.

 

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Fair Isle, die einsamste Insel der Nordsee

 

Auf den Spuren der Shetland-Krimis (lief auch im deutschen Fernsehen) von Ann Cleeves "Mord auf Shetland - Sturmwarnung" haben wir das Motorrad heute mit einem Kleinflugzeug getauscht. Ziel war die einsamste Insel der Nordsee, Fair Isle.

 

Ziemlich genau in der Mitte zwischen den Shetland- und den Orkneyinseln liegt dieses nur von wenigen Menschen bewohnte Eiland. Um so größer ist jedoch die Schar der hier brütenden Seevögel. Zu Tausenden bevölkern sie die schroffen Felsen. Schon von weitem ist das Geschrei zu hören, aber auch der Geruch der Hinterlassenschaften.

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Die einzigartige Tierwelt der Shetlandinseln

 

Die hohen Klippen der Shetlandinseln sind eine der wichtigsten Brutgebiete der unterschiedlichsten Seevögel, von den farbenfrohen Papageitauchern, den großen arktischen Raubmöven, bis zu den Akrobaten der Lüfte, den Basstölpeln.

 

Die kleine Insel Noss beherbergt eine der größten Brutkolonien der Welt, die Brutkolonie der Basstölpel. Auf winzigen Vorsprüngen der bis zu 180 Meter hohen Klippen nisten sie. Der erste Flugversuch der hier geborenen Jungvögel muss klappen, sonst droht ein Absturz ins Meer. Zum Fischen stürzen sich die erwachsenen Vögel aus großer Höhe und immenser Geschwindigkeit ins Meer. Selbst unter Wasser tauchen und schwimmen sie und fangen so ihre Beute.

 

Auch die Papageitaucher finden sich im Sommer in Noss ein. Deutlich komfortabler bringen sie ihre Jungen in Bruthöhlen zur Welt. Doch auch hier muss der erste Flugversuch gelingen. 

 

Gerade die Papageitaucher sind in ihrem Bestand gefährdet. Doch die Erwärmung der Meeres haben sich auch die Wege der Fischschwärme verändert. Und so finden die possierlichen Vögel an ihren angestammten Brutgebieten immer weniger zu fressen. Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen.

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Das berühmteste Buswartehäuschen

 

Das liebevoll eingerichte Bushäuschen ist im ganzen Vereinigten Königreich und auch in der Welt bekannt. Sogar einen eigenen Eintrag in Wikipedia hat es. 

 

Nicht nur die Lage als nördlichstes Wartehäuschen der britischen Inseln sondern auch die komfortable Ausstattung machten es berühmt. 

 

Alljährlich wird das Häuschen von den Einwohnern der Insel Unst neu "eingerichtet", oftmals auch unter einem bestimmten Motto. So war es unter anderem speziell für die Fußball-WM, Nelson Mandela oder dem Thronjubiläum von Königin Elisabeth II gewidmet.

Puffarazzi

 

 

Aber was ist denn nun ein "Puffarazzi"?

 

Im Englischen heißen die niedlichen Papageitaucher "Puffin". Wenn sich jetzt noch ein "Paparazzi" dazugesellt wird daraus ganz leicht ein "Puffarazzi".

 

Am weißen Leuchtturm von Sumburgh, der südlichsten Spitze der Shetlandinseln befindet sich eine der größten Brutkolonien dieser Wasservögel. Das Nest selbst kann man nicht sehen, denn sie graben einen bis zu einen Meter langen Gang in den Boden an deren Ende sich dann das eigentliche Nest befindet.

 

Doch nicht nur Papageitaucher bevölkern zu Tausenden die schroffen Felsen. Verschiedene Mövenarten nesten ebenfalls an den Steilwänden. Ende Juli findet man an diesem Platz keine Papageitaucher mehr, zu dieser Zeit sind sie längst auf hoher See und kehren erst wieder zur nächsten Brutsaison Anfang Juni zu ihrem Geburtsort zurück.

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Shetlandinseln mit Shetlandwetter

 

Die Shetlandinseln begrüßen mich am frühen Morgen genauso wie es hier oben im hohen Norden sein soll. Es regnet in Strömen, es stürmt und hat gerade einmal 10 Grad. Dies hält mich jedoch nicht davon ab gleich mal an die Steilküste im Westen der Hauptinseln zu fahren und ein Blick auf die Beeindruckende Klippen von Eshaness zu werden.

 

Mittag klart das Wetter auf. Nun kann ich von kuscheligen 17 Grad berichten, nur noch einer milden Brise und, man höre und staune, Sonnenschein.

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Warten auf die Fähre

 

Das Warten auf die Fähre, die mich zu den Shetlandinseln bringt, kann ganz schön langweilig sein. Doch wir dürfen als Motorradfahrer sogar zweieinhalb Stunden vor der Abfahrt an Bord. Um 17 Uhr legt das Schiff dann ab und erreicht die Hauptstadt der Shetlandinseln am nächsten Tag um 7.30 Uhr.

 

Zum Glück habe ich lange vorgebucht und eine Kabine reservieren können, denn eine Nacht in Motorradklamotten in einem unbequemen Sessel oder auf dem Boden ist nicht so spassig.

 

So kann ich froh gelaunt der Dinge harren, die da kommen mögen. Doch zunächst heißt es "Fish and Chips" an Bord genießen, dazu viel Essig über dem Fisch und über den Pommes Mayo & Ketchup. :-)

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Malt Whisky Trail Tour

 

Der schottische Malt Whisky Trail ist eine Rundtour im Herzen des Speyside. Er führt zu weltbekannten Whiskybrennerein, einer alten, historischen Brennerei und einer Küferei in der noch heute nach alter Tradition Fässer hergestellt werden.


Die Region Speyside ist weltberühmt für wunderbaren Whisky und wird oft „Malt Whisky Country“ genannt. Es ist die Heimat von mehr als der Hälfte von Schottlands Malt Whiskybrennereien. Das Gebiet ist eine der fünf schottischen Whiskyregionen.

 

Alle Destillerien kann man besuchen und erlebt auf der geführten Tour wie das "Wasser des Lebens", wie Whisky übersetzt heißt, hergestellt wird. Anschließend darf natürlich eine Whiskyverkostung nicht fehlen. Aber Achtung, wer wie ich mit dem Motorrad anreist, sollte nicht zu viel genießen oder eine lange Pause machen bevor es zur nächsten Brennerei geht.

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Route 500

 

Die Route 500 ist Schottlands Antwort auf die Route 66, die neue landschaftliche Route, die auf 516 Meilen (830 km) die Schönheiten des nördlichen Schottlands präsentiert.

 

Im Uhrzeigersinn führt die Strecke von Inverness über Muir of Ort, Applecross, Gairloch, Poolewe, Inverewe Garden, Ullapool, Durness, Bettyhill, Thurso, John O'Groats, Wick und Dunrobin Castle zurück nach Inverness.

 

 

Laut dem britischen Travel Magazin zählt die Strecke zu den "Top 5 Coastal Routes in the World".

 

An der nördlichsten Straße des schottischen Festlandes, hier in Bettyhill wo ich gerade bin, geht es selbst zu Ferienzeiten beschaulich zu. Nur ein Hotel und ein paar B&Bs, mehr gibt es nicht. Rechtzeitiges verbuchen ist allerdings erforderlich, denn die wenigen Zimmer sind um diese Zeit längst ausgebucht.

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Das Postkartenmotiv Schottlands

 

Das "Postkarten"-Motiv schlechthin ist das Eilean Donan Castle am Loch Duich in den westlichen Highlands in der Nähe von Kyle of Lochalsh.

 

 

Mit dem Bau der Burg wurde bereits im Jahr 1220 begonnen, die jedoch im April 1719, in den Wirren des Jakobitenaufstands, von der Royal Navy gesprengt wurde. Erst im Jahr 1912 begann man mit der Restaurierung.

 

Heute ist die Burg nicht nur eine bekannte Touristenattraktion, sie diente auch in vielen Filmen als reale Kulisse. Unter anderem "Highlander", "Braveheart", Prinz Eisenherz und Rob Roy. Sogar für den James-Bond-Film "Die Welt ist nicht Genur" wurden einige Szenen rund um die Burg gedreht.

Glasgow, eine Stadt zwischen Moderne und Tradition

 

 

Nicht nur wegen der BMW Motorräder von Evan McGregor in "Long Way Down" und "Long Way Round", ist das Riverside Museum in Glasgow ein must-see. Allein schon die Architektur ist beeindruckend. So wurde das Riverside Museum 2013 zum Europäischen Museum des Jahres gekürt. Museum und das am Kai liegende Tall Ship können sogar kostenlos besichtigt werden. Am Sonntag tummeln sich dort viele Familien mit ihren Kindern, die so spielerisch den Geist der Vergangenheit erleben. Moderne Muserumsdidaktik lassen den Besuch zu einem kurzweiligen Erlebnis werden.

Dort wo früher die Docks am River Clyde waren, stehen heute moderne Konferenz- und Event-Arenen mit einzigartiger Architektur.

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Schottischer Hochsommertag

 

Schottland empfängt mich wie es schottischer nicht sein kann. Mit ein wenig Regen, viel Wind und ab und zu ein paar Sonnenstrahlen. Mein früherer Golflehrer, ein Schotte, meinte, dass genauso ein typischer "Hoch"Sommertag aussieht.

 

An der Strecke lag auch die Rooslyn Kapelle, im kleinen Ort Roslin. Diese war Schauplatz der letzten Filmszenen des Films "The da Vinci code - Sakrileg". Heute wird insbesondere dieser Umstand für eine gute Vermarktung genutzt. Stolze 9 Pfund werden als Eintritt verlangt. Doch dies hält ganz viele Bustouristen keineswegs von einem Besuch ab.

 

Dass ein schottischer Sommertag auch richtig schön sein kann, zeigt sich mir im Herzen von Glasgow. Die Sonne scheint, es regnete nicht, kaum Wind und das Thermometer zeigt über 20 Grad an. 

 

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1. Etappe auf dem Weg zu den Shetlandinseln

 

Die erste Etappe auf dem Weg in den hohen Norden von Schottland ist geschafft. Ich bin in Aachen. Kaum zu glauben, aber diesmal haben mich die rund 650 Kilometer doch ein wenig geschafft. Oder besser gesagt, mein Hintern ist am rebellieren. Da macht es sich doch bemerkbar, dass ich in letzter Zeit keine langen Touren mehr gefahren bin. :-) Doch hält mich dies keineswegs von einer Besichtigung dieser so geschichtsträchtigen Stadt ab. Im Unesco Welterbe, dem Dom zu Aachen befindet sich der  Sarkophag Karl der Großen, der im Jahr 747 zur Welt kam und 814 starb. Er gilt als einer der bedeutendsten Herrscher des Abendlandes.

 

Morgen geht es mitten durch die Niederlande mit Abstecher in Alkmaar, Amsterdam und Scheweningen. Anschließend dann auf die Fähre hinüber nach Newcastle in England.

 

 

 

 

 

 

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Zum Glück nur noch 3 1/2 Wochen bis es losgeht.

 

Irgendwann kommt bei mir unweigerlich der Moment in dem es mich förmlich nur noch auf den Sattel meines Motorrades zieht. Und dieser Moment ist nun gekommen. Es wird nochmal eine harte Zeit bis es in dreieinhalb Wochen endlich auf die große Europa-Tour geht.

 

Ein ganze Reihe Länder liegen auf meinem Weg. Deutschland, Niederlande, Schottland, England, Belgien, Finnland, Russland, Ukraine, Modawien, Rumänien, Ungarn, Slowakei und Polen.

 

Und damit die Zeit "schneller vorbeigeht" opitmiere ich noch meine treue Reisegefährtin, meine BMW G 650 GS Sertao. Mit einer höheren Scheibe können nun die Insekten über meinen Helm hinwegfliegen und landen nicht mehr zwischen meinen Zähnen.

 

 

 

 

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Die Europa-Motorrad-Tour 2017

 

 

Die Europa-Motorrad-Tour 2017 ist geplant.

 

Fast drei Monate bin ich mit meinem Motorrad kreuz und quer durch Europa unterwegs. Besondere Highlights sind die Shetland Inseln und die Fahrt durch Russland, die Ukraine, Rumänien und Polen.

 

Die verschiedenen Fährepassagen sind gebucht und die ungefähre Strecke liegt fest.

 

Bald es los.

 

 

 

 

 

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Russland & Ukraine Tour ist fest geplant - Fähre gebucht

 

 

Die über 8.000 Kilometer lange Tour vom Weißen Meer im hohen Norden von Russland, bis zum Schwarzen Meer im Süden der Ukraine steht. Ende Juli startet das neue Abenteuer. Die Fähre, die mich von Travemünde nach Helsinki bringt ist gebucht.

 

Je nach Wetter- und Straßenverhältnisse sind auch viele unbefestigte Straßen, zum Beispiel nach Kargopol im Herzen des Pomorlandes, eingeplant.

 

Neben den Highlights in Russland mit vielen Unesco-Welterbestätten ist auch die Rückfahrt durch Rumänien etwas ganz Besonderes. Damals im Jahre 2005, als ich mit meiner ersten BMW R 1200 GS zusammen mit meiner Freundin Bärbel das Land bereiste hatte ich es liebgewonnen. Um so mehr freue ich mich auf dieses Land.

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La Gomera, die Insel ohne Zeit

 

 

Auf der zweitkleinsten Kanareninsel La Gomera scheint es als gäbe es keine Zeit. Keine Hektik, kaum Verkehr, winzige Restaurants in denen gemütlich gekocht wird und Einheimische, die sich ruhig und langsam unterhalten.

 

Dazu scheint im Nationalpark Garajonay sogar die Natur inne zu halten. Nebelschwaden ziehen durch die dunklen Wälder und kaum ein Laut ist zu hören.

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Traumhafter Fahrtag auf Teneriffa

 

 

Schon der erste Fahrtag auf Teneriffa war ein absoluter Traumtag. Nicht nur das Wetter, mit Höchsttemperaturen von bis zu 26 °C, war umwerfend. Insbesondere die vielen Geheimtipps, die urigen Restaurants und die verschlungenen Sträßchen, die Willi, der Chef von Teneriffa-on-Bike, mir zeigte, machten den Tag zu einem Besonderen. Und ich durfte noch die letzten Mandelbäume in voller Blütenpracht genießen. In wenigen Tagen ist dieser Zauber in Rot und Weiß vorbei.

 

Vom Schnee der vergangenen Tage war auf der Passstraße hinauf zum höchsten Berg Spaniens, dem Teide, nichts mehr zu sehen. Nur noch eine kleine Schneehaube, die aussieht als hätte jemand Puderzucker ausgeschüttet, ist auf der Westseite des Vulkans übrig geblieben. Kein Wunder bei diesen sommerlichen Temperaturen.

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Es war schön

 

Drei aufregende Messetage auf der Motorradwelt-Bodensee in Friedrichshafen liegen hinter mir.

 

Viele wunderbare Begegnungen und Gespräche durfte ich mit interessanten und beeindruckenden Menschen führen.

 

Aber vielleicht konnte ich auch den Einen oder Anderen motivieren nicht nur von einer langen Abenteuerreise zu träumen sondern diese auch wirklich anzutreten.

 

 

 

 

 

 

 

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Termine Motorradwelt Bodensee - Friedrichshafen

Die Termine für Interviews und Vorträge stehen fest.

 

Zu sehen gibt es jeweils eine 30minütige Kompaktversion meines Vortrages "Sofa oder Südamerika? - 40.000 Kilometer mit dem Motorrad durch den Kontinent"

 

Interviews auf der MO-Aktionsbühne (Foyer West)

Fr. 27. Januar, 13.30 - 13.45 Uhr

Sa. 28. Januar, 12.45 - 13.00 Uhr

So. 29. Januar, 10.15 - 10.30 Uhr

 

Vortrag (Kino neben Halle A2)

Fr. 27. Januar, 17.30 - 18.00 Uhr

Sa. 28. Januar, 14.00 - 14.30 Uhr

So. 29. Januar, 11.00 - 11.30 Uhr

 

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Motorradwelt Bodensee - 27. - 29. Januar 2017

 

 

Vom 27. bis 29. Januar 2017 findet Ihr mich auf der

 

MOTORRADWELT-BODENSEE

 

auf der Mo-Sonderschau "Abenteuer Zweirad" und in der „Abenteurer-Lounge“.

 

Im Messekino läuft auch meine live kommentierte Multimediashow "Sofa oder Südamerika". Die genauen Zeiten gibt es in Kürze.

 

 

 

"Lago Tour"

 

 

 

Wie herrlich kann doch der Herbst sein. Es bietet sich gerade zu an, die tiefstehende Sonne, die leuchtenden Farben auf einer Reise an den Lago Maggiore oder den Lago d'Orta zu genießen.

 

Und noch etwas spricht für diese Jahreszeit. Die Hektik der Sommermonate, die vielen Touristen, der extreme Straßenverkehr sind wie weg geblasen. Was bleibt ist die Ruhe für den Genuss der Landschaft und für das gute Essen.

 

Rund um den Lago di Varese gibt es darüber hinaus auch zwei Motorradfabriken. Am nördlichen Ufer werden die wunderschönen Maschinen von MV Agusta, direkt am Seeufer, hergestellt. Gegenüber auf der Südseite ist SWM-Motorcycles. SWM hat die gesamten Hallen von Husqvarna-Italia übernommen. Als dieses Werk noch zur BMW-Gruppe gehörte enstand hier einst die "beste 650er BMW" die je gebaut wurde. Die Husqvarna TR 650 Terra (mit deutlich verbessertem BMW 650er Motor). Leichter, stärker (plus 10 PS) und viel hochwertiger in der Ausstattung.

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Die Touren 2017 sind in Planung

 

 

Ich bin mitten in den Planungen für meine Motorradtouren des Jahres 2017.

 

"Frühjahr früher", das ist Teneriffa im Februar. Mit einer BMW R 1200 GS LC werde ich die Insel, hinter den Kulissen des Massentourismus, erkunden. Ein Teneriffa wie es kaum einer kennt. Laßt Euch überraschen.

 

Im Frühjahr ziehe ich ein zweites MaL den Frühlingsanfang einfach "ein wenig" vor. Denn in Sizilien erstrahlt bereits im März die Insel im satten Grün mit den leuchten Farben der Bäume und Sträucher. Dazu werde ich einen Abstecher auf die Vulkaninsel Stromboli machen und den ständig aktiven, gleichnamigen Vulkan besteigen. Doch dies ist noch nicht alles Malta, der kleine Inselstaat im Mittelmeer, lockt mich mit Kultur und gastfreundlichen Menschen.

 

Im Sommer geht es unter dem Titel "Hinter Schottland gehts noch weiter" auf die touristisch weitgehend unbekannten Shetland- und Orkney-Inseln. Millionen von Seevögeln nisten und brüten in den schroffen Felsen dieser Inselgruppe und lassen den Besucher erkennen, dass wir nur Gäste in diesem Szenario der Natur sind.

 

Der August steht im Zeichen des weißen Meeres. Im Hohen Norden von Russland liegt die Hafenstadt Archangelsk, die den Ausgangspunkt für Touren durch die dunklen Wälder und die Tundra bildet. Auf der Rückfahrt liegt auch das Venedig des Nordern, die alte Zarenmetropole Sankt Petersburg. Es folgen Tallinn, Riga, Klaipeda und das ehemalige Königsberg, das heutig Kaliningrad.

 

Buenos Aires im September/Oktober steht weniger im Zeichen einer Motorradtour, denn im Zeichen eines vierwöchigen Sprachkurses. Aber :-) natürlich werde ich auch dort mit einem Motorrad unterwegs sein.

 

Doch auch schon 2018 ist in der Planungsphase. Eine Motorradtour im Frühjahr, die mich wieder hinüber über den Atlantik nach Südamerika führt. Kolumbien, ein meist ziemlich unverstandenes Land, werde ich mit Freunden erleben. Und natürlich die mehrmonatige Fahrt ins Land der Morgenröte, nach Japan.

 

zu den Planungen

 

 

Eine Insel mit vielen Gesichtern - Mallorca

 

 

Ja, man muss länger suchen bis man aus dem touristischen Trubel der Küstenregionen heraus das alte, fast unverfälschte Mallorca findet. Doch es gibt es noch. Tief im Innern schlummert, nur über enge, einspurige Straßen zu erreichen, das eine oder andere Dorf in dem es nur ein einziges, winziges Cafe gibt. Doch die Menschen die hier gemütlich sitzen und plaudern können dir viel über das frühere Leben auf der Insel erzählen, als es kaum einen Tourismus gab. Und so brauche ich für viele Strecken ziemlich lange, denn kaum erspähe ich wieder ein solches kleine Lokal zieht es mich magisch dorthin.

 

Fahrerasch anspruchsvolle Strecken gibt es natürlich in der zum Unesco Welterbe zählen Gebirgszug, der Serra de Tramuntana. Hier würde selbst so mancher Alpenpass neidisch werden ob der vielen Kurven und Steigungen. Und dabei fällt immer wieder der Blick hinaus auf das tiefblaue Meer. Doch um diese Strecken richtig genießen zu können, heißt es früh aufzustehen und kurz nach Sonnenaufgang schon auf der Straße zu sein. Lange bevor die vielen Mietwagen und Radrennfahrer unterwegs sind. Danach schmeckt das Frühstück nochmal so gut. 

 

Über 1.300 Kilometer bin ich nun kreuz und quer über die Insel gefahren ohne dass es mir langweilig wurde. So kann wirklich behauptet werden, hintern Ballermann gehts noch weiter.

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Palamós - Idealer Ort für die Erkundung der Costa Brava

 

 

Palamós ist ein pittoresker Ort, der nicht nur vom Tourismus lebt. Der große Fischereihafen, die abendliche Fischversteigerung ist legendär, prägt diesen den Ort. Hier findet sich auch das einzige Fischereimuseum des Mittelmeerraumes.

 

In der Kernstadt wohnen etwa 10.000 Einwohner, so dass der Ort auch im Winter ein normales Leben hat. Im Sommer hingegen platzt er aus allen Nähten. Über 90.000 Touristen sollen es im Monat August sein. Palamós liegt ziemlich genau in der Mitte der Costa Brava, der Wilden Küste. Die Costa Brava ist ein rund 210 Kilometer langer Küstenstreifen der an der französischen Grenze beginnt und bis zum Fluss Tordera in der Nähe von Blanes reicht.

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Perfekt für einen "Mantel und Degen Film" - Carcassonne

 

2.500 Jahre Geschichte. Seit dem Altertum ist die Siedlung Carcassonne bewohnt. Westgoten, Sarazenen und Franken nehmen die Stadt in Besitz.

 

1226 geht die Grafschaft Carcassonne in königlichen Besitz über und wird zur Festung ausgebaut. Seit 1997 gehört das Ensemble zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Schloss und der Festungswall sind ein wunderschönes Zeugnis einer mittelalterlichen Siedlung.

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Volvic kommt wirklich aus Volvic

 

 

Ich wollte schon immer wissen ob das Volvic Mineralwasser tatsächlich aus der Stadt Volvic kommt. Also was lag näher als einfach mal selbst "nachzusehen.

 

Und tatsächlich kommt am Fuße der grünen Vulkanberge der Auvergne, in der kleinen Stadt Volvic, das berühmte Mineralwasser aus dem Berg. Rund 20.000 Liter pro Minute sprudeln laut quirlend hervor.

 

Abgefüllt wird das Wasser in die bekannten Plastikflaschen allerdings zwei Kilometer entfernt.

 

Ein echter Geheimtipp ist das Hotel Le Chatellenie hoch über der Stadt Volvic. Insbesondere das Abendessen ist ein verführerischer Traum zu sehr günstigem Preis.

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Moto Guzzi, Mantova, Emilia Romagna & ganz viel Genuss ...

 

 

Es ist eine Genusstour. Start der Tour war die Geburtsstätte der Marke Moto Guzzi in Mandello del Lario am Comer See. Ein Geheimtipp, ist das Restaurant Al Verde hoch über der Stadt. Hier läßt sich vorzüglich speisen. Ein absolutes Muss für jeden der am südlichen Ende des Comer Sees gut Essen möchte.

 

Weiter führte uns die Fahrt zur Kulturhauptstadt Mantova. Mit ihren mittelalterlichen Kulturdenkmälern, den vielen Arkaden und den pittoresken, kleinen Läden lädt die Stadt zum Bummeln und Essen ein.

 

Natürlich darf bei einer Fahrt durch die Emila Romagna ein Besuch des kleinen Städtchens Brescello nicht fehlen. In dieser Stadt wurden vor vielen Jahrzehnten die Filme "Don Camillo und Peppone" gedreht. Heute dreht sich, trotz der langen Zeit die bisher verstrichen ist, alles um die beiden Protagonisten.

 

Rund um Modena haben nicht nur die Kultmarken Ferrari, Maserati, Lamborghini und in der nahen Stadt Bologna die Motorradmarke Ducati ihren Sitz. Hier ist auch das Zentrum des guten Geschmacks. Deshalb darf auch ein Besuch in der ältesten Essigmanufaktur nicht fehlen. Hier reift der legendäre Aceito Balsimico, teils über viele Jahrzehnte, zu einer wahren Köstlichkeit. Im Süden der Stadt findet sich auf dem Bio-Hof von Umberto Pannini nicht nur eine große Auswahl feinen Parmigiano Käse, er ist auch Heimat eines der größten privaten Maserati Museen der Welt.

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Einmal im Jahr - Die kleine Dolomiten-Tour

 

 

Die Dolomiten üben immer wieder einen ganz besonderen Reiz aus. Es sind sicherlich die schönen und kurvigen Straßen die mich als Motorradfahrer immer wieder begeistern. Es sind aber auch diese, trotz all dem Tourismus, noch so bodenständig gebliebenen Menschen, die mir mit einer herzerfrischenden Freundlichkeit begegnet sind. Und es auch diese mystische Atmosphäe mit vielen Legenden und Sagen. König Laurin und des Rosengarten durfte ich beim Abendrot miterleben. Passend dazu gab es im kleinen Ort Welschnofen die "Laurins Nacht".

 

Über 1.000 Kilometer bin ich in vier Tagen kreuz und quer durch das Unesco-Welterbe gefahren. Und ich habe mich auf die Suche gemacht nach den Stellen im südlichen Bereich, in der Nähe von Belluno, an denen ich vor vielen Jahrzehnten schon einmal war, damals mit meiner 250er Moto Guzzi. Viel verändert hat sich nicht, zum Glück.

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Kleine Irlandtour - 4.300 Kilometer in 10 Tagen

 

Vor zwei Jahren musste ich die geplante Irlandtour kurzfristig abbrechen. Jetzt, genau zwei Jahre später, wollte ich mit meinem Bekannten die Fortsetzung machen.

 

Sof führte uns die Anreise zunächst nach Èpernay im Herzen der Campagne. Weiter über den Kanal hinüber nach Dover. Die mystische Kultstätte Stonehenge im Süden Englands gibt bis heute Rätsel auf. Wir sind einfach nur ergriffen.

 

Schon am nächsten Tag landen wir mit einer weiteren Fähre in Irland und machen uns auf den Norden von Irland und Nordirland zu bereisen. Derry/Londonderry ist eine Stadt mit blutiger Vergangenheit. Doch bei unserem Rundgang bemerken wir, dass die Spannungen zwischen den religiösen Parteien nach wie vor bestehen. Provokationen sind an der Tagesordnung.

 

An der Nordküste der Insel folgen die einzigartigen Basaltformationen des "Giant's Causeway", In Belfast lassen wir uns vom Mythos des untergangenen Passagierschiffes "Titanic" einfangen. Viel zu kurz war die Reise und so sind wir schon nach zehn Tagen zurück in Frankreich und genießen die Kathedrale von Amiens bei der nächtlichen Mittelaltershow.

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