Herzlich willkommen

Karl "Charlie" Spiegel - Globetrotter und Autor
Karl "Charlie" Spiegel - Globetrotter und Autor

 

 

bei

Mototrotter

 

beim

Motorrad Globetrotter*

 

 *und manchmal bin ich aber auch auf dem E-Bike unterwegs.

 

 

Begib dich ein Mal im Jahr an einen Ort,

an dem du noch nie gewesen bist.

(Dalai Lama)

 

Die Welt ist ein Buch.

Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

Augustinus Aurelius (354-430 n.Chr.)

 


Blog:

 

Zurück am Bodensee

 

Nach 8.820 Kilometern und 18 Tagen bin ich wieder am Bodensee.

 

Es war eine Reise mit tausende von Eindrücken. Mit Regen und kühlen Tagen. Aber auch Tage an den das Thermometer stets über der 40° Grad Marke war.

 

Allein die Liste der besuchten Städte ließt sich eindrucksvoll. Beginnend in Vézelay über Limoges, La Rochelle, Saint-Jean-Pied-de-Port, Carcassonne, Vichy, Bilbao, Santiago de Compostela, Salamanca, Mérida, Porto Covo, Sevilla, Granada, Consuegra, Zaragoza, Perigueux und Beaune.

 

Jetzt gilt es erstmal all die vielen schönen Momente noch einmal Revue passieren zu lassen.

Im Herzen der Bourgogne

 

Beaune, Stadt der Kunst und der Geschichte, die Hauptstadt der Weine von Burgund, ungefähr vierzig Kilometer südlich von Dijon entfernt gelegen, verfügt über ein außergewöhnliches Kulturerbe. Die von alten Befestigungsmauern umgürtete Stadt wird als Handelszentrum für die burgundischen Weine angesehen.

 

Das Hospiz Hôtel-Dieu, das Juwel der mittelalterlichen burgundischen Architektur, das im 15. Jahrhundert auf Wunsch des Kanzlers des Herzogs von Burgund, Nicolas Rolin, errichtet wurde, um den bedürftigsten Kranken zu helfen. In diesem herrlichen Ensemble mit den berühmten Dächern aus glasierten Ziegeln, das als Historisches Monument klassifiziert wurde, befindet sich heute ein Museum für Medizingeschichte.

 

Ein weiteres Monument ist die von Cluny inspirierte Stiftskirche Notre-Dame. Dieses herrliche Bauwerk aus dem 13. Jahrhundert, eine der letzten großen romanischen Kirchen Burgunds, besitzt ein gotisches Portal, eine gotische Apsis sowie einen Renaissance-Kirchturm. Im Inneren befinden sich eine Sammlung aus fünf Bildteppichen aus dem 15. Jahrhundert, die das Marienleben zeigen, eine Renaissance-Kapelle und eine Schwarze Madonna aus dem 12. Jahrhundert.

 

Leider ist aber Beaune auch der letzte Tag unsere gemeinsamen Tour. Norbert fährt morgen zurück ins Münsterland und ich an den Bodensee.

 

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Wir sind zurück auf dem Jakobsweg im schönen Städtchen Périgueux.

 

 

Périgueux ist die Hauptstadt des Périgord, Périgueux ist eine Geschichts- und Kunststadt und besitzt ein wichtiges historisches Erbe, mit ihren galloromanischen Stätten und der mittelalterlichen und Renaissance- Altstadt.

 

Auf dem Weg von Saint-Jacques-de-Compostelle liegend, gehört die Kathedrale Saint-Front, die im byzantinischen Stile gebaut wurde, zum Welterbe der UNESCO.

 

 

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Zaragoza, die beeindruckende Stadt an den Ufern des Ebro

 

 

Zaragoza ist eine monumentale Stadt, in deren Straßen die Präsenz von vier Kulturen zum Ausdruck kommt: der römischen, der muslimischen, der jüdischen und der christlichen.

 

Zuerst zieht es und zum riesigen Plaza del Pilar. Der Anblick mit der majestätischen Basilika El Pilar, der Lonja, dem Rathaus an einer Seite, der Kathedrale La Seo im Hintergrund und dem Goya-Denkmal neben dem Museo del Foro de Caesaraugusta (ebenfalls auf dem Platz der Kathedrale) ist zweifellos atemberaubend.

 

Die beste Fotoperspektive auf das Zentrum von Zaragoza bietet sich von der Brücke Puente de Piedra.

 

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Die Windmühlen von Consuegra

 

 

 

Die Windmühlen von Consuegra sind die repräsentativsten der Region Kastilien - La Mancha und die bekanntesten Windmühlen in Spanien. Sie befinden sich im kleine Ort Consuegra in La Mancha. Man kann förmlich dort spüren, wie Don Quijote gegen die Windmühlen kämpfte.

 

 

 

Ihr Inneres bewahrt immer noch den Mechanismus zur Herstellung von Mehl. Im Kapitel VIII des Romans von Miguel Cervantes, kämpft der mutige Don Quijote gegen die aus seiner Sicht schrecklichen Riesen, eines der größten Abenteuer des edlen Ritters.

 

 

 

Rund um Consuegra kann man bis zu vierzig Windmühlen entdecken, die sich auf diesem Gebiet befinden und die noch genauso aussehen wie Don Quijote sie gesehen hat. Eintauchen in die Welt des Romans geht hier besonders gut.

 

Besonders zur späten Nachstunde leuchten die Mühlen im strahlende Weiß voller Magie.

 

 

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Dulcinea von Toboso

 

Dulcinea von Toboso ist eine fiktive literarische Figur im Roman "Don Quijote" von Miguel de Cervantes zur legendären Geliebten Don Quijotes.

 

Und doch gibt es ein paar Realitäten. So soll eine Dulcinea in der Stadt El Toboso gelebt haben.

 

Wir waren auf Spurensuche und entdeckten die kleine Stadt in der Hitze der Mittagssonne.

 

Und siehe da, wir haben sie entdeckt wie Don Quijote auf dem Marktplatz vor seiner Angebeteten kniet.

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Zwischenstopp im Land von „Don Quijote de La Mancha“

 

Schon von weitem sehen wir die hoch auf einem Berg thronen Windmühlen, die Molinos de Viento de Alcázar de San Juan.

 

Es ist ein wunderschöner Zwischenstopp im Land von „Don Quijote de La Mancha“. Im Roman kämpft Don Quijote gegen Windmühlen, die ihm als Riesen erscheinen.

 

Der Ausdruck „gegen Windmühlen kämpfen“ geht auf diese Geschichte zurück.

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Granada ohne Alhambra

 

Wir hatten uns so auf die gebuchte Sonnenuntergang Alhambra Führung gefreut. Doch als wir am Kassenterminal wurden wir nicht eingelassen. Aus COVID Gründen wurde die Alhambra schon um 18 Uhr geschlossen. Und dies obwohl auf der Homepage und direkt über dem Kassenhaus die Öffnungszeit bis 20 Uhr angegeben war. Auch der Hinweis auf das Schild nur zwei Meter von den Mitarbeitern entfernt half nichts. Die hatten schlicht und ergreifend keine Lust mehr und sind dann auch nach fünf Minuten verschwunden. 🤮🤮🤮 Dann haben wir uns eben mit gutem Essen und viel Musik getröstet.Und haben die anderen beeindrucken Facetten der Stadt bewundert.

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Ronda und die Brücke

 

 

In Pandemiezeiten und damit in Zeiten in denen keine Kreuzfahrtschiffpassagiere mit über 15.000 Besuchern am Tag die wenige Straßen bevölkern, kann man durchaus einen kleinen Zwischenhalt in Ronda machen.

 

Die Altstadt ist vom jüngeren Stadtteil, El Mercadillo, durch eine knapp 100 m tiefe, vom Río Guadalevín gebildete, Tajo de Ronda genannte Schlucht getrennt. Überspannt wird der Abgrund von drei Brücken: die Puente Árabe („Arabische Brücke“), die Puente Viejo („Alte Brücke“) und die bekannteste, die im 18. Jahrhundert erbaute Puente Nuevo („Neue Brücke.Die Wirtschaft der Stadt ist heute zum Großteil auf den Tourismus ausgerichtet. 

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Sevilla - Eine der schönsten Städte Spaniens

 

Die Giralda, ist ein weithin sichtbarer, 97 m hoher viereckiger Glockenturm mit reichen, in gebrannten Ziegeln ausgeführten Ornamentmustern und 22 harmonisch gestimmten Glocken sowie einer Marienfigur mit großer Wetterfahne auf der Spitze.

 

Der Turm wurde 1196 von Abu Iussuf Iakub als Minarett der Moschee mit 82 m Höhe erbaut; der 32 m hohe Aufsatz in durchbrochenem Mauerwerk kam 1568 hinzu. Der Name Giralda kommt von der Drehbarkeit der Figur auf der Spitze (spanisch girar‚drehen‘).

 

Mit dem sogenannten Orangenhof ist der Turm der einzige original erhaltene Überrest der ehemaligen Moschee, deren frühere Größe aber am Gesamtkomplex der Kathedrale erkennbar ist.

 

Egal wohin man sieht, ein historisches Monument an jeder Ecke. Unglaublich faszinierend.

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Porto Covo, das einstige Hippieparadies

 

Porto Covo, das einstige Hippieparadies am Atlantik.

 

Norbert hat zu dieser kleiner Stadt ganz besonders chöne Erinnerungen an traumhafte Urlaube. An Zeiten als man noch einfach am Strand das Zelt aufgebaut hat und die Tage mit Blick auf den Atlantik, Doppelkopf und iostonischen Getränken verbracht hat.

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Mérida und die Römer

 

Mérida, die Hauptstadt der Extramadura, hat, wie man an den Bauwerken sieht, eine ganz lange Geschichte.

 

Im Römischen Reich war die Stadt unter dem Namen Emerita Augusta Hauptstadt der Provinz Lusitania bekannt. Sie wurde im Jahre 25 v. Chr. von Kaiser Augustus als Kolonie für Veteranen Römischer Legionen gegründet. Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche repräsentative Gebäude errichtet: TheaterAmphitheaterCircusTempelBrücken und Aquädukte. Über Jahrhunderte, bis zum Untergang des Römischen Reichs, war Mérida ein wichtiges wirtschaftliches, militärisches und kulturelles Zentrum.

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1.918 Jahre eine stolze Brücke

 

Seit 1.918 Jahren überqueren Menschen auf dieser Brücke den Fluss Tajo nahe der Stadt Alcántara in der Extramadura.

 

Sie gilt als das bedeutendste erhalten gebliebene römische Brückenbauwerk.

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Salamanca, eine ganz besondere Stadt

 

Kaum bekannt, außer unter Studenten, ist die Stadt Salamanca.

 

Doch sie ist eine Stadt der Kultur und der Geschichte. Begonnen von der alten Römerbrücke über die beiden gewaltigen Kathedralen bis zu einem der schönsten Plätze der Welt, dem Plaza Mayor.

 

Zu allen Tageszeiten strahlt der Platz seine besondere Atmosphäre aus. Doch nach Einbruch der Dunkelheit zeigt er sich in seiner ganzen Schönheit.

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Santiago de Compostela - Der Sehnsuchtsort der Jakobspilger

 

 

Nach einer nochmals ziemlich langen Anreise von Bilbao haben wir es nun geschafft und sind am Sehnsuchtsort der Jakobspilger aus aller Welt.

 

Jakobus der Ältere war einer der zwölf Apostel, Sohn des Zebedäus und Bruder von Johannes. Der Legende nach ging er gleich nach Christi Himmelfahrt in die römische Provinz Hispania, das heutige Spanien, um dort zu missionieren, allerdings mit wenig Erfolg. Er kehrte dann nach Palästina zurück und wurde dort schließlich auf Befehl des Königs Herodes Agrippa I. von Judäa im Jahre 44 enthauptet. Nach einer in Spanien seit dem Mittelalter verbreiteten Legende wurde sein Leichnam in ein Boot gelegt, das dann an die Küste Spaniens getrieben wurde. Nach einer anderen Version brachten seine Jünger Athanasius und Theodorus den Leichnam auf dem Seeweg in sein Missionsgebiet Spanien und setzten ihn in einem Steingrab auf dem Gebiet der heutigen Stadt Santiago de Compostela bei. 

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770 Kilometer später sind wir schon im spanischen Baskenland, in Bilbao

 

 

Nach einer wirklich sehr langen Tour von 770 Kilometern sind wir im spanischen Baskenland in Bilbao angekommen.

 

Trotz der langen Anfahrt zieht uns natürlich gleich hinunter an den Fluß. Denn hier steht eines der ganz besonderen Museen dieser Welt. Es ist das Guggenheim Museum Bilbao.

 

Das Guggenheim-Museum Bilbao ist ein Kunstmuseum für Moderne Kunst in Bilbao im spanischenBaskenland. Es hat eine Ausstellungsfläche von 11.000 m² und zeigt sowohl eine Dauerausstellung als auch externe Wanderausstellungen. Das Museum ist eines von drei Guggenheim-Museen der US-amerikanischen Stiftung Solomon R. Guggenheim Foundation.

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Volvic & Vichy, der letzte Tag der Dreiertour

 

 

Der letze Tag unserer gemeinsamen Tour zu Dritt kam leider viel zu schnell,

 

Über die Straßen der Auverne mussten wir natürlich einen Abstecher in das wohl weltbekannte Örtchen Volvic machen. Es ist schon etwas besonderes zu sehen wie das Wasser aus einer tiefen Höhle an die Oberfläche kommt. Im ganzen Ort Volvic kommt das berühmte Mineralwasser aus dem ganz normalen Wasserhahn.

 

Wenige Kilometer weiter ist im Thermalbadort Vichy der letzte Abend der Tour zu Dritt angebrochen. Rolf muss leider wieder nach Hause gen Norden fahren. Wir haben es mehr Glück und starten gleich am nächsten Tag mit Kurs Südwest den zweiten Teil unserer Motorradreise.

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Durch die Gorge du Tarn und das wilde Tal der Ardéche

 

Im Nordosten der Stadt Millau gelegen, führt die ca. 35 km lange Schlucht von Sainte-Enimie im Osten bis Le Rozier im Westen. Durch sie hindurch verläuft eine Tourismusstraße mit vielen Aussichtspunkten. Die 400 bis 500 m tiefe Schlucht selbst steht teilweise unter Naturschutz.

 

Gerade mit dem Motorrad macht die Streckenführung besonders viel Spaß. Naturtunnel, Felsüberhänge und immer wieder berauschende Blicke auf Fluß Tarn bekommen wir als Geschenk.

 

Im beschaulichen Ort Thueyts lassen wir den Abend ausklingen. Eine Wanderung zu der Tief unter uns liegenden Teufelsbrücke haben wir dann doch nicht mehr geschafft.

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Carcassonne - Immer wieder berauschend schön

 

614 Kilometer entlang der südlichen Pyrenäen. Uber den Pilgerpass nach Spanien in die Region Navarra, weiter nach Aragon und zurück nach Frankreich, nach Okzitanien. Und als Abschluss Livemusik in Carcassonne. 

 

So kann man kurz unsere heutige Etappe beschreiben. Besonders die Fahrt entlang des Fußes der Pyrenäen auf spanischer Seite zeigten eine bisher völlig unbekannte Gegend.

 

Auch wenn uns an diesem Abend etwas das Sitzfleisch geschmerzt hat, wollten wir keinen einzigen Kilometer missen.

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Saint-Jean-Pied-de-Port - Das kleine Dorf am Fuße der Pyrenäen

 

Die Stadt Saint-Jean-Pied-de-Port ist ein wichtiger Ort am Jakobsweg, der Via Podiensis und zugleich letzte Station auf französischem Boden. Der Pilgerweg setzt sich dann im Camino Francés fort, der in die Pyrenäen, über den Ibañeta-Pass, nach Pamplona und schließlich nach Santiago de Compostela führt.

 

Obwohl der Ort nur auf 300 Meter Meereshöhe liegt war es empfindlich kühl, so dass wir erst einmal unsere warme Kleidung hervorholen mussten.

 

Doch eine sehr guten und reichliche Mahlzeit sorgte für innere Wärme.

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La Rochelle, die wunderschöne Hafenstadt am Atlantik

 

Nach einer ziemlich langen Tour sind wir erst gegen Halb Acht Abends im Hotel in La Rochelle angekommen. Zu viele Zwischenstopps lagen auf dem Weg.

 

Und trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen bis an die Spitze der Insel, Île de Ré zu fahren und am Leuchtturm den Blick auf den Atlantik zu werden.

 

Besonders bei Nacht entwickelt La Rochelle seinen besonderen Charme. 

 

Mit Blick auf den Vieux Port und das Hafenportal mit Tour St. Nicolas und Tour de la Chaine lassen wir diesen besonderen Fahrtag ausklingen.

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Cognac und der Besuch bei Remy Martin

 

Seit 1724 gibt es in dem kleinen, ziemlich verschlafenen Ort Cognac, die Cognac Kultmarke Remy Martin. 

 

In der Stadt und dem umliegenden Weinbaugebiet wird der aus Weißweinen gewonnene Weinbrand Cognac(geschützte Herkunftsbezeichnung) hergestellt, für den die Region international bekannt ist.

 

Leider konnten wir keine Führung durch die Destillerie machen, da zur Zeit nur Führungen mit Voranmeldung durchgeführt werden. Und dies obwohl außer uns niemand weiteres anwesend war. Aber wir hätten ja, da wir mit den Motorrädern vor Ort waren, ohnehin nichts trinken dürfen. Und nur um zu probieren und dann alles in einen Behälter zu suspendieren wäre ohnehin sehr schade um den den guten Cognac gewesen.

 

 

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Oradour-sur-Glane --- Ein Ort der Erinnerung

 

Das Massaker von Oradour am 10. Juni 1944 war ein durch die Waffen-SS verübtes Kriegsverbrechen an der Bevölkerung des französischen Dorfes Oradour-sur-Glane.

Nahezu alle Einwohner wurden dabei ermordet, es gab nur 36 Überlebende. Das Dorf wurde völlig zerstört. Bei dem Massaker von Oradour-sur-Glane handelte es sich mit 642 Opfern um das zahlenmäßig größte Massaker in Westeuropa.

Der Cimetière d’Oradour-sur-Glane (dt. Friedhof von Oradour-sur-Glane) liegt am nördlichen Rande des 1946 zum historischen Denkmal erklärten Ruinendorfs.

Er ist mit Ausnahme eines Gebäudes, der so genannten Maison d’Oradour, die einzige Infrastruktureinrichtung von Oradour-sur-Glane, die die Auslöschung des Ortes am 10. Juni 1944 durch die SS unbeschadet überstanden hat und noch heute ihre Funktion ausübt.

Aufgrund der vielen Besucher, die das Ruinendorf und das 1999 eröffnete Centre de la mémoire jedes Jahr zählen, ist der Friedhof dieser kleinen Gemeinde im Limousin einer der meistbesuchten in Frankreich. Er bildet meist den Abschluss der Besichtigungen des Ruinendorfes.

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Limoges - Ein besonderer Ort für mich

 

Der Ort Limoges hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Letztes Jahr Anfang Oktober musste ich hier meine Fahrrad-Pilgerreise auf dem Weg nach Santiago de Compostela beenden. Bedingt durch die Corona-Pandemie war es nicht mehr möglich Unterkünfte zu bekommen. Schweren Herzen bin dann mit dem Zug wieder nach Hause gefahren.

 

Um so mehr freut es mich nun wieder in Limoges zu sein. Nicht um die Pilgerreise mit dem Fahrrad fortzuführen, nein, sondern einfach um mich zu freuen mit Freunden Ihnen diese Stadt zeigen zu können.

 

Und, natürlich mit dem festen Gedanken wieder zu kommen um die Fahrradreise genau an der kleinen Brücke fortzusetzen.

 

Vorfreude kann so schön sein.

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Nevers an der Loire

 

 

Die Stadt an den Ufern der noch jungen Loire ist ein weiterer Ort auf dem Weg der Pilger nach Südwesten. Seit Jahrhunderten überqueren die Menschen die steinerne Brücke an das andere Ufer.

 

In der Kathedrale findet man viele Erinnerungen an den Jakobsweg. Und auch den Pilgerstempel bekommt man dort. Allerdings nur, wenn man zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist.

 

Mit dem Wetter, wie man sehen kann, haben wir großes Glück. Moderate Temperaturen und Sonnenschein begleiten uns auf dem weiteren Weg auf den Spuren der Pilger.

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Auftakt der neuen Tour durch Frankreich in Vézelay

 

An einem ganz besonderen Ort, dem Schnittpunkt der verschiedenen Pilgerwege von Osten und Norden, haben wir uns zum Auftakt der Frankreichtour verabredet.

 

Norbert mit der Honda Transalp, Rolf mit der Triumph, beide aus dem hohen Norden Deutschlands, aus Ochtrup, und ich mit meiner kleinen, treuen BMW 650 GS.

 

Seit Alters her beginnt hier für die Jakobspilger der lange Weg nach Santiago de Compostela. Nun bin ich an diesem mystischen Platz das dritte Mal. 

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Die Vorbereitungen auf die 8.000 Kilometer Tour laufen auf Hochtouren

 

 

Frisches Öl, die Gepäckrolle gepackt und die Alukoffer am Motorrad, so kann die neue Tour starten.

 

Geplant sind insgesamt über 8.000 Kilometer in rund drei Wochen.Coronabedingt geht es noch nicht in Osten Europas nach Russland.

 

Doch das, was wir geplant haben hat viel zu bieten. Grandiose Landschaften, rauhe Meere und viele Unesco-Welterbestätten werden wir besuchen.

 

Mit dabei ist Norbert und seine Hondas Transalp. Ich nehme wieder meine bewährte kleine BMW auf die Reise. Wohin es geht und welche Städte wir besuchen werden wird noch nicht verraten. Fotos und Geschichten gibts dann schön "scheibchenweise".

San Pelegrion Therme & Passo San Marco

 

 

 

 

Östlich des Comer See bieten die Bergameser Alpen ganz besondere Motorradstrecken. Steil, schmal und mit engen Spitzkehren gesegnet geht es über hohe Berge hinüber ins Tal des Flusses Brembo.

 

Hier liegt auch der alten Kurort, San Pellegrino Therme aus dessen Quellen auch das bekannte Mineralwasser kommt.

 

Unendlich viele Kurven später sind wir dann auf 1.992 Meter Meereshöhe. Ein frischer Wind bläst uns um die Nase auf diesem doch kaum bekannten Pass.

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Mandello del Lario

 

 

Natürlich darf ein Besuch am Werkstor der Motorradfabrik Moto Guzzi im Ort Mandello del Lario nicht fehlen.

 

Und natürlich ist gutes Essen das besondere Geschenk am Abend. Ein Besuch bei Diego im Babadulac in Abbadia Lariana ist wie ein Besuch bei alten Freunden.

 

Einzigartig ist auch die Lage des Restaurants mit herrlicher Sicht auf den abendlichen Comersee.

 

 

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Zweite Ausfahrt ging, an den Comer See nach Mandello del Lario

 

Bei traumhaftem Wetter mit moderaten Temperaturen führte die zweite Ausfahrt in diesem Jahr zunächst in den winzigen Ort Montespluga am Splügenpass, an der Grenze zwischen der Schweiz und Italien.

 

Frisch gestärkt mit einem großen Cappuccino war die weitere Reise an den Comer See ein echtes Vergnügen. Und wenn man dann kurz hinter Colico den Blick auf den See fallen läßt, dann weiß man, dass man alles richtig gemacht hat.

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Erste Ausfahrt mit Bärbels Husqvarna und meiner BMW

 

Es war tatsächlich die erste Ausfahrt in diesem Jahr mit unseren beiden Maschinen. Bärbel mit ihrer Husqvarna TR650 Terra und ich mit der BMW S1000XR.

 

Und obwohl es viel zu heiß war zum Motorradfahren, die Kleidung klebte ekelig am Körper, war es doch ein Genuss für die Seele.

 

Ribeauvillé hieß unser Ziel, ein Garant für schöne Strecken, gute Wanderrouten und besonders leckeres Essen.

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Lustige Kuh-Tour durchs Allgäu und Vorarlberg

 

So langsam geginnt es wieder Spaß zu machen, die eine oder andere Motorradtour zu machen. Besonders schön ist es momentan im Allgäu und in Vorarlberg.

 

Grüne Wiesen und übermütige Kühe, die die neue Freiheit in vollen Zügen genießen prägen das Land. Wenig Verkehr auf kleinen und kleinsten Straßen erfreut das Herz des gemütlichen fahrenden Motorradfahrers. Und auch die Gastwirtschaften sind wieder für Gäste geöffnet und servieren einheimische und leckere Schmankerln.

 

Es macht wieder riesige Freude. Es ist wie ein neues Lebensgefühl.

 

 

 

 

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Frühling am Bodensee

 

Auch in diesen Zeiten kann man sich ein kleines Stück Freiheit gönnen. Völlig allein auf dem Motorrad unterwegs und dabei das Vesperbrot und die Thermoskanne in den Alukoffern. Fast ein Reisen wie in alten Zeiten als man noch auf jeden Pfennig geschaut hat und möglichst günstig unterwegs war.

 

Auch wenn die Alpen vom Bodensee aus in greifbarer Nähe sind, wie zum Beispiel im Hintergrund der Säntis mit 2.502 Metern Höhe, sind diese doch momentan unerreichbar wenn man sich nicht ins Chaos von PCR-Tests, Einreiseregistrierungen und Quarantänen stürzen möchte.

Früher Frühling - Teneriffa & La Gomera - Eine Geschichte zum Träumen

 

 

"Eigentlich" wollten wir genau zu dieser Zeit noch einmal den frühen Frühling auf La Gomera erleben, eigentlich eben. Doch zum träumen gibt es ja zum Glück meine kleine Geschichte aus noch gar nicht so lang zurückliegender Zeit.

 

Frühling früher
Teneriffa & La Gomera

 

 

Geheimtipps auf Teneriffa zu finden ist schwierig. Doch wenn man mit einem seit über 30 Jahren dort lebenden Auswanderer unterwegs ist, lässt sich das eine oder andere wenig bekannte Fleckchen oder Restaurant auf den beiden Kanareninseln entdecken. Kein Geheimtipp ist hingegen, dass Karl Spiegel (Text & Fotos) den Frühling schon sehr früh im Jahr erlebte.

 

Die ganze Geschichte hier:

 

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Resignation

 

So langsam weicht auch bei mir der immer noch vorhandene Optimismus, dass es vielleicht noch gegen Ende des Jahres 2021 möglich ist wieder Reportagereisen zu machen, der nüchternen Erkenntnis, dass wohl in den nächsten drei bis vier Jahren keinerlei Reisen ins außereuropäische Ausland möglich ist. Die jüngsten Beschlüsse der kanadischen Regierung zum Beispiel, sehen vor, dass vor dem 1. Januar 2024 keinerlei Einreisen zu touristischen Zwecken erlaubt sind. Ähnlich sieht es für die meisten mittel- und ostasiatischen Staaten aus. Dass ein Reisen nur noch mit Coronaschutzimpfung, Internationalem Impfpass in originärer und elektronischer Form überhaupt mögich ist, gilt in den meisten Staaten der Erde bereits als beschlossen. Wann wir allerdings diese Impfung als "Normalbürger" bekommen steht weiter "in den Sternen", so wie es momentan aussieht nicht innerhalb eines Jahres. Dass damit auch das Verbot der Veranstaltung von Vorträge zusammenhängt macht meine Resignation nicht unbedingt besser. Seit über einem Jahr durfte ich keinen einzigen Vortrag mehr halten und habe daher auch seit einem Jahr keinen einzigen Cent mehr verdienen können. Und da soll man nicht resignieren?

 

 

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Planen kann so schön sein. Reiseziel 2021 / 2022 / 2023

Nichts ist schöner als eine Weltkarte zum Träumen
Nichts ist schöner als eine Weltkarte zum Träumen

 

 

Der schönste Platz ist momentan meine Werkstatt mit meiner Weltkarte und das Planen.

 

So gehen die Träume und Planungen für das Ende des Jahres 2021 und die Jahre 2022 und 2023 einfach weiter. Es soll gehen nach Nepal, Russland bis nach Wladivostok, durch Kasachstan, Kirgisien, Usbeskistan, Aserbaidschan, Armenien, Georgien, die Türkei, die Mongolei, nach Australien von Ost nach West, von Süd nach Nord, die Süd- und Nordinsel von Neuseeland, Indonesien zum Besuch meiner Entwicklungshilfe-Schule, nach Bali, kreuz und quer durch Sri Lanka, durch den Süden von Indien, den Oman, nach Zypern, durch die Ukraine, nach Südafrika und Namibia, Venezuela und Kolumbien und nach Kanada. Nach Kanada soll es so schnell wie möglich gehen, denn von der Air Canada haben wir noch einen Gutschein für ein Hin- und Rückflugticket, z. B. nach Whitehorse am Yukon.

 

Mal sehen, was die Zeit, und vor allem die Zeit nach den harten Coronaeinschränkungen bringt. Sobald eine kleine Tür, respektive eine Grenze ohne Quarantäne und sonstige Einschränkungen öffent, wird das Motorrad gestartet und es geht sofort los. Drücken wir uns allen die Daumen, dass dieser Zeitpunkt bald kommen möge.

Träumen ist zum Glück noch nicht verboten.

 

Auch wenn die australische Regierung gerade eben der Fluglinie Qantas verboten hat Flugpläne für Juli 2021 zu veröffentlichen darf man ja trotzdem träumen, dass es irgendwann mal wieder möglich sein wird nach Australien zu reisen. Vielleicht sogar noch Ende 2021.

 

Eines Tages wird mein Traum wahr werden und ich erkunde den Kontinent über viele viele Monate.

 

Originaltext:

Die australische Regierung lässt die optimistischen Aussichten Qantas zur Wiederaufnahme von Überseeflügen im Juli platzen und kritisiert die voreilige Ankündigung. Die Entscheidung zur Grenzöffnung liege einzig und allein bei Australien.

Der stellvertretende Premierminister Michael McCormack kritisierte Qantas heftig, nachdem die australische Fluggesellschaft vor Kurzem ihre Entscheidung zur Wiederaufnahme von Interkontinentalflügen bekannt gegeben und Buchungsmöglichkeiten für den 1. Juli 2021 eingeräumt hatte. Wann der internationale Flugverkehr wieder aufgenommen werde, liege laut dem stellvertretenden Premierminister allein in der Hand der australischen Regierung – ob das im Juli in diesem Jahr der Fall sein wird, bleibt bislang ungeklärt."

Tourenfahrer - Scout - Portrait

 

 

Im neuen Motorrad-Reise-Magazing "Tourenfahrer Dezember 2020" findet Ihr ein Portrait über mich und mein Zweiradleben.

 

Lustig ist auch das Bild von 1996 mit meiner damaligen, stärksten Maschine mit 103 PS, einer Moto Guzzi Centauro.

 

Wie doch die Zeit vergeht. Heute kommen mir manchmal schon die über 170 PS meiner neuen BMW S1000XR zu wenig vor.

 

Doch auf Reisen und dem gemütlichen Touren reichen auch 50 PS. Und deshalb ist und bleibt meine BMW G 650 GS Sertao meine Lieblingsreisemaschine.

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Vorerst ist mal Schluss

 

"Eigentlich" sollte ich heute wieder auf meinem E-Bike sitzen. "Eigentlich" sollte es heute weiter Richtung Südwesten gehen. "Eigenlich" wären es nur 400 Kilometer bis zum zweiten großen Etappenziel, dem Pilgerort Saint-Jean-Pied-de-Port.

 

Doch nun bin ich auf dem Weg nach Deutschland, mit einem Zwischenstop in Paris. Und auch nicht mit dem Fahrrad, sondern mit dem Zug.

 

Der Grund ist einfach. Für eine Weiterfahrt hätte ich für jede Übernachtung (auch innerhalb des Départments) einen maximal 48 Stunden alten, negativen Covid-19 Test benötigt. Das ist schlicht und ergreifend, auf einer solchen Reise wie ich sie mache, nicht möglich.

 

Deshalb habe ich schweren Herzens in Limoges die Reise unterbrochen.

 

Doch irgendwann werden sicherlich auch die Zeiten wieder "normal". Und genau dann werde ich wieder nach Limoges fahren und von dort meine Reise auf den Spuren der Jakobspilger fortsetzen.

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Pausetag in Limoges

 

 

Heute war einfach nur ein Ausruhetag, ein Pausetag, ein Tag zum Träumen, ein Tag zum Genießen. Einfach ein Tag ohne Ziel.

 

Gerade das gemütliche Umherschlendern durch die alten Gassen und Straßen der Stadt Limoges ist etwas Besonderes. Denn gerade durch diese Langsamkeit entdecke ich auch die kleinen Details am Wegesrand. Die kleinen Details die sozusagen das Salz in der Suppe sind. Ohne die kleinen Details wäre das große Ganze überhaupt nicht möglich.

 

Und doch gehen viele Gedanken durch meinen Kopf. Ist ein Weiterfahren noch möglich. Die Anzeichen verdichten sich, dass es Probleme bei der Unterkunftsfindung geben könnte.

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Die Stadt Limoges, die Stadt die dem Weg ihren Namen gab.

 

 

Nach Tagen im Sattel ist nun ein neues, seit dem Mittelalter wichtiges, Pilgerziel erreicht. Es ist die Stadt Limoges, die Stadt, die dem Jakobsweg von Vézelay nach Saint-Jean-Pied-de-Port ihren Namen gab, die Via Lemonvicensis.

 

Doch bevor ich die Stadt erkunde, geht es erst einmal zur steinernen Brücke Saint-Étienne über die seit dem 13. Jahrhundert die Pilger den Fluss Vienne überqueren. Die örtliche Jakobspilgergesellschaft hat entlang des Weges und hinauf zur Kathedrale Jakobsmuscheln aus Bronze in den Boden eingelassen. So wandelt man direkt auf den Spuren der Pilger. In der ganzen Stadt findet man Spuren der 2.000 Jahre Geschichte von Limoges. 

 

Besonders eindrucksvoll sind auch hier die Sakralbauten, die Kathedrale Saint-Etienne, die über das Tal der Vienne hinausragt und die Kirche Saint-Michel-des-Lions.

 

Bei einem Besuch des Musée National Adrien Dubouché kann man viel über die Kunst des Porzellans in Limoges lernen. Unbedingt anschauen sollte man sich das Musée de la Résistance et de la Déportation de Limoges.

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Die Überquerung der Loire

 

Heute ging es bei Nieselregen weiter Richtung Südwesten, bis an den Fluss Loire. Ab und zu kam sogar die Sonne durch. Wieder führte die Strecke über kleine Landstraßen und Wege. Nur einmal habe ich mich verfahren und bin auf einer größeren Straße gelandet. Dies macht nun wirklich keinen Spaß wenn die großen Lastwagen, zwar mit großem Abstand, an einem vorbeifahren und man dann in eine Gischtwolke getaucht wird. So erreichte ich den Fluß Loire im Ort Nevers.

 

Die direkt am Ufer der Loire gelegene Stadt ist eine Stadt der Kunst und der Geschichte. Überragt wird sie von ihrer gotischen Kathedrale. Die Kathedrale Saint-Cyr-et-Sainte-Julitte ist dem Heiligen Quiricus, der im Jahre 304 mit drei Jahren den Märtyrertod starb und seiner Mutter, der Heiligen Julitta, gewidmet. Im 20. Jahrhundert, insbesondere während des Zweiten Weltkriegs wurde sie schwer beschädigt. Ein alliiertes Bombardement der RAF zwischen dem 15. und 16. Juli 1944 zerstörte fast das gesamte gotische Schiff und das Chorhaupt. Die Herstellung der zeitgenössischen Fenster wurde erst 2011 abgeschlossen. Mit 130 Fenstern und 1.052 m² Glas ist es das größte Ensemble Europas welches von fünf französischen Glaskünstlern erstellt wurde.

 

Auf dem Jakobsweg überquerten die Pilger, über die lange, steinerne Brücke, die Loire. Die Loire ist noch weitgehend naturbelassen und man spricht davon, dass es der letzte wilde Fluß Europas sei. 

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Fast ein ganzer Tag Wiederholungen

 

 

Ein Tag voller Wiederholungen. Hügel hoch, Hügel runter, Hügel hoch, Hügel runter usw.. Regen, Wind, Nieselregen, Sturm, Regen, Wind, Nieselregen, Sturm usw. Doch nach 55 Kilometern hatte ich mein heutiges Ziel erreicht.

 

Das schöne Chambre d'Hôtes mitten auf dem Land. Auf dem Bauernhof Domaine des Perrières in der Nähe von Crux-la-Ville im Nivernais. Eine ideale Zwischenstation auf dem Jakobsweg von Vézelay nach Nevers. Nachts ist es hier noch richtig dunkel und kein Fahrzeuglärm ist zu hören. Zwar gibt es weit und breit kein Restaurant und kein Café, jedoch bereitet die Chefin des Hauses eine leckere Abendmahlzeit. Gegessen wird am Familientisch mit dem Besitzerehepaar. Und es wurde ein sehr unterhaltsamer Abend an dem ich viel über das Leben im Nivernais erfahren habe.

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Ein Tag mit Sonne, Regen und starkem Sturm

Ein Tag mir Sonne, Regen und viel Sturm, so kann man kurz meinen heutigen Rasttag beschreiben. Aber ist nicht gerade der Sonntag ein Rasttag? Ein Tag zum Nachdenken? Ein Tag es einfach mal ruhiger angehen zu lassen?

 

Und weil heute Sonntag war konnte ich einer sehr schön musikalisch umrahmten Pilgermesse in der Basilika beiwohnen. Von den, mit dem Auto, angereisten Pilgergruppen und den Besuchern wurden übrigens die Covid Hygieneregeln gut eingehalten. Masken und Abstand wahren selbstverständlich. Etwas anders sah es allerdings rund um den Altar aus. Die geistlichen Würdenträger trugen, bis auf eine Ausnahme, keine Maske und auf Abstand untereinander oder zu den Ordensschwestern wurde nicht besonders gut geachtet. Hier hatte ich doch deutlich mehr Vorbildfunktion erwartet. Ein paar Worte dazu in der Predigt reichen nicht aus.

 

Aus einem ganz anderen Grund ist noch ungewiss ob ich morgen überhaupt weiterfahren kann. Der Sturm der Nacht, der übers Land gefegt ist, hat viele Schäden verursacht. So gibt es zum Beispiel in meiner, für morgen geplanten, Unterkunft keinen Strom. Dafür aber einen mit Holz befeuerten Kamin, der das ganz Haus heizt, schrieb mir mein Auberge Besitzer.

 

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Vézelay - Das große Zwischenziel der Pilger

 

Es ist unglaublich wie ein Ziel Kraft verleiht. So ein Ziel ist der magische Ort Vézelay.

 

Vézelay ist seit alters her ein Zentrum der Christenheit.

 

Im 12. Jahrhundert ruft Bernhard von Clairvaux die Christen zum zweiten Kreuzzug auf. Als Hüter der Reliquien der heiligen Magdalena entwickelt das Dorf eine große spirituelle Anziehungskraft für Wallfahrer auf den Pilgerwegen nach Santiago de Compostela.

 

In seiner Blütezeit leben in Vézelay fast 10.000 Einwohner und Pilger aus allen Teilen Europas. In den hohen Kellergewölben des Ortes sind damals mehr Menschen untergebracht als in den beengten Häusern. Der Niedergang kommt jedoch schnell. Nach den Verwüstungen zur Zeit des Hundertjährigen Krieges wird die Stadt von den Religionskriegen weiter geschwächt. Nach der französischen Revolution dient die Basilika als Steinbruch. Sie kann jedoch gerade noch vor dem völligen Verfall gerettet werden. Als UNESCO-Weltkulturerbe gehört die Basilika von Vézelay heute zu den Hauptattraktionen des Burgund.

 

Im Sommer starten hier viele Pilger auf dem Jakobsweg, der Via Lemonicensis, nach Santiago de Compostela. Jetzt um diese Jahreszeit ist es sehr ruhig. Mir wurde erzählt, als ich meinen Pilgerstempel hole, dass in den letzten fünf Tagen nur zwei weitere Pilger hier in Vézelay waren.

 

Als ich vor knapp zwei Monaten schon einmal, damals mit dem Motorrad, hier war, speisten wir in einem historischen Landgasthaus. Und genau dort ließ ich mich an diesem Abend kulinarisch verwöhnen.

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Zwischenstation in Avallon

 

Die Sonne hat mich heute doch noch verwöhnt. Strahlend blauer Himmel und ein ziemlich flacher Streckenverlauf führten mich nach Avallon.

 

Es ist eine Stadt mit einem ganz besonderen mittelalterlichen Stadtbild. Sei es der einzigartige Uhrturm, die große Kirche oder der Markplatz, alles könnte leicht als Kulisse für einen Film über das Mittelalter verwendet werden.

 

Ob es an Covid oder an der Mittagszeit lag, weiß ich nicht, aber auf dem Markt waren nur wenige Menschen unterwegs. Aber es hatte auch sein Gutes, so konnte ich die Köstlichkeiten in aller Ruhe ansehen und die unterschiedlichsten Düfte aufnehmen. Zu gerne hätte ich hier eingekauft.

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Manchmal regnet es nur einmal am Tag, den ganzen Tag.

Heute hat es geregnet, den ganzen Tag. Es war so ein typischer Landregen. Aber zum Glück hatte es kaum Wind und so konnte ich dennoch gemütlich meinem heutigen Ziel entgegen radeln.

 

Und trotz guter Kleidung fand bis am späten Nachmittag der Eine oder Andere Regentropfen dennoch einen Weg ins Innere. Dafür dürfte ich jetzt keine Probleme mehr mit zu wenig Feuchtigkeit der Gesichtshaut haben, denn die war ja ständig mit Regentropfen benetzt.

 

Doch kaum war ich am Ziel, hatte die Kleidung zum Trocknen aufgehängt war alles wieder gut. Und dann noch die Aussicht auf ein leckeres Abendessen liessen die Lebensgeister frohlocken. Was will ich mehr, ist es doch schon fast "Leben wie Gott in Frankreich".

 

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Ich habe die Saône erreicht

 

Mit einem knackigen Anstieg, gleich nach Maizières, begann es. Dann folgten Feldwege und oftmals ging es quer über Wiesen und Felder. Doch immer konnte ich den Hinweisschildern mit der Jakobsmuschel folgen.

 

Einige Stunden später war ich in der kleinen Stadt Gy. In der in der Oberstadt gelegenen Kirche wollte ich mal wieder nach einem Pilgerstempel schauen. Das innere der Kirche war offen und so zündete ich erstmal eine große Kerze für einen erst vor Tagen verstorbenen Verwandten an. Es war schön in dieser ruhigen Kirche eine Pause einzulegen. Zwar fand ich niemand für einen Stempel aber dafür hatte ich Glück. Den gerade als ich weiterfahren wollte, fing es an zu regnen. So konnte ich mich noch im Trockenen regenfest machen. Viele Kilometer später erreichte ich den Fluss Saône und die hübsche Kleinstadt Gray. Nach einem warmen Kaffee ging es dann auf die letzten 30 Kilometer Richtung Westen. 

 

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Immer weiter nach Westen - Heute nach Maizières

Es war ein langer Fahrtag auf dem Chemin de Saint-Jacques. Nach 95 Kilometer war nicht nur ich kaputt, auch mein E-Bike-Akku hatte nur noch für zwei Kilometer Strom.

 

Es waren heute einfach zu viele Anstiege, schwierige Feldwege und Pfade.

 

Aber nach einem leckeren, französischen Abendmenu, mit vier Gängen, sind alle Lebensgeister wieder da. In der heimeligen Auberge la Romaine, direkt am Jakobsweg gelegen, fühle ich mich richtig wohl. Es ist erstaunlich, was die Besitzerin der Auberge für 12 Euro für ihre Gäste zaubert. Es ist die herrliche bodenständige französische Küche der Region mit frischen Zutaten, die sogar teilweise aus dem eigenen Garten stammen. Ein echter Geheimtipp. Ich durfte sogar mein Fahrrad inmitten des Gastraumes für die Nacht unterstellen.

 

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Von Basel nach Héricourt

 

 

Nach 75 km, von Basel, bin ich nun in der Nähe von Montbéliard angekommen. So langsam gewöhne ich mich an das einsame Fahren auf kleinen Wegen und Straßen. Kaum eine Menschenseele begegnet mir. Und die Menschen, die mir begegnen haben immer ein freundliches "Bonjour" und ein Lächeln für mich.

 

So langsam kommen mir aber auch auf den langen Strecken hunderte von Gedanken. Hunderte von Gedanken, die ich kommen und gehen lasse.

 

So langsam erlebe ich aber auch die Schönheit der Langsamkeit. Besonders auf der wunderschöne Strecke entlang des Rhein-Rhône-Kanals. Jetzt im Spätherbst ist nichts mehr los auf dem Kanal. Gemütlich geht es entlang des Kanals von Schleuse zu Schleuse.

 

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Auf dem Jakobsweg

Basler Münster von der Rheinbrücke aus gesehen.
Basler Münster von der Rheinbrücke aus gesehen.

 

Es beginnt alles in Basel, die Stadt mit der langen Pilgervergangenheit. Hier treffen verschiedene Pilgerwege aus dem Osten und Norden zusammen. Und von hier geht es erstmal nur Richtung Westen.

 

Bei richtigem Schmuddelwetter überquere ich den Rhein und will zum Basler Münster. Ein schönes und beeindruckendes Ensemble. Doch auf der Suche nach einer offenen Kirche oder einem Pfarrbüro werden ich nicht fündig. Alle Türen sind verschlossen. Auch nicht tragisch, denn dann verzichte ich einfach mal auf den Pilgerstempel. Jetzt habe ich nur noch einen Gedanken, raus aus der viel zu großen und zu lauten Stadt.

Motorradhelm runter - Fahrradhelm rauf

 

Nach einer kleiner Verzögerung tausche ich nun endlich, für die nächsten Wochen, den Motorradhelm mit dem Fahrradhelm.

 

Meine BMW G650 GS mit dem KTM Power Sport 11CX Fahrrad. Meine Touratech-Motorradkombi mit der neuen Fahrradbekleidung. 👍

 

Und auch wenn die Wetteraussichten nicht gut sind, egal, ich muss jetzt einfach mal losfahren 

Ich bin dann auch mal weg - Vorbereitung für den Jakobsweg

 

Nun sind es nur noch wenige Tage bis zum Beginn meiner Pilgerreise mit dem E-Bike. Ja, mit dem E-Bike. Mit dem Motorrad wäre mir die Strecke einfach zu schnell befahren. Und zu Fuß, ich muss es gestehen, dauert es mir dann doch zu lange. Immerhin sind es rund 2.000 Kilometer die zu bewältigen sind.

 

Mit dem E-Bike habe ich für mich ganz besöhnlich einen guten Rythmus zwischen Länge der Tagesetappen und dem genießen der Landschaft. Alles ist gemütlicher als mit dem Motorrad. Die schönen Dinge am Wegesrand fliegen nicht vorbei. Es bleibt viel mehr Zeit sich genau diesen schönen Dingen zu widmen.

 

Es wird eine besondere Zeit werden. Eine Zeit der langsameren Wahrnehmung. Eine Zeit der Besinnung. Eine Zeit der gemütlichen Vorfreude auf all die Erlebnisse dieser langen Reise. Eine Zeit mit einem ganz besonderen Ziel. Santiago de Compostella. Und doch gibt es eine große Unsicherheit. Werde ich die letzten 800 Kilometer auf spanischem Boden überhaupt machen können. Wie werden die Covid19 Verhältnisse sein wenn ich die Pyrenäen erreiche. Ich weiß es nicht und ich weiß heute noch nicht was ich machen werde. Doch bis zum Startpunkt des Camino Francés im kleinen Pyrenäenort Saint-Jean-Pied-de-Port geht meine Reise in jedem Fall.

Erholung am Comer See, in Mandello del Lario, der Heimat von Moto Guzzi

 

Nach einer wunderschönen und kurzweiligen Tour vom Lago Maggiore, vorbei am Lago di Varese sind wir nun am Comer See, genauer gesagt in Mandello del Lario.

 

Hier, in der Heimat von Moto Guzzi, fühlen wir uns fast wie zuhause. Alles ist vertraut, und doch entdecken wir immer wieder Neues. Sei es ein Wanderweg in Panoramalage oder ein kleines Restaurant mit sehr guten Fischgerichten.

 

Viel zu kurz ist die Zeit bis wir wieder Abschied nehmen und über den Splügenpass an den Bodensee fahren.

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Auf zum Lago Maggiore

 

Mit der roten Husqvarna TR 650 Terra von Bärbel und meiner neuen, roten BMW S1000XR sind wir endlich mal wieder an den Lago Maggiore gefahren.

 

Hier ist es längst nicht so von Touristen überlaufen wie am heimatlichen Bodensee. Und auch die Covid19 Vorschriften werden hier viel intensiver und aktiver umgesetzt.

 

So können wir die herrliche Landschaft mit diesen einzigartigen Insel voller Freude genießen. Dazu gehört natürlich auch eine Schifffahrt über den Lago Maggiore, vorbei an den bekannten Inseln, die Fischerinsel und die Isola Bella.

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Perfekte Revision meines Federbeins bei Touratech

 

 

Heute durfte mein Touratech Suspension Federbein zur Revision nach über 100.000 km. Zur Frreude aller hatte das Federbein nach dieser Laufleistung wirklich kaum Verschleiß.

 

Und doch sagte mein "Popometer" anschließend, es wäre jetzt wieder wie neu. Einfach genial.

 

Ganz ganz vielen lieben Dank an das ganze Touratech Werkstattteam und ganz besonders natürlich an Luigi, der perfekte Arbeit gemacht hat.

 

mit Klick auf "mehr lesen" könnte Ihr die gesamte Arbeit sehen.

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100.000 Kilometer ohne Panne - Meine BMW 650 GS Sertao

 

100.000 Kilometer. Meine kleine GS hat das tapfer geschafft. Und der Platz dazu könnte nicht schöner sein, das berühmte „Haus zwischen den Felsen“ in der Nordbretagne.

 

Davon waren 44.000 Kilometer in Südamerika, 23.000 Kilometer in Kanada und Alaska und 10.000 Kilometer Russland und Ukraine. Der Rest führte die Maschine in fast alle Länder Europas.

 

Und auch für nächste Tour nach Wladivostok am Pazifischen Ozean ist die kleine GS 2021 gerüstet.

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Le Mont Saint Michel

 

Die über 100 Meter hohe Insel ist weltbekannt für die Abtei Mont Saint Michel.

 

Diese Abteil dominiert die kleine Insel und ist ein gutes Bespiel für den typischen normannischen Bauspiel, Begonnen wurde mit dem Bau 1022. Bis in die 1960er Jahre lebten Benediktinermönche im Kloster.

 

Seit 2001 führen Ordensleute der Gemeinschaften von Jerusalem das Kloster.

 

Noch sind nicht alle Rettungsmaßnahmen abgeschlossen umd die komplette Versandung der Insel rückgängig zu machen. Doch in ein paar Jahren soll die Insel wieder vollständig vom Meer umspült werden.

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Der Fallschirm am Kirchturm

 

 

US-Fallschirmjäger John M. Steele landete am frühen Morgen des 6. Juni 1944 während der Operation Neptune unfreiwillig auf dem Kirchturm von Sainte-Mère-Église.

 

Berühmt wurde er, nachdem dieses Missgeschick in dem Hollywood-Film „Der längste Tag“ thematisiert wurde.

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Der Atlantikwall - Der Wahnsinn des 2. Weltkriegs

 

In fast jedem Küstenbereich, aber auch im Hinterland findet man die Hinterlassenschaften des von den Deutschen im 2. Weltkriegs erbauten Atlantikwalls.

 

Doch den Alliierten konnten die riesigen Bunkeranlagen und Geschütze nur wenig entgegensetzen.

 

Mit dem D-Day setzte die Befreiung Europas in vollem Umfang ein.

 

Heute sind diese Anlagen doch tatsächlich zu Touristenattraktionen mutiert.

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Der künstliche Hafen von Arromanches

 

Heutiges Etappenziel ist Arromanches-les-Bains, hier wurde im Rahmen des D-Days ein riesiger, künstlicher Hafen gebaut. Einiges ist davon, 76 Jahre später, noch gut zu erkennen.

 

Nur durch diesen künstlichen Hafen war es den Alliierten möglich ab dem 6. Juni 1944 diese gewaltigen Mengen an Kriegsmaterial sicher an Land zu bringen.

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Die berühmte Pegasusbrücke

 

Bereits am Vorabend des berühmten D-Days, somit am 5. Juni 1944 landeten alliierte Luftlandetruppen und Lastensegler im Hinterland der Normandieküste.

 

Strategisches Ziel war die Pegasusbrücke, welche auch noch in der selben Nacht eingenommen werden konnte.

 

Gleich danaben steht das erste befreite Haus Frankreichs. Fahnen der beteiligten Alliierten wehen überall zur dauerenden Feier der Befreiung.

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Honfleur - Die kleine Stadt mit besonders viel Charme

 

Würde man sich in Honfleur die vielen Restaurants und Cafes wegdenken, könnte man einen Film aus längst vergangenen Zeiten drehen.

 

Allerdings lassen sich die Gastronomen den Kultstatus dieser kleinen Stadt auch gut bezahlen. So kosteten zwei 0,33 Liter Flaschen Cola einfach nur mal so 10,50 Euro.

 

Trotzdem ist der Besuch von Honfleur ein Muss, wenn man an der Normandie weilt.

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Étretat - Die Perle der Normandieküste

 

Zwischen den steilen Kreidefelsen der Normandieküste öffnet sich ein kleines Tal. Keine Wunder, dass Ètretat Ziel vieler Touristen ist.

 

Bizarr und atemberaubend sind die Felsen zu beiden Seiten des kleinen Strandes.

 

Leider sieht man auch hier die Schrecken des 2. Weltkriegs in Form häßlicher Bunker, die die Deutschen im Rahmen des Atlantikwalls gebaut haben.

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Le Tréport an der Kanalküste - Normandie

 

Nach 848km nonstop, mit der kleinen 650er GS, bin ich bei strahlendem Sonnenschein in der Normandie angekommen. Ich bin glücklich wieder auf Tour zu sein.

 

Genau hier, in Le Tréport beginnt die Küste der Normandie, der wir in den nächsten Tagen folgen wollen.

 

Ein besonderer Ort ist natürlich immer der Fischmarkt auf dem frische Fische und allerlei Meeresgetier verkauft werden.

 

Auch wer auf Muscheln steht, kommt hier voll auf seine Kosten. Jetzt in Zeiten von Corona ist es aber ziemlich ruhig im sonst quirligen Küstenort.

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Irish Cocktail - Wind, Regen und ganz viel Sonne im irischen Spätherbst

 

Ihr werdet nur Regen haben, es ist kalt und der Wind wird euch von der Straße fegen.

 

Mit solchermaßen guten Ratschlägen ausgestattet, starteten Karl Spiegel (Text und Fotos) und Barbara Müllner (Fotos) im späten Spätherbst nach Irland.

 

Doch die Wirklichkeit sah deutlich besser aus und das Erlebte war intensiver, gemütlicher und sonniger als vorhergesagt.

 

Jetzt die ganze Geschichte lesen bei Tourenfahrer-Scouts unter: Tourenfahrer-Scouts

 

 

 

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Es geht wieder los, Normandie & Bretagne, Seealpen. Nur Seidenstraße & Wladivostok ist auf 2021 verschoben

 

Es geht wieder los. Ich plane und plane und plane mit Freude.

 

In trockenen Tüchern für 2021 ist die eigentlich für dieses Jahr geplante Reise auf der Seidenstraße und bis nach Wladivostok, die einfach nächstes Jahr durchgeführt wird. Und einen Vorteil hat das Ganze auch. Meine Russischkenntnisse werden von Tag zu Tag besser und zusammen mit meiner Russischlehrerin werde ich wohl nächstes Jahr um vieles besser sein als im Moment.

 

Aber auch für dieses Jahr gibt es neue Tourideen. So werde ich mit Freunden intensiv die Normandie, die Bretagne und das Loiretal bereisen. Und mit dem gleichen Team die Kurven und kulinarischen Genüsse der Seealpen, sowohl auf französicher Seite als auch auf italienischer Seite genießen.

 

Und dann wird es allerdings etwas härter. Vom Motorrad erfolgt dann für fünf Wochen der Umstieg auf das E-Bike mit dem rund 2.100 Kilometer entfernten Ziel Santiago de Compostela. Spätestens dann sind die angefutterten Zuvielkilos wieder unten.

 

Das Jahr 2020 bleibt trotz aller Wirren dennoch offen für spannende Touren.

 

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Auf zwei Rädern nach Santiago de Compostela - Aber auf dem E-Bike

 

Auch wenn man im Moment nur von großen Motorradtouren träumen kann so bin ich dennoch längst wieder am planen.

 

Doch diesmal geht nicht mit dem Motorrad auf Tour sondern mit meinem neuen KTM E-Bike.

 

Ziel ist Santiago de Compostella und weiter bis ans Kap Finisterre, der westlichste Punkt Festlandeuropas.

 

Rund 2.200 Kilometer werde ich im Sattel meines E-Bikes bis zum Zielpunkt fahren. Vorgesehen sind circa 35 - 40 Tage. Im Oktober soll es losgehen.

 

Zunächst vom Bodensee auf dem alten Pilgerweg nach Basel, dann auf dem "Elsass-Franche Comtè-Burgund"-Weg in die Pilgerstadt Vézelay, weiter auf der Via Lemocicensis nach Saint-Jean-Pied-de-Port. Hier beginnt dann der legendäre Pilgerweg, der Camino Francés. Ziel ist die berühmte Pilgerstadt Santiago de Compostela. Nach Tagen der Pause geht es dann noch bis ans Kap Finisterre.

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Planen, träumen und nie die Hoffnung aufgeben

 

Auch wenn wir im Moment nicht reisen können, dürfen wir träumen, planen, Reiseführer lesen, mit dem Finger über Landkarten fahren, recherchieren im Internet und vieles mehr.

 

Neben der für dieses Jahr "eigentlich" Anfang Juni geplanten Reise nach Russland, die Mongolei, Kirgistan, Usbekistan, Kasachstan, Aserbaidschan, Georgien, Armenien, die Türke, die nun auf 2021 verschoben ist, gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Reiseziele über die ich gerne eine Motorradreportage machen würde.

 

Ein besonderes Ziel ist die Karibikinsel Kuba, aber auch Südafrika. Nach den Besuchen von Naturwundern, dem Kruger Nationalpark, genialen Motorradstrecken, wird es aber auch eine gemütliche Tour zu den Schätzen des südafrikanischen Weinbaus.

 

Als Planungshilfe kommen dabei die genialen Reiseführer von Dieter Losskarn in Spiel. Dieter war früher Reisejournalist bei der Zeitschrift Motorrad, lebt aber schon seit 1994 in Südafrika in der Nähe von Kapstadt.

 

Doch auch kleinere Touren werden zur Zeit geplant um sie für spätere Zeiten parat zu haben. Es ist eine echte Freude einfach zu träumen. Zu träumen von einer besseren Welt, von einer Welt mit verständnisvollen Menschen, von einer Welt die die Natur schätzt und schützt, von einer Welt, die wir bald wieder bereisen dürfen. Bereisen, um die Menschen erleben, wertschätzen zu dürfen in einer atemberaubenden Welt.

 

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Heute Sofa ... und irgendwann wieder reisen

 

Lassen wir uns nicht entmutigen. Das Covid-19 Virus hat die Welt "im Griff" und es ist richtig mit gezielten Maßnahmen der Ausbreitung entgegen zu wirken. Doch ein Grund für Lethargie darf dies nicht sein.

 

Auch wenn jetzt viele auf das Home-Office, Haus und Sofa "verbannt" sind, können wir doch träumen, auch wenn wir unsere im April geplante und schon fest gebuchte Reise durch das verschneite Neufundland stornieren mussten und auch unsere Reise durch die Kaukasusstaaten, die Zentralasienstaaten bis an den Bailkalsee dieses Jahr nicht mehr zu realisieren ist.

 

Träumen von all den schönen Dingen dieser Welt, den vielen wertvollen Menschen auf diesem Globus, den abenteuerlichen Reisen auf unserem Planeten. So werden auch unsere natürlichen Ängste ein klein wenig weniger und wir vergessen nie das Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

 

Und vergessen wir auch niemals das Lied dessen grundlegende Philosophie schon aus der Antike stammt:

 

"Die Gedanken sind frei"

 

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Es geht doch Nichts über die gute alte Landkarte

 

Bei der Planung unserer Reise verlassen wir uns natürlich nicht nur auf unser Navi. Auch wenn dieses mit der neuesten OpenStreetMap Karte geladen ist.

 

Viel schöner ist es mit dem Finger auf der Landkarte nach Vladivostok zu fahren.

 

Dabei entdeckt man Aufregendes und Sehenswertes links und rechts der Strecke. Oder wir entdecken eine völlig andere Alternativroute. Der Überblick macht den Unterschied.

 

Für alle, die ihr Garmin-Navi mit einer OSM-Karte bestücken wollen, hier der LInk: http://garmin.openstreetmap.nl/

 

 

 

 

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Die große Tour 2020 bis zum Pazifik

 

Langsam aber sicher konkretisiert sich die Reiseroute der großen Tour 2020.

 

Zunächst geht es direkt nach Istanbul und mit dem Übergang über Bosporus sind wir dann schon in Asien. Auf unserem Weg liegen die Staaten, Georgien, Armenien, Aserbaidschan, Russland, Kasachstan, Usbekistan, Kirgisien, Kasachstan und wieder Russland.

 

Nach fast 20.000 Kilometer erreichen wir dann in Vladivostok den pazifischen Ozean. Zurück werden wir vermutlich die Motorräder mit Aeroflot-Cargo nach Moskau transportieren lassen, von wo aus wir die Heimreise antreten.

Ein paar Vortragstermine 2020

 

Neu:

Di. 21. Januar 19.30 Uhr
Großer Saal Ev. Gemeindezentrum Überlingen, Grabenstr. 2, 88662 Überlingen

 

Neu:

Sa. 25. April 2020, nachmittag,

Beim TTT Tesch-Travel-Treffen, mehr Infos unter:

https://berndtesch.de/

 

Neu:

So. 8. November 2020, 20 Uhr

Zimmer 16 - Kleinkunstbühne

Florastraße 16, 13187 Berlin-Pankow

 

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Hinauf in Kühle der Berge Javas

 

Um einmal aus der Hitze Jakartas und der nicht gerade besonders guten Luft herauszukommen sind wir heute nach Süden in die Berge gefahren. Da am Samstag aber Hunderttausende die gleiche Idee haben werden die Bergstraße in Einbahnstraßen verwandelt auf denen man bergaufwärts fahren kann. Zunächst galt es den großen Botanischen Garten Taman Bunga Nusantara zu genießen. Dies ist auch ein beliebter Treffpunkt für Familienfeiern.

 

Höher und höher, auf über 2.500 Meter führt der weitere Weg. Vorbei an Teeplantagen und atemberaubende Blicke auf über 4.000 Meter hohe Berge, wenn nicht gerade Wolken die Bergspitzen verhüllen.

 

Im Gunung Gede Pangrango National Park führt ein drei Kilometer langer Weg zu einem Wasserfall inmitten des Dschungels. Doch heute ist es, trotz der Höhe, sehr heiß und wir beschließen den steinigen und steilen Weg nur bis Hälfte zu gehen. Trotzdem sind wir inmitten einer nahezu unberührten Dschungellandschaft.

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Mein letzter Tag in meiner Schule in Jakarta

 

 

Es war sehr sehr emotionell für mich an diesem Tag. Denn es hieß Abschied nehmen von lieben Menschen mit denen ich drei Wochen lang zusammenarbeiten durfte. Jeder Tag mit ihnen war ein Geschenk.

 

Auf einer Abschiedsfeier wurde ich durch den Schulleiter und alle Lehrerinnen und Lehrern offiziell verabschiedet. Doch viel mehr ans Herz gehend waren die persönlichen Abschiede, die Händedrücke.

 

Ganz besonders gefreut hat mich, dass ich als Ehrengast beim muslimischen Freitagsgebet in die Moschee eingeladen worden bin. Ein ganz besonderes Erlebnis. Auch hier wurde ich vom Imam ganz herzlich verabschiedet. Es werden drei Wochen sein, die mir immer im Herzen und in der Erinnerung bleiben werden.

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Bali - Nur zwei Stunden von Jakarta entfernt

Höflichkeit und Pflicht zugleich ist das Tragen des traditionellen Sarongs in jedem Tempel in Bali
Höflichkeit und Pflicht zugleich ist das Tragen des traditionellen Sarongs in jedem Tempel in Bali

 

Ursprünglich hatte ich es gar nicht geplant nach Bali zu gehen, doch als sich mir die Möglichkeit bot in meiner Schule den Montag frei zu bekommen war der Plan geboren.

 

Nur zwei Flugstunden entfernt liegt die ganz besondere Insel Bali, nur wenige Kilometer vom östlichen Ende von Java entfernt. Bali ist insofern eine Besonderheit, da auf dieser Insel der Hinduisten, im Gegensatz zu den anderen Landesteilen Indonesiens, die Mehrheit stellen. Die Anzahl der Tempel weiß wohl niemand so genau, denn schließlich hat ja auch jedes Haus seinen eigenen Haustempel. Jeden Morgen werden frische Blumen und andere kleine Geschenke zu jedem noch so kleinen Tempel gebracht.

 

Auch wenn der Tourismus in den vergangenen Jahren beträchtlich zugenommen hat und vieles, so auch im Ort Ubud, zugebaut ist, wurde rund um meistbesuchten Sehenswürdigkeiten und Tempel Ordnung geschaffen. Vorbei ist die Zeit der vielen Führer. Heute ist klar geregelt, dass man mit dem Eintritt auch einen Leihsarong, einen Transport zum direkten Tempeleingang und einen Führer bekommt. Aber man darf auch auf eigene Faust zum Beispiel die riesige Tempelanlage des Muttertempels Bali erkunden. So konnte ich mirch einfach treiben lassen und die faszinierende Atmosphäre ganz in Ruhe genießen.

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"Teachers day" an meiner Schule in Jakarta

 

 

Jedes Jahr, am 25. November, findet in allen Schulen in ganz Indonesien der "Teachers day", der Tag für die Lehrerinnen und Lehrer statt.

 

Hier danken und ehren die Schüler ihre Lehrerinnen und Lehrer, überreichen kleine Geschenke und Blumen. Auch ich bekam, als neues Mitglied im Lehrerkollegium, von meiner Marketingklasse Geschenke.

 

Die Veranstaltung an sich beginnt mit der Aufstellung aller Schülerinnen und Schüler, sowie aller Lehrerinnen und Lehrer im zentralen Schulhof der Schule. Zunächst, ziemlich militärisch anmutend, erfolgt das Vorlesen der Grußbotschaft des Minister für Bildung. Anschließend erfolgt die Hissung der Nationalflagge unter den Klängen der Nationalhymne. (Link hierzu mit deutschen Untertitel:  https://www.youtube.com/watch?v=iwAFMgGEiEk ).

 

Dann stellen sich alle Lehrerinnen und Lehrer, und auch ich, in einer Reihe auf. Es folgt das Défilé und die Übergabe von Geschenken. Hunderte Hände werden gereicht. Es schließt sich Einladung der Schülerinnen und Schüler in eine große Halle an wo wir selbstgemachtes, leckeres Essen bekommen. Eine sehr emotionale Veranstaltung.

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Auf den Spurren von Batavia

 

Zu Kolonialzeiten nannten die Niederländer ihre Hauptstadt von Niederländisch-Indien Batavia. Viel ist aus dieser Zeit jedoch nicht mehr zu finden im heutigen Jakarta. Jakarta ist nicht nur die Hauptstadt von Indonesien sondern mit mehr als 30 Millionen Einwohnern in der gesamten Metropolregion Jabodetabek auch die größte Stadt Südostasiens und der zweitgrößte Ballungsraum weltweit. Mit ihrer kolonialen Vergangenheit ist die Stadt ein Schmelztiegel der Kulturen: Hier treffen europäische und asiatische Einflüsse aufeinander und sorgen für einen Multikulti-Mix

 

Etwas aus alter Zeit läßt sich am Taman Fatahillah Platz finden. Das Zentrum – ein großer, rechteckiger Platz – wird dominiert vom alten Stadthaus von Batavia aus dem Jahr 1710, das einst administrativer Sitz der Niederländischen Ostindien-Kompanie und später Sitz der Niederländischen Kolonialregierung war. Heute beherbergt dieses prachtvolle Gebäude das Museum Sejarah Jakarta, das historische Museum von Jakarta.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Freiheitsplatz mit dem 137 Meter hohen Nationalmonument und die benachbarte Istiqlal-Moschee, die mehr als 120.000 Gläubigen Platz zum Gebet bietet. Nur einen Steinwurf entfernt befindet sich die römisch-katholische Kathedrale der Stadt aus dem Jahr 1903.

 

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Meine Schule in Jakarta

Neu im Team der Lehrerinnen und Lehrer der Beruflichen Schule SMK8
Neu im Team der Lehrerinnen und Lehrer der Beruflichen Schule SMK8

 

Mittlerweile habe ich mich an meiner neuen Schule im Süden von Jakarta eingelebt. Vieles ist hier anders als von unseren Schulen gewohnt. So die einheitliche Schulkleidung und die morgendliche Begrüßung der Schüler durch die Lehrkräfte am Eingangstor der Schule.

 

Ich selbst schule in erster Linie die Lehrerinnen und Lehrer zum Thema MICE was zusammengefaßt soviel bedeutet wie Eventorganisation. Dazu gibt es immer wieder Auftritte in den einzelnen Schulklassen, speziell in den Marketingklassen.

 

Besonders beeindruckt bin ich von der Höflichkeit der Menschen. Selbst der völlig chaotische Straßenverkehr in Jakarta geht ohne böse Gesichter oder Gesten ab.

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Jakarta - Ein neues Abenteuer - Diesmal als Referent

 

 

Nach einem langen Flug über Singapur bin ich nun in der 10 Millonen Stadt Jakarta in Indonesien (Metropolregion 33 Milionen Einwohner) angekommen. Hier darf ich die Lehrer und Schüler in Eventmanagement schulen und zusammen Events organisieren.

 

Wirklich herzerfrischend war meine erste Begegnung mit den Lehrerinnen und Lehrer. Besonders herzlich wurde ich begrüßt und mir wurde die gesamte Schule und mein neues Büro gezeigt. Erstaunlich ist, wie gut die Schule, auch technisch, ausgestattet ist. Es wird in Indonesien großen Wert auf Bildung und Ausbildung gelegt.

 

Aber auch das Essen ist außergewöhnlich lecker und aromatisch. Die Auswahl ist fast grenzenlos. Und es wird zum Glück auch scharf gewürzt. Ganz in der Nähe ist übrigens der KTM-Motorrad Händler für Indonesien. Wenn es mir langweilig ist gehe ich zum Plaudern und Kaffee trinken dorthin.

 

Motorrad- oder Rollerfahren darf ich zwar nicht, hier hätte mein Auftraggeber etwas dagegen, aber die Fahrt mit einem Motorrad- und Rollertaxi als Sozius ist atemberaubend genug. Da kostet es auch gerade mal 50 Eurocent um Strecken zwischen zwei und fünf Kilometer zurückzulegen. Danach braucht man aber erstmal was Kühles zum wieder abkühlen. Nichts für schwache Nerven.

 

Die Schule wurde als beste Schule in Jakarta und Nummer 8 in ganz Indonesien ausgezeichnet. Auf den Bildern unten sieht man meine Verbindungslehrerin mit rotem Kopftuch.

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Premiere - Vortrag Transkanada & Alaska

 

 

Am 11. November, 19.30 Uhr gibt es meinen neuen Vortrag als Präsentation der Volksbank Überlingen.

 

Ort: Großer Saal des Augustinum Meersburg, Kurallee 18, 88709 Meersburg-Bodensee.

Champagne - Épernay

 

 

Bei stürmischer See unterqueren wir bequem und ruhig den Kanal von Dover und erreichen in Calais das Festland.

 

Dauerregen und stürmische Winde machen das Fahren auf den nächsten 300 Kilometer nicht wirklich zum Vergnügen.

 

Etwas kühl und kräftig durchgeschüttelt erreichen wir im Herzen der Champagne den Ort Èpernay. Hier haben alle großen Champagnahäuser ihren Sitz und ihre Prachtvillen.

 

Damit wir nicht die lange Fahrt nach Hause in einem Rutsch machen müssen, entscheiden wir uns noch eine Nacht in Epinal zu bleiben.

 

 

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Im Süden Englands

 

 

Im Süden Englands sollte man es nicht versäumen auch einen Blick auf den historischen Good Wood Rennkurs zu werfen. Einmal im Jahr findet hier das legendäre Good Wood Revival mit zehntausenden von Besuchern statt. Jetzt im Herbst ist es hingegen ruhig geworden.

 

Nur eine Meile entfernt werden die teuersten Autos der Welt gefertigt. Es ist die Automobilfabrik von Rolls Royce.

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Whales - Die Stadt Caernarfon

 

 

Auf unserer Rückfahrt von Irland sind wir nun mit der Fähre in Wales angekommen.

 

Im historischen Ort Caernarfon haben wir das Glück und können in einem kleinen B&B mit Pub direkt an der Stadtmauer, in unmittelbarer Nähe der gewaltigen Burg, übernachten. Links von der Burg, das weiße Gebäude, ist unsere Unterkunft.

 

Und es gibt noch etwas zu entdecken in diesem Ort. Es ist die dampfbetriebene Schmalspurbahn die romantisch durch die Hügel des Snowdonia Nationalparks fährt.

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Mytisches Irland - Clonmacnoise

 

 

 

Mytisch, atemberaubend und wunderschön gelegen. Dies sind die alten Klosteranlagen von Clonmacnoise.

 

Am Kreuzungspunkt des Weges von Ost nach West mit dem vom Norden kommenden Fluß Shannon liegt diese Anlage wie eine Kulisse aus einer längst vergangenen Zeit.

 

 

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An der wilden Südwestküste Irlands

 

 

An der wilden Südwestküste Irlands geht unsere Fahrt weiter. In Dingle besuchen wir die winzige Whiskey Destillerie die herrlich sanften Whiskey, Gin und Wodka produziert.

 

Wir fahren zu den Drehorten der Star Wars Filme, besuchen windumtoste Leuchttürme und genießen die Sonnenstrahlen der wärmenden Herbstsonne.

 

Und wir genießen die Live Musik in den Pubs der kleinen Stadt Kilkee.

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Irland im Spätherbst ist viel schöner als gedacht



Irland im Spätherbst zu bereisen ist wirklich wunderschön. Zwar sind die Temperaturen bei circa elf bis zwölf Grad aber es regnet weniger als im Sommer. 

Dazu gibt es keine Touristen und meist ist man alleine auf den Straßen unterwegs. Alles ist ruhig und entspannt.

Von Dublin sind wir mit dem Motorrad nun um Süden der Insel und genießen einfach die herrliche Landschaft und die freundlichen Menschen.

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D-Day am 6. Juni 1944

Utah Beach, einer von fünf Strandabschnitten an denen am 6. Juni 1944 die Invasion in der Normandie begann. 🇨🇦🇺🇸🇬🇧🇫🇷 Der Start zur endgültigen Befreiung Europas. 
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Camembert, nicht nur ein Käse

Camembert kommt wirklich aus Camembert 😀👍😀👍 Nur auf kleinen, kurvenreichen Straßen erreicht man das winzige Dorf mit dem berühmten Namen Camembert. 
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Auf dem Weg nach Irland Zwischenstopp in Chartres

Nach sieben von zehn Stunden Dauerregen war ich froh in Chartres zu sein. Zum Glück konnte ich die letzten zwei Stunden bei Sonnenschein fahren. 
Kaum angekommen habe ich natürlich erst mal das UNESCO Welterbe, die Kathedrale von Chartres, besichtigt. Unvorstellbar was die Baumeister damals geschaffen haben. 
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Zum Abschluss der kleinen Italientour geht es an den Comer See

 

Was wäre eine Italienreise, und ist sie noch so kurz, ohne einen Besuch in Mandello del Lario am Comer See. Hier entstanden und entstehen noch heute die legendären Motorräder der Marke Moto Guzzi. In altehrwürdigen Hallen, teilweise aus dem Jahr 1921 stammend, entstehen heute modern Maschinen wie die neue Moto Guzzi V85 TT.

 

Doch Mandello hat durch seine Lage am Ostufer des Comer Sees noch weitere besondere Reize. Besonders am Abend liegt der Ort wie verträumt am Ufer des Sees in dem sich glitzernd der Mond spiegelt.

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Vom Lago di Varese nach Cremona

 

 

Direkt am Ufer des Lago di Varese im Norden der Lombardei und nicht weit von  der schweizer Grenze entfernt liegt die MV-Agusta Fabrik, die nach wie vor wunderschöne Motorräder produziert.

 

https://www.mvagusta.com/en/home

 

Weil in grauer Vorzeit an diesem Ort von MV Agusta auch Wasserflugzeuge produziert wurden, liegen die Produktionshallen direkt am See.

 

Von Varese zieht es uns jedoch weiter, wieder in die wunderschöne und vom Tourismus verschonte Stadt Cremona. Diesmal übernachten wir auf einem Landgut etwas außerhalb der Stadt. Mit Fahrrädern ist diese jedoch leicht zu erreichen und auch ein paar Kilometer entlang des Flusses Po gönnen wir uns bevor wir uns mit einem Glas Prosecco und lombardischen Köstlichkeiten direkt am Domplatz verwöhnen.

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Nocheinmal Italien

 

 

Kaum bin ich drei Tage zuhause, geht es schon wieder nach Italien.

 

Diesmal begleitet mich meine Freundin Bärbel auf ihrer roten Husqvarna TR 650 Terra, die übrigens in Italien am Lago di Varese gebaut wurde.

 

Während die Wetterprognosen für den Bodensee nur Regen voraussagen, sind die Prognosen für die südliche Lombardei sehr gut.

Im Flat Track Modus mit der neuen Indian FTR 1200 S

 

Während, nach der anstrengenden Fahrt durch ganz Italien, sich meine BMW S 1000 XR bei der 20.000 Kilometer Inspektion erholt und mit frischem Öl belohnt wird, probiere ich in der Zwischenzeit mal etwas ganz neues aus.

 

Es ist die neue Indian FTR 1200 S die dem Fahren im Flat Track Modus huldigt.

 

Und, zugegeben, das Motorrad macht mächtig Spaß, auch wenn man sich bei Regenfahrt den ganzen Rücken komplet "einsaut".

Sulden als Abschluss unserer Transitalia Tour

 

Nach 3.600 Kilometern, von Palermo auf Sizilien bis nach Sulden in Südtirol, endet fast schon unsere Transitalia Tour.

 

Und hier in Sulden haben wir unerwartet Glück, denn das ursprüngliche, kleine und preiswerte Hotel, "Die kleine Post" hat schon geschlossen. Wir werden kurzerhand in das 4 Sterne plus Hotel "Die Post" umgebucht. Wer sagt da schon Nein.

 

Hatten wir in Sizilien durchweg Temperaturen mit weit über 30 Grad Celsius, ist es auf 1.900 Meter Höhe schon recht kalt. Vier Grad zeigt unser Thermometer als wir die Motorräder am Morgen für die Fahrt an den Bodensee aufpacken.

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Cremona, die Stadt von Antonio Stradivari, dem wohl berühmtesten Geigenbauer der Welt.

 

 

Cremona ist die Stadt der Geigenbauer. Jüngst wurde diese Kunst in das UNESCO Welterbe aufgenommen. Überall in der Stadt finden sich kleine Werkstätten in denen das alte Handwerk nach traditioneller Art weitergeführt wird. Natürlich gibt es auch eine Museum; in welchem die wertvollsten originall Stradivari Geigen gezeicht werden. Im Rahmen einer Führung kann man im futuristischen Konzertsaal auch den Klängen einer echten Stradivari lauschen.

 

Doch Cremona bietet mehr, sei es der prächtige Dom mit seinem 100 Meter hohen Turm, das mächtige Baptisterium oder einfach das italienisch quirlige Leben der Stadt.

 

Gönnt man sich zur späten Nachmittagsstunde einen Prosecco wird man überrascht sein welche Köstlichkeiten dazu gereicht werden. Nach zwei Prosecchi sollte man sich bis zum Abendessen etwas Zeit lassen.

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Don Camillo & Peppone

 

 

In einem typischen italienischen Städtchen, unweit des Flusses Po, im Herzen der Emilia Romagna, wurden in 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts die legendären "Don Camillo & Peppone" Filme gedreht.

 

Meist zur Weihnachtszeit werden selbst heute noch die fünf Filme in den dritten Programmen ausgestrahlt.

 

Zwar ist der zentrale Platz vor der Kirche von Brescello heute gepflastert und Cafés haben in den Arkaden Einzug gehalten, doch ansonsten fühlt man sich inmitten der alten Filmkulisse. Auch der Bahnhof, Schauplatz der Abschiedsszenen hat sich, abgesehen vom modenen Namensschild, in keinster Weise verändert.

 

"Don Camillo und Peppone", "Don Camillos Rückkehr", "Die große Schlacht des Don Camillos", "Hochwürden Don Camillo" und "Genosse Don Camillo" wurden damals als Filme von jeweils 105 Minuten gedreht.

 

Wer auf seiner Italientour in der Nähe ist, sollte sich Brescello nicht entgehen lassen.

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Bio Parmigiano auf dem Landgut Hombre

 

 

Südlich von Modena, in der schier unendlichen Ebene der Emilia Romagna, befindet sich das Landgut von Umberto Pannini, das Landgut Hombre.

 

Hier im kleinen Hoflanden kann man köstlichen Bio Parmigiano, Butter, Ricotta und viele weitere Köstlichkeiten zu günstigen Preisen erstehen.

 

Fast schon im Kaufrausch kaufen wir drei zusammen 15 Kilo Parmigiano, die wir versuchen in unseren Aluboxen unterzubringen.

 

Eigentlich wollten wir noch die private Maserati-Sammlung auf dem Landgut ansehen, aber über die Mittagszeit hat das Museum neuerdings leider geschlossen.

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Mit der Standseilbahn von 1898 von Montecatini Therme nach Montecatini Alto

 

Eine alte Standseilbahn aus dem Jahre 1898 verbindet die im Tal liegende Stadt Montecatini Therma mit der 200 Meter höher gelegenen alten Stadt Montecatini Alto.

 

Das toskanische Bergdorf ist der ursprüngliche Siedlungskern und mit dem Hauptort durch die älteste noch in Betrieb befindliche italienische Standseilbahn, die Funicolare di Montecatini Terme, verbunden.

 

Vom Bergdorf aus hat man einen Ausblick über die Talebene bis hin zum Monte Pisano.

 

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Leonardo da Vinci

 

 

Ganz im Zeichen des Universalgenies Leonardo da Vinci steht die Heimatstadt Vinci.

 

Und es wird gefeiert im Ort, denn vor 500 Jahren verstarb der weltbekannte Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph.

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