Herzlich willkommen

Karl *Charlie* Spiegel - Weltenbummler & Autor
Karl *Charlie* Spiegel - Weltenbummler & Autor

 

 

 

beim mototrotter

Motorrad – Globetrotter
.
Begib dich ein Mal im Jahr an einen Ort,
an dem du noch nie gewesen bist.

Dalai Lama

 

 

 

 

Blog:

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Nordbretagne - St. Malo

 

Quer durch die Bretagne erreichen wir heute St. Malo. Aber mit einer ziemlichen Verzögerung.

 

Denn ziemlich im Zentrum der Bretagne ist der Hinterreifen von Erich platt. Grund ist ein eingefahrener Nagel. Die mitgeführten Reifenflicksätze versagen leider kläglich. Auch die Schutzbrief-Versicherung ist unfähig. Nach drei Stunden haben die immer noch nicht eine Reparatur- oder Abschleppmöglichkeit organisieren können. Erst als wir die Sache selbst in die Hand und die Police-National anrufen kommt Bewegung in die Sache. Schon nach 15 Minuten ist der Abschleppwagen vor Ort und bringt uns nach St. Malo.

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St. Nazaire - Carnac

 

In der Hafenstadt St. Nazaire stößt man unweigerlich auf die Spuren einer dunklen Vergangenheit, auf die Spuren des 2. Weltkrieges. Auf Hafen steht eine riesige Bunkeranlage, die einst dem Schutz von deutschen U-Booten diente. Die Anlage konnte von den Allierten nicht zerstört werden, jedoch wurde die Stadt durch Luftangriffe nahezu völlig zerstört. Kaum historische Gebäude sind hier noch zu finden.

 

Weiter nördlich beim Ort Carnac trifft man auf friedlichere Spuren. Lange Steinreihen finden sich rund um den kleinen Ort. Doch bis heute weiß niemand warum diese Anlage errichtet wurde oder welchem Zweck sie diente. Tausende von Jahren stehen sie hier.

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Am Atlantik angekommen - La Rochelle

 

Strahlender Sonnenschein empfängt uns in der Hafenstadt La Rochelle. Besonders pittoresk stehen die beiden, aus dem Mittelalter stammenden, Türme am Eingang zum alten Hafen.

 

Jeder genießt den lauen Sommerabend, die Restaurants und Cafés der Stadt sind prall gefüllt. Überall wird gegessen und getrunken. Auch wir lassen uns frisch gezapftes Bier munden.

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Gorge du Tarn

 

Ein echtes Motorrad Paradies. Die Schlucht des Flusses Tarn ist aber auch ein Paradies für Kanuten. Und ..... hier lässt es sich vorzüglich speisen.

 

Noch ist es sehr warm am heutigen Tag, doch bereits am Abend erreichen die ersten Regenwolken den Ort. Starker Wind und schwerer Regen gehen die ganze Nacht nieder.

 

Doch am nächsten Morgen scheint wieder die Sonne.

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Erste Etappe auf dem Weg zum Atlantik

Es waren heute heiße 710 Kilometer bis ins verträumte Städtchen Volviv. Und es war ziemlich heiß. Meist hatten wir über 38 Grad. Doch wer kann schon von sich behaupten, dass er mit Volvic Mineralwasser duscht. 
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Morgan Motor Company - Ein Traum auf Rädern

 

Welch ein Tag, welch wunderschöne Automobile. Und das besondere, jedes einzelne Auto ist ein von Hand gemachtes Unikat.

 

Die seit 1909 in Familienbesitz befindliche Manufaktur "Morgan Motor Company" fertigt nach bewährter Tradition feine englische Roadster mit unnachahmlichem Charme.

 

Doch nicht nur vierrädrige Träume entstehen in den historischen Hallen, hier wird auch der legendäre 3-Wheeler seit zwei Jahre wieder gebaut.

 

Ein Besuch gleicht einem Zeitsprung in längst vergangene Zeiten. Und doch lassen sich diese automobilen Träume zu vernünftigen Preisen erstehen. Nur eine Lieferzeit von fast einem Jahr macht die Vorfreude zur kleinen Geduldsprobe.

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Zurück in der Großstadt Edinburgh

 

Nach den vielen Wochen in der Ruhe auf den Shetland- und Orkneyinseln muss ich mich erst wieder umstellen. Es ist laut, es hat unglaublich viele Menschen und in der Einkaufsstraße wird gekauft als gäbe es keinen Morgen mehr.

 

Doch es gibt auch die ruhigeren Ecken, wie zum Beispiel der Grassmarket. Und auch über die Preise gibt es zu berichten. Kostete ein Pint auf den auch nicht gerade preisgünstigen Inseln 3,40 Pfund, so zahle ich in Edinburgh schon 4,40 Pfund.

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Abschied von Orkney

 

Auch die schöner Tage auf den Inseln gehen einmal vorbei. So ist heute Bärbel mit dem Flugzeug über Aberdeen und London zurück nach Deutschland geflogen. Ich nehme die Abendfähre von Stromness hin über nach Thurso

in Nordschottland.

 

Noch einmal geht es vorbei am Old man of Hoy. Wehmütig schaue ich auf Orkney zurück. Doch sind die Inseln längst wieder auf die "ToDo" Liste aufgenommen.

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The old man of Hoy

 

Am vorletzten Tag auf den Orkneyinseln wollen wir noch die zweigrößte Insel des Archipels besichtigen. Als letztes Fahrzeug kommen wir gerade noch auf die kleine Fähre. Links lehnt das Motorrad an die Treppe der Fähre und rechts ist gerade einmal eine Handbreit Platz.

 

Nach 35 Minuten erreichen wir den Hafen von Lyness. In der Zeit der beiden Weltkriege herrschte hier geschäftiges Treiben, denn die Bucht von Scapa Flow war einst Heimathafen der größten Flotte der Welt. Wer hier taucht findet auch die Überreste vieler Schiffe der Kaiserlichen Flotte, die sich genau hier im Jahre 1919 selbst versenkte. Ein Museum im alten Pumpenhaus zeigt viele Stücke und Bilder aus dieser Zeit.

 

Doch wir wollen zunächst zum Ausgangspunkt für eine Wanderung zum berühmtesten Felsen der Inselgruppe fahren. Nach eineinhalb Stunden strammen Schrittes erleben wir wie die bizarre Felsnadel vor uns auftaucht. Wie ein Geschenk gibt es dazu Sonne und milde Temperaturen.

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1 Tag: Auto, Flugzeug, Fähre, Motorrad für 97 Km Luftlinie

Standing Stones of Steines
Standing Stones of Steines

 

Eine außergewöhnliche Anreise hatten wir heute. Und dies für eine Entfernung von nur 97 Kilometer Luftlinie.

 

Zuerst wurden wir im alten VW-Bus von unserem Quartier, der Vogelwarte auf Fair Isle, auf den Schotterflughafen der Insel gefahren. Weiter ging es mit einer sechssitzigen, zweimotorigen Britten-Norman-Islander Maschine, die uns nach einem 30minütigen Flug auf den "Inlandsflughafen" von Tingwall zurück auf die Hauptinsel von Shetland brachte. Wieder auf zwei Rädern zurück, war die nächste Station der Hafen von Lerwick. Nun hieß es die Nachmittagsfähre Richtung Süden zu nehmen. Eine ruhige See bescherte uns eine angenehme sechsstündige Überfahrt auf die Hauptinsel der Orkneyinseln. Nun noch ein paar Meter Motorradfahren und "schon" waren wir in unserem Hotel in Kirkwall. Mittlerweile war es Mitternacht.

 

Orkney hat viel zu bieten. Seien es die über 5.500 Jahre alten, steinernen Zeugen Neolithischer Kulturen, seien es die Überreste des größten Flottenstützpunktes Scapa Flow aus dem ersten und zweiten Weltkrieg. Oder die verwinkelten Gassen von Kirkwall und Stromness. Und nicht zu vergessen, die weltbekannte Whiskybrennerei "Highland-Park" mit ihrem exzellenten 30 Jahre alten Whisky.

 

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Fair Isle, die einsamste Insel der Nordsee

 

Auf den Spuren der Shetland-Krimis (lief auch im deutschen Fernsehen) von Ann Cleeves "Mord auf Shetland - Sturmwarnung" haben wir das Motorrad heute mit einem Kleinflugzeug getauscht. Ziel war die einsamste Insel der Nordsee, Fair Isle.

 

Ziemlich genau in der Mitte zwischen den Shetland- und den Orkneyinseln liegt dieses nur von wenigen Menschen bewohnte Eiland. Um so größer ist jedoch die Schar der hier brütenden Seevögel. Zu Tausenden bevölkern sie die schroffen Felsen. Schon von weitem ist das Geschrei zu hören, aber auch der Geruch der Hinterlassenschaften.

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Die einzigartige Tierwelt der Shetlandinseln

 

Die hohen Klippen der Shetlandinseln sind eine der wichtigsten Brutgebiete der unterschiedlichsten Seevögel, von den farbenfrohen Papageitauchern, den großen arktischen Raubmöven, bis zu den Akrobaten der Lüfte, den Basstölpeln.

 

Die kleine Insel Noss beherbergt eine der größten Brutkolonien der Welt, die Brutkolonie der Basstölpel. Auf winzigen Vorsprüngen der bis zu 180 Meter hohen Klippen nisten sie. Der erste Flugversuch der hier geborenen Jungvögel muss klappen, sonst droht ein Absturz ins Meer. Zum Fischen stürzen sich die erwachsenen Vögel aus großer Höhe und immenser Geschwindigkeit ins Meer. Selbst unter Wasser tauchen und schwimmen sie und fangen so ihre Beute.

 

Auch die Papageitaucher finden sich im Sommer in Noss ein. Deutlich komfortabler bringen sie ihre Jungen in Bruthöhlen zur Welt. Doch auch hier muss der erste Flugversuch gelingen. 

 

Gerade die Papageitaucher sind in ihrem Bestand gefährdet. Doch die Erwärmung der Meeres haben sich auch die Wege der Fischschwärme verändert. Und so finden die possierlichen Vögel an ihren angestammten Brutgebieten immer weniger zu fressen. Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen.

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Das berühmteste Buswartehäuschen

 

Das liebevoll eingerichte Bushäuschen ist im ganzen Vereinigten Königreich und auch in der Welt bekannt. Sogar einen eigenen Eintrag in Wikipedia hat es. 

 

Nicht nur die Lage als nördlichstes Wartehäuschen der britischen Inseln sondern auch die komfortable Ausstattung machten es berühmt. 

 

Alljährlich wird das Häuschen von den Einwohnern der Insel Unst neu "eingerichtet", oftmals auch unter einem bestimmten Motto. So war es unter anderem speziell für die Fußball-WM, Nelson Mandela oder dem Thronjubiläum von Königin Elisabeth II gewidmet.

Puffarazzi

 

 

Aber was ist denn nun ein "Puffarazzi"?

 

Im Englischen heißen die niedlichen Papageitaucher "Puffin". Wenn sich jetzt noch ein "Paparazzi" dazugesellt wird daraus ganz leicht ein "Puffarazzi".

 

Am weißen Leuchtturm von Sumburgh, der südlichsten Spitze der Shetlandinseln befindet sich eine der größten Brutkolonien dieser Wasservögel. Das Nest selbst kann man nicht sehen, denn sie graben einen bis zu einen Meter langen Gang in den Boden an deren Ende sich dann das eigentliche Nest befindet.

 

Doch nicht nur Papageitaucher bevölkern zu Tausenden die schroffen Felsen. Verschiedene Mövenarten nesten ebenfalls an den Steilwänden. Ende Juli findet man an diesem Platz keine Papageitaucher mehr, zu dieser Zeit sind sie längst auf hoher See und kehren erst wieder zur nächsten Brutsaison Anfang Juni zu ihrem Geburtsort zurück.

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Shetlandinseln mit Shetlandwetter

 

Die Shetlandinseln begrüßen mich am frühen Morgen genauso wie es hier oben im hohen Norden sein soll. Es regnet in Strömen, es stürmt und hat gerade einmal 10 Grad. Dies hält mich jedoch nicht davon ab gleich mal an die Steilküste im Westen der Hauptinseln zu fahren und ein Blick auf die Beeindruckende Klippen von Eshaness zu werden.

 

Mittag klart das Wetter auf. Nun kann ich von kuscheligen 17 Grad berichten, nur noch einer milden Brise und, man höre und staune, Sonnenschein.

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Warten auf die Fähre

 

Das Warten auf die Fähre, die mich zu den Shetlandinseln bringt, kann ganz schön langweilig sein. Doch wir dürfen als Motorradfahrer sogar zweieinhalb Stunden vor der Abfahrt an Bord. Um 17 Uhr legt das Schiff dann ab und erreicht die Hauptstadt der Shetlandinseln am nächsten Tag um 7.30 Uhr.

 

Zum Glück habe ich lange vorgebucht und eine Kabine reservieren können, denn eine Nacht in Motorradklamotten in einem unbequemen Sessel oder auf dem Boden ist nicht so spassig.

 

So kann ich froh gelaunt der Dinge harren, die da kommen mögen. Doch zunächst heißt es "Fish and Chips" an Bord genießen, dazu viel Essig über dem Fisch und über den Pommes Mayo & Ketchup. :-)

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Malt Whisky Trail Tour

 

Der schottische Malt Whisky Trail ist eine Rundtour im Herzen des Speyside. Er führt zu weltbekannten Whiskybrennerein, einer alten, historischen Brennerei und einer Küferei in der noch heute nach alter Tradition Fässer hergestellt werden.


Die Region Speyside ist weltberühmt für wunderbaren Whisky und wird oft „Malt Whisky Country“ genannt. Es ist die Heimat von mehr als der Hälfte von Schottlands Malt Whiskybrennereien. Das Gebiet ist eine der fünf schottischen Whiskyregionen.

 

Alle Destillerien kann man besuchen und erlebt auf der geführten Tour wie das "Wasser des Lebens", wie Whisky übersetzt heißt, hergestellt wird. Anschließend darf natürlich eine Whiskyverkostung nicht fehlen. Aber Achtung, wer wie ich mit dem Motorrad anreist, sollte nicht zu viel genießen oder eine lange Pause machen bevor es zur nächsten Brennerei geht.

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Route 500

 

Die Route 500 ist Schottlands Antwort auf die Route 66, die neue landschaftliche Route, die auf 516 Meilen (830 km) die Schönheiten des nördlichen Schottlands präsentiert.

 

Im Uhrzeigersinn führt die Strecke von Inverness über Muir of Ort, Applecross, Gairloch, Poolewe, Inverewe Garden, Ullapool, Durness, Bettyhill, Thurso, John O'Groats, Wick und Dunrobin Castle zurück nach Inverness.

 

 

Laut dem britischen Travel Magazin zählt die Strecke zu den "Top 5 Coastal Routes in the World".

 

An der nördlichsten Straße des schottischen Festlandes, hier in Bettyhill wo ich gerade bin, geht es selbst zu Ferienzeiten beschaulich zu. Nur ein Hotel und ein paar B&Bs, mehr gibt es nicht. Rechtzeitiges verbuchen ist allerdings erforderlich, denn die wenigen Zimmer sind um diese Zeit längst ausgebucht.

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Das Postkartenmotiv Schottlands

 

Das "Postkarten"-Motiv schlechthin ist das Eilean Donan Castle am Loch Duich in den westlichen Highlands in der Nähe von Kyle of Lochalsh.

 

 

Mit dem Bau der Burg wurde bereits im Jahr 1220 begonnen, die jedoch im April 1719, in den Wirren des Jakobitenaufstands, von der Royal Navy gesprengt wurde. Erst im Jahr 1912 begann man mit der Restaurierung.

 

Heute ist die Burg nicht nur eine bekannte Touristenattraktion, sie diente auch in vielen Filmen als reale Kulisse. Unter anderem "Highlander", "Braveheart", Prinz Eisenherz und Rob Roy. Sogar für den James-Bond-Film "Die Welt ist nicht Genur" wurden einige Szenen rund um die Burg gedreht.

Glasgow, eine Stadt zwischen Moderne und Tradition

 

 

Nicht nur wegen der BMW Motorräder von Evan McGregor in "Long Way Down" und "Long Way Round", ist das Riverside Museum in Glasgow ein must-see. Allein schon die Architektur ist beeindruckend. So wurde das Riverside Museum 2013 zum Europäischen Museum des Jahres gekürt. Museum und das am Kai liegende Tall Ship können sogar kostenlos besichtigt werden. Am Sonntag tummeln sich dort viele Familien mit ihren Kindern, die so spielerisch den Geist der Vergangenheit erleben. Moderne Muserumsdidaktik lassen den Besuch zu einem kurzweiligen Erlebnis werden.

Dort wo früher die Docks am River Clyde waren, stehen heute moderne Konferenz- und Event-Arenen mit einzigartiger Architektur.

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Schottischer Hochsommertag

 

Schottland empfängt mich wie es schottischer nicht sein kann. Mit ein wenig Regen, viel Wind und ab und zu ein paar Sonnenstrahlen. Mein früherer Golflehrer, ein Schotte, meinte, dass genauso ein typischer "Hoch"Sommertag aussieht.

 

An der Strecke lag auch die Rooslyn Kapelle, im kleinen Ort Roslin. Diese war Schauplatz der letzten Filmszenen des Films "The da Vinci code - Sakrileg". Heute wird insbesondere dieser Umstand für eine gute Vermarktung genutzt. Stolze 9 Pfund werden als Eintritt verlangt. Doch dies hält ganz viele Bustouristen keineswegs von einem Besuch ab.

 

Dass ein schottischer Sommertag auch richtig schön sein kann, zeigt sich mir im Herzen von Glasgow. Die Sonne scheint, es regnete nicht, kaum Wind und das Thermometer zeigt über 20 Grad an. 

 

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1. Etappe auf dem Weg zu den Shetlandinseln

 

Die erste Etappe auf dem Weg in den hohen Norden von Schottland ist geschafft. Ich bin in Aachen. Kaum zu glauben, aber diesmal haben mich die rund 650 Kilometer doch ein wenig geschafft. Oder besser gesagt, mein Hintern ist am rebellieren. Da macht es sich doch bemerkbar, dass ich in letzter Zeit keine langen Touren mehr gefahren bin. :-) Doch hält mich dies keineswegs von einer Besichtigung dieser so geschichtsträchtigen Stadt ab. Im Unesco Welterbe, dem Dom zu Aachen befindet sich der  Sarkophag Karl der Großen, der im Jahr 747 zur Welt kam und 814 starb. Er gilt als einer der bedeutendsten Herrscher des Abendlandes.

 

Morgen geht es mitten durch die Niederlande mit Abstecher in Alkmaar, Amsterdam und Scheweningen. Anschließend dann auf die Fähre hinüber nach Newcastle in England.

 

 

 

 

 

 

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Zum Glück nur noch 3 1/2 Wochen bis es losgeht.

 

Irgendwann kommt bei mir unweigerlich der Moment in dem es mich förmlich nur noch auf den Sattel meines Motorrades zieht. Und dieser Moment ist nun gekommen. Es wird nochmal eine harte Zeit bis es in dreieinhalb Wochen endlich auf die große Europa-Tour geht.

 

Ein ganze Reihe Länder liegen auf meinem Weg. Deutschland, Niederlande, Schottland, England, Belgien, Finnland, Russland, Ukraine, Modawien, Rumänien, Ungarn, Slowakei und Polen.

 

Und damit die Zeit "schneller vorbeigeht" opitmiere ich noch meine treue Reisegefährtin, meine BMW G 650 GS Sertao. Mit einer höheren Scheibe können nun die Insekten über meinen Helm hinwegfliegen und landen nicht mehr zwischen meinen Zähnen.

 

 

 

 

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Die Europa-Motorrad-Tour 2017

 

 

Die Europa-Motorrad-Tour 2017 ist geplant.

 

Fast drei Monate bin ich mit meinem Motorrad kreuz und quer durch Europa unterwegs. Besondere Highlights sind die Shetland Inseln und die Fahrt durch Russland, die Ukraine, Rumänien und Polen.

 

Die verschiedenen Fährepassagen sind gebucht und die ungefähre Strecke liegt fest.

 

Bald es los.

 

 

 

 

 

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Russland & Ukraine Tour ist fest geplant - Fähre gebucht

 

 

Die über 8.000 Kilometer lange Tour vom Weißen Meer im hohen Norden von Russland, bis zum Schwarzen Meer im Süden der Ukraine steht. Ende Juli startet das neue Abenteuer. Die Fähre, die mich von Travemünde nach Helsinki bringt ist gebucht.

 

Je nach Wetter- und Straßenverhältnisse sind auch viele unbefestigte Straßen, zum Beispiel nach Kargopol im Herzen des Pomorlandes, eingeplant.

 

Neben den Highlights in Russland mit vielen Unesco-Welterbestätten ist auch die Rückfahrt durch Rumänien etwas ganz Besonderes. Damals im Jahre 2005, als ich mit meiner ersten BMW R 1200 GS zusammen mit meiner Freundin Bärbel das Land bereiste hatte ich es liebgewonnen. Um so mehr freue ich mich auf dieses Land.

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La Gomera, die Insel ohne Zeit

 

 

Auf der zweitkleinsten Kanareninsel La Gomera scheint es als gäbe es keine Zeit. Keine Hektik, kaum Verkehr, winzige Restaurants in denen gemütlich gekocht wird und Einheimische, die sich ruhig und langsam unterhalten.

 

Dazu scheint im Nationalpark Garajonay sogar die Natur inne zu halten. Nebelschwaden ziehen durch die dunklen Wälder und kaum ein Laut ist zu hören.

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Traumhafter Fahrtag auf Teneriffa

 

 

Schon der erste Fahrtag auf Teneriffa war ein absoluter Traumtag. Nicht nur das Wetter, mit Höchsttemperaturen von bis zu 26 °C, war umwerfend. Insbesondere die vielen Geheimtipps, die urigen Restaurants und die verschlungenen Sträßchen, die Willi, der Chef von Teneriffa-on-Bike, mir zeigte, machten den Tag zu einem Besonderen. Und ich durfte noch die letzten Mandelbäume in voller Blütenpracht genießen. In wenigen Tagen ist dieser Zauber in Rot und Weiß vorbei.

 

Vom Schnee der vergangenen Tage war auf der Passstraße hinauf zum höchsten Berg Spaniens, dem Teide, nichts mehr zu sehen. Nur noch eine kleine Schneehaube, die aussieht als hätte jemand Puderzucker ausgeschüttet, ist auf der Westseite des Vulkans übrig geblieben. Kein Wunder bei diesen sommerlichen Temperaturen.

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Es war schön

 

Drei aufregende Messetage auf der Motorradwelt-Bodensee in Friedrichshafen liegen hinter mir.

 

Viele wunderbare Begegnungen und Gespräche durfte ich mit interessanten und beeindruckenden Menschen führen.

 

Aber vielleicht konnte ich auch den Einen oder Anderen motivieren nicht nur von einer langen Abenteuerreise zu träumen sondern diese auch wirklich anzutreten.

 

 

 

 

 

 

 

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Termine Motorradwelt Bodensee - Friedrichshafen

Die Termine für Interviews und Vorträge stehen fest.

 

Zu sehen gibt es jeweils eine 30minütige Kompaktversion meines Vortrages "Sofa oder Südamerika? - 40.000 Kilometer mit dem Motorrad durch den Kontinent"

 

Interviews auf der MO-Aktionsbühne (Foyer West)

Fr. 27. Januar, 13.30 - 13.45 Uhr

Sa. 28. Januar, 12.45 - 13.00 Uhr

So. 29. Januar, 10.15 - 10.30 Uhr

 

Vortrag (Kino neben Halle A2)

Fr. 27. Januar, 17.30 - 18.00 Uhr

Sa. 28. Januar, 14.00 - 14.30 Uhr

So. 29. Januar, 11.00 - 11.30 Uhr

 

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Motorradwelt Bodensee - 27. - 29. Januar 2017

 

 

Vom 27. bis 29. Januar 2017 findet Ihr mich auf der

 

MOTORRADWELT-BODENSEE

 

auf der Mo-Sonderschau "Abenteuer Zweirad" und in der „Abenteurer-Lounge“.

 

Im Messekino läuft auch meine live kommentierte Multimediashow "Sofa oder Südamerika". Die genauen Zeiten gibt es in Kürze.

 

 

 

"Lago Tour"

 

 

 

Wie herrlich kann doch der Herbst sein. Es bietet sich gerade zu an, die tiefstehende Sonne, die leuchtenden Farben auf einer Reise an den Lago Maggiore oder den Lago d'Orta zu genießen.

 

Und noch etwas spricht für diese Jahreszeit. Die Hektik der Sommermonate, die vielen Touristen, der extreme Straßenverkehr sind wie weg geblasen. Was bleibt ist die Ruhe für den Genuss der Landschaft und für das gute Essen.

 

Rund um den Lago di Varese gibt es darüber hinaus auch zwei Motorradfabriken. Am nördlichen Ufer werden die wunderschönen Maschinen von MV Agusta, direkt am Seeufer, hergestellt. Gegenüber auf der Südseite ist SWM-Motorcycles. SWM hat die gesamten Hallen von Husqvarna-Italia übernommen. Als dieses Werk noch zur BMW-Gruppe gehörte enstand hier einst die "beste 650er BMW" die je gebaut wurde. Die Husqvarna TR 650 Terra (mit deutlich verbessertem BMW 650er Motor). Leichter, stärker (plus 10 PS) und viel hochwertiger in der Ausstattung.

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Die Touren 2017 sind in Planung

 

 

Ich bin mitten in den Planungen für meine Motorradtouren des Jahres 2017.

 

"Frühjahr früher", das ist Teneriffa im Februar. Mit einer BMW R 1200 GS LC werde ich die Insel, hinter den Kulissen des Massentourismus, erkunden. Ein Teneriffa wie es kaum einer kennt. Laßt Euch überraschen.

 

Im Frühjahr ziehe ich ein zweites MaL den Frühlingsanfang einfach "ein wenig" vor. Denn in Sizilien erstrahlt bereits im März die Insel im satten Grün mit den leuchten Farben der Bäume und Sträucher. Dazu werde ich einen Abstecher auf die Vulkaninsel Stromboli machen und den ständig aktiven, gleichnamigen Vulkan besteigen. Doch dies ist noch nicht alles Malta, der kleine Inselstaat im Mittelmeer, lockt mich mit Kultur und gastfreundlichen Menschen.

 

Im Sommer geht es unter dem Titel "Hinter Schottland gehts noch weiter" auf die touristisch weitgehend unbekannten Shetland- und Orkney-Inseln. Millionen von Seevögeln nisten und brüten in den schroffen Felsen dieser Inselgruppe und lassen den Besucher erkennen, dass wir nur Gäste in diesem Szenario der Natur sind.

 

Der August steht im Zeichen des weißen Meeres. Im Hohen Norden von Russland liegt die Hafenstadt Archangelsk, die den Ausgangspunkt für Touren durch die dunklen Wälder und die Tundra bildet. Auf der Rückfahrt liegt auch das Venedig des Nordern, die alte Zarenmetropole Sankt Petersburg. Es folgen Tallinn, Riga, Klaipeda und das ehemalige Königsberg, das heutig Kaliningrad.

 

Buenos Aires im September/Oktober steht weniger im Zeichen einer Motorradtour, denn im Zeichen eines vierwöchigen Sprachkurses. Aber :-) natürlich werde ich auch dort mit einem Motorrad unterwegs sein.

 

Doch auch schon 2018 ist in der Planungsphase. Eine Motorradtour im Frühjahr, die mich wieder hinüber über den Atlantik nach Südamerika führt. Kolumbien, ein meist ziemlich unverstandenes Land, werde ich mit Freunden erleben. Und natürlich die mehrmonatige Fahrt ins Land der Morgenröte, nach Japan.

 

zu den Planungen

 

 

Eine Insel mit vielen Gesichtern - Mallorca

 

 

Ja, man muss länger suchen bis man aus dem touristischen Trubel der Küstenregionen heraus das alte, fast unverfälschte Mallorca findet. Doch es gibt es noch. Tief im Innern schlummert, nur über enge, einspurige Straßen zu erreichen, das eine oder andere Dorf in dem es nur ein einziges, winziges Cafe gibt. Doch die Menschen die hier gemütlich sitzen und plaudern können dir viel über das frühere Leben auf der Insel erzählen, als es kaum einen Tourismus gab. Und so brauche ich für viele Strecken ziemlich lange, denn kaum erspähe ich wieder ein solches kleine Lokal zieht es mich magisch dorthin.

 

Fahrerasch anspruchsvolle Strecken gibt es natürlich in der zum Unesco Welterbe zählen Gebirgszug, der Serra de Tramuntana. Hier würde selbst so mancher Alpenpass neidisch werden ob der vielen Kurven und Steigungen. Und dabei fällt immer wieder der Blick hinaus auf das tiefblaue Meer. Doch um diese Strecken richtig genießen zu können, heißt es früh aufzustehen und kurz nach Sonnenaufgang schon auf der Straße zu sein. Lange bevor die vielen Mietwagen und Radrennfahrer unterwegs sind. Danach schmeckt das Frühstück nochmal so gut. 

 

Über 1.300 Kilometer bin ich nun kreuz und quer über die Insel gefahren ohne dass es mir langweilig wurde. So kann wirklich behauptet werden, hintern Ballermann gehts noch weiter.

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Palamós - Idealer Ort für die Erkundung der Costa Brava

 

 

Palamós ist ein pittoresker Ort, der nicht nur vom Tourismus lebt. Der große Fischereihafen, die abendliche Fischversteigerung ist legendär, prägt diesen den Ort. Hier findet sich auch das einzige Fischereimuseum des Mittelmeerraumes.

 

In der Kernstadt wohnen etwa 10.000 Einwohner, so dass der Ort auch im Winter ein normales Leben hat. Im Sommer hingegen platzt er aus allen Nähten. Über 90.000 Touristen sollen es im Monat August sein. Palamós liegt ziemlich genau in der Mitte der Costa Brava, der Wilden Küste. Die Costa Brava ist ein rund 210 Kilometer langer Küstenstreifen der an der französischen Grenze beginnt und bis zum Fluss Tordera in der Nähe von Blanes reicht.

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Perfekt für einen "Mantel und Degen Film" - Carcassonne

 

2.500 Jahre Geschichte. Seit dem Altertum ist die Siedlung Carcassonne bewohnt. Westgoten, Sarazenen und Franken nehmen die Stadt in Besitz.

 

1226 geht die Grafschaft Carcassonne in königlichen Besitz über und wird zur Festung ausgebaut. Seit 1997 gehört das Ensemble zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das Schloss und der Festungswall sind ein wunderschönes Zeugnis einer mittelalterlichen Siedlung.

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Volvic kommt wirklich aus Volvic

 

 

Ich wollte schon immer wissen ob das Volvic Mineralwasser tatsächlich aus der Stadt Volvic kommt. Also was lag näher als einfach mal selbst "nachzusehen.

 

Und tatsächlich kommt am Fuße der grünen Vulkanberge der Auvergne, in der kleinen Stadt Volvic, das berühmte Mineralwasser aus dem Berg. Rund 20.000 Liter pro Minute sprudeln laut quirlend hervor.

 

Abgefüllt wird das Wasser in die bekannten Plastikflaschen allerdings zwei Kilometer entfernt.

 

Ein echter Geheimtipp ist das Hotel Le Chatellenie hoch über der Stadt Volvic. Insbesondere das Abendessen ist ein verführerischer Traum zu sehr günstigem Preis.

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Moto Guzzi, Mantova, Emilia Romagna & ganz viel Genuss ...

 

 

Es ist eine Genusstour. Start der Tour war die Geburtsstätte der Marke Moto Guzzi in Mandello del Lario am Comer See. Ein Geheimtipp, ist das Restaurant Al Verde hoch über der Stadt. Hier läßt sich vorzüglich speisen. Ein absolutes Muss für jeden der am südlichen Ende des Comer Sees gut Essen möchte.

 

Weiter führte uns die Fahrt zur Kulturhauptstadt Mantova. Mit ihren mittelalterlichen Kulturdenkmälern, den vielen Arkaden und den pittoresken, kleinen Läden lädt die Stadt zum Bummeln und Essen ein.

 

Natürlich darf bei einer Fahrt durch die Emila Romagna ein Besuch des kleinen Städtchens Brescello nicht fehlen. In dieser Stadt wurden vor vielen Jahrzehnten die Filme "Don Camillo und Peppone" gedreht. Heute dreht sich, trotz der langen Zeit die bisher verstrichen ist, alles um die beiden Protagonisten.

 

Rund um Modena haben nicht nur die Kultmarken Ferrari, Maserati, Lamborghini und in der nahen Stadt Bologna die Motorradmarke Ducati ihren Sitz. Hier ist auch das Zentrum des guten Geschmacks. Deshalb darf auch ein Besuch in der ältesten Essigmanufaktur nicht fehlen. Hier reift der legendäre Aceito Balsimico, teils über viele Jahrzehnte, zu einer wahren Köstlichkeit. Im Süden der Stadt findet sich auf dem Bio-Hof von Umberto Pannini nicht nur eine große Auswahl feinen Parmigiano Käse, er ist auch Heimat eines der größten privaten Maserati Museen der Welt.

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Einmal im Jahr - Die kleine Dolomiten-Tour

 

 

Die Dolomiten üben immer wieder einen ganz besonderen Reiz aus. Es sind sicherlich die schönen und kurvigen Straßen die mich als Motorradfahrer immer wieder begeistern. Es sind aber auch diese, trotz all dem Tourismus, noch so bodenständig gebliebenen Menschen, die mir mit einer herzerfrischenden Freundlichkeit begegnet sind. Und es auch diese mystische Atmosphäe mit vielen Legenden und Sagen. König Laurin und des Rosengarten durfte ich beim Abendrot miterleben. Passend dazu gab es im kleinen Ort Welschnofen die "Laurins Nacht".

 

Über 1.000 Kilometer bin ich in vier Tagen kreuz und quer durch das Unesco-Welterbe gefahren. Und ich habe mich auf die Suche gemacht nach den Stellen im südlichen Bereich, in der Nähe von Belluno, an denen ich vor vielen Jahrzehnten schon einmal war, damals mit meiner 250er Moto Guzzi. Viel verändert hat sich nicht, zum Glück.

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Kleine Irlandtour - 4.300 Kilometer in 10 Tagen

 

Vor zwei Jahren musste ich die geplante Irlandtour kurzfristig abbrechen. Jetzt, genau zwei Jahre später, wollte ich mit meinem Bekannten die Fortsetzung machen.

 

Sof führte uns die Anreise zunächst nach Èpernay im Herzen der Campagne. Weiter über den Kanal hinüber nach Dover. Die mystische Kultstätte Stonehenge im Süden Englands gibt bis heute Rätsel auf. Wir sind einfach nur ergriffen.

 

Schon am nächsten Tag landen wir mit einer weiteren Fähre in Irland und machen uns auf den Norden von Irland und Nordirland zu bereisen. Derry/Londonderry ist eine Stadt mit blutiger Vergangenheit. Doch bei unserem Rundgang bemerken wir, dass die Spannungen zwischen den religiösen Parteien nach wie vor bestehen. Provokationen sind an der Tagesordnung.

 

An der Nordküste der Insel folgen die einzigartigen Basaltformationen des "Giant's Causeway", In Belfast lassen wir uns vom Mythos des untergangenen Passagierschiffes "Titanic" einfangen. Viel zu kurz war die Reise und so sind wir schon nach zehn Tagen zurück in Frankreich und genießen die Kathedrale von Amiens bei der nächtlichen Mittelaltershow.

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