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Karl (Charlie) Spiegel - Journalist
Karl (Charlie) Spiegel - Journalist

 

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.
Reisen veredelt wunderbar den Geist 
und räumt  mit all unseren Vorurteilen auf.

Oscar Wilde

irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor


Fr

22

Apr

2016

Weiterer Vortragstermin im Juli 2016

 

Mulitmediavortrag


"Sofa oder Südamerika,

40.000 Kilometer mit dem Motorrad durch den Kontinent."

 

Weiterer Vortragstermin:

 

Dienstag, 5. Juli 2016

um 19.30 Uhr

im kultur|o

88696 Owingen, Mühlenstr.10

präsentiert von der Volksbank Überlingen.

 

alle Termine

 

 

Fr

15

Apr

2016

Abschied vom Südseeparadies Osterinsel

 

 

Fast zwei Wochen konnten wir das Südseeparadies, die Osterinsel, genießen. 

 

Besonders schön war es in den gemütlichen Rhythmus des besonderen Insellebens eintauchen zu können. Alles geht langsamer vor sich. Für Alles ist Zeit. Und es ist viel Zeit zum Lachen und zum einfach das Leben zu genießen. Es wird schwierig sein sich wieder an die "normale" Hektik in Europa zu gewöhnen.

 

Diese Insel übt einen ganz besonderen Charme aus. Es sind nicht nur die mythischen Steinfiguren, die Moais oder die wilden Küsten. Es ist auch der Palmen gesäumte Strand von Anakena, der einfache Markt an der Hauptstraße, es sind vor allem die Menschen mit ihrem verzaubernden Lächeln.

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Do

07

Apr

2016

Erster Motorradausflug zum Steinbruch der Moai

 

 

Heute machten wir kurz nach Sonnenaufgang, um 8.30 Uhr, den ersten Motorradausflug.

 

Auf unserer Yamaha XTZ 250 fuhren wir entlang der rauen Küste zum erloschenen Vulkan Rand Raraku. Hier wurden die tonnenschweren Moai aus dem Gestein am Abhang herausgearbeitet. Wie die riesigen Skulpturen dann an ihre bis zu 20 Kilometer entfernten Aufstellorte gelangt sind ist bisher nicht schlüssig erklärt worden. Viele abenteuerliche Theorien gibt es darüber. Keine davon kann aber mit Sicherheit als richtig angesehen werden. So bliebt viel Raum für Phantasie.

 

Direkt am Ufer des Pazifischen Ozeans befindet sich eine besonders beeindruckende Kulturstätte. Es sind die fünfzehn Moai von Tongariki, die einen der größten Ahu, eine Zeremonialplattform, bilden.

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Mi

06

Apr

2016

Osterinsel - Einsam inmitten des Pazifischen Ozeans

 

 

Wir sind  auf der Osterinsel, einer Insel die 4.000 Kilometer vom nächsten Festland, dem südamerikanischen Kontinent entfernt, mitten im Pazifischen Ozean, sich befindet. Nach Westen sind es sogar 4.300 Kilometer bis zur nächsten größeren Insel Tahiti. 

 

Nur 5.900 Menschen leben auf der gerade einmal 24 Kilometer langen und 13 Kilometer breiten Insel. Ihren Namen verdankt sie dem Niederländer Jakob Roggeveen, der am Ostersonntag, dem 5. April 1722 auf ihr landete. Er nannte sie nach dem Tag der Entdeckung Paasch-Eyland, Osterinsel.

 

 

Bekannt ist die Insel vor allem wegen ihrer monumentalen Steinskulpturen, den Moai. Über 1.000 Statuen sollen es einmal gewesen sein. Der deutsche Pater Sebastian Englert (1888 - 1969) zählte, nummerierte und katalogisierte 638, eine spätere Studio zählte 887 Stück. Ein modernes Museum auf der Insel ist dem Schaffen von Pater Englert gewidmet.

 

Ab morgen werden wir die Insel mit unserem Motorrad, einer 250er Yamaha, erkunden und dabei auch an die kaum beachteten Zeremonial-Plattformen im Norden der Insel fahren.

 

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Do

31

Mär

2016

Ein kleiner Abschied für sechs bis acht Wochen

 

 

Es war ein kleiner Abschied für sechs bis acht Wochen. Gestern habe ich meine treue Begleiterin zur Container-Verschiffung nach Hamburg abgegeben.

 

Nachdem die notariellen Papiere für die Ausfuhr im Büro der Spedition in Valparaiso erledigt waren, was im übrigen sehr schnell und sehr einfach geschah, musste ich rund 20 Kilometer außerhalb der Hafenstadt ein großes Containerterminal aufsuchen. Auch dort war die Abwicklung schnell, professionell und sehr zuvorkommend erledigt worden. Doch dann, als ich mein Motorrad so einsam in der Halle stehen sah, kamen mir spontan die Tränen. Keine Wunder, waren wir doch die letzten zehn Monate über 40.000 Kilometer zusammen. Ohne Probleme, ohne Pannen, ohne Defekte. Ich werde sehr glücklich sein, wenn ich bald meine BMW in Hamburg wieder umarmen kann.

 

Aber das Motorrad-Abenteuer Südamerika geht weiter: 4.000 Kilometer westlich von Valparaiso, mitten im Pazifischen Ozean.

Di

29

Mär

2016

Valparaiso - Die Stadt der Gegensätze

 

 

Valparaiso ist eine Stadt der Gegensätze.

 

Mal steil, mal flach. Mal bunt, mal grau. Mal gefährlich, mal sicher. Mal schmuddelig, mal sauber. Mal provinziell, mal Großstadt. Mal traurig, mal freudig. Und es ist die heimliche Hauptstadt des Graffiti.

 

In und rund um Valparaiso wohnen mehr als eine Million Menschen. Seit dem Jahr 2003 ist die Altstadt von Valparaiso Unesco-Weltkulturerbe. Sehenswert sind auch die vielen Schrägaufzüge, die teilweise aus dem 19. Jahrhundert stammen. Viele davon sind seit dieser Zeit immer noch in Betrieb. 

 

Das Fahren mit dem Motorrad ist hingegen "so eine Sache". In der Unterstadt ist der Verkehr und das Gehupe der Busse mörderisch. In den anderen Stadtbezirken sind die Straßen teilweise so steil, dass selbst bei langsamer Bergabfahrt, im ersten Gang, das Hinterrad rutscht.

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Sa

26

Mär

2016

40.000 Kilometer Südamerika geschafft

 

 

Mitten in Santiago de Chile war es soweit. 45.435 Kilometer zeigte der Tachometer.

 

Vor genau 40.000 Kilometer habe ich am 10. Juni letzten Jahres zum ersten mal südamerikanischen Boden befahren. In Montevideo, nach meiner 33-tägigen Seereise, startete ich dort mit einem Tachometerstand von 5.435 Kilometern. Es waren aufregende Monate und Wochen. Es waren oft lange und anstrengende Strecken. Und doch möchte ich, bis auf ganz wenige Ausnahmen, keinen einzigen Kilometer des Abenteuers Südamerika missen. Doch das Abenteuer geht weiter.

 

Und immer noch läuft meine treue Begleiterin, meine G 650 GS Sertao, wie am ersten Tag. Sogar die erste Kette ist, dank Scotoiler-System noch recht gut. Nur eine einzige Schraube habe ich unterwegs verloren und einmal musste das Lenkkopflager gewechselt werden. Eine wirklich sehr zuverlässige Maschine die, dank Touratech Suspension Federbein, die üblen Schottenpisten im Süden Patagoniens souverän weggesteckt hat. Und auch mir geht es unglaublich gut. Ich fühle mich gesundheitlich nochmals besser als vor der Abfahrt Ende Mai 2015. Einzig an den Handballen hat sich ein wenig Hornhaut gebildet.

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Di

22

Mär

2016

Heute mal Motorradstiefel gegen Bergstiefel getauscht.

 

 

Heute habe ich die Lenkstange meines Motorrades, meine Motorradjacke und die Straße eingetauscht gegen Bergstiefel, Steigeisen, Eispickel und den Vulkan Villarrica, Nur, von meiner Touratech Außenjacke wollte ich mich dann doch nicht trennen.

 

Es war ein für mich fast unbekanntes Terrain. Noch nie hatte ich Steigeisen an. Doch gerade das Gehen mit Steigeisen über das Schnee- und Eisfeld hat unglaublich Spaß gemacht. Überall am Vulkan sind noch die Spuren des Ausbruches vom 3. März und 23. März 2015 zu sehen. Doch im Moment verhält er sich friedlich und dampft nur vor sich hin.

 

Jetzt wieder zurück in Pucón bin ich allerdings ziemlich fertig. Ein heiße Dusche und die Aussicht auf ein leckeres Abendessen lassen jedoch meine Lebensgeister wieder munter werden.

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Mo

21

Mär

2016

Ein Araukanien Traum im National Park Lanin

 

 

Es war heute eine wunderschöne und entspannende Fahrt von Bariloche entlang der östlichen Ausläufer der Anden.

 

Stets konnte ich am Horizont die hohen, teils schneebedeckten Berggipfel in der Ferne erspähen.

 

Der Höhepunkt jedoch war die Fahrt durch den kleinen Nationalpark an der Grenze zu Chile. Nicht nur der Blick auf den 3.747 Meter hohen Vulkan Lanin ist atemberaubend. Auch die wie aus einer anderen Welt stammenden Araukanien Bäume sind faszinierend. 

 

Der Vulkan Lanin gilt als erloschen. In der Sprache der Mapuche bedeutet "Lanin" so viel wie "erstickt"

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Sa

19

Mär

2016

San Carlos de Bariloche - nach zwei Fahrtagen mit 1.637 Kilometer

 

 

Nach zwei "Verbindungsetappen" bin ich gut und fit in San Carlos de Bariloche angekommen. Diese Stadt ist die argentinische Touristenhochburg im nördlichen Patagonien. Unzählige Hotels und Gasthauser finden sich in der schönen Stadt am See.

 

Meine Etappen waren zwar ziemlich lang, doch insgesamt gut machbar. Gestern waren es 779 Kilometer bei permanent 5 Grad Kälte, Dauerregen und böigem Rückenwind. Heute: bin ich sogar 858 Kilometer gefahren. Morgens als ich losfuhr hatte es nur 2 Grad und erst nach 3 Stunden fahrt konnte die Sonne für etwas Erwärmung sorgen. Jetzt abends in Bariloche hat es moderate 19 Grad. Sonnenschein und stürmischer Gegenwind begleiteten meine heutige Fahrt. Und so hoch wie heute war mein Benzinverbrauch noch nie. Aber es ist ja keine Wunder. Fahre ich mit 90 km/h und bläst der Gegenwind mit 60 bis 70 km/h, dann ist dies als würde ich die ganze Zeit zwischen 150 und 160 km/h fahren.

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Do

17

Mär

2016

Ein langer und vielfältiger Fahrtag

 

 

Es war ein langer aber dennoch abwechslungsreicher Tag:

 

570 Kilometer Strecke

130 Kilometer Schotterpiste

440 Kilometer Asphaltstraße.

 

Zwei Grenzübergänge:

1. von Argentinien nach Chile und

2. von Chile wieder nach Argentinien.

 

Dazu eine ruhige Fährüberfahrt über die Magellanstraße.

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Di

15

Mär

2016

Ausruhen am "Fin del Mundo"

 

 

Die Ruta 3 endet wenige Kilometer südwestlich von Ushuaia im Parque National Tierra del Fuego. 

 

Bei herrlichem Wetter genießen wir den Blick über den Beagle Kanal hinüber auf den chilenischen Teil von Feuerland.

 

Und wir machen einen Besuch bei der kleinen Schmalspurbahn. Diese Eisenbahn gilt als die Südlichste der Welt. Daher kommt auch ihr Name "El Tren del Fin del Mundo", der Zug am Ende der Welt.

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Mo

14

Mär

2016

Angekommen und doch 13.800 Kilometer von zuhause entfernt.

 

 

Wir sind in der südlichsten Stadt der Welt. Wir blicken über den Beagle-Kanal hinüber in die südlichen Gebirgsinseln von Feuerland. Für uns und unsere Motorräder geht es nur noch wenige Kilometer weiter. Morgen werden wir das berühmte Schild "Fin del Mondo" besuchen.

 

Ushuaia, eine Stadt mit fast 60.000 Einwohnern, ist die Hauptstadt der argentinischen Provinz "Tierra del Fuego", Feuerland. 

 

Die Stadt ist einerseits Hafenstadt mit einem Containerhafen, andererseits auch sehr touristisch geprägt. Alle Kreuzfahrtschiffe die Patagonien besuchen, legen im Hafen von Ushuaia an. Wenn sich dann über 3.000 Touristen in den wenigen Straßen tummeln ist es mit der beschaulichen Gemütlichkeit der Stadt dahin.

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Mo

14

Mär

2016

Stürmische Überfahrt nach Feuerland

 

 

Die ganze Nacht hat es geregnet und gestürmt. Doch als wir aufstehen hört der Regen auf und der Wind flaut ein wenig ab.

 

Doch bereits am Fähranleger bläst uns wieder Sturm ins Gesicht. Und so beschließen wir in jedem Fall meine Tabletten gegen Seekrankheit, Stugeron, zu nehmen. 

 

Die Fähre schwankt gewaltig, wenn wir quer zur Windrichtung fahren. Doch der Kapitän kennt sein Revier und steuert sein Schiff geschickt durch die verschiedenen Wellenbereiche in der aufgewühlten See. Obwohl die Fahrt nur zwei Stunden und zwanzig Minuten dauert sind wir froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Seekrank sind wir zum Glück nicht geworden.

 

Auf schnell zu fahrender Schotterpiste steuern wir durch die menschenleeren Steppen auf denen schon längst keine Bäume mehr wachsen. Nur kurzes, hartes Gras wächst hier und bietet den weidenden Schafen ein kärgliches Essen. Als wir uns der chilenische-argentinischen Grenze näher hat der Wind wieder auf Orkanstärke aufgefrischt. Stets gegen den Wind stellen wir unsere Motorräder ab. Die eigentlichen Grenzformalitäten sind in weniger als einer halben Stunde erledigt. Ab der argentinischen Grenzstation haben wir wieder Asphalt unter unseren Rädern. Doch an schnelles Fahren ist nicht zu denken, zu stark bläst der Wind.

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So

13

Mär

2016

Punta Arenas - Die Stadt an der Magellan-Straße

 

Nach vielen Kilometern durch den rauen Süden Patagonien sind wir an der Magellan-Straße angekommen. 

 

Hier, von Punta Arenas aus, können wir schon die Umrisse von Feuerland sehen. Zum Glück ist der Wind ziemlich abgeflaut und es sind nur noch 6 bis 7 Windstärken, denn morgen werden die Magellan-Straße in einer zweieinhalb stündigen Fährüberfahrt befahren.

 

Punta Arenas, heute eine Stadt mit über 117.000 Einwohner, war einst das Zentrum des chilenischen Wollhandels, dem sie auch ihren Reichtum verdankte. Ein Familie, die der Braun-Menéndez, ragt hier besonders hervor. Diese Familie hatte Ländereien mit über drei Millionen Hektar, was in etwa der Größe Belgiens entspricht. Von Sara Braun Hamburger wurde auch das sehenswerte Eingangsgebäude zum Friedhof der Stadt 1919 gestiftet. Viele Grabinschriften sind nicht auf Spanisch verfasst, sondern auf Deutsch, Englisch und Kroatisch.

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