Die einzigartige Tierwelt der Shetlandinseln

 

Die hohen Klippen der Shetlandinseln sind eine der wichtigsten Brutgebiete der unterschiedlichsten Seevögel, von den farbenfrohen Papageitauchern, den großen arktischen Raubmöven, bis zu den Akrobaten der Lüfte, den Basstölpeln.

 

Die kleine Insel Noss beherbergt eine der größten Brutkolonien der Welt, die Brutkolonie der Basstölpel. Auf winzigen Vorsprüngen der bis zu 180 Meter hohen Klippen nisten sie. Der erste Flugversuch der hier geborenen Jungvögel muss klappen, sonst droht ein Absturz ins Meer. Zum Fischen stürzen sich die erwachsenen Vögel aus großer Höhe und immenser Geschwindigkeit ins Meer. Selbst unter Wasser tauchen und schwimmen sie und fangen so ihre Beute.

 

Auch die Papageitaucher finden sich im Sommer in Noss ein. Deutlich komfortabler bringen sie ihre Jungen in Bruthöhlen zur Welt. Doch auch hier muss der erste Flugversuch gelingen. 

 

Gerade die Papageitaucher sind in ihrem Bestand gefährdet. Doch die Erwärmung der Meeres haben sich auch die Wege der Fischschwärme verändert. Und so finden die possierlichen Vögel an ihren angestammten Brutgebieten immer weniger zu fressen. Der Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen.