Auf den Spurren von Batavia

 

Zu Kolonialzeiten nannten die Niederländer ihre Hauptstadt von Niederländisch-Indien Batavia. Viel ist aus dieser Zeit jedoch nicht mehr zu finden im heutigen Jakarta. Jakarta ist nicht nur die Hauptstadt von Indonesien sondern mit mehr als 30 Millionen Einwohnern in der gesamten Metropolregion Jabodetabek auch die größte Stadt Südostasiens und der zweitgrößte Ballungsraum weltweit. Mit ihrer kolonialen Vergangenheit ist die Stadt ein Schmelztiegel der Kulturen: Hier treffen europäische und asiatische Einflüsse aufeinander und sorgen für einen Multikulti-Mix

 

Etwas aus alter Zeit läßt sich am Taman Fatahillah Platz finden. Das Zentrum – ein großer, rechteckiger Platz – wird dominiert vom alten Stadthaus von Batavia aus dem Jahr 1710, das einst administrativer Sitz der Niederländischen Ostindien-Kompanie und später Sitz der Niederländischen Kolonialregierung war. Heute beherbergt dieses prachtvolle Gebäude das Museum Sejarah Jakarta, das historische Museum von Jakarta.

 

Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Freiheitsplatz mit dem 137 Meter hohen Nationalmonument und die benachbarte Istiqlal-Moschee, die mehr als 120.000 Gläubigen Platz zum Gebet bietet. Nur einen Steinwurf entfernt befindet sich die römisch-katholische Kathedrale der Stadt aus dem Jahr 1903.